ZdK-Präsidentin: „Grenzen des Erträglichen“ im Erzbistum Köln erreicht


„Köln wirft einen großen Schatten über die Kirche“, sagt ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp. Sie geht aber auch davon aus, dass das kommende Münchner Gutachten die Krise verschärfen könne – und hat Zweifel an der Reformwilligkeit mancher Bischöfe.

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Für die Katholiken im Erzbistum Köln sind nach den Worten von Irme Stetter-Karp die „Grenzen des Erträglichen“ inzwischen erreicht. Der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag) sagte die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK): „Köln wirft einen großen Schatten über die Kirche. Der Volksmund sagt: mitgefangen, mitgehangen. Wenn an einem Punkt der Institution ein Führungsversagen auftritt, trifft das all jene mit gleichem Namen.“

Nicht nachvollziehen könne sie die Entscheidung Roms, Rücktrittsangebote von Bischöfen abzulehnen, sagte die ZdK-Präsidentin: „Ich wäre froh, könnte ich sagen, ich verstehe das alles.“ Papst Franziskus hatte die angebotenen Rücktritte des Münchner Kardinals Reinhard Marx, des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße und des Kölner Weihbischofs Dominikus Schwaderlapp nicht angenommen.

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