Archiv der Kategorie: Christentum

Radio Vatikan musste Gay-Foto von Website entfernen

Radio Vatikan, Paar in Medellín, Kolumbien – AFP
Die deutschsprachige Abteilung von “Radio Vatikan” musste am Wochenende offenbar ein Gay-Foto von der Website entfernen. Das von der AFP gekaufte Foto zeigte zwei lesbische Frauen beim Kuss


kath.net

Die deutschsprachige Abteilung von “Radio Vatikan” musste am Wochenende offenbar ein Gay-Foto von der Website entfernen. Das von der AFP gekaufte Foto zeigte zwei lesbische Frauen beim Kuss. Das großformatige Bild sollte offensichtlich ein Interview mit einem Moraltheologen mit dem Titel “Kirchliche Sexualmoral ist in Bewegung” untermauern. Wie kath.net erfahren konnte, wurden bereits am Freitag im Vatikan hochrangige Kurienmitarbeiter über das Bild informiert. Am Wochenende wurde das Bild dann entfernt.

(wieder online)

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Prag: Europas Bischöfe beraten über Elternrolle bei Priesterberuf

Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) berät über Wege in das Priesteramt. Wichtig für Berufungen sei eine offene Familienkultur, in der entsprechende Entscheidungen gefördert würden, heißt es in einer am Montag in Prag zu Beginn der Beratungen veröffentlichten Stellungnahme der CCEE-Kommission für Berufungen. Die Familie sei zwar stark von der “erzieherischen Krise dieser Zeit gezeichnet”, könne jedoch zu einer entscheidenden Instanz beim Thema Berufungen werden, so die Bischöfe.


kathweb

DerverzweifelteJesusAn dem europäische Kongress für geistliche Berufungen nehmen bis Donnerstag Bischöfe, Verantwortliche für die Berufungspastoral, Referatsbischöfe für Berufungspastoral der europäischen Bischofskonferenzen, Referenten der Ordensgemeinschaften sowie Vertreter der Kommission für das gottgeweihte Leben in den USA teil. Das Treffen in Prag findet unter der Leitung von Bischof Oscar Cantoni (Crema/Italien) statt, des Präsidenten der CCEE-Kommission für Berufungen. An einem Teil der Plenarsitzungen und Arbeitsgruppen nimmt auch der Prager Erzbischof Kardinal Dominik Duka teil. Österreich ist durch den Generalsekretär des Canisiuswerks, Kurt Schmidl, vertreten.

Die Stimme der Eltern habe einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung junger Menschen, so die Bischöfe. Die Eltern müssten deshalb stärker unterstützt werden. Der CCEE forderte die Mütter und Väter auf, sich nicht aus der Rolle der Erziehung zurückzuziehen und Jugendliche etwa den Medien zu überlassen.

DBK begrüßtgeplanten Bundestagsbericht zur Religionsfreiheit

Bundestag fordert von der Regierung Bericht zur Religionsfreiheit – Erzbischof Schick: Wichtiges Instrument zur Stärkung der Religionsfreiheit weltweit


kath.net

Logo Deutsche Bischofskonferenz
Logo Deutsche Bischofskonferenz

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg), begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestages, die Bundesregierung zur Erstellung eines Berichts zur weltweiten Lage der Religions- und Glaubensfreiheit zu verpflichten.

„Ein solcher Bericht ist ein wichtiges Instrument, um systematisch die weltweiten und zunehmenden Verletzungen des Rechts auf Religionsfreiheit zur Sprache zu bringen“, so der Bamberger Erzbischof. „Die Freiheit der Religion ist ein fundamentales Menschenrecht. Es wird heute in vielen Teilen der Welt mit Füßen getreten. Daher bin ich den Bundestagsabgeordneten dankbar, dass sie mit ihrem einhelligen Beschluss dieses wichtige Thema in die Mitte des politischen Diskurses rücken wollen.“

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„Katholizismus gilt als Götzendienst“

Rabbi Daniel Sperber meint: Jüdischem Extremismus muss theologisch das Wasser abgegraben werden.


