Archiv der Kategorie: Esoterik

China soll verschleppten Panchen Lama nach 20 Jahren freilassen

Panchen Lama. Image: David Chao/flckr. non-commercial

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung der Volksrepublik China aufgefordert, den vor 20 Jahren verschleppten tibetischen Panchen Lama endlich freizulassen.


China Observer

Seit seiner Entführung am 17. Mai 1995 fehlt jedes Lebenszeichen von einer der bedeutendsten Persönlichkeiten im tibetischen Buddhismus. „Die willkürliche Entführung des Panchen Lama ist ein massiver Eingriff der chinesischen Behörden in die Glaubensfreiheit der Tibeter“, erklärte der GfbV-China-Experte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Lange Zeit war der im Alter von sechs Jahren entführte Gedhun Choekyi Nyima der jüngste politische Gefangene der Welt. Am morgigen Samstag wird der verschleppte Panchen Lama 26 Jahre alt.

Wenige Tage vor seiner Verschleppung war der Junge vom Dalai Lama, dem bedeutendsten religiösen Würdenträger des tibetischen Buddhismus, als Reinkarnation und 11. Panchen Lama erkannt worden. Eine Suchkommission führender tibetischer Mönche hatte dem Dalai Lama eine Liste möglicher Kandidaten für die Nachfolge des 1989 verstorbenen 10. Panchen Lama zugeleitet. Chinas atheistische Behörden mischten sich jedoch in elementare Fragen des tibetischen Buddhismus ein und bestritten die Kompetenz des Dalai Lamas bei der Erkennung der Reinkarnation. Stattdessen bestanden sie auf einem eigenen Auswahlrecht, um mehr Kontrolle über den tibetischen Buddhismus zu bekommen. Nur kurze Zeit nach der Verschleppung von Gedhun Choekyi Nyima präsentierten die chinesischen Behörden ihren eigenen Panchen Lama. Der fünf Jahre alte Gyaltsen Norbu stammte aus einer Familie von tibetischen Mitgliedern der Kommunistischen Partei, um sicherzustellen, das er als willfähriges Werkzeug von Chinas Behörden agieren würde.

Chinas Behörden ließen nicht nur den 11. Panchen Lama und seine Familie entführen, sondern nahmen auch die 30 Mönche fest, die dem Auswahlkomitee für den Panchen Lama angehört hatten. Der Vorsitzende des Komitees, der Abt Chadrel Rinpoche wurde später zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Die „Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen über unfreiwilliges oder erzwungenes Verschwinden“ hat sich mehrfach mit dem Schicksal des Entführten beschäftigt und China aufgefordert, seinen Verbleib bekannt zu machen. Auch die Staaten der Europäischen Union und die USA haben immer wieder an China appelliert, das Schicksal des Panchen Lama zu klären. In einem Schreiben vom 4. September 2009 versichert Chinas Regierung der UN-Arbeitsgruppe, Gedhun lebe mit seiner Familie in Tibet, stehe nicht unter Hausarrest und erhalte eine gute kulturelle Bildung. Doch nähere Informationen über seinen Verbleib blieb China schuldig. Stattdessen versuchen die Behörden den von ihnen eingesetzten 11. Panchen Lama mit öffentlichen Auftritten in Tibet und Peking hoffähig zu machen. Doch die Tibeter lehnen ihn ab und verlangen die Wiedereinsetzung des Verschleppten.

Pressemitteilung der:
Gesellschaft für bedrohte Völker
Geiststraße 7
37073 Göttingen

Bern: Protest gegen Udo Ulfkotte

Mina Ahadi und Udo Ulfkotte demonstrieren mit KIK gegen Islamkritik unautorisierter Bürger

Mina Ahadi und Udo Ulfkotte demonstrieren mit KIK gegen Islamkritik unautorisierter Bürger

Ein Buchladen in Bern verkauft Werke eines umstrittenen deutschen Verlags. Linksaktivisten prangern insbesondere den Autoren Udo Ulfkotte an.


20min.ch

Ein Werk des rechtspopulistischen deutschen Autors Udo Ulfkotte liegt in einer Berner Filiale des Buchhändlers Thalia auf. Der ehemalige FAZ-Journalist hatte im Jahr 2011 Schlagzeilen gemacht, als er behauptete, dass «orientalische Erntehelfer» ihre Notdurft in Erdbeerfeldern verrichten und damit Ehec-Bakterien verbreiten würden, um Konsumenten zu schaden. Ulfkotte sprach von einem «Fäkalien-Dschihad».

