Jagd auf „Planet 9“ – jetzt zum Mitmachen

Planet IX, Bild: Credit California Institute of Techonology
Planet IX, Bild: Credit California Institute of Techonology
Planetenjagd für Alle: Bei der Suche nach dem mysteriösen Planet 9 am Rand unseres Sonnensystems kann nun jeder mitmachen. Denn die NASA hat ein Citizen-Science Projekt lanciert, bei dem Laien in den Aufnahmen des Weltraumteleskops WISE nach Indizien für den Planeten, aber auch nahe Braune Zwerge suchen sollen. Wer den Planeten findet, dem ist auf jeden Fall einiger Ruhm sicher.

scinexx

Vor gut einem Jahr sorgte die Meldung eines möglichen neunten Planeten im Sonnensystem für eine Sensation. Demnach könnte es weit jenseits des Neptun noch einen weiteren, neptungroßen Planeten in einer stark exzentrischen Umlaufbahn geben. Bisher schließen Astronomen nur aus den Bewegungen anderer Himmelskörper im Kuipergürtel auf die Existenz von „Planet 9“, ob es ihn wirklich gibt, bleibt offen.

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Twitter Has Made Our Alien Contact Protocols Obsolete

Image: BBC Screengrab bb.
Image: BBC Screengrab bb.
Social media will make an alien encounter much more complicated.

By Daniel Oberhaus | MOTHERBOARD

In 1990, the International Academy of Astronautics published a special issue of their journal , Acta Astronautica, dedicated to the problem of what to do in the event that the Search for Extraterrestrial Intelligence (SETI) detected an alien signal. These „post-detection protocols“ as outlined in the IAA’s Declaration of Principles in 1989 were inspired by increasingly rapid technological advances in the SETI field that made the likelihood of detecting a signal more likely than at any other point in the search’s 30 year history.

But the one technological development that its collaborators couldn’t have anticipated was the rise of social media, which could seriously complicate the ability of government and private research institutions to control the social consequences resulting from the detection of an extraterrestrial message.

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Schwingungen der Raumzeit

Günter Spanner Das Geheimnis der Gravitationswellen Verlag: Kosmos, Stuttgart 2016 ISBN: 9783440154137 19,99 €
Günter Spanner
Das Geheimnis der Gravitationswellen
Verlag: Kosmos, Stuttgart 2016
ISBN: 9783440154137
19,99 €

Der 14. September 2015 war ein besonderer Tag in der Geschichte der Physik. Er brachte den lang ersehnten direkten Nachweis von Gravitationswellen. Das sensationelle Ergebnis wurde allerdings fünf Monate lang geheim gehalten und erst am 11. Februar 2016 offiziell verkündet.

Von Wolfgang Steinicke | Spektrum.de

Nicht die lange Wartezeit ist erstaunlich – man benötigt sie, um die Daten zu prüfen und jeden erdenklichen Fehler auszuschließen –, sondern dass die rund tausend weltweit beteiligten Wissenschaftler so lange dichtgehalten haben. Offenbar steckte ihnen noch der Schock vom März 2014 in den Knochen. Damals hatten Kollegen voreilig gemeldet, Gravitationswellen des Urknalls im kosmischen Mikrowellenhintergrund nachgewiesen zu haben. Ein peinlicher Fehler, denn wie sich bald herausstellte, war eine banale „Verschmutzung“ in Form kosmischen Staubs die Ursache. Statt des erhofften Nobelpreises gab es weltweit Hohn und Spott.

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Entscheidung im CRISPR-Patentstreit

Gibt es bald zwei Patente auf die begehrte Genschere CRISPR/Cas 9? © thinkstock
Gibt es bald zwei Patente auf die begehrte Genschere CRISPR/Cas 9? © thinkstock
Es geht um Forschung, Ruhm und Millionen Dollar: Am US-Patentgericht streiten zwei Forschungseinrichtungen seit Monaten um das Patent auf die Genschere CRISPR/Cas9. Jetzt haben die Richter einen Antrag der University of California auf Rücknahme des Patents ihrer Gegenspieler, des Broad Institute abgelehnt. Künftig könnte es damit sogar zwei Patente auf die begehrte Biotechnologie geben: Eines für alle CRISPR-Anwendungen und eines nur für deren Anwendung auf höhere Zellen.

scinexx

Der Streit um die Genschere CRISPR/Cas9 demonstriert, wie schnell selbst Grundlagenforschung zum Gegenstand erbitterter Konflikte werden kann. Denn wie bei vielen bahnbrechenden Entdeckungen in der Wissenschaft geht es dabei nicht nur um Erkenntnisse und Fortschritt, sondern auch um Ruhm und viel Geld.

