Bei einer bedrohten Papageienart in Neuseeland gibt es eine Rekordzahl von Küken

Das ist «Hoki», ein Kakapo, dessen Bilder in einem Video über soziale Netzwerke verbreitet wurden. (Bild: Department of Conservation New Zealand / Reuters)
Der flugunfähige «Kakapo» stand schon kurz vor dem Aussterben. Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: In diesem Jahr sind bereits mehr als 70 Küken geschlüpft.

Neue Zürcher Zeitung

In der ungewöhnlich langen Brutsaison des Jahres 2019 ist eine Rekordzahl von Küken des bedrohten flugunfähigen Kakapo geschlüpft. Das hebt die Anzahl der seltenen, in Neuseeland heimischen Papageien dramatisch an. Gemäss der neuseeländischen Umweltbehörde kamen mehr als 70 Küken zur Welt. Es wird zwar nicht damit gerechnet, dass alle von ihnen das Erwachsenenalter erreichen, doch die gegenwärtige Population von 147 adulten Vögeln dürfte deutlich zunehmen.

Die Vögel brüten nur alle zwei bis vier Jahre. Dann nämlich, wenn die einheimischen Rimu-Harzeiben Früchte tragen. Es wurde erwartet, dass die diesjährige Fruchtsaison eine Rekordlänge erreichen wird.

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Merkur: Innerer Kern ist doch fest

Der metalische Kern des Planeten Merkur ist nicht komplett flüssig, sondern im Zentrum fest – wie bei der Erde. © NASA/Johns Hopkins University APL/ Carnegie Institution, Antonio Genova
Blick ins Innere: Bisher war unklar, ob der Eisenkern des Planeten Merkur nur flüssig oder doch teilweise fest ist. Jetzt haben Auswertungen von Schwerefeld- und Rotationsdaten Klarheit geschaffen. Demnach besitzt der Merkur einen festen inneren Kern – ähnlich wie die Erde. Sein Innenkern macht sogar rund die Hälfte des gesamten Kerns aus, bei der Erde ist es nur rund ein Drittel, wie die Forscher berichten.

scinexx

Der innerste Planet des Sonnensystems ist ein echter Sonderling. Denn der Merkur ist kleiner, dichter und älter als alle anderen Planeten im Sonnensystem. Zudem rotiert der Planet ungewöhnlich schnell und er scheint bis heute zu schrumpfen, wie aktive Faltensysteme auf seiner Oberfläche belegen. Merkwürdig auch: Der metallische Kern des Merkur nimmt fast 85 Prozent seines Volumens ein – das ist mehr als bei jedem anderen Gesteinsplaneten. Einige Forscher vermuten, dass eine große Kollision in der planetaren Frühzeit die Ursache dafür sein könnte.

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Forscher entdecken Überreste eines riesigen prähistorischen Raubtiers – in einer Museumsschublade

Künstlerische Rekonstruktion von Simbakubwa kutokaafrika. (Bild: Mauricio Anton)
Sie streiften vor Millionen Jahren, lange vor Löwen oder Tigern, durch Afrika, Asien, Europa und Nordamerika und jagten die frühesten Verwandten von Elefanten und Nashörnern. Nun haben Forscher einen neuen, riesigen Vertreter dieser urzeitlichen Raubtiere identifiziert.

Stephanie Kusma | Neue Zürcher Zeitung

«Wir sahen eine Reihe gigantischer, fleischfressender Zähne»: So beschreibt der Paläontologe Matthew Borth laut einer Mitteilung der Ohio University den Anblick, der sich ihm bot, als er eine Schublade im kenyanischen Nationalmuseum öffnete. Die 22 Millionen Jahre alten Knochenreste – Teile des Kiefers mit Zähnen und wenige Fussknochen – stammen aus der Fundstelle Meswa Bridge in Kenya und wurden in den späten 1970er bis frühen 1980er Jahren entdeckt.

Reiche Fundstelle

Die Ausgräber damals bargen Fossilien einer ganzen Reihe von Arten, waren selbst aber besonders an Primaten interessiert. Die Raubtier-Fragmente blieben deshalb unbeschrieben, bis Borth sie fand. Sein Interesse weckten sie nicht nur, weil verschiedene Zahnmerkmale darauf hindeuteten, dass sie zu einer bis anhin unbekannten Art gehörten. Sie sind auch vollständiger und besser erhalten als viele andere Fossilien aus ihrer Tiergruppe, wie Borth erklärt.