Von Oliver Maksan|Die Tagespost

Rabbi Daniel Sperber. Foto: Oliver Maksan

Rabbi Daniel Sperber lehrte viele Jahre an der Bar-Ilan-Universität jüdische Studien und ist Verfasser zahlreicher theologischer Bücher. Er wird dem Spektrum der Modernen Orthodoxie zugerechnet. 1992 wurde Sperber mit dem renommierten Israel-Preis geehrt. Er gehört der Kommission des israelischen Chefrabbinats für interreligiöse Fragen an. In dieser Eigenschaft traf er mit allen Päpsten seit Johannes Paul II. zusammen. Rabbi Sperber lebt in Jerusalem.
Rabbi Sperber, jüdische Extremisten haben kürzlich auf das Brotvermehrungskloster in Tabgha einen schweren Brandanschlag verübt. Davon geht die Polizei aus. Sind das isolierte Täter oder reflektieren sie einen breiteren Trend im Judentum Israels?

Beides ist richtig. Es ist Teil eines breiteren Phänomens. Es ist aber nicht so, als ob dahinter eine Organisation stünde. Insofern sind es Einzeltäterattacken. Es gibt im nationalreligiösen Judentum einige extrem rechte Strömungen. Sie repräsentieren sicher nicht das ganze Spektrum des religiösen Zionismus. Aber an den Rändern gibt es ein starkes anti-christlich eingestelltes Element. Diese Ideen sind Teil der Erziehung. Ich weiß aber nicht, wie explizit diese anti-christlichen Ideen geäußert werden oder ob sie eher mitschwingen. Besonders junge Leute aber, Teenager meist, möchten ihre in der Schule oder Familie gewonnenen Überzeugungen ausdrücken. Sie sehen das Christentum, vor allem den Katholizismus, als götzendienerische Religion.

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“Die Gegner der Homo-Ehe verletzen auch Heterosexuelle”

Die fast obsessive Beschwörung, dass nur die Verbindung zwischen einer Frau und einem Mann, aus der Kinder hervorgehen, eine “richtige” Familie sei, würdigt Homo- wie Heterosexuelle herab. Ein offener Brief von FU-Professorin Doris Kolesch an die Berliner CDU.


Von Doris Kolesch|DER TAGESSPIEGEL

cartoon-herz

Derzeit läuft in der Berliner CDU die Mitgliederbefragung über die Ehe für alle. Doris Kolesch, Professorin für Theaterwissenschaft an der Freien Universität, hat das zum Anlass genommen, der CDU zu dem Thema einen offenen Brief zu schreiben, den sie an die Fraktionsspitze und zusätzlich persönlich an die Fraktionsmitglieder geschickt hat, die sich bereits gegen die Eheöffnung ausgesprochen haben. Der Queerspiegel, der LGBTI-Blog des Tagesspiegel, dokumentiert im folgenden den Brief von Kolesch an die CDU.

Sehr geehrte Damen und Herren der Berliner CDU-Fraktion,

erlauben Sie mir bitte, daß ich mich im Kontext Ihrer Mitgliederbefragung zur Homoehe an Sie und insbesondere an die Gegner_innen einer Gleichstellung der Ehe von gleichgeschlechtlichen Partner_innen wende.

Ich lebe mit meiner Frau und unseren Töchtern in Berlin

Ich lebe mit meiner Frau und unsere beiden Töchtern in Berlin, vor diesem Hintergrund habe ich ein nachvollziehbares persönliches Interesse an Ihren Diskussionen wie auch am Ergebnis der Mitgliederbefragung, wenngleich ich selbst nicht Mitglied der CDU bin. Zahlreiche Argumente sowohl der Befürworter als auch der Gegner scheinen mir im öffentlichen Diskurs schon vielfach genannt, und ich möchte Sie hier nicht mit meiner persönlichen Meinung behelligen.

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Der «Guru von Lonnerstadt» ein Fall für den BGH

Trotz unheilbarer und schwerer Krankheit bekam ein Kind von seiner Mutter und ihrem Lebensgefährten keine Medikamente. Auch zum Arzt gingen sie nicht mit ihm. Drei Jahre sollen die beiden dafür ins Gefängnis. Nun beschäftigt sich der Bundesgerichtshof mit dem Fall.