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Erste Streuung von Licht an Licht

Diphotonen-Ereignis im ATLAS-Detektor bei der Kollision zweier Bleikerne - bei diesem Ereignis wird Licht an Licht gestreut. © ATLAS Collaboration
Diphotonen-Ereignis im ATLAS-Detektor bei der Kollision zweier Bleikerne – bei diesem Ereignis wird Licht an Licht gestreut. © ATLAS Collaboration
Nach 80 Jahren endlich nachgewiesen: Physiker haben erstmals die Streuung von Licht an Licht nachgewiesen – ein Phänomen, dass in der klassischen Physik als unmöglich gilt. In der Quantenphysik jedoch wurde eine solche Photonen-Wechselwirkung schon 1935 vorhergesagt. Der erste experimentelle Nachweis gelang nun bei Kollisionen von Bleikernen im Teilchenbeschleuniger LHC.

scinexx

Im Gegensatz zu Materieteilchen galt für Lichtteilchen in der klassischen Physik bisher: Photonen sind füreinander unsichtbar, sie spüren sich nicht. Wenn Lichtstrahlen sich kreuzen, dürften sie sich daher nicht beeinflussen. Nach den von James Clerk Maxwell aufgestellten Gleichungen zur elektromagnetischen Strahlung darf es auch eine Streuung von Licht an Licht nicht geben.

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Reprogrammierte Totipotenz könnte Erzeugen von genetischen Klonen ermöglichen

Embryonale Stammzellen (links) können kein Gewebe wie die Plazenta herstellen, um eine Verbindung zwischen Embryo und Mutter herzustellen. Wird eine microRNA blockiert, können diese extra-embryonalen Gewebe (rote Zellen, rechts) produziert werden. Bild: Lin He
Embryonale Stammzellen (links) können kein Gewebe wie die Plazenta herstellen, um eine Verbindung zwischen Embryo und Mutter herzustellen. Wird eine microRNA blockiert, können diese extra-embryonalen Gewebe (rote Zellen, rechts) produziert werden. Bild: Lin He
Eine einfache Manipulation scheint auszureichen, um totipotente Stammzellen mit weitgehend unbegrenzter Entwicklungsfähigkeit zu erzeugen

Von Volker Henn | TELEPOLIS

Vier genetische Faktoren verwandeln gewöhnliche Körperzellen in pluripotente Stammzellen. Forschern gelang nun in Mäusen der nächste Schritt: Das Ausschalten eines einzelnen Faktors erzeugt Stammzellen, die einer befruchteten Eizelle ähneln. Sollte dies auch beim Menschen möglich sein, stände das Tor für die Erzeugung von genetischen Klonen weit offen.

Einfach ist oftmals besser – das gilt auch in der Wissenschaft. Wenn Methoden so kompliziert und zeitraubend sind, dass nur wenige Spezialisten sie beherrschen, kommt die Forschung nur schleppend voran. Werden die Methoden vereinfacht, kann die Entwicklung regelrecht explodieren, wie jüngst die Genschere CRISPR und davor die iPS-Zellen demonstriert haben. Nun gelang Forschern womöglich ein weiterer Durchbruch: Eine einfache Manipulation scheint den Zugriff auf totipotente Zellen zu ermöglichen – und damit auf das unbeschränkte Entwicklungspotenzial der befruchteten Eizelle.

Eizellen weisen eine Fähigkeit auf, die selbst embryonale Stammzellen verloren haben. Letztere sind zwar pluripotent und verwandeln sich in fast alle menschlichen Gewebe, jedoch nicht in die Plazenta: Damit fehlt den embryonalen Zellen die Möglichkeit, sich eigenständig im Mutterleib zu einem vollständigen Menschen zu entwickeln.

