Archiv der Kategorie: Christentum

Studie: “Systemversagen” im Stift Kremsmünster

Archivbild: Stift Kremsmuenster / Bild: Clemens Fabry / Die Presse

Ein Münchner Institut hat die Missbrauchs-Affäre aufgearbeitet – und 350 Fälle sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt ausgemacht.


Die Presse

“Das Stift Kremsmünster hat es über Jahrzehnte nicht geschafft, die ihm anvertrauten Schüler ausreichend vor pädosexuellen Übergriffen zu schützen” und “Es hätte mit einer besseren Kommunikationsstruktur verhindert werden können” – so fasst Sozialforscher Florian Straus eine von ihm und seinen Kollegen erstellte und am Freitag präsentierte Studie zum Missbrauchsskandal im Stift zusammen – und spricht von “Systemversagen”.

Nach dem Auffliegen der Affäre 2010 hat das Stift das Münchner Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) mit einer Studie zur Aufarbeitung beauftragt. Im Projektbeirat waren Abt und Prior, drei IPP-Experten sowie fünf ehemalige Schüler vertreten. Den Kern der Untersuchung bilden Interviews mit ehemaligen Schülern, Patres und weltlichen Angestellten, die zwischen 1945 und 2000 im Stift tätig waren. Dabei wurden 350 Fälle sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt ausgemacht, 24 Personen wurden beschuldigt. Da es sich um keine repräsentative Umfrage handelt, besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Berlin: Evangelische Kirche plant “Flüchtlingskirche”

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz will ihre Flüchtlingsarbeit intensivieren. Es soll eine “Flüchtlingskirche” eingerichtet werden sowie eine mobile Beratung für Kirchengemeinden, wie die Kirche am Freitag in Berlin mitteilte. Ferner gebe es nun Förderungsmöglichkeiten für die Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen sowie von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Dazu habe die Kirchenleitung eine Rahmenkonzeption beschlossen.

kathweb

Unter dem Namen “Flüchtlingskirche” werde ein Ort für die Beratung und für Begegnungen von und mit Flüchtlingen geschaffen. Eine konkrete Lokalität dafür gebe es noch nicht. Das Team der “Flüchtlingskirche” soll auch Ansprechpartner in Flüchtlingsfragen für die gesamte Landeskirche sein. Träger werde der Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte in Zusammenarbeit mit der Landeskirche.

Im November 2014 hatte die evangelische Herbstsynode 500.000 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingen bewilligt und weitere 500.000 Euro in Aussicht gestellt, verbunden mit dem Auftrag an die Kirchenleitung, ein Rahmenkonzept zu erstellen.

Bundestagsabgeordnete Albsteiger: ‘Gendermainstreaming ist Ideologie!’

Katrin Albsteiger (2014), Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0/Foto-AG Gymnasium Melle

Katrin Albsteiger (CSU): „Ich halte das Überstülpen einer zweifelhaften Denkweise über die ganze Gesellschafft, die dazu nie befragt worden ist, für das falsche Mittel.“ – Diskussion mit Birgit Kelle bei „Christdemokraten für das Leben“


kath.net

„Bei Gender-Mainstreaming geht es nicht um Frauenförderung, sondern es geht um Ideologie. Der Maßnahmenkatalog spricht Bände: Sprache ,bereinigen‘, Lehrpläne verändern, ein wie auch immer geartetes ,gesellschaftliches Klima‘ herbeiführen – das sind alles Instrumente aus dem Werkzeugkasten der Ideologen. Hier nehmen ein paar Leute ihre Überzeugungen zu wichtig. Ihr Ziel ist nicht ,Frauenförderung‘, sondern ,Umerziehung‘ – das ist aber nicht die Aufgabe von Politik.“ Dies stellte die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger in einer Diskussion mit Bestsellerautorin Birgit Kelle fest. Zur Diskussion zum Thema Frauenförderung, Gender-Mainstreaming und zu Kelles neustem Buch „GenderGaga“ hatten am Dienstag die Berliner „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) eingeladen, mit Albsteiger waren insgesamt vier Bundestagsabgeordnete bei der Diskussion anwesend (MdB Sylvia Pantel/CDU, MdB Graf Philipp von Lerchenberg/CSU, MdB Josef Rief/CDU).

