«LGBTQ ist im Islam nicht akzeptabel»: Katarischer Minister mit scharfer Kritik am Westen


Nach dem Abschluss des Gas-Deals mit Deutschland hat der katarische Energieminister Saad Scherida Al-Kaabi in einem Interview den Westen angegriffen und erklärt, dass sich durch die WM nichts an der Einstellung gegenüber LGBTQ in Katar ändern werde.

watson.ch

Der katarische Energieminister Saad Scherida Al-Kaabi erteilt Hoffnung auf mehr Offenheit gegenüber Homosexuellen durch die WM eine Absage. Bild: keystone

Der katarische Energieminister Saad Scherida Al-Kaabi hat Änderungen im Umgang mit homosexuellen Menschen in seinem Land infolge der Fussball-WM eine Absage erteilt. «Als Muslime glauben wir daran, dass LGBTQ nicht akzeptabel ist in unserer Religion», sagte er der deutschen «Bild».

Das islamische Gesetz akzeptiere diese Art zu leben nicht. Man habe in Katar zwar kein Problem, wenn homosexuelle Menschen das Land besuchen würden, aber als Muslime würden sie daran glauben, dass LGBTQ nicht akzeptabel ist.

«Der Westen sagt, dass wir als Katarer unsere Religion verändern und LGBTQ komplett akzeptieren müssen. Wo ist mein Menschenrecht, das zu wählen, was ich für meine Religion, mein Land, meine Kinder und meine Familie will?»

Saad Scherida Al-Kaabi

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