Deutsch Türkische Nachrichten

Meditation statt Medizin: Drei Jahre lang sollen eine Mutter und ihr Lebensgefährte mit einem schwerkranken Kind nicht zum Arzt gegangen sein und ihm keine Medikamente gegeben haben. Sie waren der Ansicht, dass man dem Jungen, der die Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose hat, auch mit anderen Mitteln helfen könne: Sie ließen den damals Zwölfjährigen etwa meditieren.

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte die Frau und den Mann deswegen vor knapp einem Jahr wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen zu drei Jahren Haft verurteilt. Am Dienstag (7. Juli) wird der Fall vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt.

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Minirock’n Syria

Zivilcourage ist nicht, Mädchen aufzufordern, sich sittsamer zu bekleiden, wenn Muslime in der Nähe sind, sondern eben diese Muslime aufzufordern, eine Kultur mindestens zu respektieren.


Von Alexander Wallasch|THE EUROPEAN

Bild: ann53.wordpress.com

Der Minirock hat sich nicht durchgesetzt. Als Spätgeborener fragte man sich manches Mal sabbernd, wie aufregend das wohl war in den 1970ern, als man den Frauen nicht mehr nur unter den Rock schauen wollte, sondern regelmäßig musste.

Nun war so ein Minirock dereinst sogar ein Politikum, ein Angriff auf die verkrusteten Moralvorstellungen der Kriegsgeneration, der katholischen Kirche und sonstiger Hüter dieser ominösen inneren Ordnung, welche die Gesellschaft im Kern zusammenhält. Tatsächlich, man will es nicht glauben, aber ein Minirock war vor ein paar Jahrzehnten ein Tabubruch. Noch mehr, da er in Begleitung dieser neuen Antibaby-Pille auf der Bildfläche erschien und so zum Symbol einer gefeiert-folgenlosen Sorglosigkeit wurde.

Aber selbst noch 2014 stellt die Feministin Dacia Maraini, wie die „Emma“ schreibt, „eine der bedeutendsten und unerschrockensten Stimmen Italiens“, im Interview fest: „Wenn eine Frau, die einen Minirock trägt, etwas Ernsthaftes sagen will, so glaubt man ihr nicht. Ihre bloßen Schenkel sprechen eine stärkere Sprache als ihr beredter Mund.“

Behalten wir diese Stimme aus Italien mal im Hinterkopf, die erzählt, dass ein Minirock für europäische Männer, Italiener, quasi als direkt Aufforderung verstanden wird, Frauen von ihrem Intellekt abzukoppeln und primär als Sexualobjekte zu betrachten. Oder negativer: Männer sind Tiere, denn wenn sie Oberschenkel sehen, wollen sie nichts anderes mehr als dazwischengehen.

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Dodo Käßmann nimmt an Gedenkfeier für den Reformator Jan Hus in Prag teil

Margot Käßmann, die Botschafterin des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017, nimmt am Sonntag in Prag am offiziellen Gedenken für den böhmischen Reformator Jan Hus teil. Vor ihrer Abreise in die tschechische Hauptstadt erinnerte Käßmann in einer am Samstag in Hannover veröffentlichten EKD-Presseerklärung daran, dass Hus neben Martin Luther und Johannes Calvin zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Reformationszeit gehörte.


kathweb

Margot-Kässmann
Jan Hus, um 1370 im tschechischen Husinec geboren, wirkte als Rektor der Universität und als Prediger in Prag und setzte sich für Reformen in der Kirche ein. Im Sommer 1415 sollte er vor dem Konstanzer Konzil seine Lehren zurücknehmen, was er verweigerte. Er wurde als Ketzer zum Tod verurteilt und am 6. Juli 1415 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Die Reformation, so Käßmann, “war eine Erneuerungsbewegung, die von vielen getragen wurde und schon im 15. Jahrhundert begann”. Deshalb werde es 2017 auch “keinen deutschen Lutherkult geben, sondern ein internationales Reformationsjubiläum”. Käßmann folgt einer Einladung der “Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder” und der “Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche”.