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Paleontologists Find Fossils of a Pregnant, 245-Million-Year-Old Sea Reptile

Image: MOTHERBOARD
Image: MOTHERBOARD
It’s the first time live birth has been observed in an archosauromorph, the reptilian parent group from which dinosaurs, birds, and crocodilians derive.

By Becky Ferreira | MOTHERBOARD

Some 245 million years ago, at the dawn of the Triassic period, a pregnant aquatic reptile from the genus Dinocephalosaurus perished in the seas covering what is now the Luoping region of southwest China. But as luck would have it, the expectant mother was fossilized in the seabed—along with her developing embryo.

This extraordinary specimen presents the first evidence of live birth observed in an archosauromorph, which is the reptilian parent group from which dinosaurs, birds, crocodilians, and marine animals like Dinocephalosaurus all derived. The find is described in new research published Tuesday in Nature Communications, led by Hefei University of Technology paleontologist Jun Liu.

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A Supernova Was Imaged Just Three Hours After Detonation

Graphic breaking down the information collected by the survey. Image: Ofer Yaron
Graphic breaking down the information collected by the survey. Image: Ofer Yaron
“Those are the earliest spectra ever taken of a supernova explosion.”

By Becky Ferreira | MOTHERBOARD

Scientists have snagged the earliest observations of a supernova ever captured, taken only three hours after a dying star began its fatally explosive finale. The research, published Monday in Nature Physics, opens a new window into the leadup and immediate fallout of stellar self-detonation, information that is normally blown into oblivion before astronomers have a chance to study it.

„There’s a limited time window,“ said study author Ofer Yaron, an astrophysicist based at the Weizmann Institute of Science in Israel, in a Skype interview with Motherboard. Within days, he said, supernova ejecta traveling at the incredible velocity of 10,000 kilometers per second engulf the regions surrounding exploding stars, destroying evidence of the initial collapse.

But this particular supernova, called SN 2013fs, was spotted early on October 6, 2013 by the California-based Intermediate Palomar Transient Factory (iPTF). This wide-field sky survey operates in real time to detect flashy transient phenomenon and trigger follow-up observations over a network of facilities around the world.

Located in the galaxy NGC 7610, about 160 million light years from the Milky Way, SN 2013fs was flagged by iPTF swiftly enough for scientists to glimpse the dense disk of circumstellar material kicked off by the star during its death rattles. (Scientists observed light from the young supernova arriving at Earth; the event itself occurred over 100 million years ago.)

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Galaxien-Methusalems aufgespürt

Masseverteilung (grün) und Vergrößerungseffekt (lila)des Galaxienclusters Abell 2744. Mit ihm haben die Astronomen 94 lichtschwache Urzeit-Galaxien entdeckt. © STScI/NASA/ CATS Team/R. Livermore (UT Austin)
Masseverteilung (grün) und Vergrößerungseffekt (lila)des Galaxienclusters Abell 2744. Mit ihm haben die Astronomen 94 lichtschwache Urzeit-Galaxien entdeckt. © STScI/NASA/ CATS Team/R. Livermore (UT Austin)
Der Blick in die Anfänge unseres Universums wird schärfer: Mit Hilfe einer neuen Methode haben Astronomen 167 Galaxien aus der Frühzeit des Kosmos aufgespürt. Diese sind zehnmal lichtschwächer als alle bisher entdeckten Galaxien aus dieser Zeit. Die älteste von ihnen entstanden nur rund 650 Millionen Jahre nach dem Urknall. Ermöglicht hat diesen Fund das Hubble-Weltraum-Teleskop, kombiniert mit einer neuentwickelten Filtermethode.

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Als wenige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall die ersten Sterne und Galaxien im Kosmos entstanden, durchlebte dieser einen großen Wandel: Die Strahlung der jungen Sterne ionisierte die bis dahin neutralen interstellaren Gaswolken. Astronomen vermuten, dass diese Reionisierung rund 550 Millionen Jahre nach dem Urknall begann.

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Cell Death Might Be Reversible, and Scientists Are Trying to Find Out Why

Image: Denise Montell
Image: Denise Montell
A mysterious cell process named anastasis (Greek for „rising to life“) challenges our idea of life being a linear march towards death, and suggests that cell death can actually be reversed under certain conditions—essentially allowing cells to un-die.

