Katholikentag: Wer will schon bei einer Täterorganisation aufs Podium


Der Katholikentag kommt. Und damit auch eine Welle von Politikern, die sich auf Podien und Foren an dem Christentreffen beteiligen. Das war schon immer so, und doch ist es diesmal beim 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart anders.

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Für den Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Marc Frings, waren Katholikentage schon seit ihrem Beginn 1848 „ein Motor der Veränderung, eine Plattform zur Gegenwartsbestimmung und ein Seismograf für den Blick in die Zukunft“. Auch weit über die katholisch geprägte Zivilgesellschaft hinaus. Es geht sowohl um die Darstellung der eigenen Position als auch um den öffentlichen Austausch mit anderen.

Politischer denn je

Thematisch kommt vom 25. bis 29. Mai ganz viel von dem vor, was auch in den säkularen Diskursen erörtert wird: etwa die Klimakrise, die in der Programmsuche 47 Treffer aufweist. Corona und die Pandemie führen zu mehr als 30 Ergebnissen, die Stichwörter Krieg und Ukraine zu jeweils einem Dutzend – wobei das Bemühen der Veranstalter spürbar ist, dass das Thema an vielen Stellen im Programm vorkommt.

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