Rosenkranz als „extremistisches Symbol“: Katholische Kritik an Magazin


Der Rosenkranz habe für „radikal-traditionelle Katholiken eine militärische Bedeutung erlangt“, heißt es in einem Artikel des US-Magazins „The Atlantic“. Das stößt katholischerseits auf heftige Kritik.

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Ein Artikel des US-Magazins „The Atlantic“, der den Rosenkranz als Symbol für gewalttätigen Rechtsextremismus bezeichnet, ist unter Katholiken auf heftige Kritik gestoßen. Der Rosenkranz habe für „radikal-traditionelle Katholiken eine militärische Bedeutung erlangt“, heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Beitrag. Als Beleg publizierte das Magazin Fotos, auf denen aus Patronenhülsen hergestellte Rosenkränze und Kruzifixe aus Gewehrteilen zu sehen sind.

Der bekannte Dominikaner Pius Pietrzyk warf dem Verfasser gegenüber dem privaten katholischen Mediennetzwerk CNA/EWTN eine falsche Auffassung vor. Der Rosenkranz fördere „in keiner Weise physische Gewalt“. Der Artikel sei „ungenau, voller logischer Fehler und Verzerrungen“. Die Sichtweise des Autors sei „klassisch-antikatholisch“, so die Kritik des Professors für politische Theorie an der Universität Princeton, Robert P. George.

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