Wie entstand das Leben auf der Erde?

 Vor etwa vier Milliarden Jahren schlugen unzählige Meteoriten auf der Erdoberfläche ein. Die Entwicklung des Lebens hatte möglicherweise bereits zuvor begonnen. (Foto: Nasa/Goddard Space Flight Center Conceptual Image Lab)
Vor etwa vier Milliarden Jahren schlugen unzählige Meteoriten auf der Erdoberfläche ein. Die Entwicklung des Lebens hatte möglicherweise bereits zuvor begonnen. (Foto: Nasa/Goddard Space Flight Center Conceptual Image Lab)
Am Anfang war nur Sternenstaub – und dann rührte sich was. Wie aus toter Materie Leben entstehen konnte, gehört zu den großen Fragen der Menschheit. Ein paar Antworten haben Forscher bereits.

Von Markus C. Schulte von Drach | Süddeutsche.de

Wer wir sind und woher wir kommen, fragen sich die Menschen seit Urzeiten. Früher suchten wir Antworten in der Religion. Heute wissen wir, dass die Erde und alles, was darauf zu finden ist, aus Sternenstaub besteht. Aber das große Rätsel bleibt immer noch ungelöst: Wie konnte sich aus einem Haufen toter Materie Leben entwickeln? Und wann?

Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen sind Naturwissenschaftler dem Pfad der Evolution durch die Zeit zurück gefolgt, bis in die früheste Geschichte unseres Planeten. Und heute wissen sie recht genau, wie jene Form irdischen Lebens ausgesehen haben muss, von der alle heutigen Lebewesen abstammen.

„Luca“ (Last Universal Common Ancestor) – so heißt dieser „älteste gemeinsame Vorfahre“. Er muss bereits vor etwa 3,6 Milliarden Jahren existiert haben, das hat eine genetische Analyse heute lebender Organismen ergeben. Luca bestand aus einer einzigen Zelle und mochte es heiß – gerne so um die 100 Grad Celsius.

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Deniz Yücel – Opfer fragwürdiger Politik

© Reuters Proteste in Berlin gegen die Verhaftung des Journalisten Deniz Yücel durch die türkische Polizei
© Reuters Proteste in Berlin gegen die Verhaftung des Journalisten Deniz Yücel durch die türkische Polizei
Bei der Verhaftung des Korrespondenten Deniz Yücel geht es nicht nur um Journalismus. Auch auf politischer Ebene steht Einiges auf dem Spiel im Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland.

Von Michael Martens | Frankfurter Allgemeine

Wenn Menschen ungeschickt lügen, macht sie das oft sympathisch, liebenswert geradezu. Aber für das Auswärtige Amt wäre es vielleicht besser, wenn es einige weniger liebenswerte Leute in den eigenen Reihen hätte – zumindest in dem Fall, der hier geschildert werden soll. Eine Szene Mitte Januar, Ankara. Drei deutsche Journalisten unterhalten sich mit einer Person, die bei der deutschen Botschaft beschäftigt ist, über die Türkei. Es geht um das Verfassungsreferendum, den andauernden Ausnahmezustand, die Angst vor Terroranschlägen. Ein munteres Gespräch, offen werden Ansichten und Prognosen ausgetauscht, im Vertrauen natürlich, denn Diplomaten lassen sich nur selten zitieren, und in der Türkei in diesen Tagen schon gar nicht.

Als es um die Verfolgung von Journalisten geht, fragt ein Journalist in die Runde: „Was ist eigentlich mit Deniz Yücel? Der hat schon seit Wochen nichts mehr geschrieben.“ Yücel ist Türkei-Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ mit Sitz in Istanbul – und seit Dienstag in Polizeigewahrsam. Seine Festnahme sorgt in Deutschland für Empörung. Als das Gespräch stattfand, war es schon mehr als einen Monat her, seit der letzte Artikel Yücels in der „Welt“ erschienen war. Und seltsam war, dass Yücel, eifriger Nutzer des Kurzmitteilungsdienstes Twitter, auch dort schwieg.

