Über das kirchliche Amt des Bischofs und Priesters nachzudenken, sei das Recht des Synodalen Wegs in Deutschland betont, der Salzburger Fundamentaltheologe Gregor Maria Hoff. Er widersprach damit Kritik von Kardinal Schönborn.

Wer darüber diskutiere, betreibe keine „Instrumentalisierung“ des Missbrauchsskandals, schreibt Hoff in einem Beitrag für das Internetportal katholisch.de (Montag).
Er widersprach damit dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn, der entsprechende Kritik an den Debatten der Synodalversammlung in Frankfurt geäußert hatte.
Scharfe Existenzkrise
Den Delegierten der Synodalversammlung sei bewusst, dass sie keine dogmatisch relevanten Entscheidungen treffen könnten, die von universalkirchlichem Belang sind. Dennoch müsse die Kirche „den Sinn priesterlichen Dienstes im Moment seiner schärfsten Existenzkrise, nämlich eines tiefgreifenden Glaubwürdigkeitsverlustes, neu bestimmen“.