Bremer Pastor Latzel weist Vorwurf der Volksverhetzung zurück


Die Bibel verurteile ganz klar homosexuelle Taten als Sünde, sagte der wegen Volksverhetzung verurteilte Pastor Olaf Latzel im heute begonnenen Berufungsprozess. Doch Homosexuelle gehörten „ganz selbstverständlich zu unserer Gemeinde“ dazu.

katholisch.de

Im Fall des wegen Volksverhetzung verurteilten Pastors Olaf Latzel (54) hat am Montag der Berufungsprozess vor dem Landgericht Bremen begonnen. Der konservative evangelische Theologe wies den Vorwurf zurück, in einem auch auf YouTube veröffentlichten Eheseminar zum Hass gegen Homosexuelle und Intergeschlechtliche angestachelt zu haben. In der Verhandlung, die am Freitag fortgesetzt wird, sollen nun zwei theologische Gutachter gehört werden, die unterschiedliche Positionen vertreten. Er habe lediglich die Homosexualität und die Gender-Theorie verurteilt, nicht aber die betroffenen Menschen, sagte Latzel, der erneut mit einer Bibel im Gerichtssaal erschien. „Was ich möchte, ist eine Abgrenzung zu falscher Lehre. Aber was ich genauso wenig möchte, ist eine Ausgrenzung von Menschen.“

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