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Wenn infantile Herrenmoral zum Kult wird

Mit breitem Grinsen und geschlossenen Augen: Donald Trump während einer Rede (picture alliance / dpa / Justin Lane)
Mit breitem Grinsen und geschlossenen Augen: Donald Trump während einer Rede (picture alliance / dpa / Justin Lane)
Eine eigentümliche Mischung aus Übermensch und Riesenbaby: An Donald Trump zeige sich eine keineswegs harmlose Kindlichkeit, kommentiert Svenja Flaßpöhler. Sie erkennt in dem Kult um den US-Präsidenten Parallelen zu Walter Benjamins Textfragment „Kapitalismus als Religion“.

Von Svenja Flaßpöhler | Deutschlandradio Kultur

Einmal mehr treibt die Welt die Frage um, welche nationalen und globalen Folgen die Regierung Trump noch zeitigen wird – sei es aus Unfähigkeit oder Berechnung. Diese Frage stellt sich umso dringlicher, als Trumps Team ganz offensichtlich eher auf Eskalation denn auf Diplomatie setzt. Was insbesondere für Trumps Chefberater Steve Bannon gilt, der einen Krieg mit China innerhalb der nächsten zehn Jahre voraussagt und sich selbst kurzerhand mit Lenin vergleicht. Lenin, so Bannon gegenüber dem Internetmagazin „The Daily Beast“, Lenin „wollte den Staat zerstören, und das ist auch mein Ziel. Ich will alles zum Einsturz bringen und das ganze Establishment zerschlagen.“

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„Wir Imaminnen folgen dem Propheten Mohammed“

 Die Imamin Sherin Khankan im Gebetsraum der Mariam Moschee in Kopenhagen © [M] Linda Kastrup/Scanpix Denmark/AFP/Getty Images
Die Imamin Sherin Khankan im Gebetsraum der Mariam Moschee in Kopenhagen © [M] Linda Kastrup/Scanpix Denmark/AFP/Getty Images
Im Islam gab es schon immer Predigerinnen, Lehrerinnen, Kämpferinnen, sagt die Imamin Sherin Khankan. Das religiöse Patriarchat hat es nur vergessen.

Interview: Andrea Backhaus | ZEIT ONLINE

ZEIT ONLINE: Frau Khankan, Sie arbeiten als Predigerin und Moscheevorsteherin. Wie kann man sich Ihre Arbeit vorstellen?

Sherin Khankan: Die Mariam Moschee ist in einer Wohnung in der Innenstadt von Kopenhagen untergebracht, wir haben für etwa 70 Leute Platz. Kopftuch ist bei uns keine Pflicht, jede Frau kann selbst entscheiden, ob sie eins tragen möchte. Auch Nicht-Muslime sind willkommen. Wir haben die Moschee vor ein paar Monaten eröffnet und sind noch dabei, die Gemeinde aufzubauen.

ZEIT ONLINE: Kommen nur Frauen in die Moschee?

Khankan: Unsere Moschee ist offen für alle. Nur bei den Gebeten sind Männer nicht dabei, ansonsten schon. Freitags öffnen wir nach dem Mittagsgebet unsere islamische Akademie. Dort halten Professoren und Professorinnen Vorträge, etwa über die arabische Philosophie. Es herrscht ja weithin das Vorurteil, dass Muslime zur Philosophiegeschichte nichts beigetragen hätten. Sie wird entweder den alten Griechen oder der europäischen Aufklärung zugeschrieben. Dabei gibt es eine große Fülle von Muslimen und Musliminnen, die zentrale philosophische Werke verfasst haben. Das wollen wir wiederbeleben.

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Chinas Atomträume

China topologisch (CC-by-sa/3.0 by Dubaduba, Wiki Commons)
China topologisch (CC-by-sa/3.0 by Dubaduba, Wiki Commons)
Keine Nation baut mehr Kernkraftwerke als China. Nun will das Land mit billigen und sichereren Meilern den Weltmarkt erobern. Kann es eine nukleare Renaissance auslösen?