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HIV: Vielversprechender Antikörper getestet

Mikroskop-Aufnahme einer mit HIV infizierten T-Zelle © NIAID
Neue Hoffnung für HIV-Patienten: Forscher haben einen weiteren Antikörper gegen HIV getestet – mit vielversprechenden Ergebnissen. So blockierte der Wirkstoff im Körper von Betroffenen erfolgreich die Vermehrung der gefährlichen Erreger. Anders als gängige antivirale Medikamente musste er dabei nicht täglich, sondern nur wöchentlich oder sogar nur alle zwei Wochen verabreicht werden. Außerdem scheint das Mittel mit einem geringen Risiko für Resistenzen einherzugehen, wie das Team berichtet.

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Rund 37 Millionen Menschen sind weltweit mit dem Aids-Erreger infiziert – allein 90.000 davon in Deutschland. Ein Heilmittel für die tödliche Virusinfektion gibt es bislang zwar nicht. Dank antiviraler Medikamente können Betroffene heute aber ein weitgehend normales Leben führen. Zudem zeichnet sich zunehmend ab, dass auch Antikörper die HI-Viren wirksam in Schach halten könnten. So ist Forschern unter anderem bei Rhesusaffen bereits eine langfristige Hemmung der Erreger mit einer solchen Therapie gelungen.

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The First Known Interstellar Meteor May Have Hit Earth in 2014

Artist’s concept of ‚Oumuamua, an interstellar object that was discovered zooming through our solar system in 2017. A new study determined that a small meteor that hit Earth in 2014 came from interstellar space as well. (Image: © K. Meech et al./ESO)
The 3-foot-wide rock visited us three years before ‚Oumuamua.

By Charles Q. Choi | SPACE.com

The first meteor to hit Earth from interstellar space — and the second known interstellar visitor overall — may have just been discovered, a new study finds.

Interstellar meteors may be common, and could potentially help life travel from star to star, researchers added.

The first known visitor from interstellar space, a cigar-shaped object named ‚Oumuamua, was detected in 2017. Scientists deduced the origins of the 1,300-foot-long (400 meters) object from its speed and trajectory, which suggests it may have come from another star, or perhaps two.

Avi Loeb, the chair of astronomy at Harvard University, noted that one would expect smaller interstellar visitors would be far more common, with some of them perhaps colliding with Earth often enough to be noticeable.

Now Loeb and study lead author Amir Siraj, an undergraduate student at Harvard University, suggested they may have detected one such interstellar meteor, the solar system’s second known interstellar visitor.

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Zelle wird zum „Dual-Core“-Prozessor

Forscher haben menschlichen Zellen zwei biologische Prozessoren eingebaut – sie fungieren als logische Schaltkreise. © Colourbox/ Steven Emmett, ETH Zürich
Biologischer Computer: Forscher haben menschliche Zellen durch zwei Prozessoren ergänzt – biologische Konstrukte, die wie logische Schaltkreise arbeiten. Sie bestehen aus einem modifizierten CRISPR/Cas9-System und könnten beispielsweise medizinischen Nutzen haben: Detektieren sie bestimmte Krankheitsmarker, veranlassen sie die Zelle zur Produktion eines therapeutischen Wirkstoffs. Nach Ansicht der Wissenschaftler haben solche Biocomputer daher ein enormes Potenzial.

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Zellen sind die Grundeinheit allen Lebens und echte Multifunktions-Maschinen. Denn mittels DNA, RNA und Proteinen können sie unzählige Aufgaben erfüllen. Wie ein Computer reagieren sie dabei auf Eingaben und stoßen Prozesse an, die den gewünschten Output liefern. Forscher versuchen inzwischen, sich diese Miniatur-Maschinen durch DNA-Manipulation, eingeschleuste synthetische Bauteile oder sogar komplett künstliche Zellen zu Nutze zu machen.

