Dokustelle Politischer Islam kritisiert extremistische Literatur


Die Dokumentationsstelle Politischer Islam nennt in ihren ersten Jahresbericht „Berührungspunkte von Antisemitismus, politischem Islam und nationalsozialistischen Ideen“

DERSTANDARD

Generell hat Fellhofer den Eindruck, dass zuletzt explizite Aussagen von Vertretern des politischen Islam abgenommen hätten. Oft werde aber implizit versucht zu polarisieren. Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Die Dokumentationsstelle Politischer Islam hat am Freitag ihren ersten Jahresbericht veröffentlicht. Das Auffinden extremistischer Literatur in Buchhandlungen und bei Messen oder die Identifikation bedenklicher Predigten in einer Wiener Moschee zählt sie zu ihren Erfolgen. Außerdem werden darin die wichtigsten Organisationen von der Muslimbruderschaft über Milli Görüs und den Grauen Wölfen bis zur Gülen-Bewegung kurz beleuchtet.

Der „Österreichische Fonds zur Dokumentation von religiös motiviertem politischen Extremismus“ wurde 2020 gegründet, Jahresberichte sollen künftig jährlich erscheinen. Neben Forschungsarbeiten soll die Stelle auch bedenkliche Entwicklungen dokumentieren.

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