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There’s Now an Evangelical Christian Version of Facebook in Brazil

Screengrab: bb
Screengrab: bb
Readers of this site know that there are Christian versions of everything that’s secular and popular. For every YouTube, there’s a GodTube waiting to convert you. For every Facebook, there’s Faithbook. And for every “Thrift Shop,” there’s… whatever the hell this is.


By Hemant Mehta|Fiendly Atheist

But Faithbook just isn’t growing fast enough, I guess, so some folks in Brazil created a new Christian version of the social networking site. It’s called Faceglória and, well, you heathens are never going to appreciate it:

Facegloria, which has attracted 100,000 users in its first month, was set up to serve those who find billionaire entrepreneur Mark Zuckerberg’s version sinful.

There’s no “liking” on Facegloria. Here, you click “Amen.”

“On Facebook you see a lot of violence and pornography. That’s why we thought of creating a network where we could talk about God, love and to spread His word,” one of the founders, web designer Atilla Barros, told AFP.

I don’t understand that logic at all. If you want to “spread His word,” you’re gonna need some unbelievers on the network to spread it to… but there’s just no good reason an atheist would join the network.

It’s just another crappy evangelical version of something the secular world did much better the first time. That’s not new. It’s been happening for decades.

‘For the glory of God': Entire staff in Tenn. county clerk’s office resigns over same-sex marriage

Female couple – Shutterstock
The entire staff at a Tennessee county clerk’s office submitted their resignations this week rather than issue same-sex marriage licenses, reports WBIR.


By Tom Boggioni|RawStory

Decatur County Clerk Gwen Pope —  along with employees Sharon Bell and Mickey Butler — said their last day on the job will on July 14, and that they are leaving because the Supreme Court’s decision to allow same-sex marriages clashes with their religious beliefs.

Speaking for the three employees whose resignations take effect July 14, Pope said they were doing it for “for the glory of God,” and not for the publicity.

“It’s kind of sort of like you don’t want to draw attention to yourself for any reason,” Pope explained. “That’s not why we’re doing this. Not doing it in any way to draw attention to us. It’s for the glory of God. He’s going to get all the glory.”

Pope said that none of the employees have new jobs lined up,  but that “I honestly believe God will take care of us.”

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CDU-Vize Klöckner erneuert Forderung nach Burka-Verbot

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner hat ihre Forderung nach einem Burka-Verbot bekräftigt. Es dürfe in punkto Gleichberechtigung keinen «Religionsrabatt» geben, sagte sie der «Bild am Sonntag».


kath.net

Burqua Burka
Burka (CC-by-sa/2.0/en by Rockin’ the Khuff)

Vollverschleierung verhindere, dass man jemandem offen ins Gesicht sehen könne. «Das verstößt gegen die Regeln unseres Zusammenlebens.»
Sie erwarte von Einwanderern, dass sie sich an das Grundgesetz halten, so Klöckner weiter. «Deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass Fundamentalisten ihre Frauen bei uns in Deutschland zur Vollverschleierung zwingen.» Auch das freiwillige Tragen einer Burka sei nicht mit der freiheitlichen Gesellschaft vereinbar.

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Der Unbeugsame aus Prag

Seine intensive Lektüre der Bibel machte ihn zu einem scharfen Kritiker der Kirche. Jan Hus (um 1370-1415) verlangte eine radikale Neuorientierung. Dafür bezahlte der böhmische Reformator mit dem Leben.


Von Marcus Mockler (epd)/ Christoph Vetter|EKD

Jan Hus auf dem Scheiterhaufen. Bild: wikimedia.org/PD

Wenn am Bodensee derzeit an das berühmte Konzil von Konstanz (1414-1418) erinnert wird, das vor 600 Jahren stattfand, dann gehört auch die Erinnerung an die Verbrennung des Priesters aus Prag am 6. Juli 1415 dazu. Selbst ein König wurde im Skandalprozess gegen Hus wortbrüchig: Der deutsche König Sigismund sicherte Hus freies Geleit für Hin- und Rückreise und die Zeit des Aufenthalts zu.