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Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Katholiken- und Kirchentag

Bild: tilly

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Nordrhein-Westfalen bezuschusst den Katholikentag 2018 in Münster und den Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund. Das Land unterstützt den Katholikentag mit bis zu 1,6 Millionen Euro und den Kirchentag mit bis zu 3,5 Millionen Euro, wie die Staatskanzlei am Freitag nach Abfrage der Kabinettsmitglieder mitteilte. Es würden jeweils 18 Prozent der von Veranstaltern veranschlagten Gesamtkosten übernommen.


kathweb

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) erklärte, dass Katholiken- und Kirchentage mit ihren sozialen, kulturellen und ethischen Fragestellungen auch für die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung seien. “Deshalb möchte die Landesregierung beide Veranstaltungen unterstützen”, so die Regierungschefin. Sie sei erfreut, dass es im Land wieder einen Katholiken- und einen Kirchentag gebe. Zuletzt fanden in NRW 1986 ein Katholikentag in Aachen und 2007 ein Kirchentag in Köln statt.

Der Stadtrat von Münster hatte am Mittwochabend einen finanziellen Beitrag der Kommune zum Katholikentag 2018 abgelehnt. Eine Vorlage von Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU), die einen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro vorsah, fand keine Mehrheit. Mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linkspartei wurde beschlossen, den Katholikentag nur durch Sachleistungen zu unterstützen.

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Tote Bischöfe sind gute Bischöfe

Gerhard L. Müller links im Bild

Gerhard L. Müller links im Bild

Präfekt der Glaubenskongregation mahnt: «Wir müssen Bekennende im Glauben sein, gerade in Europa.» – «Das, was Gottes Recht ist, darf die Kirche nicht anrühren.»


kath.net

Bischöfe müssen nach den Worten von Kurienkardinal Gerhard Müller Märtyrer sein. Dabei sollten sie den Glauben nicht nur mit Worten, sondern nötigenfalls mit dem Leben bezeugen, «wie uns das Beispiel so vieler Christen, Priester und Bischöfe in verschiedenen Teilen der Welt zeigt», sagte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation dem französischen Magazin «Famille Chretienne» (Samstag). «Wir müssen Bekennende im Glauben sein, gerade in Europa.»

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Kirche: Grundlagenpapier zur Passion Christi

Die EKD legt mit „Für uns gestorben“ einen Grundlagentext zur Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi vor Foto: Pics money|Fotolia

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat am Donnerstag einen Grundlagentext zur Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi vorgelegt. Er ist nicht allein an Christen adressiert. Die Kirche beantwortet darin wichtige Fragen zum Sinn von Jesu Tod.


pro Medienmagazin

Der gefolterte Jesus hängt am Kreuz von Golgatha. Durch seinen Tod am Kreuz sind die Sünden der Menschen vergeben. Diese Bild kennzeichnet die Basis des christlichen Glaubens. Die Kammer für Theologie der EKD hat einen Grundlagentext zur Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi erarbeitet. Sie hat sich mit Fragen auseinander gesetzt wie: „Was heißt es, dass Gott uns liebt?“ oder „Was heißt es, dass er sich in Jesus Christus für uns ans Kreuz schlagen ließ?“

Der Text „Für uns gestorben. Die Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi“ soll Zugänge zu diesem Glauben eröffnen. Er sei eine Orientierungshilfe und ganz bewusst für breitere Kreise geschrieben worden, teilt die EKD mit. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm schreibt im Geleitwort: „Dieses Buch ist nicht nur an Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche adressiert, sondern ist ein Gesprächsangebot an alle, die nach Bedeutung und Sinngehalt des christlichen Glaubens fragen, auch dann, wenn sie diesen nicht teilen oder ihm sogar ablehnend gegenüberstehen.“ Ein theologisches Memorandum für Experten möchte die Schrift nicht sein.