«Rückwärtsgewandte Ideologien»

Dass Ulfkottes neustes Buch «Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken» nun in Bern verkauft wird, stösst Linksaktivisten der Autonomen Gruppe Bern sauer auf: «Das offene Angebot mitten in Bern suggeriert, das der Konsum des Verlags, des Autors und die Verbreitung der Inhalte bedenkenlos seien.» Man wehre sich gegen die «schleichende Verbreitung» solcher Literatur, da sie sich durch «Hetze und rückwärtsgewandte Ideologien» auszeichne. Die Aktivisten fordern einen Verkaufsstopp.

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Exorzisten: Vampir-Filme lassen das Böse ‘sexy’ erscheinen

Underworld Evolution, Bild: lemanoirdessecrets.centerblog.net

Exorzisten warnen vor dämonischer Verführung durch Medien – Nach Einschätzung der Exorzismus-Experten sind Filme, die das Okkulte positiv darstellen, mitverantwortlich dafür, dass die Nachfrage nach Teufelsaustreibungen steigt.


kath.net

Vor den Gefahren von Filmen, die das Okkulte positiv darstellen, haben Exorzisten bei einem katholischen Kongress in Rom gewarnt. Diese Medienproduktionen könnten besonders Jugendliche verführen, sich mit dämonischen Mächten einzulassen. Zu den fragwürdigen Produktionen zählten etwa der Vampir-Film „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ oder die US-Fernsehserie „True Blood“ (Wahres Blut). Nach Einschätzung der Exorzismus-Experten sind solche Filme mitverantwortlich dafür, dass die Nachfrage nach Teufelsaustreibungen steigt. An dem sechstägigen Schulungskongress an der katholischen Universität Regina Apostolorum nahmen Mitte April etwa 170 Fachleute aus über 30 Ländern teil. Spielfilme über Teufelsaustreibungen verzeichnen nach ihrer Ansicht das Phänomen dämonischer Besessenheit; sie könnten besonders für junge Zuschauer das Böse als „sexy“ darstellen. Jugendliche würden auch durch Musikstile wie Hardrock oder Heavy Metal, die satanische Botschaften verbreiten, zum Okkultismus verführt, so der italienische Religionssoziologe Prof. Guiseppe Ferrari. Nach seinen Erkenntnissen wächst die Zahl der Vampir-Gruppen, die Menschenblut trinken. Diese Gemeinschaften verleiteten auch zu speziellen sexuellen Praktiken, um dadurch besondere Kräfte zu erlangen.

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Superstition Is Making Beijing’s Air Pollution Even Worse

Chart: Nan Zhong

There are a lot of things contributing to the record-level air pol​lution suffocating the capital of China, but there’s one factor making an impact that you might not have considered: good, old-fashioned superstition.


By Kaleigh Rogers|MOTHERBOARD

After the Olympics in 2008 (during which Beijing cut its traf​fic in half by alternately banning odd-number-ending license plates and even-number-ending plates) the city introduced a longer term traffic ban based on the last number of each license plate. Every plate in the city ends with a number between 0 and 9, so each day during the workweek, two ending digits are banned from the road between 7 AM and 8 PM (on Monday, license plates ending in 1 and 6 are banned, for instance).

Here’s the problem: on one day of the week, the number 4 is banned. In Chinese numerology, the number 4 is very unlucky (it sounds a lot like the word death, so, understandably people avoid it). Because of this superstition, a lot of people reject license plates ending in 4.

So since there aren’t as many “4” cars registered in Beijing, the ban doesn’t take as many cars off the road as it does for other numbers. Nan Zhong, a PhD student in the sustainable development program at Columbia University, wanted to find out whether this makes a noticeable impact on the air quality, traffic congestion, and public health. Though her research has not been published in a peer-reviewed journal (Zhong told me she’s in the process of submitting it at a few publications), she presented her findings Thursday at the school’s symposium on sustainable development.

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Scientology, Netzfrauen, Spirit of Health: Wenn Blödmannsgehilfen aktiv werden

Aus aktuellem Anlass stellen wir heute mal die Doku

Die Spitzel von Scientology: Der Sektengeheimdienst OSA”

vor, die im Februar bei Phoenix wiederholt worden ist.

Darin sieht man so schön, wie Sekten-Honks sich breitbrüstig und schmalhirnig vor Kritikern aufpumpen, diese fotografieren oder in absurde Diskussionen verwickeln.

Von Bernd Harder|GWUP–Die Skeptiker

Ach so – was genau ist der aktuelle Anlass?

Das überlassen wir der Phantasie von diversen “Netzfrauen” und MMS-Fans, die zurzeit um Psiram und den Deutschen Konsumentenbund herumschleichen.

Macht Euch doch nicht lächerlich, oder wollt Ihr ausgelacht werden, so wie diese Scientologen-Blödmannsgehilfen?

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Grabtuch in Turin wieder für 2 Monate zu sehen

Das Turiner Grabtuch, Fotografie des Gesichts, Positiv links, rechts Negativ (Kontrast etwas verstärkt) Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Das Grabtuch im Duomo di San Giovanni, der Cattedrale di Torino oder auch einfach nur Dom und Cappella della Sindone genannt, befindet sich an den Palazzo Reale angegliedert, auf der Piazza San Giovanni.