Über die Kindheit von Jan Hus ist wenig bekannt. Er hatte wohl eine fromme Mutter, besuchte die Lateinschule und studierte dann in Prag unter anderem Theologie und Philosophie. Seine Begabung zum Predigen scheint außergewöhnlich gewesen zu sein. Zwei Jahre nach seiner Priesterweihe bekam er die Predigtstelle in der Bethlehemkapelle in der Prager Altstadt. Bis zu 3.000 Menschen hatten dort Platz, und Hus hielt 200 Predigten im Jahr.

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Ohne Frauen könnte die Kirche zusperren

Starke Frauen braucht die Kirche. Elisabeth Rathgeb (l.) und Maria Plankensteiner haben eine Männerdomäne durchbrochen. © Thomas Boehm / TT
Von Gleichberechtigung ist die katholische Kirche weit entfernt. Das Priesteramt ist Männern vorbehalten. Doch das wird sich ändern, sind Elisabeth Rathgeb und Maria Plankensteiner überzeugt. Beide bekleiden wichtige Funktionen in der Diözese Innsbruck – als erste Frauen überhaupt.


Von Markus Schramek|Tiroler Tageszeitung Online

Frauen an die Macht? Das spielt es in der katholischen Kirche noch lange nicht. Geistliche Würdenträger männlichen Geschlechts stehen im Vordergrund. Doch dahinter wirken Frauen an einflussreichen Stellen.

In der Diözese Innsbruck leitet die Theologin Elisabeth Rathgeb (48) seit 2005 das Seelsorgeamt. Sie ist Ansprechpartnerin für jene Menschen, die in den Pfarren mitarbeiten. Ganz neu und noch gar nicht richtig im Amt ist Maria Plankensteiner. Die 55-jährige Vorarlbergerin hat Religionspädagogik und Germanistik studiert. Derzeit leitet sie die Schule für Sozialbetreuungsberufe in Innsbruck. Per 1. September wechselt Plankensteiner an die Spitze des Schulamts der Diözese. Sie übernimmt damit die Aufsicht über den Religionsunterricht an den Schulen.

Rathgeb und Plankensteiner sind die ersten Frauen in diesen hohen Kirchenfunktionen. Kein Zufall, wie im Gespräch mit beiden klar wird. Denn ohne engagierte Frauen sähe es in der Kirche mit all ihren Problemen deutlich finsterer aus.

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„Wann wird diese Religion endlich ausgerottet?“

Hass im Internet © by _michaaa auf flickr.com (CC BY 2.0),
Der Schweizer Stadtparlamentarier Mario Schmitt wurde wegen Rassendiskriminierung schuldig gesprochen. Grund dafür waren seine Facebook-Einträge.


IslamiQ

Aufgrund seiner Facebook-Einträge musste ein Schweizer Stadtparlamentarier sich wegen des Vorwurfs der mehrfachen Rassendiskriminierung verantworten. SVP-Stadtparlamentarier (Schweizer Volkspartei) Mario Schmitt wurde vom Kreisgericht zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 140 Franken und einer Busse von 1000 Franken verurteilt.

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Emanzipation von oben

Wie die Frauen den Postkommunismus überlebten und ihnen das Lachen trotzdem verging. Der Kampf um Feminismus und Gleichberechtigung im west-östlichen Systemvergleich


Von Slavenka Drakulic|dieStandard.at

foto: der standard Straßenarbeiterinnen und Straßenarbeiter beim gemeinsamen Asphaltieren einer Straße in Budapest (1968).

Die Geschlechterdemokratie ist ein essenzieller Teil der Demokratie schlechthin. Ohne Beteiligung der Frauen gibt es keine Demokratie, die diesen Namen auch verdient.

Es waren die banalen Alltagsdinge, die dem Kommunismus lange vor 1989 das Genick gebrochen hatten, und nicht die Sehnsucht nach Freiheit, Menschenrechten und Demokratie.

Als Europa vor kurzem den 25. Jahrestag des Untergangs des Totalitarismus in Osteuropa feierte, da wurde, merkwürdig genug, von einem Thema nicht oder nur sehr am Rande gesprochen: Wie hat sich dieser dramatische Wandel auf die Frauen ausgewirkt? Funktioniert das neue System, die Demokratie, für beide Geschlechter auf ein und dieselbe Weise?