Von Richard Martin | Technology Review

Noch ist das dreistöckige Gebäude auf dem Campus des Shanghai Institute of Applied Physics nur eine Hülle. Doch im Unterschied zu Europa wird es hier nicht um Solarmodule, Windkraftanlagen oder neuartige Stromspeicher gehen. Sondern um eine Technologie, die insbesondere in Europa als von gestern gilt – die Kernkraft. Das Gebäude in Lagerhausgröße soll die Chemielabore, die Büros und die Geräte und Prototypen für die Testläufe zum neuen nuklearen Zeitalter beherbergen.

Hier soll ein alter Traum der Kernenergie endlich Wirklichkeit werden: Flüssigsalzreaktoren, bei denen die Kernschmelze bereits konstruktionsbedingt deutlich unwahrscheinlicher ist als bei heutigen Modellen. Zudem sollen sie deutlich billiger sein. Und mit ihnen will China den Weltmarkt erobern.

Gemessen an den Erzeugungskapazitäten ist China schon jetzt eine Großmacht in der Atomenergie. 34 Kernkraftwerke stehen bereits. Nicht weniger als 30 neue konventionelle sollen in den kommenden Jahren hinzukommen. Deutlich interessanter aber ist, was darüber hinaus passiert: In den vergangenen fünf Jahren hat die chinesische Regierung bereits rund zwei Milliarden Renminbi (275 Millionen Euro) in die Forschung und Entwicklung von Flüssigsalzreaktoren investiert. In wenigen Jahren wollen die Forscher einen ersten experimentellen Meiler bauen. Innerhalb von 15 Jahren soll dann das weltweit erste kommerzielle Flüssigsalzkraftwerk laufen.

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Jagd auf „Planet 9“ – jetzt zum Mitmachen

Planet IX, Bild: Credit California Institute of Techonology
Planet IX, Bild: Credit California Institute of Techonology
Planetenjagd für Alle: Bei der Suche nach dem mysteriösen Planet 9 am Rand unseres Sonnensystems kann nun jeder mitmachen. Denn die NASA hat ein Citizen-Science Projekt lanciert, bei dem Laien in den Aufnahmen des Weltraumteleskops WISE nach Indizien für den Planeten, aber auch nahe Braune Zwerge suchen sollen. Wer den Planeten findet, dem ist auf jeden Fall einiger Ruhm sicher.

scinexx

Vor gut einem Jahr sorgte die Meldung eines möglichen neunten Planeten im Sonnensystem für eine Sensation. Demnach könnte es weit jenseits des Neptun noch einen weiteren, neptungroßen Planeten in einer stark exzentrischen Umlaufbahn geben. Bisher schließen Astronomen nur aus den Bewegungen anderer Himmelskörper im Kuipergürtel auf die Existenz von „Planet 9“, ob es ihn wirklich gibt, bleibt offen.

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Bosbach kritisiert Kopftuch-Praxis beim BAMF

Ausgerechnet eine Muslimin mit Kopftuch bearbeitet Asylanträge verfolgter Christen. Problematisch findet das der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach. Die Nürnberger Behörde aber verteidigt diese Praxis.

Von Manuel Bewarder | DIE WELT

Vor ein paar Tagen traf Wolfgang Bosbach in seinem Wahlkreis in Nordrhein-Westfalen eine Familie, die Asyl in Deutschland beantragt hatte. Die Menschen berichteten ihm davon, dass sie als Christen aus dem Irak geflüchtet waren, aus Angst vor gewaltbereiten Islamisten. Bosbach, der sich als Innenpolitiker schon lange mit dem Thema Asyl beschäftigt, hörte zu.

Schließlich erzählten sie ihm von den Stunden, als sie ihren Asylantrag in einer der vielen Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellten. Den Irakern saß demnach beim Stellen des Antrags eine BAMF-Mitarbeiterin mit Kopftuch gegenüber. Ausgerechnet sie also sollte darüber entscheiden, ob die Christen hierzulande einen Schutzstatus erhalten werden.

