Missbrauchsvorwürfe gegen jeden siebten Kleriker in Neuseeland


Die Ergebnisse der kircheninternen Untersuchung sind „schrecklich“, wie der zuständige Kardinal betont: Gegen jeden siebten katholischen Kleriker in Neuseeland gibt es Beschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs. Und die Zahlen sind wohl noch höher.

katholisch.de

Gegen 14 Prozent des katholischen Klerus in Neuseeland gibt es Beschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs. Das ist das Ergebnis einer kircheninternen Untersuchung, aus der die Zeitung „New Zealand Herald“ (Dienstag) zitiert. Der Erzbischof von Wellington, Kardinal John Dew, bezeichnete den Befund als „schrecklich“. Opfervertreter gehen von noch höheren Zahlen aus. Sie verlangten als Reaktion nun konkretes Handeln der Kirchenleitung.

In einer zweijährigen Untersuchung erhielt die Kirche laut eigenen Angaben 1.680 Anzeigen von 1.122 Personen gegen katholische Geistliche, Ordensleute und Laien für den Zeitraum von 1950 bis heute. Davon seien 592 namentlich genannt.

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