Dem Imam der größten Moschee in Belgien ist die Aufenthaltsgenehmigung entzogen worden


Die Aufenthaltsgenehmigung des Imams der größten Moschee Belgiens, die Al-Khalil-Moschee im Brüsseler Stadtteil Molenbeek, ist eingezogen worden. Imam Mohamed Toujgani (Foto) stelle ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar, so die Begründung. Belgiens Staatssekretär für Asyl und Migration, Sammy Mahdi (CD&V), bestätigte eine entsprechende Meldung unseres Hauses VRT. Der aus Marokko stammende islamische Prediger will gegen diese Entscheidung in Berufung gehen.

Andreas Kockartz | flanderninfo.be

Bild: flanderninfo.be

Mohamed Toujgani, der Imam der Al-Khalil-Moschee in Molenbeek, gilt als einer der einflussreichsten islamischen Prediger in Belgien. Nach Ansicht der belgischen Sicherheitsbehörden gehe von dem Prediger, der die marokkanische Staatsbürgerschaft besitzt, eine Gefahr für die nationale Sicherheit aus. Mehr will die belgische Regierung derzeit offiziell nicht dazu sagen.

Asyl-Staatssekretär Mahdi bestätigte gegenüber VRT NWS, dass dem Imam die Aufenthaltsgenehmigung bereits im Oktober 2021 entzogen wurde und dass er sich derzeit auch nicht in Belgien aufhält. Mohamed Toujgani lebte fast 40 Jahre lang in Belgien und predigte eine äußert konservative Form des Islam.

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