Von Karl-Heinz Hänel|The Huffington Post

In der Cappella ist zur linken Seite des Altares, unterhalb der Loge der königlichen Savoyen-Familie, die in letzter Zeit wieder öfter aufgesuchte Grabtuch-Kapelle mit einem großen Schrein zu bestaunen, welcher das Turiner Grabtuch enthält, das jetzt nach vielen Jahren endlich mal wieder ans Licht der Öffentlichkeit gelangt.

Und somit auch wieder Stoff für abenteuerliche Spekulationen bietet. Denn wer auch immer in dem Leichentuch eingehüllt war, wird bis in alle Ewigkeit ein Rätsel sein, aus dem sich jedoch touristisch und belletristisch immer wieder aufs Neue Kapitel für Kapitel Kapital schlagen lässt.

Wen zeigen die Negative in der Cappella della Sindone?

Lag wirklich Jesus von Nazareth unter dem Tuch, das heute als Grabtuch von Turin verehrt wird? War es tatsächlich sein Körper, der sich wie eine Fotografie darauf abbildete und am 25. Mai 1898 vom Rechtsanwalt Secondo Pia auf dessen erstem fotografisch erstellten Negativ als Positiv offenbarte?

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Experte warnt: In Deutschland gibt es Teufelsaustreibungen

Bild: Bill Flavell, FB

Bild: Bill Flavell, FB

In Rom haben sich Exorzisten aus der ganzen Welt getroffen. Auch Teufelsaustreiber aus Deutschland waren unter den Gästen. In der Bundesrepublik gibt es täglich zahlreiche Teufelsaustreibungen. Viele verlaufen brutal und können für die Betroffenen schlimme Folgen haben.


FOCUS ONLINE

  • Exorzismus-Treffen in Rom
  • Teufelsaustreiber aus der ganzen Welt
  • Journalist berichtet von Austreibungen in Deutschland

Verzerrte Gesichter, wilde Flüche in seltsamen Sprachen, willenlose, vom Teufel besessene Menschen und Priester, die mit vorgehaltenem Kreuz gegen das Böse kämpfen: Viele Vorstellungen von Exorzismen sind brutal und basieren auf Filmen. Gerade in Deutschland sind Teufelsaustreibungen oft ein Tabu-Thema, nur wenig ist über die Realität bekannt. In anderen Ländern wird hingegen offen darüber gesprochen. An der katholischen Universität Regina Apostolorum in Rom haben sich Hunderte Exorzismus-Experten aus aller Welt ausgetauscht.

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Braune Esoterik: Von Dethlefsen bis Osho

Sektenführer Bhagwan grüsst seine Anhänger (1984). Foto: Keystone

Letzte Woche schrieb ein Kommentator in diesem Blog zum Thema «Religiöse Fanatiker destabilisieren die Welt», Kriege und das Töten seien «gerechtfertigt, wenn damit die göttliche Ordnung (Ethik) wieder hergestellt wird».


Von Hugo Stamm|Tages Anzeiger

Ein Satz, der aufhorchen lässt. Ein Satz, der unverkennbar von einem Esoteriker stammt. Ein Satz auch, der die Geisteshaltung vieler spiritueller Sucher ausdrückt. Eine Aussage, die zeigt, was gern kaschiert wird oder vergessen geht: Manche Ideen der modernen Esoterik haben eine braune Schlagseite, und radikale Anhänger pflegen ein faschistoides Gedankengut.

Verhängnisvoll dabei ist, dass Esoterik in der breiten Bevölkerung ganz anders wahrgenommen wird. Die moderne Spiritualität gilt als sanfte Diszplin und Gegenkonzept zu unserer techniklastigen Umwelt und dem unmenschlichen Wirtschaftssystem. Esoterik als sanfte Alternative zur Welt der gnadenlosen Verdinglichung. Dass sich unter dem Mäntelchen einer modernen Spiritualität eine radikale Ideologie versteckt, erfährt nur, wer sich nicht blenden lässt.

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Exorzist Amorth: ‚ISIS ist der Satan’

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Das Böse verberge sich hinter politischen, religiösen und kulturellen Entwicklungen, doch habe es nur eine Quelle: den Satan. Es gebe nur zwei geistige Reiche: das des Heiligen Geistes und das des Satans, schreibt Gabriele Amorth.


kath.net

„ISIS ist der Satan.“ Das schreibt der bekannte italienische Priester und Exorzist Gabriele Amorth in einem Eintrag auf seiner Facebook-Seite über die radikalislamistische Gruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“. Die Organisation bezeichnet sich heute als „IS“ – Islamischer Staat.