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Bamf soll Identität von Asylbewerbern durch Blick ins Handy überprüfen

 Das Smartphone ist für Asylsuchende das wichtigste Instrument, um sich auf der Flucht und in der neuen Heimat zu orientieren. (Foto: Fabrizio Bensch/Reuters)
Das Smartphone ist für Asylsuchende das wichtigste Instrument, um sich auf der Flucht und in der neuen Heimat zu orientieren. (Foto: Fabrizio Bensch/Reuters)
  • Bamf-Mitarbeiter sollen bei der Identitätsprüfung von Asylbewerbern künftig Zugriff auf deren Handys bekommen.
  • Das sieht der Entwurf eines Gesetzes „zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ vor, der SZ, WDR und NDR vorliegt.
  • Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat die Abschiebepraxis in Deutschland verändert. Alias-Identitäten stehen nun klar im Fokus.

Von Lena Kampf, Hans Leyendecker | Süddeutsche.de

Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sollen künftig in großem Maßstab in die Handys von Asylbewerbern schauen dürfen, um deren Identität besser feststellen zu können. Das geht aus einem Gesetzesentwurf des Bundesinnenministeriums (BMI) „zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ hervor. Der Entwurf liegt der Süddeutschen Zeitung, dem WDR und dem NDR vor. Er befindet sich noch in der Ressortabstimmung. „Über die Regelungen im Einzelnen“ könnten vor Abschluss dieser Abstimmung „keine näheren Informationen übermittelt werden“, teilte das Innenministerium mit.

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Weitere Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant

Flughafen © Fields of View auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Flughafen © Fields of View auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
In Kürze soll eine weitere Sammelabschiebung nach Afghanistan erfolgen. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung fordert ein Stopp dieser Abschiebungen. Nicht die Sicherheitslage in dem Land habe sich verändert, „sondern die innenpolitische Diskussion“.

MiGAZIN

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), hat einen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan gefordert. Nicht die Sicherheitslage in dem Land habe sich verändert, „sondern die innenpolitische Diskussion“, sagte Kofler der Passauer Neuen Presse. Diese dürfe nicht kurzfristig auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden. Die Sicherheitslage in Afghanistan möge von Region zu Region verschieden sein, „gut ist sie aber nirgendwo“, sagte die SPD-Politikerin.

Angesichts der Dauer der Kriege und Konflikte in Afghanistan hätten viele der aus Afghanistan nach Deutschland geflüchteten Menschen mittlerweile „ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden“, sagte Kofler der Zeitung. Sie selbst und auch die Deutschen, die sie bei ihren Integrationsbemühungen unterstützten, könnten nicht verstehen, „dass sie plötzlich aus ihrem Lebensumfeld gerissen werden“. Die Bundesregierung hat Ende vergangenen Jahres damit begonnen, abgelehnte Asylsuchende nach Afghanistan abzuschieben.

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Korruption und die Politik der schwarzen Null

Grafik: TP
Grafik: TP
Der Journalist Jürgen Roth schildert in seinem Buch Schmutzige Demokratie den Zerfall der politischen Kultur und das Erstarken des Rechtspopulismus innerhalb der EU.

Von Reinhard Jellen | TELEPOLIS

Herr Roth, Sie beschreiben in Ihrem Buch den Prozess der Entfremdung der Bürger von der liberalen Demokratie. Was hat sich in den letzten 20 Jahren so verändert, dass dieser Zustand ganz einfach konstatiert werden muss?
Jürgen Roth: Mit dem von mir beschriebenen Prozess der Entfremdung der Bürger von der liberalen multikulturellen Demokratie ist es wie mit der Klimaerwärmung. Sie begann schleichend, zeigte jedoch in den letzten Jahren immer häufiger ihre katastrophalen Auswirkungen (insbesondere für die Ärmsten) – bis es zu spät war, noch etwas zu verändern.
Die Gründe für die Entfremdung der Bürger liegen natürlich auf der Hand. Verantwortlich sind die Verfechter der globalen neoliberalen Wirtschaftsordnung, die dieses System in den letzten zwanzig Jahren immer gnadenloser durchgepeitscht hatten und die jetzt Autoritarismus, Nationalismus und Rassismus als weiteres Treibmittel für die Stabilisierung ihrer Macht einsetzen, auch wenn dabei das liberale demokratische System zerstört wird.

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Trump im Paralleluniversum: Verschwörungstheoretiker-in-Chief

Image: NBCNews/YouTube
Image: NBCNews/YouTube
Die Lösung aller Probleme ist für Verschwörungstheoretiker ganz einfach, denn verursacht haben diese böse, mächtige Strippenzieher. Denen muss man nur das Handwerk legen. Was aber tun, wenn man selbst der mächtigste Mann der Welt ist?

