Landeskirche will Darstellungen mit antisemtischen Inhalten regeln


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz plant ein Verbot der Nutzung von Gegenständen mit antisemitischen und nationalsozialistischen Darstellungen in ihren Gottesdiensten.

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links: Bildnis von Gewalt gegen Juden entstanden 1250 ;rechts: „Von den Juden und ihren Lügen“: mit dieser Schrift begann Martin Luthers Serie judenfeindlicher Schriften von 1543. Bild: zu-Daily.de

Über ein entsprechendes Kirchengesetz will die Synode bei ihrer Frühjahrstagung am 1. und 2. April in Berlin entscheiden. In den vergangenen Jahren hatten unter anderem Glocken aus der NS-Zeit mit Hakenkreuzen an verschiedenen Orten in Deutschland für Diskussionen gesorgt. Das Kirchengesetz soll voraussichtlich am 1. Mai in Kraft treten.

„Mit den Glaubensgrundlagen und Ordnungen der Landeskirche unvereinbar ist die Darstellung von judenfeindlichem, rassistischem und nationalsozialistischem Gedankengut“, heißt es im Gesetzentwurf, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt.

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