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Studie: Das Vertrauen in Geistliche nimmt ab

jesus_schaukelSeelsorger liegen jetzt unter 24 Berufsgruppen auf dem 15. Rang, direkt vor Journalisten (26 Prozent)


kath.net

Geistliche haben in Deutschland deutlich an Vertrauen verloren. Das geht aus Studien des Verlages Reader´s Digest (Stuttgart) hervor. Laut der Untersuchung „Trusted Brands 2015“ vertrauen 39 Prozent der Bürger Pfarrern. Vor fünf Jahren war es noch die Hälfte der Befragten (51 Prozent). Damit liegen die Seelsorger jetzt unter 24 Berufsgruppen auf dem 15. Rang – direkt vor Journalisten (26 Prozent) und hinter Offizieren (42 Prozent). Die Daten für die Studie wurden in sieben Ländern erhoben. Mehr Vertrauen als in Deutschland genießen Geistliche demnach in Finnland (69 Prozent), Russland (56 Prozent), der Schweiz (47 Prozent), Österreich und Rumänien (jeweils 46 Prozent) sowie Portugal (44 Prozent). Am vertrauenswürdigsten sind für Bundesbürger Feuerwehrleute (92 Prozent), Krankenschwestern (88 Prozent), Apotheker und Piloten (jeweils 82 Prozent) sowie Ärzte (81 Prozent). Am schlechtesten schneiden ab: Finanzberater (15 Prozent), Politiker (12 Prozent), Autoverkäufer (10 Prozent), Immobilienmakler (6 Prozent) und Mitarbeiter in Telefonberatungs- und Verkaufszentren (5 Prozent). Die Studie „European Trusted Brands“ wird seit 2001 durchgeführt. Dabei geht es auch um die Vertrauenswürdigkeit von Firmenmarken. In Deutschland lag die Zahl der Befragten für die aktuelle Untersuchung bei 6.232.

Kopftuchurteil: Nur die Neutralität schafft Freiheit

Themenbild

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Sollen Lehrer als Bannerträger für Weltanschauungen und Religionen herhalten? Dann lebten wir wirklich in einem Obrigkeitsstaat. Davon aber gibt es anderswo schon genug.


Von Reinhard Müller|Frankfurter Allgemeine

Die Kopftuch-Erlaubnis des Bundesverfassungsgerichts dient weder der Integration noch der offenen Gesellschaft. Vor allem aber missachtet sie den Gesetzgeber und die Schule. Sie hilft noch nicht einmal muslimischen Lehrerinnen, die aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen. Denn Karlsruhe redet ihnen eine Rolle ein, die kein Lehrer in der Schule hat – Lehrer sind Staatsdiener.

Schon Angestellte in Privatunternehmen müssen sich einiges gefallen lassen: In manchen Firmen herrscht Duz-Zwang, in anderen muss man dunkle Anzüge tragen. In besonders kreativen Branchen herrscht Krawattenverbot, ist ein Bart Pflicht. Auch der Staat als Arbeitgeber macht Vorschriften: Polizisten dürfen nicht sichtbar tätowiert sein und nicht zu viel Metall im Gesicht herumtragen. Da geht es auch um Sicherheit, vor allem aber darum, dass jeder Beamte und auch jeder Angestellte im öffentlichen Dienst den Staat verkörpert. So tritt er dem Bürger gegenüber. Das gilt auch für Lehrer.

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Ukraine: als Kampffeld erwünscht

Der ukrainische Präsident Poroschenko am Mittwoch beim Empfang der ersten Lieferung von Humvees, also noch von so genannten “nichttödlichen” Waffen. Bild: president.gov.ua

Mit satter Mehrheit von Demokraten wie Republikanern hat das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten dazu aufgerufen, an die ukrainische Regierung auch “tödliche Waffen” zu liefern. Die US-amerikanischen Oberkommandierenden der NATO verlangen längst danach; im Terrain der westlichen Nachbarn der Ukraine und Russlands baut das transatlantische Bündnis eine zweite Front auf. Das Minsker Abkommen Nr. 2 wird dabei kaum ernst genommen.


Von Arno Klönne|TELEPOLIS

In der US-amerikanischen politischen Klasse dominiert der Drang, beim “hybriden” Krieg um die Ukraine die militärische Komponente zu stärken und so auch die geopolitische Konfrontation mit Russland zu verschärfen. Mit einem “großen” oder gar atomaren militärischen Konflikt zwischen Moskau und Washington wird offenbar nicht kalkuliert, wohl aber mit einer Fortdauer der Gewalt in der Ukraine und weiteren Sanktionen gegen die russische Ökonomie. Dass so Differenzen zwischen der US-amerikanischen Russlandpolitik und der etlicher EU-Staaten, vor allem auch der Bundesrepublik, sich verfestigen, beunruhigt die Supermacht nicht; einen Dämpfer für europäische Eigenwilligkeiten hat sie offenbar einkalkuliert. Weshalb denken US-Politiker so?

