Taliban vertreiben religiöse Minderheiten und Gegner


Die Taliban haben nach Angaben von Menschenrechtlern Tausende Afghanen gewaltsam von ihrem Land und aus ihren Häusern vertrieben. Betroffen seien vor allem schiitische Familien in den Provinzen Helmand und Balkh.

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Neben Schiiten, die eine religiöse Minderheit in Afghanistan bilden, wurden auch ehemalige Regierungsangehörige, auf deren Land die Taliban nun ihre eigenen Kämpfer ansiedeln, vertrieben, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Freitag (Ortszeit) in New York mit.

Anfang Oktober sollen Hunderte schiitische Familien in den Provinzen Helmand und Balkh vertrieben worden sein. Bereits im September wurden ähnlich Vorfälle aus den Provinzen Daikundi, Uruzgan und Kandahar gemeldet.

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