Lubmin: Bundesnetzagentur befreit LNG-Terminal von Regulierung


Das im vorpommerschen Lubmin geplante Terminal für Flüssig-Erdgas hat eine wichtige rechtliche Hürde genommen.

Deutschlandfunk

Das regasifizierte LNG soll in Lubmin in die bereits bestehende Infrastruktur an das Gasfernleitungsnetz angebunden werden. Bislang wurde dort russisches Pipeline-Gas eingespeist. (AFP)

Der Betreiber Deutsche Regas teilte mit, man sei durch die Bundesnetzagentur von der Tarif- und Netzzugangsregulierung befreit worden. Dabei handelt es sich um sonst übliche Vorgaben zum Wettbewerbsrecht. Eine Freistellung ist demnach möglich, wenn etwa die Versorgungssicherheit verbessert werden kann. Bereits Anfang Dezember will das Unternehmen ein schwimmendes LNG-Terminal in Betrieb nehmen. Die erforderliche Genehmigung des zuständigen Landesamtes stand zuletzt noch aus. Das Spezialschiff zur Umwandlung des Gases vom flüssigen in den gasförmigen Zustand befindet sich derzeit auf dem Weg nach Deutschland und hat vor Dänemark einen letzten Zwischenstopp eingelegt.

Mit gleich mehreren LNG-Terminals will sich Deutschland aus der langjährigen Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas lösen