„Nördlichste Insel der Welt“ ist gar keine Insel


2021 hatten Wissenschaftler nördlich von Grönland ein etwa 30 mal 60 Meter großes Eiland entdeckt. Es wäre die nördlichste Insel der Welt gewesen. Doch die Insel ist gar keine Insel.

stern.de

Blick auf die vermeintlich nördlichste Insel der Welt. Die Insel ist in Wirklichkeit ein Eisberg. Das haben Wissenschaftler aus Dänemark und der Schweiz herausgefunden, die ein 2021 entdecktes Eiland neben weiteren Inselchen nördlich von Grönland untersucht haben. Foto ©Morten Rasch/Universität Kopenhagen/dpa

Die vermeintlich nördlichste Insel der Welt ist in Wirklichkeit ein Eisberg. Das haben Wissenschaftler aus Dänemark und der Schweiz herausgefunden, die ein 2021 entdecktes Eiland neben weiteren Inselchen nördlich von Grönland untersucht haben. Man habe entdeckt, dass sich Wasser unter den „Inseln“ befunden habe und diese eigentlich flache Eisberge seien, die an der Oberfläche von Erde und Kies bedeckt seien, sagte der beteiligte Forscher Rene Forsberg in dieser Woche dem dänischen Wissenschaftsmedium Videnskab.dk.

Forsberg bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Angaben. Man habe alle seit 1978 gemeldeten Inselpositionen besucht – bei allen sei klar geworden, dass es sich nicht um Inseln handeln könne.

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