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Stadt Münster gibt keinen Zuschuss zum Katholikentag

Bild: tilly

Bild: tilly

Die Gesamtkosten für den Katholikentag belaufen sich nach aktuellen Planungen auf 9,3 Millionen Euro.


kath.net

Die Stadt Münster wird keinen Zuschuss zum dortigen Katholikentag im Jahr 2018 geben. Der Stadtrat lehnte am Mittwochabend eine Vorlage von Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) ab, die einen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro vorsieht. Mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linkspartei wurde beschlossen, den Katholikentag nur durch Sachleistungen zu unterstützen.

In einer teils sehr kontroversen Debatte betonten die Kritiker einer Bezuschussung, die Kassenlage der Stadt lasse keine Zahlungen für das Laientreffen zu. Es sei nicht einzusehen, dass die Stadt dafür Schulden aufnehme. Dagegen hob Lewe hervor, der beantragte Zuschuss umfasse lediglich ein Promille des Haushaltes.

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Pat Robertson: ‘Was the co-pilot a Muslim? Why did he want to kill all those people?’

pat-robertson-prophetChristian televangelist Pat Robertson suggested on Thursday that the co-pilot’s decision to crash Germanwings Flight 9525 could be explained if he was a Muslim.


By Dave Edwards|Raw Story

French prosecutors concluded on Thursday that co-pilot Andreas Lubitz had locked the pilot out of the cockpit, and then deliberately crashed the plane into the French Alps, killing 150 people.

“What happened to that plane that crashed into the French Alps?” Robertson asked on Thursday’s edition of The 700 Club. “Well, they’ve begun to find out. The pilot went to the lavatory and was soon locked out of the cockpit. He pounded on the door, begging to come in. But the door was not opened.”

“The co-pilot then takes the plane, pushes it into a dive and crashes it. The passengers are screaming as the plane went down. The pilot is yelling.”

“What a terrible tragedy,” the TV preacher continued. “Was that co-pilot a Muslim? Was he suicidal? What was it about him?”

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Dodo Müller: ‘Bistümer sind keine Filialen einer Bischofskonferenz!’

Gerhard L. Müller links im Bild

Gerhard L. Müller links im Bild

Präfekt der Glaubenskongregation nach jüngsten Äußerungen des DBK-Vorsitzenden Marx: “Der Präsident einer Bischofskonferenz ist nicht mehr als ein technischer Moderator, mit diesem Titel ist keine spezielle Lehrautorität verknüpft.“


kath.net

Die Behauptung, eine Bischofskonferenz sei „keine Filiale von Rom“, „liefert mir das Stichwort, daran zu erinnern, dass die Bistümer keine Filialen des Sekretariates einer Bischofskonferenz sind oder [Filialen eines] Bistums, dessen Bischof Vorsitzender der Bischofskonferenz ist.“ Dies stellte Gerhard Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, gegenüber der katholischen französischen Zeitschrift „Famille chrétienne“ im Interview fest. Er war zuvor gefragt worden, was er vom Satz „eines deutschen Bischofs, der erklärt hatte, dass die Bischofskonferenz, die er leite, keine „Filiale von Rom“ sei, dies bezog sich auf Äußerungen von Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz. Müller erläuterte weiter: „Eine Bischofskonferenz ist kein Partikularkonzil, [sie ist] viel weniger als ein ökumenisches Konzil. Der Präsident einer Bischofskonferenz ist nicht mehr als ein technischer Moderator, mit diesem Titel ist keine spezielle Lehrautorität verknüpft.“ Die Einstellung, dass eine Bischofskonferenz keine Filiale Roms sei, „birgt in sich die Gefahr, eine gewisse Polarisierung zwischen den Ortskirchen und der Universalkirche wiederzuerwecken, welche mit dem ersten und dem zweiten Vatikanischen Konzil zur Ruhe gekommen waren. Die Kirche ist nicht die Summe von Nationalkirchen, deren Vorsitzende sich einen Chef auf Universalebene wählen würden.“

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Canadian Christians: We’re Under Attack Because We Can’t Always Discriminate Against Gay People!

