Eine Woche vor der Rückkehr Kardinal Woelkis zieht Übergangsverwalter Rolf Steinhäuser Bilanz: Er berichtet von einem Kontaktverbot zum Erbischof, von Höhen und Tiefen der vergangenen Monate – und sieht den Wiedereinstieg Woelkis nicht unmöglich.
Rund eine Woche vor dem Ende seines Amtes als Übergangsverwalter des Erzbistums Köln hat Weihbischof Rolf Steinhäuser Einblicke in die vergangenen Monate gegeben. Zu Kardinal Rainer Maria Woelki habe er ein Kontaktverbot vom Vatikan erhalten, berichtete Steinhäuser am Dienstagabend in der Karl-Rahner-Akademie in Köln. Der Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet, habe ihm gesagt, er dürfe mit Woelki während dessen Auszeit nicht über das Erzbistum sprechen. Er habe diesem lediglich zu Beginn der Auszeit sowie zu Weihnachten geschrieben. Mittlerweile dürfe er aber wieder Kontakt zu Woelki haben.
Mit Begeisterung berichtete Steinhäuser von einem Kommunikationstrainer, der die vergangenen Sitzungen des Diözesanpastoralrats – also des zentralen Beratungsgremiums des Erzbischofs – begleitet hatte.
