Ungeachtet der Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran, halten die USA an ihren Positionen fest: die Quds-Brigaden seien Terroristen.

Die USA wollen die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden auch nach einer Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran als terroristische Vereinigung einstufen. Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jalina Porter, sagte am Freitag vor Journalisten, US-Präsident Joe Biden sei wie Generalstabschef Mark Milley der Ansicht, „dass die Quds-Brigaden der Revolutionsgarden Terroristen sind“.
Milley hatte am Donnerstag bei einer Anhörung im Kongress gesagt, nach seiner „persönlichen Meinung“ sollten die Quds-Brigaden nicht von der Terrorliste gestrichen werden. Die Streichung der Revolutionsgarden von der US-Terrorliste gehört zu den zentralen Forderungen Teherans in den Atom-Verhandlungen. Die Tatsache, dass Milley und die US-Regierung nun offenbar einen Unterschied zwischen den Revolutionsgarden und den Quds-Brigaden machen, könnte auf einen US-Kompromissvorschlag hindeuten.