By Farnia Fekri | MOTHERBOARD

Even as the cell is shrivelling up in response to radiation, toxins, or other stresses, it can in some cases undo the dying process and repair itself if the stress is taken away before the cell is completely gone, said cell biologist Denise Montell of the University of California, Santa Barbara.

„In the field of people studying apoptosis—this programmed cell suicide mechanism—it has been a tenet in that field that once cells trigger this death process, it’s irreversible,“ Montell told me over the phone. Her research, beginning with a paper published by the journal Molecular Biology of the Cell in 2012, shows otherwise.

Montell’s lab wants to see if they can use anastasis to salvage hard-to-replace cells in the human body, which could be important in treating ischemia or heart attacks. But it could also provide an accidental, chilling glimpse into the hows and whys of cancer.

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New LHC Experiments May Help Explain What Happened to All the Antimatter

Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Researchers have seen a baryon decay for the first time, which may help explain why there is far more matter than anti-matter in the universe.

By Daniel Oberhaus | MOTHERBOARD

For every particle in the universe, physicists believe that there should exist an antiparticle with the same mass, but the opposite charge. When a particle and an antiparticle meet, they annihilate one another and are transformed into pure energy. Looking around, though, it’s obvious that most of the antimatter has disappeared and the universe has not been annihilated into pure energy. Although antimatter has been observed in nature, it occurs in far smaller quantities than its twin, which begs one of the most perplexing questions in physics: where did all the antiparticles go? Or to put it another way: why do we exist?

Physicists have been puzzling over this matter-antimatter asymmetry for decades, but new data coming from the Large Hadron Collider beauty (LHCb) experiment may help shed some light on the problem. As reported last week in Nature, physicists at the LHC have observed CP violation in the decay of particles known as baryons and antibaryons for the first time. Although a little more data is needed before it can officially be declared a discovery, these observations may blow open the door for new experiments that will ultimately explain what happened to all the antimatter, and beyond that, why there is something in the universe rather than nothing.

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The Future of Space Travel Depends on Varsha Jain, Space Gynecologist

Image: MOTHERBOARD
Image: MOTHERBOARD
She helps female astronauts deal with life in space, including what to do about their periods.

By Kate Lunau | MOTHERBOARD

NASA astronaut Peggy Whitson, who’s on the International Space Station right now, spent 377 days total in space prior to this mission—the most of any US woman. It’s a huge achievement. The reality is that very few women have done a long duration space mission (or flown into space at all). Of the 500-plus people who’ve flown into space since the dawn of manned space travel, in 1961, only about 11 percent have been women.

Dr. Varsha Jain is working to change that. She’s probably the rarest kind of doctor in the world: a „space gynecologist“ who specializes in understanding how women’s bodies respond to living in space, including what happens when you have your period in zero-G, and what astronauts who want to skip their periods can do to suppress it.

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Wie lange gab es unsere Urwolke?

Am Beginn unseres Sonnensystems stand die Urwolke. Wie lange diese protoplanetare Scheibe jedoch erhalten blieb, war bisher unbekannt. © ESO/L. Calçada, CC-by-sa 4.0
Am Beginn unseres Sonnensystems stand die Urwolke. Wie lange diese protoplanetare Scheibe jedoch erhalten blieb, war bisher unbekannt. © ESO/L. Calçada, CC-by-sa 4.0
Rätsel gelöst: Seit Jahren rätseln Planetenforscher darüber, wie lange die Urwolke unseres Sonnensystems existierte. Jetzt haben vier Meteoriten die entscheidenden Informationen geliefert. Ihre Magnetisierung verrät, dass sich der protoplanetare Gasnebel knapp vier Millionen Jahre nach Entstehung wieder auflöste, wie Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten. Das wiederum gibt wertvolle Einblicke in die Abläufe, die unser Sonnensystem prägten.