Christians in Canada, apparently, Image: Friendly Atheist

A group of Christian leaders in Canada are furious because they believe the government (and everyone else) is persecuting them:


By Hemant Mehta|Friendly Atheist

The group, including Charles McVety, president of the Institute for Canadian Values, pointed to a number of recent events they said equate to an attack on the Christian faith and impinge on Christians’ ability to practice their faith.

Well… this should be interesting.

What are their examples?

A refusal by three provincial bar associations to accredit any potential law school graduate of Trinity Western University, which prohibits sexual intimacy outside heterosexual marriage among its students.

I’ve written about this before. In general, I don’t think the students should be punished for attending an anti-gay school because they’ll ultimately have to practice (and follow) secular law. If they can show they understand that law, I don’t see why their religious beliefs matter unless they’re discriminating against their clients, which is a completely different issue.

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praybox.net: Teens beten für Teens

Auf der neuen Webseite sollen Teenager Gebetsanliegen miteinander teilen Foto: SCM Bundes-Verlag

Egal ob Mathearbeit, Liebeskummer oder eine Erkältung: Für alles kann gebetet werden, auch online. Auf praybox.net sollen Jugendliche ihre Sorgen anonym teilen und füreinander beten können.


pro Medienmagazin

Bereits 2013 startete die Onlineplattform amen.de des SCM Bundes-Verlags. Hier haben Menschen die Möglichkeit, füreinander zu beten. Mit der Praybox wird es bald eine weitere Gebetsplattform des Verlags geben: Im Gegensatz zu amen.de ist die Praybox nur für Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren gedacht. Über den heimischen PC oder die dazugehörige Smartphone-App können Gebetsanliegen miteinander geteilt werden.

Zudem sollen Beter die Möglichkeit haben, Ermutigungen zu Gebetsanliegen zu schreiben. Wer ein Anliegen mitgeteilt hat, kann Updates zum aktuellen Stand geben. Bei schwerwiegenderen Fällen wird außerdem das Praybox-Team seelsorgerlich reagieren.

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Dodo Müller bekräftigt Unauflöslichkeit der Ehe

Gerhard L. Müller links im Bild

Gerhard L. Müller links im Bild

Eine Scheidung sei nach katholischem Verständnis wie eine Amputation, sagte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation. «Ich glaube, dass gewisse Theologen und Bischöfe sich dieser Worte wieder bewusstwerden müssen.»


kath.net

Mit Blick auf die Weltbischofssynode zu Ehe und Familie im Herbst hat Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller die Unauflöslichkeit des Ehesakraments bekräftigt. Eine Scheidung sei nach katholischem Verständnis wie eine Amputation, sagte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation dem französischen Magazin «Famille Chretienne» (Samstag).

Angesichts der aktuellen Debatten gelte es, das bereits von dem Kirchenlehrer Johannes Chrysostomos (um 345 – 407) geprägte Bild in Erinnerung zu rufen, so Müller. «Ich glaube, dass gewisse Theologen und Bischöfe sich dieser Worte wieder bewusstwerden müssen.» Als Bezugspunkte für die katholische Ehelehre nannte der Präfekt der Glaubenskongregation Papst Pius XI. (1922 – 1939) und seine Ehe-Enzyklika «Casti Connubii» von 1930. Hinzu kämen die entsprechenden Schriften der Päpste Johannes Paul II. sowie Benedikt XVI. «Nicht zu vergessen das Zweite Vatikanische Konzil.»

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Der Spion, der aus der Kirche kam

Das Erbe der Spione: Akten von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit Bild: dpa

Im März 1990 flog in Oldenburg ein Stasi-Spitzel, der erste westdeutsche Kirchen-Spion, auf. Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen. Noch heute lebt er in Oldenburg.


Von Karsten Krogmann|NWZ-Online

Er legte seine Jacke auf den Stacheldraht, so wie sie es ihm gezeigt hatten. Dann kletterte er über die Grenze, der Trick mit der Jacke funktionierte: Er verletzte sich nicht. Er rannte los, hinter ihm fielen wie verabredet die Schüsse.

Herr S. war jetzt im Westen. Es war der 12. August 1966, später Nachmittag; er war 22 Jahre alt.

