Neuer Sicherheitschef des Bundestag soll rechter Burschenschaft angehören


Seit Dezember hat das deutsche Parlament einen neuen Sicherheitschef. Der soll einem Medienbericht zufolge Mitglied einer rechten Vereinigung sein.

DER TAGESSPIEGEL

gothia.de. Screenshot: bb

Der neue Sicherheitschef des Bundestages soll einer rechten Burschenschaft angehören. Der Jurist leitet das Referat „Polizei und Sicherungsaufgaben“ und ist einem Bericht der „taz am Wochenende“ zufolge Mitglied einer Berliner Burschenschaft mit dem Namen „Gothia“, die politisch weit rechts verortet wird.

In das Gothia-Haus sollen demnach unter anderem Holocaustleugner und Referenten eingeladen worden sein, die heute vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Der Sicherheitschef sei nicht nur während seiner Studienzeit bei der Verbindung aktiv gewesen, sondern 2020 auch bei einem Altherrentreffen als Kassenprüfer wiedergewählt worden. Er gehöre zudem zu einem größeren Netzwerkes von Gothia-Mitgliedern in der Bundestagsverwaltung, berichtet die „taz“.

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