Nein zum #WorldHijabDay


Eine mit prominenten Rednerinnen besetzte öffentliche Online-Veranstaltung des Vereins Frauen für Freiheit klärt am 27. Januar über die Hintergründe und Problematiken des sogenannten „World Hijab Day“ auf, der am 1. Februar zum zehnten Mal stattfindet.

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Seit 2013 findet jedes Jahr regelmäßig am 1. Februar der von Nazma Khan initiierte sogenannte „World Hijab Day“ statt. Weltweit werden dabei Frauen und Mädchen aufgefordert, sich für einen Tag zu verschleiern und ihre Solidarität mit muslimischen Frauen auszudrücken, indem sie Fotos davon in Sozialen Netzwerken posten.

Der „World Hijab Day“ ist keine harmlose Veranstaltung. Dennoch wird er immer wieder unkritisch zelebriert, nicht nur in den Sozialen Medien, sondern beispielsweise auch 2017 im britischen Unterhaus.

Während die Verschleierung von Mädchen und Frauen in den islamischen Staaten meist mit Gewalt durchgesetzt wird, wird sie in westlichen Ländern mit unterschiedlichsten Motiven begründet. Ziel bleibt ihre Normalisierung in der Gesellschaft. Doch die Auswirkungen der Verschleierung auf Millionen von Mädchen und Frauen werden kaum thematisiert.

Um über die Hintergründe des „World Hijab Day“ aufzuklären und verschiedene Aspekte seiner Problematik zu erörtern, führt der Verein am Donnerstag, 27. Januar 2022, von 11 bis 12 Uhr eine öffentliche Online-Veranstaltung mit prominenten Rednerinnen durch:

Mina Ahadi ist Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Deutschland.

Dr. Lale Akgün, geboren 1953 in Istanbul, ist approbierte Psychotherapeutin und Autorin mehrerer Bücher zum Thema Islam und Integration.

Naïla Chikhi ist Referentin unter anderem zu den Themen Integration und Frauenrechte, leitet Weiterbildungsseminare für PädagogInnen und ist Gründungsmitglied der Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung.

Susanne Schröter ist Professorin für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt und leitet dort das Frankfurter Forschungszentrum „Globaler Islam“.

Rebecca Schönenbach wird als Vorsitzende von Frauen für Freiheit die Veranstaltung moderieren.

Eine Teilnahme sowie das an die Redebeiträge anschließende Stellen von Fragen ist per Facebook oder YouTube möglich.