Armut: Immer mehr Briten müssen sich zwischen Essen und Heizen entscheiden


Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich in Großbritannien auch Armut massiv ausgebreitet. Gestiegene Lebensmittelpreise treiben immer mehr Menschen an das Existenzminimum.

stern.de

Armut hat Großbritannien während der Corona-Pandemie stark zugenommen – die Inflation und der Anstieg der Energiepreise befeuern diesen Effekt noch weiter. ©Thanassis Stavrakis/ AP / DPA

Die Inflation, steigende Mieten, höhere Preise für Lebensmittel und Energie: all das ist für viele Menschen ein Ärgernis. Für immer mehr Briten wird die Preisentwicklung der vergangenen Monate nun aber zur Existenzbedrohung.

„Ich kämpfe wirklich, um über die Runden zu kommen“, sagt Heidi in der Schlange vor der Tafel im ostenglischen Colchester. So wie der 45-Jährigen geht es derzeit vielen Briten. Die Inflation in Großbritannien stieg im Dezember mit 5,4 Prozent auf den höchsten Wert seit 30 Jahren. Die Reallöhne sinken, die Lebensmittel- und Energiekosten steigen. 

Armut in Großbritannien: Tafeln verzeichnen Ansturm

Die Tafeln im Vereinigten Königreich erleben inzwischen einen regelrechten Ansturm. Alles sei teurer geworden, erzählt Heidi. Inzwischen müsse sie rund 80 Pfund (95 Euro) pro Monat für Strom ausgeben. Im vergangenen Jahr seien es noch zwischen 40 und 50 Pfund gewesen. 

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