Neue Details im Skandal um prominenten Jesuitenpater Rupnik


Neuigkeiten im Sex-Skandal um den international bekannten Jesuiten Marko Rupnik: Ordensgeneral Arturo Sosa berichtet von einem konkreten Fall, der die Exkommunikation des Paters nach sich zog. Doch es bleiben Unklarheiten.

katholisch.de

Im Sex-Skandal um den international bekannten Mosaikkünstler und Jesuitenpater Marko Rupnik (68) sind neue Details bekanntgeworden. Wie der Pressedienst der Italienischen Bischofskonferenz SIR mitteilt, bestätigte der Ordensobere, Jesuitengeneral Arturo Sosa, am Mittwochabend in einem Gespräch mit Journalisten, dass der slowenische Geistliche in mindestens einem Fall die „Grenzen einer Beziehung zwischen Erwachsenen überschritten hat“.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, räumte Sosa bei derselben Gelegenheit ein, dass Rupnik wegen sexueller Aktivitäten mit der Strafe der Exkommunikation belegt worden sei, da er eine betroffene Frau im Rahmen der Beichte von der mit ihm begangenen Sünde selbst losgesprochen habe. Nach katholischem Kirchenrecht zieht die „Lossprechung eines Mittäters“ automatisch die Strafe der Exkommunikation nach sich. Wie Sosa nun ausführte, wurde diese Strafe jedoch später wieder aufgehoben, da Rupnik seine Tat bereut und Besserung gelobt habe.

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