Rechtsextreme Umsturzfantasien


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Rechtsextreme Terrorgruppen nehmen vermehrt das Stromnetzwerk ins Visier. ©pixabay.com (Pixabay License)

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland und den USA eine besorgniserregende Entwicklung abgezeichnet: Rechtsextreme Terrorgruppen nehmen vermehrt das Stromnetz ins Visier. Geplante Angriffe auf kritische Infrastruktur wie Stromnetze sind als zentrale Strategie militanter Akzelerationisten bekannt. Diese international vernetzte Online-Subkultur, die vor allem eine junge Anhängerschaft hat, strebt danach mit terroristischen Handlungen liberale und demokratische Gesellschaften zusammenbrechen zu lassen und ist maßgeblich von US-amerikanischen Diskursen geprägt.

Zeitgleich ist zu beobachten, dass sich auch in Deutschland die Fälle mehren, in denen rechtsextreme Gruppen Umsturzfantasien realisieren wollen. Durch Gewaltakte und Angriffe auf kritische Infrastruktur wollen sie bürgerkriegsähnliche Zustände herbeiführen, um die Demokratie gewaltsam abzulösen. Gruppen wie „Revolution Chemnitz“, „Vereinte Patrioten“ oder die „Gruppe S“ haben in den vergangenen Monaten und Jahren sehr konkrete Angriffs- und Umsturzpläne entwickelt. Gemeinsam haben diese weltweit vernetzten Gruppen und die Gruppen aus Deutschland vor allem, dass sie sich auf Sozialen Netzwerken wie Telegram zusammenfinden und dort ihre Planungen konkretisieren und Anleitungen für terroristische Handlungen austauschen.

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