Hanf anbauen: Nicht legal, aber eine gute Bienenweide


Hanf hat auch auf Bienen eine sehr anziehende Wirkung, sie lieben die Pollen der Pflanze. Der Hanf-Anbau ist aber für Privatpersonen nicht erlaubt.

Ines Alms | Merkur.de

Die Blüten von Hanf (Cannabis sativa) ziehen Bienen an und könnten sie vor dem Aussterben bewahren. (Symbolbild) ©CTK Photo/Imago

Auch wenn Hanf auf Bienen nicht berauschend wirkt, so ist er offensichtlich dennoch ziemlich verlockend. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass zahlreiche Bienen auf Hanf fliegen. Da er leicht anzubauen ist und keine Pestizide benötigt, könnte man ihn somit im Kampf gegen das Bienensterben einsetzen. Zumindest der Anbau im heimischen Garten ist jedoch nicht erlaubt.

Hanf anbauen: Er ist eine Bienenweide und schützt die Tiere

Wie die Zeitschrift „GEO“ berichtet, haben Wissenschaftler der Cornell University im US-Bundesstaat New York empfohlen, den Echten Hanf (Cannabis sativa), der auch Kulturhanf genannt wird, gegen das Bienensterben einzusetzen. Demnach fliegen 16 verschiedene Bienenarten als Bestäuber auf den Hanf. Angelockt werden sie überraschenderweise nicht von farbigen Blüten oder duftendem Nektar, sondern vermutlich von den Pollen der männlichen Pflanze.

weiterlesen

1 Comments

Kommentare sind geschlossen.