Neue Dinosaurier-Art in Deutschland entdeckt


Überraschender Fund: Ein Fossil von der Schwäbischen Alb hat sich als zuvor unbekannte Dinosaurier-Art entpuppt. Es handelt sich um einen vor 203 bis 211 Millionen Jahren lebenden Vorfahren der riesigen Langhalssaurier. Anders als die bisher aus Süddeutschland bekannten Sauropoden-Vorfahren ging der neu identifizierte Tuebingosaurus maierfritzorum schon auf allen Vieren. Die Entdeckung dieser neuen Gattung und Art belegt, dass die Vielfalt der Dinosaurier im damaligen Mitteleuropa größer war als lange angenommen.

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Der neu identifizierte Tuebingosaurus maierfritzorum könnte durch den Angriff eines Raubsauriers gestorben sein. ©Marcus Burkhardt/ Universität Tübingen

Sauropoden wie Brachiosaurus, Dreadnoughtus oder Australotitan waren die größten und schwersten Landtiere, die je auf unserem Planeten lebten. Die langhalsigen, vierbeinig laufenden Dinosaurier waren im Jura und der Kreidezeit die dominierenden Pflanzenfresser ihrer Ökosysteme. Sie gingen aus verschiedenen, noch deutlich kleineren Vorgängern hervor, die vor mehr als 200 Millionen Jahren auch im heutigen Mitteleuropa vorkamen. Fossilien solcher Sauropodomorpha wurden unter anderem in der Schweiz und in Deutschland entdeckt.

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