23 Jahre und sieben Monate später stellen sich zwei Beamte des Landeskriminalamtes bei der Oldenburgischen Landeskirche vor. Sie haben einen Durchsuchungsbeschluss für ein Büro im Landesjugendpfarramt dabei. Den Jugendbildungsreferenten S., 46 Jahre alt, nehmen sie fest. Der Vorwurf: Verdacht auf geheimdienstliche Tätigkeit gegen die Bundesrepublik Deutschland.

S. ist der erste Stasi-Spion im Dienst der Kirche, der in der Bundesrepublik enttarnt wird. Der Fall macht deutschlandweit Schlagzeilen.

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Von NATO-Journalisten und mordenden Soldaten

Konstantin Wecker liefert in seinem Buch keine befriedigenden Antworten – da hilft auch die Kirchentags-Halskette im Stile Claudia Roths nicht Foto: Gütersloher Verlagshaus

Die Welterklärer Margot Käßmann und Konstantin Wecker haben ein Buch über Pazifismus herausgegeben. Es bietet eine Mischung aus Realitätsleugnung, Selbstgerechtigkeit und Lügenpresse-Verschwörungstheorie.


Von Moritz Breckner|pro Medienmagazin

„Der Pazifismus“, schrieb einst Henryk M. Broder, „ist eine moralische Position, die sich in etwa so lange aushalten lässt, wie der Lotussitz auf einer Kreissäge.“ Damit wäre zu diesem Thema eigentlich alles gesagt, gäbe es nicht Realitätsleugner wie Margot Käßmann und Konstantin Wecker, die sich seit Jahren in der argumenteresistenten Parallelwelt des Pazifismus in ihrer Selbstgerechtigkeit sonnen.

„Entrüstet euch“ heißt ein von beiden im April erscheinendes Buch. Es enthält ein Gesprächsprotokoll zwischen Käßmann und Wecker, ein Lyrik-Archiv zum Thema Frieden und neue, teils für das Buch entstandene „Texte zum Frieden“. Zu letzteren gehört der 20-seitige Abdruck einer Rede, die der katholische Theologe und Kirchenkritiker Eugen Drewermann im Dezember bei einer Kundgebung vor dem Sitz des Bundespräsidenten hielt. Die Friedensdemonstranten seien zwar viele, heißt es da, aber: „Gewiss, die Mainstream-Medien werden uns marginalisieren und bagatellisieren, aber was will man auch von eingekauftem NATO-Journalismus schon erwarten?“ Nein, nicht Udo Ulfkotte, sondern die Luther-Botschafterin der EKD, ziert hier das Cover.

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Anmerkung: K.Wecker trägt eine Chakren-Kette, die mit seiner buddhistischen Weltsicht einhergeht. Einseitig gebildete Bibel-Christen wissen das nicht.

„Verfehlung“: Und die Kirche schweigt

Die Freundschaft der Priesterkollegen Jakob, Dominik und Oliver (v.l.) wird durch den Vorwurf, Dominik habe einen Jungen sexuell misshandelt, hart auf die Probe gestellt Foto: Camino Filmverleih

Spätestens seit 2010 weiß die Öffentlichkeit vom systematischen Missbrauch in katholischen Einrichtungen. Seitdem kämpfen die Opfer um Aufklärung und Entschädigung. Der Spielfilm „Verfehlung“ fragt ab Donnerstag im Kino, ob das Vertuschen in der Kirche Methode hat.


Von Sebastian Schramm|pro Medienmagazin

Verschwitzt und untergehakt gehen Jakob, Dominik und Oliver vom Fußballfeld. Die drei Freunde verbindet viel. In einer Kneipe stoßen die Priester-Kollegen nach dem Spiel gemeinsam auf eine Beförderung an: Oliver wird stellvertretender Generalvikar. Die Heiterkeit des Films „Verfehlung“ endet abrupt, als plötzlich wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs gegen Dominik ermittelt wird. Die ungeheuerlichen Vorwürfe säen Zweifel. Sie stellen nicht nur die enge Freundschaft auf die Probe, sondern auch den Glauben an die gemeinsame Sache und die eigene Integrität.

