US-Justizministerium macht bei Trump-Untersuchung Tempo


Die Auswertung geheimer Regierungsdokumente, die bei Ex-Präsident Donald Trump gefunden wurden, könnte sich hinziehen. Das Ministerium warnt vor drohendem Schaden für die Vereinigten Staaten.

Deutsche Welle

US-Justizminister Merrick Garland hatte den Antrag auf eine Durchsuchung bei Trump persönlich gebilligt (Archivbild)

Das US-Justizministerium geht juristisch gegen eine erneute Überprüfung der bei Ex-Präsident Donald Trump beschlagnahmten Regierungsdokumente vor. Das Ministerium kündigte an, Einspruch gegen ein entsprechendes Gerichtsurteil vom Montag einzulegen.

Nach dem Beschluss sollen Unterlagen, die das FBI in Trumps Anwesen Mar-a-Lago sichergestellt hatte, von einem Sonderbeauftragten bewertet und die weitere Sichtung durch die Behörden bis dahin gestoppt werden. Das Justizministerium will dies verhindern und warnt, sollten sich die Ermittlungen verzögern, könne dem Land hierdurch Schaden entstehen.

Zudem erklärte das Ministerium in seinem Gerichtsantrag, Trump habe auch nach der FBI-Razzia möglicherweise noch geheime Dokumente aus dem Weißen Haus in seinem Besitz. Dies sei ein „potenzielles Sicherheitsrisiko“.

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