Von Christian Stöcker | SpON

Vor einigen Jahren habe ich einen Mann kennengelernt, der sich ziemlich sicher ist, dass die Zerstörung des World Trade Center am 11. September 2001 von der CIA organisiert worden ist. Der Mann ist weder verrückt noch dumm, er war 25 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und sogar einmal Bundesminister. Aber er glaubt trotzdem, dass die USA als Anlass für Kriege in Afghanistan und im Irak mehr als 3000 Menschen im eigenen Land getötet haben.

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Hezbollah said to have obtained ‘game-changing’ anti-ship missiles

A Yakhont missile at a Russian air show in 1997 (photo credit: CC BY-SA, JNO, Wikimedia Commons)
A Yakhont missile at a Russian air show in 1997 (photo credit: CC BY-SA, JNO, Wikimedia Commons)
Russian-made Yakhont would give Lebanese terror group the ability to strike Israeli gas platforms and ships in the Mediterranean

By Alexander Fulbright | The Times of Israel

The Lebanese terror group Hezbollah has obtained advanced Russian-made anti-ship missiles, potentially threatening Israeli gas fields in the Mediterranean Sea and the Israeli Navy’s ability to operate in the area, according to a report published Sunday.

Hezbollah’s possession of the Yakhont missiles was revealed by unnamed Western intelligence officials over the weekend at the Munich Security Conference, where world leaders and defense ministers are meeting to discuss major security issues, according to a report in the Hebrew daily Yedioth Ahronoth. The report did not reveal in what forum the revelations were made.

If true, Hezbollah’s possession of the missiles would represent a serious threat to Israeli interests in the Mediterranean; endangering both Israeli commercial vessels sailing in shipping lanes off the Lebanese coast and the ability of Israeli Navy ships to operate in and around Lebanese waters.

Most significantly, the missiles would give Hezbollah the ability to strike Israel’s gas production platforms in the Mediterranean, a threat Israel reportedly intends to counter by installing maritime versions of the Iron Dome missile defense system on naval vessels as part of the Israeli Navy’s efforts to secure the country’s natural gas fields.

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Als erstes kam ein Gebührenbescheid

Die Trauer bleibt. Mit Blumen und Kerzen erinnert Berlin weiter an die Toten vom Breitscheidplatz.Foto: dpa/Jörg Carstensen
Die Trauer bleibt. Mit Blumen und Kerzen erinnert Berlin weiter an die Toten vom Breitscheidplatz.Foto: dpa/Jörg Carstensen
Bundespräsident Gauck und Innenminister de Maizière haben sich mit Angehörigen der Attentatsopfer vom Breitscheidplatz getroffen. Die kritisierten lange fehlende Informationen – aber einen schnellen Brief der Gerichtsmedizin.

Von Klaus Kurpjuweit | DER TAGESSPIEGEL

Der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck hat – ganz im Stillen – nochmals ein Zeichen gesetzt: Ohne Pomp hat er im Schloss Bellevue am Freitagnachmittag rund 50 Angehörige der Todesopfer des Attentats vom Breitscheidplatz empfangen und ihnen seine Anteilnahme ausgesprochen. Zwölf Menschen waren heute vor genau 2 Monaten getötet worden, eine offizielle Trauerfeier hatte es nicht gegeben. Gauck sowie der ebenfalls anwesende Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) versprachen nach Angaben von Teilnehmern, in Zukunft die Kommunikation bei ähnlichen Ereignissen – die nicht kommen sollten – zu verbessern.