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Erstes vollständiges Herz aus dem 3D-Drucker

Menschliches Herz aus dem 3D-Drucker im Miniformat © 2019 Dvir et al./ Advanced Science/ Wiley
Gedrucktes Pumporgan: Forscher haben erstmals ein vollständiges Herz mittels 3D-Druck erzeugt. Das Organ besteht komplett aus menschlichem Gewebe und verfügt über alle wichtigen Strukturen wie zum Beispiel Blutgefäße. Zwar ist das gedruckte Herz noch deutlich kleiner als das natürliche Vorbild und kann noch nicht koordiniert pumpen. Trotzdem könnte das Verfahren künftig genutzt werden, um lebensrettende Organe für herzkranke Patienten zu produzieren, so die Hoffnung.

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Der 3D-Druck ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug der Industrie und Technik – auch in der Medizin gewinnt die Trendtechnologie zunehmend an Bedeutung. So haben Wissenschaftler bereits unterschiedliche Silikonimplantate gedruckt und sogar Gewebe wie funktionsfähige menschliche Haut oder künstliche Eierstöcke.

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Säkulare Buskampagne

Atheistisch-laizistische Akteure haben für 2019 eine „Säkulare Buskampagne“ angekündigt. Das Motto der Initiative lautet „Kirchenstaat? Nein Danke.“ Sie wird von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) in Kooperation mit dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie dem Humanistischen Pressedienst (hpd) durchgeführt.

Dr. Hanna Fülling | EZW

Die Kampagne zielt darauf ab, vermeintliche „Kirchen-Privilegien“ abzuschaffen. Als Kirchen-Privilegien werden etwa Rechte bezeichnet, die sich aus der Organisationsform als selbstständigem Verwaltungsträger des öffentlichen Rechts, dem Körperschaftsstatus, ergeben. Doch plädieren die Initiatoren auch dafür, den christlichen Einfluss auf ethische Debatten wie er sich am Beispiel von Schwangerschaftsabbrüchen und Sterbehilfe manifestiere, zurückzudrängen. Es scheint der Kampagne also nicht nur daran gelegen, die sogenannte hinkende Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften durch laizistische Impulse zu verändern, sondern auch die Einflussnahme von religiös fundierten Argumentationen und Wertebindungen aus dem politischen Raum zurückzuweisen.

Der Zeitpunkt der Kampagne ist bewusst gewählt, denn 2019 finden zwei wichtige Jubiläen in Deutschland statt: 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung – aus der wesentliche Religionsartikel in das Grundgesetz inkorporiert wurden – sowie 70 Jahre Grundgesetz. Mit der Buskampagne möchten die Initiatoren „die Politikerinnen und Politiker aus ihrer religiösen Filterblase […] befreien“. Sie verstehen die Kampagne als Aufklärung der unaufgeklärten Geister. Allerdings macht der Vorstandssprecher der gbs Michael Schmidt-Salomon mit einem augenzwinkernden Verweis auf Karl Marx deutlich, dass es der Kampagne nicht nur um Bewusstseinsbildung geht, sondern dass eine Neuordnung der Verhältnisse angestrebt wird.

Die Kampagne ist nicht die erste dieser Art. Bereits vor zehn Jahren gab es eine Initiative, in der Busse unter dem Motto „Gottlos glücklich“ durch Deutschland fuhren. Die Veranstalter erklären sich mit dem Ergebnis von 2009 sehr zufrieden, da inzwischen in der Gesellschaft angekommen sei, dass es keinen Gott für ein sinnerfülltes Leben brauche. Sie möchten an diese Wirkung anknüpfen und auch 2019 Menschen von ihrer religionskritischen Botschaft überzeugen.

Die Deutsche Bahn hat den Initiatoren untersagt, Großplakate zur Bewerbung der Kampagne aufzuhängen, da sie ihr fehlende Neutralität attestiert. Die Initiatoren können das Argument nicht nachvollziehen. Sie verstehen ihre Botschaft gegen den Einfluss von Kirche und Religion im politischen und öffentlichen Raum nicht als eigene Weltanschauung, sondern als Neutralitätsimpuls.

