Kanada-Reise des Papstes soll eine „Bußreise“ werden


Kommenden Sonntag reist der Papst nach Kanada. Beim Angelus-Gebet blickt Franziskus auf den Besuch und betont den Wunsch nach Versöhnung mit den Indigenen, die dort über Jahrzehnte von der Kirche misshandelt wurden.

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Erinnerung an das erlittene Unrecht von indigenen Kindern in Kanada in Ottawa am 1. Juni 2021 / ©Dissous limage ( shutterstock )

Für Papst Franziskus ist sein Besuch in Kanada „eine Bußreise“. Er reise am kommenden Sonntag nach Kanada, um besonders die indigenen Völker zu umarmen, sagte Franziskus am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Von ihnen hätten viele auch in katholischen Einrichtungen großen Schaden erlitten. „Ich drücke ihnen allen meinen Schmerz aus für das Leid, das sie erlitten haben“, so Franziskus. Er hoffe, dass er auf dieser Reise die Versöhnung vorantreiben könne.

Franziskus reist vom 24. bis 30. Juli nach Kanada. Geplant sind Stationen in Edmonton, Quebec und Iqaluit am Nordpolarmeer. Außerdem stattet der Papst der Gemeinde Maskwacis einen Besuch ab und will an der Pilgerfahrt zum traditionellen Fest der heiligen Anna am Lac Sainte Anne teilnehmen.

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