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Streit über Abschiebungen nach Afghanistan

Themenbild, Hinrichtung durch Taliban
Themenbild, Hinrichtung durch Taliban
Der Streit über Abschiebungen nach Afghanistan geht weiter. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), forderte unter Verweis auf die Sicherheitslage in dem Land einen sofortigen Stopp. Der Chef des Kanzleramts, Peter Altmaier, verteidigte die Abschiebungen am Sonntag dagegen. Nach Informationen des bayerischen Flüchtlingsrats sollen am Mittwoch von München aus erneut abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan in ihre Heimat zurückgeflogen werden. Unterdessen schloss die EU mit der afghanischen Regierung ein Kooperationsabkommen, das auch eine Zusammenarbeit bei der Rücknahme von Flüchtlingen vorsieht.

evangelisch.de

Die Menschenrechtsbeauftragte Kofler sagte der „Passauer Neuen Presse“, nicht die Sicherheitslage in dem Land habe sich verändert, „sondern die innenpolitische Diskussion“. Die Sicherheitslage in Afghanistan möge von Region zu Region verschieden sein, „gut ist sie aber nirgendwo“, betonte die SPD-Politikerin. Die Bundesregierung hat Ende vergangenen Jahres damit begonnen, abgelehnte Asylsuchende nach Afghanistan abzuschieben. Dagegen gab es am vergangenen Wochenende bundesweite Proteste, auch die beiden großen Kirchen haben die Sammelabschiebungen kritisiert.

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Twitter Has Made Our Alien Contact Protocols Obsolete

Image: BBC Screengrab bb.
Image: BBC Screengrab bb.
Social media will make an alien encounter much more complicated.

By Daniel Oberhaus | MOTHERBOARD

In 1990, the International Academy of Astronautics published a special issue of their journal , Acta Astronautica, dedicated to the problem of what to do in the event that the Search for Extraterrestrial Intelligence (SETI) detected an alien signal. These „post-detection protocols“ as outlined in the IAA’s Declaration of Principles in 1989 were inspired by increasingly rapid technological advances in the SETI field that made the likelihood of detecting a signal more likely than at any other point in the search’s 30 year history.

But the one technological development that its collaborators couldn’t have anticipated was the rise of social media, which could seriously complicate the ability of government and private research institutions to control the social consequences resulting from the detection of an extraterrestrial message.

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Schwingungen der Raumzeit

Günter Spanner Das Geheimnis der Gravitationswellen Verlag: Kosmos, Stuttgart 2016 ISBN: 9783440154137 19,99 €
Günter Spanner
Das Geheimnis der Gravitationswellen
Verlag: Kosmos, Stuttgart 2016
ISBN: 9783440154137
19,99 €

Der 14. September 2015 war ein besonderer Tag in der Geschichte der Physik. Er brachte den lang ersehnten direkten Nachweis von Gravitationswellen. Das sensationelle Ergebnis wurde allerdings fünf Monate lang geheim gehalten und erst am 11. Februar 2016 offiziell verkündet.

Von Wolfgang Steinicke | Spektrum.de

Nicht die lange Wartezeit ist erstaunlich – man benötigt sie, um die Daten zu prüfen und jeden erdenklichen Fehler auszuschließen –, sondern dass die rund tausend weltweit beteiligten Wissenschaftler so lange dichtgehalten haben. Offenbar steckte ihnen noch der Schock vom März 2014 in den Knochen. Damals hatten Kollegen voreilig gemeldet, Gravitationswellen des Urknalls im kosmischen Mikrowellenhintergrund nachgewiesen zu haben. Ein peinlicher Fehler, denn wie sich bald herausstellte, war eine banale „Verschmutzung“ in Form kosmischen Staubs die Ursache. Statt des erhofften Nobelpreises gab es weltweit Hohn und Spott.

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Noch gibt es Hoffnung für Kants „ewigen Frieden“

Illustration: Stefan Dimitrov
Illustration: Stefan Dimitrov
  • Erst war da der Traum vom ewigen Frieden der Völker. Dann kamen der Krieg im Irak, ein ohnmächtiges Weltstrafgericht und sich auflösende Bündnisse.
  • Trump bestätigt diesen Trend, er ist geradezu ein Anti-Kant: Deals, Diktatoren, Folter und das Prinzip der Ungleichheit sind en Vogue.
  • Optimistisch für Kants Bild vom ewigen Frieden machen die US-Justiz, ein reformiertes Afrika und eine vereinigte EU.