Die Neutralität ist ein umkämpftes Prinzip, das wird daran einmal mehr deutlich. Sie sollte als kritisch-normatives Prinzip verstanden werden, durch das bestehende Ungerechtigkeiten aufgezeigt und Veränderungen angeregt werden. Sie darf jedoch nicht als Argument verwendet werden, um eine eigene Weltanschauung zur Doktrin zu erheben.

NASA’s TESS Exoplanet Mission Finds 1st Earth-Size Alien World

Artist’s illustration of HD 21749c, the first Earth-size planet found by NASA’s Transiting Exoplanets Survey Satellite, as well as its sibling, HD 21749b, a warm sub-Neptune-sized world. (Image: © Robin Dienel, courtesy of the Carnegie Institution for Science)
But HD 21749c doesn’t look like a great candidate for life as we know it.

By Mike Wall | SPACE.com

NASA’s newest planet hunter has discovered its first Earth-size alien world.

The Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) spotted the planet, as well as a weird „sub-Neptune“ world, circling the star HD 21749, which lies about 53 light-years from Earth, a new study reports.

„It’s so exciting that TESS, which launched just about a year ago, is already a game-changer in the planet-hunting business,“ study co-author Johanna Teske, of the Department of Terrestrial Magnetism (DTM) at the Carnegie Institution for Science in Washington, D.C., said in a statement.

TESS soared to Earth orbit in April 2018 atop a SpaceX Falcon 9 rocket to hunt for planets around some of the closest and brightest stars in the sky. This work involves looking for the tiny brightness dips that occur when alien worlds cross their host stars‘ faces from the spacecraft’s perspective.

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There Are Bacteria and Fungi All Over the Space Station, and Now We Know What They Are

An investigation of bacteria and fungi taken from the space station reveals microorganisms similar to those found in busy public spaces on Earth. (
Just like on Earth, there is a robust population of bacteria and fungi on the International Space Station (ISS) — and a new study catalogues its exact composition.

By Elizabeth Howell | SPACE.com

Most of the microbes are associated with humans, particularly the bacteria Staphylococcus (26% of total bacteria isolated), Pantoea (23%) and Bacillus (11%), according to a statement on the new work. Other organisms come from specific parts of humans, such as Staphylococcus aureus (10%), which is usually found in human nasal passages and skin. Another example is Enterobacter, whose percentage was not specified in the release, which is found in the human gastrointestinal tract.

While it sounds like a gross combination, the scientists noted in the statement that similar bacteria are found in mundane Earth environments such as offices, gyms and hospitals, so the space station is similar to these other „built environments“ frequented by humans.

It’s unclear if bacteria that sometimes cause disease on Earth, such as Staphylococcus aureus and Enterobacter, could cause disease in ISS astronauts, researchers said in the statement, because that depends on things such as how these organisms function in microgravity and how healthy the astronaut is to start. (In general, people selected for space are in great health, and work to maintain their fitness in space in exercise periods spanning 2 hours a day.)

„Specific microbes in indoor spaces on Earth have been shown to impact human health, Kasthuri Venkateswaran, a senior research scientist at NASA’s Jet Propulsion Laboratory and a co-author of the paper, said in the statement. „This is even more important for astronauts during spaceflight, as they have altered immunity and do not have access to the sophisticated medical interventions available on Earth.“

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BlackHoles@home: Gravitationswellen auf dem heimischen PC

Die Simulation kollidierender Schwarzer Löcher ist extrem rechenaufwändig. Jetzt soll ein Netzwerk heimischer PCs bei dieser Aufgabe helfen. © Werner Benger/ CC-by<-sa 2.0)
Astronomie für alle: Demnächst kann jeder zu einem Teil der Gravitationswellen-Forschung werden. Denn im Citizen-Science-Projekt BlackHoles@home sollen heimische Rechner dabei helfen, die in Gravitationswellen steckenden Informationen zu dekodieren. Dafür wird die freie Rechenzeit der PCs genutzt, um Schwarze Löcher virtuell kollidieren zu lassen. Die physikalischen Parameter der dabei entstehenden Raumzeit-Wellen helfen dann Forschern, die Vorgänge bei echten Kollisionen zu entschlüsseln.

