Frankreichs Parlament brachte ein Gesetz auf den Weg, welches Mobbing künftig mit empfindlichen Strafen bedroht.

Das französische Parlament votierte dafür, Mobbing in der Schule zu einer Straftat zu machen, die mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Die beteiligten Abgeordneten sagten, die Gesellschaft brauche einen Weckruf für die Hilfsbedürftigkeit von Kindern, die mit dem Mobbing-Problem häufig konfrontiert sind, wie der britische „Guardian“ zusammenfasste.
Das vorgeschlagene Gesetz wurde von Bildungsminister Jean-Michel Blanquer unterstützt. Er sagte, das Gesetz beinhalte die starke Botschaft an die Gesellschaft, dass „wir niemals akzeptieren werden, dass das Leben unserer Kinder zerstört wird“. Schätzungen zufolge ist jedes zehnte französische Kind von Mobbing betroffen, und soziale Netzwerke erhöhen das Potenzial für öffentlichen Spott und Demütigung, wie der „Guardian“ berichtete.
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