In Iowa beginnen am heutigen Montag die republikanischen Vorwahlen für die US-Präsidentschaft.

Ängste dürften bestätigt, konträre Spekulationen enttäuscht werden. Kurz vor Beginn der republikanischen Vorwahlen für die US-Präsidentschaft in Iowa am heutigen Montag bestätigt die als «Goldstandard» geltende Umfrage des örtlichen «Des Moines Register» die Favoritenrolle von Donald Trump: der ex-Präsident liegt mit 48 Prozent deutlich vor Nikki Haley bei 20 und Ron DeSantis bei 16 Prozent. Trump kann auf die Unterstützung einer breiten Koalition von Gebildeten, Männern mit Jahreseinkommen unter 50 000 Dollar und solchen ohne Schulabschluss zählen (Link).
Während Joe Biden intern von dem Kongressabgeordneten Dean Phillips und der Selbsthilfe-Autorin Marianne Williamson keine ernsthafte Konkurrenz zu befürchten hat, findet das eigentliche Rennen unter Konservativen damit vorerst um den zweiten Platz statt. Trump liegt landesweit für einen Herausforderer trotz oder wohl eher gerade aufgrund der gegen ihn laufenden Gerichtsverfahren mit rund 60 Prozent bei den Umfragen mit einer historisch einzigartigen Distanz in Führung. Spannend ist jedoch, ob Haley in Iowa und dann am 23. Januar in New Hampshire tatsächlich DeSantis schlagen kann. Beide rangieren landesweit mit rund 11 Prozent Kopf an Kopf (Link). Haley ist deutlich im Aufwind und wurde zu Beginn ihrer Kandidatur auch von Ivanka Trump und Jared Kushner bei der Ausrichtung von Spenden-Events unterstützt. Das Paar hält sich jedoch seit vielen Monaten aus den Vorwahlen und generell der Politik heraus.