„Die Dinge geschehen zuerst in den geistigen Reichen, dann werden sie auf dieser Erde konkret“, schreibt er am 8. April. Es gibt „nur zwei geistige Reiche: Das des heiligen Geist und das der dämonischen Geister“. Das Böse verberge sich auf verschiedene Weisen: politisch, religiös, kulturell, doch es habe nur eine Inspirationsquelle: den Teufel, schreibt Amorth weiter.

Die Politik werde sich dem Kampf gegen ISIS stellen müssen. Wenn sich die Organisation weiter so ausbreiten könne, würde sich die Frage stellen, was der Westen in den letzten Jahrzehnten getan habe, fährt Amorth fort.

Zahnmediziner, der an “spirituelle Selbstheilungskräfte” glaubt, muss Schmerzensgeld zahlen

Gezogene Zähne. Foto: Steven Fruitsmaak. Lizenz: Public Domain

Mit Ärzten und Patienten verhält es sich ein wenig wie mit zwei Zellen bei der Zeugung: Weichen beide nicht zu sehr von gewissen Standards ab, gibt es selten Schwierigkeiten. Entspricht nur einer oder eine von beiden der Norm, kann er oder sie möglicherweise Schaden abwenden. Liegen jedoch bei beiden Probleme vor, dann kann ein Fall dabei herauskommen, wie ihn das Oberlandesgericht München diese Woche verhandelt hat.


Von Peter Mühlbauer|TELEPOLIS

Beklagter in diesem Fall war der Zahnarzt Klaus K. – Kläger der amtlich bestellte Betreuer des 28-jährigen schizophrenen Psychosepatienten Alex S. Der ließ sich von K. vor gut zwei Jahren für über 2.000 Euro alle 19 Zähne ziehen, die sich damals noch in seinem Mund befanden. Dazu hatte er sich entschlossen, weil er glaubte, dass die Zähne seine Potenz stören und seine “Energieströme” behindern würden.

Anschließend landete der Psychosepatient in der Psychiatrie und wurde unter Aufsicht eines Betreuers gestellt. Der beauftragte einen Anwalt mit einer Schadensersatzforderung an den Zahnarzt. Diesem Anwalt schrieb K., der junge Mann, der lange Zeit in einem Wald lebte und sich ausschließlich von pflanzlicher Rohkost ernährte, sei seiner Ansicht nach “nicht wahnbestimmt” und psychotisch, sondern ein “Indigo-Kind”, das man “bewundern” müsse, weil es mehr wahrnehme als andere Menschen. Weil der Anwalt das anders sah, unterstellte der Zahnarzt im Alkoholmissbrauch und verlangte für sich selbst ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro.

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„Immer mehr Menschen lassen sich von mehr als einer Religion inspirieren“

Themenbild.

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Religionswissenschaftler über multireligiöse Identitäten in westlichen Gesellschaften – zum Beispiel buddhistische Christen und buddhistische Juden.

Viola van Melis Zentrum für Wissenschaftskommunikation

Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Immer mehr Menschen lassen sich nach Untersuchungen von Religionswissenschaftlern von mehreren Religionen inspirieren. „Waren die westlichen Gesellschaften in der Vergangenheit noch weitgehend monoreligiös, nehmen sie inzwischen zunehmend multireligiöse Gestalt an“, sagte der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Dienstagabend in Münster. Ein empirisch gut belegter Fall für multireligiöse Identitäten im Westen seien buddhistische Christen und buddhistische Juden, so der Forscher. „Als wichtiges Motiv für diese Doppelidentität lässt sich herausfiltern, dass der Buddhismus vielfältige Meditationsformen bewahrt hat, während dem westlichen Christentum seine eigene kontemplative und mystische Tradition in der Moderne weitgehend abhandengekommen ist.“

Multireligiöse Identitäten seien keine Seltenheit mehr, unterstrich der Forscher in der Ringvorlesung „Transfer zwischen Religionen“ des Exzellenzclusters und des Centrums für religionsbezogene Studien (CRS). Er verwies auch auf Erhebungen wie den Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung: „So stimmten 71 Prozent der Menschen in Indien, 32 Prozent in den USA und 22 Prozent in Deutschland dem Satz zu, dass sie auf Lehren verschiedener religiöser Traditionen zurückgreifen.“ Als Beispiel nannte er die Schriften des Dalai Lama, die für viele protestantische oder katholische Christen ebenso eine spirituelle Quelle seien wie die des Benediktinerpaters und Buchautors Anselm Grün. „Es gibt keineswegs nur eine fundamentalistische Abgrenzung gegenüber allen fremden religiösen Einflüssen, wie angesichts aktueller Religionskonflikte vermutet werden könnte, sondern auch die umgekehrte Entwicklung zur Herausbildung multireligiöser Identitäten“, sagte der Wissenschaftler. Im Vergleich zu früher stünden heute viel mehr Menschen die schriftlichen Quellen unterschiedlichster Religionen offen.

