Israel-Hass bei WM in Katar: Journalisten berichten von Feindseligkeit 


Interviews auf den Straßen oder nach den Spielen werden durch Anfeindungen und Antisemitismus unterbrochen. Es fallen Sätze wie: „Sie sind hier nicht willkommen“. 

Alexander Schmalz | Berliner Zeitung

Israelische Sportjournalisten werden bei ihrer Arbeit gestört, antisemitisch beleidigt und angefeindet. Immer mehr Reporter aus Israel berichten von zahlreichen Anfeindungen bei der Fußball-WM in Katar. „Wir spüren Hass, sind von Feindseligkeit umgeben und nicht erwünscht“, schrieben zwei Reporter der israelischen Zeitung „Jediot Achronot“. „Auf den Straßen folgten uns Palästinenser, Iraner, Katarer, Marokkaner, Jordanier, Syrier, Ägypter und Libanesen, die uns hasserfüllt anstarrten.“

Andere israelische Journalisten schilderten auf sozialen Medien ähnliche Erfahrungen. In einem Video ist etwa zu sehen, wie Moav Vardi vom Kan-Sender von einem wütenden Fan angeschrien wird, der sagt: „Es gibt kein Israel, sondern Palästina. Sie sind hier nicht willkommen, dies ist Katar, das ist unser Land.“

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