Eine Woche nach den Halbzeitwahlen erreichen die US-Republikaner 218 Sitze im Repräsentantenhaus. Mit knapper Mehrheit kontrollieren sie die Kammer.

Die US-Republikaner haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobert. Mehr als eine Woche nach den Zwischenwahlen sicherte sich die Partei am Mittwoch den nötigen Sitz für die Übernahme der Kontrolle über die große Kongresskammer. Damit haben die Republikaner nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP 218 Mandate, die Demokraten aktuell 211.
Das Endergebnis für das Repräsentantenhaus dürfte noch Tage oder sogar Wochen auf sich warten lassen, da die Stimmenauszählung in etlichen engen Rennen um Abgeordnetensitze noch läuft. Die Demokraten von Präsident Joe Biden haben ihre Dominanz im Senat hingegen verteidigt – und können diese mit einem Sieg in einer Stichwahl im letzten offenen Rennen um einen Senatssitz in Georgia am 6. Dezember ausbauen.