Genaue statistische Angaben zur religiösen Mehrfachzugehörigkeit lassen sich dem Forscher zufolge nicht machen, da viele Staaten bei der Erhebung von Bevölkerungsdaten – im Unterschied zu beispielsweise Japan – bei der Frage nach Religionszugehörigkeit nur eine Antwort zulassen oder nur enge Zugehörigkeitsformen als Kleriker oder Angestellter einer religiösen Institution erfassen.

„Durch den Buddhismus neue Wahrheiten erkannt“

Mit Blick auf buddhistische Christen und buddhistische Juden stellte der Forscher unterschiedliche Grade der Zugehörigkeit fest. „Neben einer Vielzahl an Christen und Juden, die sich unterschiedlich stark durch den Buddhismus beeinflussen lassen, gibt es die kleine Gruppe der Double Belonger, die ganz bewusst und gezielt eine buddhistische Doppelidentität leben“, so Prof. Schmidt-Leukel. Unter den buddhistischen Christen seien sogar Gläubige, die beiden Religionsgemeinschaften offiziell angehörten.

Als Beispiele nannte er Persönlichkeiten wie den sri-lankischen Jesuit Aloysius Pieris, die anglikanische Nonne Sister Ruth Furneaux, die US-Religionswissenschaftlerin Sally King, die sowohl Zen-Buddhistin als auch Mitglied der Quaker ist, sowie Zen-Buddhist und Jude Norman Fischer. Sie alle hätten persönlich oder teils institutionell zwei Religionen angenommen. Das Buch „Without Buddha I Could not be a Christian“ (Ohne Buddha könnte ich kein Christ sein) des katholischen Theologe Paul Knittler sei in den USA lange ein Bestseller gewesen.

Viele Christen, die sich auf den Buddhismus einließen, hätten die Erfahrung gemacht, „dass sie durch die buddhistischen Augen neue Wahrheiten erkannten und alte Wahrheiten in neuem Licht sahen“, so der Religionswissenschaftler. Das sei neben den Meditationsformen ein weiteres wichtiges Motiv für eine buddhistisch-christliche Doppelidentität. Den Menschen gehe es aber nicht um eine Fusion buddhistischer und christlicher Elemente, sondern um „deren spannungsvolle Integration“. Menschen, die mit mehr als einer Religion leben, gehen demnach davon aus, „dass sich existentiell wegweisende Wahrheit nicht nur in einer religiösen Tradition findet und dass sich die Einsichten und Erfahrungen der verschiedenen Religionen einander ergänzen, bereichern und korrigieren können, auch wenn dies keineswegs immer leicht ist.“

„Buddhistisches Judentum aus dem Holocaust verstehen“

Auch jüdische Theologen stellen dem Vortrag zufolge Bezüge zwischen Buddhismus und jüdischer Mystik her, so, wie christliche Theologen sich von der buddhistischen Meditation eine Wiederbelebung der mystischen Traditionen erhofften. Dabei könne das Verhältnis von Judentum und Buddhismus nur vor dem Hintergrund der „im Holocaust gipfelnden jüdischen Leidensgeschichte“ verstanden werden. „Für viele Juden bietet der Buddhismus mit seiner Fokussierung auf das Thema Leid eine echte Hilfe.“

Historisch gesehen, ist die Verbindung und Mischung unterschiedlicher religiöser Ideen und Praktiken Prof. Schmidt-Leukel zufolge nicht neu. Es gebe sogar gute Gründe für die Einschätzung, dass alle großen Religionen aus synkretistischen Prozessen, also der Verbindung verschiedener religiöser Einflüsse, hervorgegangen seien und sich im Laufe ihrer Geschichte dadurch weiterentwickelt hätten. „In der Moderne sieht es jedoch ganz danach aus, als ob die stark wachsende religiöse Pluralisierung aller Gesellschaften synkretistische Prozesse besonders befördert.“

Der Vortragstitel lautete „Warum nur mit einer Religion leben? Anmerkungen zum Phänomen multi-religiöser Identität“. Am Dienstag, 21. April, spricht Sinologe Prof. Dr. Joachim Gentz aus Edinburgh über „Das Große Dao ist ohne Form, ohne Wesen und ohne Namen“. Es geht um Transfer im regulierten Pluralismus Chinas. Der Vortrag beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22.

Am Exzellenzcluster werden Transfer-Phänomene seit 2012 im Forschungsfeld „Integration“ untersucht. Prof. Schmidt-Leukel leitet am Exzellenzcluster das Projekt C2-16 „Interreligiöse Theologie“. Die Themen der neuen Ringvorlesung reichen vom christlich-muslimischen Dialog im Nahen Osten bis zur die christlichen Kabbala. Auf dem Programm stehen auch der Kulturaustausch zwischen Juden, Christen und Muslimen durch Buch und Bild im Mittelalter, der Reliquientransfer zwischen dem östlichen und dem westlichen Christentum und die Rezeption hinduistischer Konzepte im Westen und umgekehrt.

