Neue Erkenntnisse zum Magnetsinn von Lebewesen


Wie finden Tiere ihr Ziel? Eine Studie liefert neue Einblicke zum inneren Kompass von Lebewesen. Sie erlauben Rückschlüsse zu deren Evolution.

Forschung & Lehre

Ferrofluid lens picture of a magnetic anti-vortex. Image: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0

Der Magnetsinn beziehungsweise der Magnetfeldorientierungssinn ist in der Natur weit verbreitet. Lachse finden damit beispielsweise die Route zu ihren Laichgründen; Meeresschildkröten den Strand, an dem sie geschlüpft sind, um dort ihre Eier zu legen. Lebewesen mit sogenannter Magnetorezeption können das Erdmagnetfeld wahrnehmen und sich daran zielgenau orientieren. Wie genau das funktioniert, war bislang unklar.

Ein internationales Forschungsteam aus Oregon, Straßburg, Oldenburg und Saarbrücken hat den „inneren Kompass“ von Lebewesen untersucht und ist der Antwort ein Stück näher gekommen. Den Forschenden sind dabei erstmals hochauflösende Mikroskopaufnahmen von Zellen gelungen, die für den Magnetsinn verantwortlich sind. Die Studie ist in den „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) erschienen.

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