Arbeitsplätze in Gefahr: Brandenburg droht mit Ausstieg aus Task Force „Schwedt“


Das Öl-Embargo der Bundesregierung gefährdet den Energiestandort Schwedt in Brandenburg. Das Land fordert von Bundeswirtschaftsminister Habeck Unterstützung.

Thorsten Metzner, Anja Neu | TAGESSPIEGEL

©dpa / Foto: dpa/Annette Riedl

Brandenburg droht mit dem Ausstieg aus der Task Force „Schwedt“ von Bund und Ländern. Die Arbeitsgruppe soll den Weiterbetrieb der Erdöl-Raffinerie in der brandenburgischen Stadt Schwedt nach dem Abschalten der russischen Erdöl-Pipeline „Druschba“ („Freundschaft“) sichern. Das geht aus einem aktuellen Schreiben von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und Finanzministerin Katrin Lange (beide SPD) an Bundewirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hervor.

Steinbach und Lange betonen, es bereite „den Menschen im Nordosten des Landes Brandenburg große Sorge, ob eine nachhaltige Sicherung des Industrie- und Energiestandortes Schwedt wirklich gelingen kann“. Ihre Forderungen: Der Bundesminister solle den Beschäftigten der Erdöl-Raffinerie in Schwedt schriftlich eine Weiterbeschäftigung zusichern.

weiterlesen