Öffnet die Taufe tatsächlich die Himmelspforte – oder ist sie nur ein Trick der Kirchen?


Mit der Taufe sichern sich die Landeskirchen und die Freikirchen den Nachwuchs.

Hugo Stamm | watson.ch/Sektenblog

Papst Benedict der XVI. bei einer Kindstaufe im Vatikan. Bild: keystone

ine Kindstaufe war früher ein familiäres Grossereignis. Die Verwandtschaft strömte zusammen, das Baby wurde auf ein weisses Kissen gebettet und mit weissen Stickereien zugedeckt. Der Pfarrer liess Weihwasser über das Köpfchen träufeln, was häufig zu einem Protestgeschrei des erschrockenen Kleinkindes führte.

Das heilige Ritual war vor allem in der katholischen Kirche unabdingbar für das Seelenheil. Denn Babys kommen quasi als Heiden zur Welt. Erst durch die Taufe gehen sie in die Gnade Gottes ein. Diese ist Voraussetzung für eine spätere Erlösung, denn Ungetaufte haben in den Augen der Katholiken nicht wirklich ein Anrecht auf das Seelenheil.

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