Was über den neuen Omikron-Subtyp BA.2 bisher bekannt ist


In Dänemark dürfte die Untervariante, deren Mutationen einige Fragen aufwerfen, gerade die ursprüngliche Omikron-Variante BA.1 verdrängen. Was bedeutet das?

Klaus Taschwer | DERSTANDARD

Veränderungen im Spike-Protein der Alpha-Variante im Vergleich zum „Wildtyp“. Der Omikron-Subtyp BA.2 weist ähnlich viele Mutationen im Vergleich zu BA.1 auf. APA / Roland Schlager

Die Sars-CoV-2-Variante Omikron sorgt nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Ländern für Rekordzahlen bei den Neuinfektionen. Ganz genau genommen müsste man mittlerweile allerdings von Omikron-Varianten im Plural sprechen, denn es gibt zumindest zwei zusätzliche Subvarianten: Neben BA.1 sind auch noch BA.2 und BA.3 verbreitet.

Diese Ausdifferenzierung hängt auch damit zusammen, dass es pro Monat ziemlich genau zwei Mutationen des CoV-Virus gibt, wie Virengenom-Experte Andreas Bergthaler erklärt. Bergthaler, der mit Jahresbeginn eine Professur für Molekulare Immunologie an der Med-Uni Wien übernommen hat, berichtete am Dienstagabend bei einer Ärztefortbildung über CoV-Varianten und wies einmal mehr darauf hin, dass sich Sars-CoV-2 weniger schnell verändert als das Influenzavirus.

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