Katholische Krankenhäuser plädieren für Reformen – also Geld


Die katholischen Krankenhäuser in Deutschland fordern von der Ampel-Koalition schnelle Reformen im Gesundheitswesen. Dringend notwendig seien bessere Rahmenbedingungen für das Personal sowie eine Reform der Krankenhausfinanzierung.

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Zudem sprach sich der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (kkvd) in Berlin für gleiche Bedingungen für private, kommunale und freigemeinnützige/kirchliche Krankenhäuser aus.

Der kkvd-Vorsitzende Ingo Morell kritisierte die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), diesmal nur ausgewählten Pflegekräften eine Corona-Prämie zu zahlen. Das führe bei den Belegschaften zu Verwunderung und Frustration.

Corona-Steuerfreibetrag statt Prämie

„Die Herausforderungen der Pandemie meistern alle Mitarbeitenden in den Kliniken gemeinsam. Alle sind wichtig und werden gebraucht, vom ärztlichen Dienst über die Pflegekräfte bis zum Reinigungspersonal.“ Daher wäre es richtig, statt einer Corona-Prämie für wenige in den Jahren 2021 und 2022 einen Corona-Steuerfreibetrag für alle Klinikbeschäftigten einzuführen. Die Bundesregierung hatte angekündigt, für den Coronabonus eine Milliarde Euro bereitzustellen.

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