Trotz Kritik von Tierschützern kam es auf den autonomen Inseln erneut zu einer groß angelegten Delfinjagd. Auch die Fangart gilt als umstritten.

Auf den Färöer-Inseln sind Medienberichten und Tierschützern zufolge rund 100 Delfine getötet worden. Die Tiere seien am Freitag im Skálafjord gesichtet und in den Morgenstunden getötet worden, berichtete der färöische Rundfunk.
Die Tötung sei reibungslos verlaufen. Nach Angaben der Wal- und Delfinschutzorganisation WDC handelte es sich diesmal um 100 getötete Große Tümmler.
Erstmals sei dabei eine spezielle Lanze verwendet worden, mit der der Tod der Delfine schneller herbeigeführt werden soll. Experten sehen dies nach WDC-Angaben kritisch.