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Projekte wie SETI@home oder Einstein@home haben es vorgemacht: Wenn selbst die Leistung moderner Supercomputer nicht ausreicht, dann können heimische PCs helfen. Über ein Netzwerk verbunden, arbeiten bei dieser Art des verteilten Rechnens Millionen von Privatrechnern wissenschaftliche Teilaufgaben ab. Die Teilnehmer dieser Citizen-Science-Projekte stellen dabei freiwillig die von ihnen nicht benötigte Rechenzeit zur Verfügung.

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The Day Feynman Worked Out Black-Hole Radiation on My Blackboard

After a few minutes, Richard Feynman had worked out the process of spontaneous emission, which is what Stephen Hawking became famous for a year later.Wikicommons
The amazing image of a black hole unveiled Wednesday, along with data from the Event Horizon Telescope, may not substantiate Stephen Hawking’s famous theory that radiation, an example of spontaneous emission at the quantum level, is emitted by a black hole. But the news did remind us of a story that physicist and writer Alan Lightman told Nautilus: Richard Feynman came up with the idea for spontaneous emission before Hawking. Here is Lightman in his own words:

By Nautilus Editors

One day at lunch in the Caltech cafeteria, I was with two graduate students, Bill Press and Saul Teukolsky, and Feynman. Bill and Saul were talking about a calculation they had just done. It was a theoretical calculation, purely mathematical, where they looked at what happens if you shine light on a rotating black hole. If you shine it at the right angle, the light will bounce off the black hole with more energy than it came in with. The classical analogue is a spinning top. If you throw a marble at the top at the right angle, the marble will bounce off the top with more velocity than it came in with. The top slows down and the energy, the increased energy of the marble, comes from the spin of the top. As Bill and Saul were talking, Feynman was listening.

We got up from the table and began walking back through the campus. Feynman said, “You know that process you’ve described? It sounds very much like stimulated emission.” That’s a quantum process in atomic physics where you have an electron orbiting an atom, and a light particle, a photon, comes in. The two particles are emitted and the electron goes to a lower energy state, so the light is amplified by the electron. The electron decreases energy and gives up that extra energy to sending out two photons. Feynman said, “What you’ve just described sounds like stimulated emission. According to Einstein, there’s a well-known relationship between stimulated emission and spontaneous emission.”

Spontaneous emission is when you have an electron orbiting an atom and it just emits a photon all by itself, without any light coming in, and goes to a lower energy state. Einstein had worked out this relationship between stimulated and spontaneous emission. Whenever you have one, you have the other, at the atomic level. That’s well known to graduate students of physics. Feynman said that what Bill and Saul were describing sounded like simulated emission, and so there should be a spontaneous emission process analogous to it.

We’d been wandering through the campus. We ended up in my office, a tiny little room, Bill, Saul, me, and Feynman. Feynman went to the blackboard and began working out the equations for spontaneous emission from black holes. Up to this point in history, it had been thought that all black holes were completely black, that a black hole could never emit on its own any kind of energy. But Feynman had postulated, after listening to Bill and Saul talk at lunch, that if a spinning black hole can emit with light coming in, it can also emit energy with nothing coming in, if you take into account quantum mechanics.

After a few minutes, Feynman had worked out the process of spontaneous emission, which is what Stephen Hawking became famous for a year later. Feynman had it all on my blackboard. He wasn’t interested in copying down what he’d written. He just wanted to know how nature worked, and he had just learned that isolated black holes are capable of emitting energy when you take into account quantum effects. After he finished working it out, he brushed his hands together to get the chalk dust off them, and walked out of the office.

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Plattformunternehmen bilden zunehmend das Rückgrat der Infrastruktur ganzer Volkswirtschaften

Grafik: TP
Das angestammte Marktgeschehen wird seit rund einem Jahrzehnt von globalen Plattformunternehmen wie Google, Amazon, Uber, AirBnB und Co. disruptiv aufgebrochen und umgestaltet. Die Plattformunternehmen nutzen die Möglichkeiten, die ihnen die Digitalisierung bietet, und vernetzen die Marktteilnehmer in einer neuartigen Weise.

Ruben Schattevoy | TELEPOLIS

Die Plattformen senken dabei massiv die Transaktionskosten. Sie bieten den Marktteilnehmern einen großen Mehrwert und schöpfen einen erheblichen Teil dieses Mehrwerts ab.