Weitere Informationen:

http://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2015/apr/PM_Immer_haeu…


Buddha sitzt auf der Festplatte

Das Silicon Valley zieht Informatiker und Investoren an, aber auch viele Esoteriker und Hochstapler. Eine TV-Serie macht nun einen Heidenspass daraus.


Von Linus Schöpfer|Basler Zeitung

Für viele Fans wars die beste Szene der ersten Staffel: Informatiker Erlich Bachmann fährt mit psychoaktiven Pilzen im Gepäck in die kalifornische Wüste; er sucht dort nach dem ultimativen Namen für sein neues Start-up. Bachmann kommt auf den Trip, die Logos von Google, Facebook, Twitter und anderer Digitalgrössen umschwirren ihn. Ein Name fällt ihm zwar nicht ein – dafür ein Slogan, der sich als Mantra in seinem Kopf festsetzt: «Making the World a Better Place.»

Bachmann, seine nerdigen Buddies und ihre gemeinsame IT-Bude stehen im Zentrum der HBO-Produktion «Silicon Valley», deren zweite Staffel diese Woche begonnen hat. Die Serie macht sich lustig über die Esoterik und das Weltverbesserungspathos, die das namensgebende kalifornische Tal seit längerem schon umwabern. In den 50ern und 60ern pilgerten die Beatniks hierher; die Hippies gründeten Kommunen, um mit politischen Theorien, Drogen und fernöstlichen Religionen zu experimentieren.

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Die Nachfrage nach Teufelsaustreibungen wächst – Drogen-und Pornosucht Ursache

Scrshot brightsblog

Scrshot brightsblog

In England wächst die Nachfrage nach Teufelsaustreibern. Katholische Experten führen dies unter anderem auf die zunehmende Drogen- und Porno-Sucht zurück, die anfällig für Besessenheit machen könnten.


kath.net

Ferner würden sich immer mehr Menschen der Macht des Teufels bewusst. Heute hätten die meisten Bistümer einen Exorzisten, während noch vor fünf Jahren nur die Hälfte diese Dienste angeboten hätten, berichtet die Londoner Zeitung „The Times“. Sie beruft sich auf einen von vier britischen Exorzisten, die an einem Fachkongress für 160 Priester und Laien in Rom teilnehmen. Sie wollten anonym bleiben, weil sie sonst mit Anfragen psychisch gestörter Menschen überhäuft würden. Wer ein guter Exorzist sein wolle, müsse auch über gründliche Kenntnisse der Psychologie verfügen, erklärte der mexikanische Priester Cesare Truqui, der bereits über 100 Exorzismen durchgeführt hat.

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Zwei Dalai Lamas?

Dalai Lama in Hamburg, 1998. Foto: Jens Nagels

Der 15. Dalai Lama könnte sogar eine Frau sein. So raunte humorvoll sibyllinisch Tenzin Gyatso, der weltweit verehrte 14. Dalai Lama. Die überraschende, wenn auch von Lachen begleitete Äusserung hat einen ernsthaften Hintergrund. Exil-Tibeter und Peking streiten in der Reinkarnations-Frage um Deutungshoheit


Von Peter Achten|Nachrichten.ch

Wird es überhaupt einen 15. Dalai Lama geben? Der heute 79 Jahre alte Tenzin Gyatso, die 14. Reinkarnation in der fast 500 Jahre alten Geschichte der Institution, lässt die Frage offen. Chinas Regierung allerdings widerspricht. Die religiöse Reinkarnations-Frage wurde Mitte März einmal mehr aktuell bei den Beratungen des Nationalen Volkskongresses. Padma Choling, der Vorsitzende des Tibetischen Regionalkongresses, äusserte sich in der Grossen Halle des Volkes in Peking dabei, nicht zum ersten Mal, zur Wiedergeburt des Dalai Lama: «Ob er die Reinkarnation beenden will oder nicht, liegt nicht in seiner Hand». In einem Interview mit der «New York Times» wurde Padma Choling noch deutlicher: «Die Entscheidungsgewalt über die Reinkarnation des Dalai Lama und über das Ende oder das Überleben seiner Erbfolge liegt bei der Zentralregierung Chinas».

