Jugendliche nach Gespräch mit Apostel Bode irritiert: „Nur zehn Fälle“


Im emsländischen Ort Spelle gibt es laut einem Zeitungsbericht Irritationen über ein Gespräch von Firmlingen mit dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode. Die jugendlichen Firmlinge werfen dem Bischof Verharmlosung von Missbrauch vor.

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Bischof Franz-Josef Bode auf der vierten Synodalversammlung / ©Julia Steinbrecht ( KNA )

Bei der Begegnung vor zwei Wochen, so die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) am Mittwoch, habe Bode im Zusammenhang mit dem Thema sexuellen Missbrauchs von „nur zehn Fällen“ in seiner 27-jährigen Amtszeit gesprochen. Dies hätten mehrere Teilnehmer des Gesprächs unabhängig voneinander berichtet und die Wendung als Verharmlosung empfunden, so die Zeitung.

Bode selber habe aus Spelle bislang keine negative Rückmeldung bekommen, teilte die diözesane Pressestelle der NOZ mit. Der Bischof wolle aber klären, wie die Irritationen entstanden sein könnten. Es liege ihm fern, „das Thema sexualisierter Gewalt in irgendeiner Form zu verharmlosen“, sagte das Bistum auch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

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