Der Marktwert der globalen Plattformunternehmen übersteigt mittlerweile den der meisten angestammten Unternehmen.1 Die angestammten Unternehmen wiederum müssen entweder selbst Plattformen aufbauen oder sich unter die Obhut einer der großen Plattformen begeben, um weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können.

Die Plattformen bieten den Konsumenten ein völlig neues Einkaufserlebnis. Neben den klassischen Merkmalen der angebotenen Produkte und Dienstleistungen rücken mehr und mehr auch die Komfortmerkmale des Handels in den Fokus.

Durch die Plattformen wird der Markt für den Konsumenten transparenter. Er findet schneller, was er sucht. Er kann die Angebote leichter vergleichen. Er kann einfacher als bisher Verträge schließen, Bestellungen auslösen, Rechnungen bezahlen, Reklamationen durchsetzen, Service in Anspruch nehmen und vieles mehr.

Das Geschäftsmodell der Plattformunternehmen basierte in der Anfangszeit auf der Senkung der Transaktionskosten und dem Abschöpfen ihres Anteils am erzeugten Mehrwert. Die Plattformen bieten den Marktteilnehmern Vorteile und zwar gerade auch deshalb, weil sie die Vielfalt auf beiden Seiten des Marktes einschränken. Sie erzeugen und nutzen Netzeffekte2, prägen ganze Technologiepfade und setzen neue Industriestandards.3

Die Plattformunternehmen entwickeln sich zunehmend zu Torwächtern der Märkte, ohne die Angebot und Nachfrage nicht mehr zusammenfinden. Den Plattformunternehmen liegt inhärent die Tendenz inne, ihre Gewinne fortwährend in die Ausweitung ihrer Plattform zu reinvestieren, um ihre Position immer weiter auszubauen und sich die Marktdominanz zu sichern. Sie aggregieren zu immer größeren Unternehmen und entwickeln globale Monopole.

Was ist der Preis?

Das Geschäftsmodell der Plattformunternehmen hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Es geht ihnen zunehmend darum, ganze Marktsegmente oder gleich ganze Märkte unter ihre Kontrolle zu bringen, um in den (alleinigen) Besitz der Nutzungs- und Transaktionsdaten zu gelangen. Auf der Grundlage dieser Daten und unter Verwendung aktueller Technologien wie Data-Mining, maschinelles Lernen etc. haben sich die Plattformunternehmen daran gemacht, das eigentliche Gold der Digitalisierung zu heben. Sie sitzen schon heute auf einem wahren Datenschatz, nutzen die darin enthaltenen Informationen, um den Marktteilnehmern einen maximalen Nutzen zu bieten und erhalten daher mehr und mehr Nutzungs- und Transaktionsdaten.

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The Sun Is Spitting Out ‚Lava Lamp Blobs‘ 500 Times the Size of Earth

Massive blasts of plasma can launch forth when the sun’s magnetic field lines tangle, break and recombine. (Image: © NASA/GSFC/Solar Dynamics Observatory)
The sun’s corona constantly breathes wispy strings of hot, charged particles into space — a phenomenon we call the solar wind. Every now and then, however, those breaths become full-blown burps.

By Brandon Specktor | SPACE.com

Perhaps as often as once every hour or two, according to a study in the February issue of the journal JGR: Space Physics, the plasma underlying the solar wind grows significantly hotter, becomes noticeably denser, and it pops out of the sun in rapid-fire orbs of goo capable of engulfing entire planets for minutes or hours at a time. Officially, these solar burps are called periodic density structures, but astronomers have nicknamed them „the blobs.“ Take a look at images of them streaming off of the sun’s atmosphere, and you’ll see why. [The 12 Strangest Objects in the Universe]

„They look like the blobs in a lava lamp,“ Nicholeen Viall, a research astrophysicist at NASA’s Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland and co-author of the recent study, told Live Science. „Only they are hundreds of times larger than the Earth.“

While astronomers have known about the blobs for nearly two decades, the origin and impact of these regular solar weather events remain largely mysterious. Until recently, the only observations of the blobs have come from Earth-bound satellites, which can detect when a train of blobs bears down on Earth’s magnetic field; however, these satellites can’t account for the myriad ways the blobs have changed during their 4-day, 93-million-mile (150 million kilometers) journey from the sun.