Die Antwort ist nein, das tut es nicht. Selbst wenn die Frauen in Osteuropa heute (endlich) nicht mehr das Gefühl haben, einem einzigen Block anzugehören, so werden sie doch immer noch durch die gemeinsame Erfahrung des Kommunismus zusammengeschweißt, weil diese Erfahrung ihr Leben auch nach 1989 signifikant beeinflusst hat.

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Pakistan: Polizei rettet Christen vor muslimischem Mob

islam_christentum

In Pakistan hat die Polizei einen Christen aus den Händen aufgebrachter Muslime gerettet, die den Mann wegen angeblicher Blasphemie umbringen wollten.


kath.net

Das berichtet der Informationsdienst World Watch Monitor. Demnach hatte der vierfache Familienvater Awai Qamar am 30. Juni in seinem Haus in einem Dorf nahe der Stadt Farrukhabad ein ausgedientes Anzeigenbanner mit Werbung verschiedener Schulen als Fußmatte ausgelegt. Auf dem Banner soll auch ein Vers aus dem Koran gestanden haben.

Das hätten muslimische Nachbarn mitbekommen und einen Verantwortlichen der örtlichen Moschee informiert. Dieser habe daraufhin dazu aufgerufen, den 35-jährigen Christen zu töten, weil dieser den Koran entweiht habe. Kurz darauf sei ein aufgebrachter Mob zu Qamars Haus gezogen. Versuche christlicher Nachbarn, die Muslime zu beruhigen und ihnen zu erklären, dass Qamar Analphabet ist und nicht habe wissen könne, dass auf dem Banner auch ein Vers aus dem Koran steht, hätten nichts gebracht. Zwei Angreifer hätten Qamar den Kopf geschert und sein Gesicht mit Ruß eingerieben.

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Augenzeugen der Conquista

Habgier war ihr Motiv, Mord ihr Mittel. Skrupel kannten sie nicht, und Mitleid war ihnen fremd. Seit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus (1492) strömte eine wachsende Zahl von Abenteurern in die Neue Welt, viele von ihnen Desperados wie der ehemalige Schweinehirt Franzisco Pizarro (1475-1541), die in der Fremde zu finden hofften, was sie in der Heimat nicht bekamen: “oro y gloria”, Gold und Ruhm.


Von Theodor Kissel|Spektrum.de

Celso Gargia, Caspar de Carvajal, Samuel Fritz Die Eroberung von Peru Evamaria und Robert Grün (Hg.) Verlag: Edition Erdmann, Wiesbaden 2015 ISBN: 9783737400145 24,00 €
Celso Gargia, Caspar de Carvajal, Samuel Fritz
Die Eroberung von Peru
Evamaria und Robert Grün (Hg.)
Verlag: Edition Erdmann, Wiesbaden 2015
ISBN: 9783737400145
24,00 €

Robert und Evamaria Grün sind ausgewiesene Kenner auf dem Gebiet der Historischen Geographie und des Zeitalters der Entdeckungen. In ihrem neuen, äußerst lesenswerten Buch lassen sie drei Zeitzeugen zu Wort kommen, die in persönlichen Tagebüchern den welthistorisch so bedeutsamen wie folgenschweren Kulturkontakt zwischen Alter und Neuer Welt reflektierten. Ansätze für eine friedliche Koexistenz findet man darin kaum; meist drehen sich die Texte um blutige Auseinandersetzungen zwischen den spanischen Kolonialherren und der indigenen Bevölkerung Perus.

Im Irrsinn des Goldrauschs

Befeuert von dem verheißungsvollen Gerücht über ein legendäres Goldland “El Dorado” zog es um die Mitte des 16. Jahrhunderts Hunderte Hasardeure in die dünne Luft der Anden und in die grüne Hölle des Amazonas, um für die spanische Krone Land in Besitz zu nehmen. Die rechtliche Voraussetzung dafür schufen die “capitulationes”, staatliche Eroberungslizenzen, mit denen Spaniens König Karl V. die Kolonisierung Amerikas für private Investoren freigab und diesen ein befristetes Monopol zur kommerziellen Ausbeutung des Lands gewährte.