Von Stefan Ulrich | Süddeutsche.de

In seiner Schrift „Zum ewigen Frieden“ schrieb Immanuel Kant: „Das Recht der Menschen muss heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten.“ Der Philosoph aus Königsberg wäre wohl zufrieden gewesen mit der Entwicklung in den Jahren nach der Zeitenwende 1989/1990. Die Beziehungen unter den Staaten verdichteten sich immer mehr zu einer internationalen Ordnung, die, gestützt auf das Völkerrecht, den Krieg und die Tyrannei ächtete und die Menschenrechte schützte.

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Was, wenn wir kein Fleisch mehr essen würden?

Themenbild. Bild: 4ever.eu
Themenbild. Bild: 4ever.eu
Um unser Essen wird zunehmend wie über Religion diskutiert: fleischlastig, vegetarisch oder doch gleich vegan? Doch was würde das für uns und die Erde bedeuten?

Von Vince Ebert | Spektrum.de

Das Thema Ernährung ist ja in den letzten Jahren zu einer fast schon religiösen Bewegung geworden. Ich kenne Leute, die halten das Jüngste Gericht für eine Kochshow. Viele Veganer und Vegetarier verurteilen mit teilweise missionarischem Eifer die von ihnen verachteten Fleischesser: „Jaja, du zahlst zwar 20 Euro für ein Stück Bio-Rinderfilet – aber ich möchte nicht wissen, wie wenig von dem Geld bei dem Tier selbst ankommt …“

Aber Scherz beiseite. Tatsächlich sind ihre Anliegen im Kern durchaus berechtigt. Seit Jahren nimmt in wohlhabenden Gesellschaften der Fleischkonsum dramatische Ausmaße an. Die exzessive Viehzucht belastet in vielerlei Hinsicht die Natur, von der ethischen Komponente der Massentierhaltung gar nicht erst zu sprechen. Und gleichzeitig ist klar, dass wir uns inzwischen ohne gesundheitliche Einschränkungen fleischlos ernähren könnten.

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NASA Satellite Spots Mile-Long Iceberg Breaking Off of Antarctic Glacier

Photo Credits: Before NASA Earth Observatory
Photo Credits: Before NASA Earth Observatory
A massive, 1-mile-long (1.6 kilometers) chunk of ice has broken off Antarctica’s fast-changing Pine Island Glacier, and NASA satellites captured the dramatic event as the icy surface cracked and ripped apart.

By Kacey Deamer | LIVE SCIENCE

The Pine Island Glacier is one of the largest glaciers within the West Antarctic Ice Sheet, accounting for about 20 percent of the ice sheet’s total ice flow to the ocean, according to NASA scientists. The immense glacier is also one of the least stable, and in recent years, the ice sheet has been quickly retreating and losing massive amounts of ice. Previously, icebergs the size of cities have broken off of the Pine Island Glacier. [Photo Gallery: Antarctica’s Pine Island Glacier Cracks]

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Missbrauchsopfer beenden Verhandlungen mit Brüdergemeinde

Das Kinder- und Jugendheim „Hoffmannhaus“ der Brüdergemeinde Korntal. dpa/Daniel Naupold
Das Kinder- und Jugendheim „Hoffmannhaus“ der Brüdergemeinde Korntal. dpa/Daniel Naupold
Im Ringen um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen bei der evangelischen Brüdergemeinde Korntal (Kreis Ludwigsburg) haben sich die Fronten weiter verhärtet.

FOCUS ONLINE

Opfervertreter kündigten am Sonntag an, die Gespräche mit der Gemeinde abzubrechen. „Wir werden nicht mehr mit den Brüdern sprechen, sondern die evangelische Landeskirche ins Boot holen“, sagte Netzwerk-Sprecher Detlev Zander. Der Entschluss sei einstimmig gefasst worden. „Der Oberhirte, also der Bischof, muss jetzt ran.“ Die Brüdergemeinde wurde Zander zufolge nicht gesondert informiert. Sie war am Sonntag zunächst nicht zu erreichen. Die Aufklärung der Missbrauchsfälle zieht sich schon seit Jahren und erlebte immer wieder Rückschläge. Erst vor wenigen Tagen hatte sich ein erhoffter Aufklärer aus der Aufarbeitung zurückgezogen.