Gesundheitsexperten alarmiert: Corona verhinderte HIV-Diagnosen


Zum Welt-Aids-Tag warnen die WHO und die Europäische Gesundheitsbehörde vor einer steigenden Anzahl nicht entdeckter HIV-Fälle. Schuld ist Corona.

Berliner Zeitung

Die Vereinten Nationen rechnen mit Millionen HIV-Toten bis 2030, wenn die Behandlungsprogramme nicht angepasst werden (Symbolbild). AFP/Diptendu Dutta

Wegen der Corona-Pandemie sind nach einem neuen Bericht deutlich weniger Menschen auf das Aids-Virus (HIV) getestet worden. Dies alarmiert Gesundheitsexperten, weil weniger Tests bedeuten, dass neue Infektionen nicht entdeckt wurden. Wenn Infizierte nicht behandelt werden, steigt für sie die Lebensgefahr und ebenso das Risiko, dass sie andere Menschen anstecken.

„Das ist eine alarmierende Situation, wenn man bedenkt, dass es bei den neuen HIV-Infektionen in der WHO-Europaregion in den vergangenen zehn Jahren einen Aufwärtstrend gab“, teilten das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC und am Dienstag vor dem Welt-Aids-Tag (1. Dezember) mit.

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