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‚Barnabas-Evangelium‘ eine Fälschung – nicht nur das

Tawadros II. kritisiert Leichtgläubigkeit internationaler Medien für angeblichen Sensationsfund und weist Polemiken islamischer Prediger gegen das Christentum zurück.


kath.net

Bild: spohr-publishers.de

Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. hat das sogenannte “Barnabas-Evangelium” als eine “Fälschung” bezeichnet. Bei seiner Mittwoch-Katechese in der Markuskathedrale der ägyptischen Hauptstadt stellte der Patriarch fest, das angebliche apokryphe “Evangelium” sei ein Buch “voller historisch-geographischer Fehler” und eindeutig das Produkt eines Fälschers, berichtet die Stiftung “Pro Oriente”.

Das “Barnabas-Evangelium” ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Argument islamischer Prediger und Imame in Polemiken gegen das Christentum. In dem Buch wird u.a. behauptet, an der Stelle Jesu sei Judas Iskariot gekreuzigt worden, Gott habe den “Propheten Jesus” lebend in den Himmel “entrückt”, vor allem aber habe Jesus das Kommen Mohammeds als “Siegel der Propheten” angekündigt.

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Kriminalisierung von Geflüchteten ohne große Proteste beschlossen

Das Argument, dass das Asylrecht auch eine Konsequenz der NS-Vernichtungspolitik war, verwenden heute nicht einmal mehr die Gegner


Von Peter Nowak|TELEPOLIS

Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus "Report Mainz"
Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus “Report Mainz”

Die Zugänge zum Bundestag werden von Tausenden Menschen blockiert, die sich gegen die Verschärfung der Asylgesetzgebung wenden. Auf den Straßen kommen die Bundestagsabgeordneten nicht weiter. Auch Boote haben die Antirassisten gemietet, die mit Protesttransparenten und Lautsprechern ausgestattet sind.

Solche Bilder gab es am 26. Mai 1993 rund um das Bonner Parlament. Antirassisten aus der ganzen Republik konnten nicht verhindern, dass vor mehr 23 Jahren eine ganz große Koalition aus SPD, FDP und CDU/CSU das Asylrecht massiv verschärfte. Ihre Proteste konnten die Abstimmung allerdings um viele Stunden verzögern. Zudem warendie antirassistischen Gegenaktionen das zentrale Thema in der in- und noch mehr in der ausländischen Presse. Vor allem im Ausland wurden die zentralen Anliegen der Kritiker verstanden.

Während in ost- und westdeutschen Städten ein Bündnis aus Neonazis und Wutbürgern Flüchtlingsheime attackierte, zeigen die Politiker der führenden Parteien, dass sie die Sorgen der deutschen Protestbewegungernst nimmt und ihre Forderungen in moderater Form in Gesetze gießt. Mehr als zwei Jahrzehnte später haben sich die Wutbürger neue Namen geben.Pegida und ihre regionalen Ableger haben sind hier ebenso angetreten wie die lokalen “Nein-zum-Heim”-Initiativen.

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Duck Dynasty‘s Si Robertson: Atheists Don’t Exist Because “Our Calendars Are Based on Jesus Christ”

The Robertsons from Duck Dynasty are the gifts that keep on giving because of all the flat-out idiotic things they say. We’re used to those comments coming from patriarch Phil Robertson, but now Si Robertson (“Uncle Si”) is getting into the mix.


By Hemant Mehta|Friendly Atheist

Image: Friendly Atheist

In an interview with the Christian Post, Robertson (who’s promoting a new film called Faith of Our Fathers) explained why atheists don’t really exist:

I dont believe there’s a such thing as an atheist. Because there’s too much documentation. Our calenders are based on Jesus Christ.”

…. the hell?

While the Gregorian calendar we use has a religious history (because the powerful Catholic Church adopted it hundreds of years ago), most of the months are named after Roman gods, goddesses, and leaders while the rest have Latin roots. Jesus doesn’t come into play here.

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