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Neue Form der Blitz-Bildung entdeckt

Wie Blitze entstehen, ist noch lange niocht vollkommen geklärt. Jetzt haben Forscher dabei ein ganz neues Phänomen entdeckt. © Assalve/ iStock
„Verkehrte“ Entladung: Forscher haben in Gewitterwolken eine ganz neue Form der Blitzentstehung entdeckt. Dabei bewegt sich die Entladung innerhalb der Wolke genau umgekehrt und ist negativ statt positiv geladen, wie ihre Messungen ergaben. Warum und wie oft solche negativen Kurzschlüsse in Gewittern entstehen, ist allerdings noch rätselhaft. Ihre Entdeckung bestätigt aber, dass die Prozesse bei der Blitzentstehung noch lange nicht vollständig aufgeklärt sind.

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Donner und Blitz sind die typischen Anzeichen für ein Gewitter. Die Blitze entstehen, wenn sich in der Gewitterwolke starke Ladungsunterschiede aufbauen. Die dabei auftretenden Spannungen können mehr als eine Milliarde Volt erreichen. Überschreitet diese Spannung einen Schwellenwert, kommt es zu einer abrupten Entladung – es blitzt. Die Luft im Blitzkanal wird dabei auf bis zu 30.000 Grad aufgeheizt. Bei heftigen Gewittern kommt es sogar zu sogenannten Kobold-Blitzen oder es entstehen Gammastrahlen und Antimaterie.

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Why Is the First-Ever Black Hole Photo an Orange Ring?

It took eight telescopes and more than 200 astronomers to produce an astonishing, never-before-seen image of a distant black hole. (Image: © Event Horizon Telescope collaboration, et al.)
Orange you glad you’ve just seen the first-ever image of a black hole?

By Mindy Weisberger | SPACE.com

Today (April 10), a global collaboration of more than 200 astronomers presented the first image of a directly-observed black hole. The picture of a glowing orange-yellow ring around a dark core, was compiled from observations by eight ground-based radio telescopes known collectively as the Event Horizon Telescope (EHT).

Researchers‘ data showed the black hole at the heart of Messier 87 (M87), a galaxy within the Virgo cluster located about 55 million light-years from Earth. But what exactly is the image showing, and why is the irregular ring orange? [IT’S HERE: The First-Ever Close-Up of a Black Hole]

Though black holes are compact objects, they are exceptionally massive — the mass of M87’s black hole is about 6.5 billion times that of our sun, the National Science Foundation (NSF) said in a statement. Because of this enormous mass, black holes warp spacetime, heating the dust and gas around them to extreme temperatures, according to NSF.

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Forscher entdecken unbekannte Menschenart auf den Philippinen

Die Höhle Callao auf der Insel Luzon, wo man Fossilien einer bisher unbekannten menschlichen Spezies entdeckt hat. (Bild: Callao Cave Archaeology Project / Handout via Reuters)
Der Fund von Menschenknochen in einer Höhle untermauert die Theorie, wonach die menschliche Entwicklung nicht wie früher angenommen linear verlief.

Neue Zürcher Zeitung

Forscher haben auf den Philippinen eine bisher unbekannte menschliche Spezies entdeckt. Der Homo luzonensis sei kein direkter Vorfahr, sondern ein entfernter Verwandter des Menschen, schrieben die Forscher in einem Beitrag für die Fachzeitschrift «Nature». Er habe vor rund 50 000 Jahren auf der Insel Luzon gelebt, nach der er benannt wurde.

Die Entdeckung untermauert die Theorie, wonach die menschliche Entwicklung nicht wie früher angenommen linear verlief. «Der bemerkenswerte Fund wird zweifellos zahlreiche wissenschaftliche Diskussionen entfachen», sagte Matthew Tocheri, Anthropologe an der kanadischen Lakehead University.

