Apostel Wilmer zu Kolonialzeit: „Tiefe Verletzungen“ Afrikas


Die Bereitschaft sei gestiegen, „sich mit dem ambivalenten Verhältnis von Kirche und Kolonialismus auseinanderzusetzen“, sagt der „Justitia et Pax“-Vorsitzende Heiner Wilmer. Die „eigentlichen Herausforderungen“ seien aber noch nicht geschafft.

katholisch.de

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer hat zu einer tieferen Auseinandersetzung mit den Folgen der Kolonialzeit für die Menschen in Afrika aufgerufen. „Nur gemeinsam werden wir gut und angemessen mit dem schwierigen Erbe umgehen können“, sagte Wilmer laut einer am Sonntag veröffentlichten Mitteilung der Organisation „Justitia und Pax“ (Gerechtigkeit und Frieden). Sie befasst sich mit den Themen Entwicklung, Frieden und Menschenrechte.

Wilmer ist Vorsitzender der Kommission und sagte weiter, erfreulicherweise sei die Bereitschaft gestiegen, „sich mit dem ambivalenten Verhältnis von Kirche und Kolonialismus auseinanderzusetzen“. Er äußerte sich anlässlich eines Besuchs des Gremiums im Berliner Humboldt-Forum. Dabei sei „deutlich geworden, dass die eigentlichen Herausforderungen noch vor uns liegen“.

weiterlesen