Mit seinem Regiedebüt wagt sich Gerd Schneider an ein schwieriges Thema: dem Umgang der katholischen Kirche mit dem Missbrauch. Immer wieder habe er sich gefragt: „Wer bin ich eigentlich, dass ich diesen schwierigen Stoff bearbeite?“, sagte der Regisseur bei der Premiere von „Verfehlung“ am Dienstag in Berlin. Am Donnerstag läuft der Film offiziell in den deutschen Kinos an.

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Ohne Orient kein Oxident

Bild: Wikimedia Commons/Steve Evans

Bild: Wikimedia Commons/Steve Evans

Der Islam war schon immer Teil der europäischen Kultur. Beide sind durch eine lange gemeinsame Entwicklung verbunden.


Von Muhammad Sameer Murtaza|The European

Der Islam gehört nicht zu Europa! Das zumindest legte Ulrich Greiner in der ZEIT nahe und ergänzte noch, dass man sich dies auch nicht wünschen solle.

Greiners Artikel ist Ausdruck für die Schwierigkeit des Abendlandes mit seinem eigenen noch nicht überwundenen Essentialismus. Indem die “westliche Welt” die Vernunft und die Freiheit für sich in Anspruch nimmt, kann in der allgemeinen Wahrnehmung der Islam hierzu keinen Beitrag geleistet haben. Das imaginäre Bild des Islam ist das einer antimodernen Gegenkultur zum Westen. Diese Sichtweise führte dazu, dass der Einfluss islamischer Philosophen und Wissenschaftler mitsamt ihrem Wirken weitestgehend im europäischen Bildungswissen verdrängt wurden. Wo dies nicht möglich war, latinisierte man die muslimischen Namen.

Wer heute eine Apotheke mit dem weitverbreiteten Namen Avicenna betritt, wird wohl kaum vermuten, dass sich dahinter der Name des muslimischen Philosophen und Arzt Ibn Sina verbirgt. Ihm verdanken wir die Erfindung der Arznei in Tablettenform und sein Kanon der Medizin war bis in das 17. Jahrhundert Pflichtlektüre in der Ärzteausbildung Europas.

Es gibt genügend Stützen für die Annahme, dass die Renaissance und die frühe Form der europäischen Aufklärung durch die islamische Philosophie und die islamischen Bildungseinrichtungen in Europa mit angestoßen wurden. Doch wie konnte es passieren, dass 700 Jahre Islam in Südwesteuropa und 500 Jahre Islam auf dem Balkan im kollektiven Gedächtnis Europas verdrängt wurden?

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Menschliche Intelligenz ist “kein Zufall”

intelligent_designWar die Entstehung von menschlichem Leben auf der Erde blanker Zufall oder etwas, das passieren musste? Darüber sind sich Evolutionsbiologen bis heute nicht einig. Der britische Forscher Simon Conway Morris glaubt nicht an eine zufällige Entwicklung von Intelligenz – und hält es für wahrscheinlich, dass sie sich auf anderen Planeten wiederholt hat.


Interview: Theresa Aigner|science.ORF.at

Warum haben wir dann aber noch keinerlei Beweise für die Existenz von außerirdischem Leben? Diese Fragen diskutiert der Paläobiologe von der Universität Cambridge heute an der Akademie der Wissenschaften in Wien – und vorab in einem science.ORF.at-Interview.

science.ORF.at: Die Entwicklung von intelligentem Leben auf der Erde war in Ihren Augen kein Produkt verschiedener Zufälle, sondern etwas, das passieren musste. Warum?

Simon Conway Morris: Das Leben auf der Erde hat sehr unterschiedliche Formen. Wir haben Bäume, Giraffen und Blauwale sowie tausende andere Pflanzen, Tiere und Pilze. Wenn man all das ein bisschen genauer betrachtet, zeigen sich immer wieder die gleichen biologischen Arrangements. Das nennt man “konvergente Evolution”.

Ein bekanntes Beispiel ist die Ähnlichkeit zwischen einem menschlichen Auge und dem eines Oktopus. Sie haben evolutionär zwar ganz unterschiedliche Ursprünge, dennoch sind sie sich sehr ähnlich. Konvergente Evolution bedeutet, dass sich Nervensysteme, Intelligenz oder die Fähigkeit Werkzeuge zu bauen, immer wieder an unterschiedlichen Stellen unabhängig voneinander entwickelt haben.

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