Strenge religiöse Regeln

Der Chef der tibetischen Exilregierung im indischen Dharamshala, der in Harvard ausgebildete Lobsang Sangay, sagte, jeder Anspruch Pekings, den Dalai-Lama-Nachfolger zu bestätigen, sei absurd. Er fügte ohne Blick auf die tibetische Geschichte das wahrlich schräge Argument hinzu: «Das ist so, als ob Fidel Castro sagte, ‘ich suche den nächsten Papst aus, und alle Katholiken müssen dem folgen’» . Der Tibeter Padma fasste in Peking den Standpunkt Chinas schliesslich so zusammen: Der Dalai Lama betreibe mit seinen Worten zur Reinkarnation «Blasphemie gegen den tibetischen Buddhismus» und «provoziert eine Spaltung».

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Erich von Däniken: “Die einen kennen mich, die anderen können mich”

Erich von Däniken (2009), Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0 de/SvenTeschke

Fliegende Elefanten und Tentakelwesen: Seit mehr als 50 Jahren stellt Erich von Däniken Thesen über außerirdisches Leben auf – und erzielt mit seinen Büchern Millionenauflagen. Zu seinem 80. Geburtstag verrät er, wo das Geld geblieben ist.


Von Marc von Lüpke|SpON EINESTAGES

einestages: Herr von Däniken, wann werden die Außerirdischen wieder auf der Erde vorbeischauen?

von Däniken: Das weiß niemand. Aber! Vor Jahrtausenden haben sie versprochen, dass sie zurückkommen. Jede Glaubensgemeinschaft wartet auf die Wiederkehr ihres Heilbringers. Ich befürchte allerdings, dass weder ein Jesus noch ein Messias oder sonst jemand erscheint, sondern ganz einfach Außerirdische.

einestages: Wie stellen Sie sich außerirdisches Leben vor?

von Däniken: Alles ist denkbar. In meiner Fantasie kann ich mir Außerirdische als fliegende Elefanten vorstellen, von mir aus auch sprechende Bäume wie im Film “Avatar”. Möglicherweise existieren auch irgendwelche Wesen mit Tentakeln.

einestages: Derartige Lebensformen werden zukünftig hier erscheinen?

von Däniken: Es gibt eine Theorie, die sich Panspermia nennt. Demnach könnte eine alte Zivilisation – irgendwo da draußen im Universum – einen Sektor der Milchstraße mit sogenannten Lebensbausteinen infiziert haben. Wenn dies zutrifft, wären wir sozusagen deren Ableger. Getreu den alten Überlieferungen: “Die Götter schufen die Menschen nach ihrem Ebenbild.” Die Außerirdischen wären nicht zufälligerweise uns ähnlich – wir ähneln ihnen.

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Australien droht Impfverweigerern mit Entzug von Sozialleistungen

Credit: Wellcome Library, London/CC BY 4.0

Credit: Wellcome Library, London/CC BY 4.0

Die australische Regierung plant einen drastischen Schritt: Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, sollen Sozialleistungen gestrichen werden, bis zu 2100 Dollar pro Kind und Jahr.


The Huffington Post

Das berichtet der “Sydney Morning Herald”. Demnach will Sozialminister Scott Morrison die Regeln etwa für Steuervergünstigungen und Hilfen zur Kindesbetreuung verschärfen. Wer solche Hilfen suche, dürfe nicht länger Einwände gegen Impfungen aus Gewissensgründen vorbringen.

Dem Bericht zufolge reichten Eltern Zehntausender Kindern solche Einwände ein, aus persönlichen, philosophischen, religiösen oder medizinischen Gründen. Auch in Australien haben Ausbrüche von Masern, Keuchhusten und anderer vermeidbarer Erkrankungen eine Impfdebatte entfacht.

Gesundheitsminister Gröhe droht erneut mit Impfzwang

Impfverweigerer sind auch in Deutschland ein Problem. Angesichts der nach wie vor hohen Zahl an Masern-Erkrankungen hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Impfverweigerern mit einem Impfzwang gedroht.

Nicht zu impfen sei verantwortungslos, sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur und dem NDR und fügte hinzu: “Wir müssen auch der Panikmache einiger Impfgegner entgegentreten”. Er erläuterte: “Wer ohne medizinische Notwendigkeit seinem Kind den Impfschutz verweigert, schadet nicht nur diesem Kind, sondern auch Kindern, die zum Beispiel zu klein sind, um geimpft zu werden, oder Kindern, die tatsächlich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.”

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So perfide verführt Scientology Menschen

scientology1

Eine neue Doku zeigt die skrupellosen Machenschaften von Scientology. stern sprach mit dem Leiter der Scientology Beratungsstelle Hamburg über Methoden, Mitglieder und Gefahren der Sekte.


Ein Interview von Mirja Hammer|stern.de

Herr Napieralla, es ist bekannt, dass Scientolgy eine Organisation mit gefährlichen Praktiken ist. In Deutschland zählt sie etwa 3500 Mitglieder. Was macht die Sekte für diese Menschen attraktiv?