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Event Horizon Teleskop macht erste Aufnahme eines Schwarzen Lochs im Zentrum einer Galaxie

Scientists have obtained the first image of a black hole, using Event Horizon Telescope observations of the center of the galaxy M87. The image shows a bright ring formed as light bends in the intense gravity around a black hole that is 6.5 billion times more massive than the Sun. This long-sought image provides the strongest evidence to date for the existence of supermassive black holes and opens a new window onto the study of black holes, their event horizons, and gravity. Credit: Event Horizon Telescope Collaboration
Meilenstein der Astronomie: Zum ersten Mal haben Astronomen ein Schwarzes Loch fotografiert – ein historischer Durchbruch. Die Aufnahme zeigt einen hellen, kreisförmigen Lichtring um den dunklen Schatten des zentralen Schwarzen Lochs der Galaxie M 87. Dieses Foto bestätigt damit was Albert Einstein schon vor 100 Jahren vorhersagte und liefert genauere Daten zur Masse dieses Schwarzen Lochs.

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Sie sind im Kosmos allgegenwärtig: Schwarze Löcher entstehen beim Tod massereicher Sterne und sitzen im Zentrum der meisten Galaxien – auch in unserer Milchstraße. Astronomen haben diese Schwerkraftgiganten schon dabei beobachtet, wie sie Sterne zerreißen, Gaswolken verschlingen und energiereiche Jets aus Strahlung und schnellen Teilchen ins All hinausschleudern. Sogar die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher haben Forscher mithilfe der dabei entstehenden Gravitationswellen schon mehrfach nachgewiesen.

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Astronomers Capture First Image of a Black Hole

Scientists have obtained the first image of a black hole, using Event Horizon Telescope observations of the center of the galaxy M87. The image shows a bright ring formed as light bends in the intense gravity around a black hole that is 6.5 billion times more massive than the Sun. This long-sought image provides the strongest evidence to date for the existence of supermassive black holes and opens a new window onto the study of black holes, their event horizons, and gravity. Credit: Event Horizon Telescope Collaboration
An international collaboration presents paradigm-shifting observations of the gargantuan black hole at the heart of distant galaxy Messier 87

Event Horizon Telescope

The Event Horizon Telescope (EHT) — a planet-scale array of eight ground-based radio telescopes forged through international collaboration — was designed to capture images of a black hole. Today, in coordinated press conferences across the globe, EHT researchers reveal that they have succeeded, unveiling the first direct visual evidence of a supermassive black hole and its shadow.

This breakthrough was announced today in a series of six papers published in a special issue of The Astrophysical Journal Letters. The image reveals the black hole at the center of Messier 87 [1], a massive galaxy in the nearby Virgo galaxy cluster. This black hole resides 55 million light-years from Earth and has a mass 6.5 billion times that of the Sun [2].

The EHT links telescopes around the globe to form an Earth-sized virtual telescope with unprecedented sensitivity and resolution [3]. The EHT is the result of years of international collaboration, and offers scientists a new way to study the most extreme objects in the Universe predicted by Einstein’s general relativity during the centennial year of the historic experiment that first confirmed the theory [4].

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The Event Horizon Telescope Is Trying to Take the First-Ever Photo of a Black Hole

A still of a video simulation that shows what a black hole shadow might look like. The animation was featured in a short movie about the Event Horizon Telescope (EHT) project, produced by Peter Galison and Chyld King. Watch a livestreamed announcement of the Event Horizon Telescope’s first results on April 10, 2019 at 9 a.m. EDT here: Nsf.gov/blackholes (Image: © EHT Outreach/YouTube)
Snapping a black hole’s silhouette is like photographing an orange on the moon.

By Doris Elin Salazar | SPACE.com

Astronomers orchestrated radio dish telescopes across the world into an Earth-size virtual camera for a bold new experiment attempting to deliver the first-ever image of a black hole. The telescope collaboration is set to make a big announcement of results this week, and members also described their research approach at a talk in March.

Black holes are extreme warps in space-time that are so strong, their massive gravity doesn’t even let light escape once it gets close enough.

The astronomers‘ idea is to photograph the circular opaque silhouette of a black hole cast on a bright background. The shadow’s edge is the event horizon, a black hole’s point of no return. A picture is worth a thousand words, and a photograph of a black hole would be an important tool for understanding astrophysics, cosmology and the role of black holes in the universe.

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