Von Scientology fühlen sich häufig Menschen in Lebenskrisen angesprochen, die nach Daseinserklärungen oder nach Problemlösungen suchen. Scientology verspricht den Menschen vermeintliche Hilfe, durch Kontakte, Gespräche und Kurse, sowie soziale Anerkennung – etwas, wonach wir letztlich ja alle streben. Stellen Sie sich da einen Menschen mit wenigen sozialen Kontakten vor, der zum Beispiel gerade eine Trennung hinter sich hat. Er wird von Scientology angesprochen, folgt der Einladung und wird dann von warmherzig scheinenden Menschen umschwärmt, die ihm das Gefühl geben, für ihn da zu sein. Scientologen trainieren über Jahre, wie sie andere geschickt für sich gewinnen und wie sie mit Menschen umgehen müssen, damit diese sich zunächst wohlfühlen.

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Psycho-Spiele und Schikane: Ex-Mitarbeiter rechnet gnadenlos mit Apple ab

Ein Apple-Store in Peking dpa/Rolex dela Pena

Der Technologieriese Apple gibt sich nach außen hin gerne als innovativer, freigeistiger Konzern. Dass es innerhalb des Unternehmens offenbar ganz anders aussieht, enthüllte ein Ex-Mitarbeiter. Er berichtet von Mobbing und Schikane in der „iSekte“.


FOCUS ONLINE

Zwei Jahre arbeitete der Australier Ben Farrell für den Technologiekonzern Apple – nun hat er auf seinem Blog gnadenlos mit dem Unternehmen abgerechnet. All die Zeit sei er eingesperrt gewesen: seine Kreativität, Individualität und freies Denken habe er „am Eingang abgeben müssen“. Die Unternehmenskultur bei Apple beschreibt er als „iSekte“: „Dreckige, abgenutzte, schmierige und naive Mechanismen von Mobbing, Schikane und Psycho-Spielchen“, so Farrell in seinem Text.

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Wissenschafter machen Fehler – Esoteriker nicht

Symbolbild, Bild: brightsblog

Symbolbild, Bild: brightsblog

Die Wissenschaft lebt von Fehlern. Das ist kein Mangel, sondern eine grosse Stärke und eine Garantie für die beständige Erarbeitung von neuem Wissen. Und ganz nebenbei hilft es uns dabei, Wissenschaft von Esoterik zu unterscheiden.


Von Servan|NZZ Campus

Wie unterscheidet man Wissenschaft von Esoterik? Laut dem Philosophen Karl Popper ist eine Aussage nur dann wissenschaftlich, wenn wir sie so formulieren, dass sie überprüft und – zumindest theoretisch – widerlegt werden kann. Das ist das berühmte «Falsifikationsprinzip».

Widerlegbar bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass jede Aussage auch tatsächlich widerlegt wird. Es heisst bloss, dass sie überprüfbar sein muss.

Lichtnahrung

Ein Beispiel: Wenn ich sage: «Kein Mensch kann sich von Licht ernähren», dann handelt es sich eindeutig um eine widerlegbare Aussage. Es braucht mir nur irgendjemand irgendeine Person zu zeigen, welche ausschliesslich Licht als Nahrungsquelle nutzt, und ich werde anerkennen, dass meine oben gemachte Aussage falsch war.

Wenn ich jedoch sage: «Menschen können sich von Licht ernähren, wenn sie den richtigen Geisteszustand erreicht haben», dann stelle ich eine Behauptung auf, die nicht widerlegbar ist. Egal, wie viele Studien zeigen, dass es so etwas wie Lichtnahrung nicht gibt – ich kann immer behaupten, dass die Teilnehmer der entsprechenden Studien eben «nicht die richtige geistige Einstellung» an den Tag gelegt hätten.

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“Scientology ist eine großartige Kirche”: John Travolta verteidigt die umstrittene Sekte gegen Dokumentarfilm

“Scientology ist eine großartige Kirche”: John Travolta verteidigt die umstrittene Sekte gegen Dokumentarfilm | John Travolta kontert Kritik an Scientology

Ein neuer Dokumentarfilm über Scientology schlägt in den USA große Wellen: Mehr als fünf Millionen Zuschauer haben “Going Clear: Scientology and the Prison of Belief”, der seit März auf dem US-Bezahlsender HBO läuft, bisher gesehen.


Von Christoph Löbel|The Huffington Post

Schonungslos legt der Film die zweifelhaften Methoden der in den USA als Kirche anerkannten Sekte offen und beschuldigt diese des psychischen und körperlichen Missbrauchs von Mitgliedern sowie der Bedrohung und Einschüchterung von Aussteigern.

Scientology gerät schwer in die Schusslinie

Das Entsetzen ist auf Grund der heftigen Anschuldigungen im Gegensatz zu früheren Enthüllungen dieses Mal besonders groß. Experten gehen davon aus, dass der Film das milliardenschwere Imperium der Sekte schwer erschüttern könnte.

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