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Unsere Sonne und unser Planetensystem bildeten sich vor rund 4,6 Milliarden Jahren in einer rotierenden Wolke aus Staub und Gas – so viel ist klar. Der dichte Gasnebel lieferte Jupiter und Saturn den Baustoff, um zu Gasriesen heranzuwachsen. Astronomen vermuten zudem, dass Turbulenzen in der Urwolke für die Wanderung des Jupiter in seine heutige Bahn verantwortlich sind – ein Ereignis, dass auch die junge Erde entscheidend beeinflusst haben könnte.

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Why Space Companies Are Untouched By Trump’s Travel Ban

Image: NASA
Image: NASA
The tech industry is stressed about losing foreign workers, but the space industry never had the choice to begin with.

By Jason Koebler | MOTHERBOARD

Because the tech sector relies so heavily on foreign talent, Silicon Valley stands to suffer from Donald Trump’s executive order banning entry to the United States for nationals of seven predominantly Muslim countries. But the tech-adjacent defense and commercial spaceflight sectors have developed much differently, thanks to a regulation that all but prevents immigrants from working in those industries.

Though we often think of companies like SpaceX and Jeff Bezos’s Blue Origin as „tech“ companies, they operate under regulations that have been set up ostensibly to prevent foreign spies from stealing technology (like rockets) that could be used to develop weapons. The regulations are so strict that even dishwashers and line cooks in SpaceX’s cafeteria and the accountants at Blue Origin must be US nationals.

„If you’re dealing in ITAR, the easiest path to compliance is to just hire US citizens“

This complex regulatory scheme, called the International Traffic in Arms Regulations, are unpopular in the industry because it not only restricts who companies can hire but also prevents them from doing business with many foreign countries because rockets and satellites are considered „arms“ under the regulations. Space companies are constantly pushing the State Department to regulate their products under the less strict Department of Commerce Export Administration Regulations.

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Quantenphysik mit Sternen

– (c) imago/Westend61
– (c) imago/Westend61
Der quantenphysikalische Effekt der Verschränkung widerspricht unserem Alltagsverstand: Misst man eines von zwei verschränkten Teilchen (und legt damit seinen Zustand fest), wird damit augenblicklich auch der Zustand des zweiten Teilchens fixiert, egal wie weit es entfernt ist, ohne dass Information (die ja auch nur mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann) transportiert wird. „Spukhafte Fernwirkung“ nannte Einstein das – und erklärte, es müsse „verborgene Variable“ geben, über die die Teilchen einander doch kausal beeinflussen.

Die Presse.com

Inzwischen wurde die Verschränkung in vielen Experimenten überprüft, für konsequente Skeptiker (respektive Einsteinianer) bleiben aber – wenn auch unwahrscheinliche – „Schlupflöcher“. Etwa dass Teilchen (diesfalls Lichtteilchen, Fotonen) und Messapparat einander vor dem Experiment kausal beeinflusst haben.

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Why the Higgs Boson Found at the Large Hadron Collider Could Be an ‘Impostor’

Bild: LHC Genf
Bild: LHC Genf
In 2012, researchers at the Large Hadron Collider (LHC) in Switzerland famously found a particle that acted like the Higgs boson, an elusive and long-theorized particle that imbues mass to matter. Usha Mallik, a University of Iowa physicist, thinks that they might have caught an „impostor“ masquerading as the Higgs, and that it’s possible we still haven’t found the real Higgs boson at all.

By Farnia Fekri | MOTHERBOARD

In a new experiment, her team is pushing the LHC to an all-time high of 14 TeV (a unit of energy) from the previous record of 13 TeV, in order to seek out two „bottom quarks“—subatomic particles that should be left behind when a Higgs boson particle decays. It’s thought that these bottom quarks are created about 60 percent of the time a Higgs boson vanishes, yet this particular pattern has never been observed before.

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„Unmögliche“ Helium-Verbindung erzeugt

Kristallstruktur der neu entdeckten Helium-Verbindung Na2He. Die grünen Würfel repräsentieren Heliumatome, die violetten Kugeln Natium. Rot dargestellt sind lokalisierte Elektronenpaare. © Artem R. Oganov
Kristallstruktur der neu entdeckten Helium-Verbindung Na2He. Die grünen Würfel repräsentieren Heliumatome, die violetten Kugeln Natium. Rot dargestellt sind lokalisierte Elektronenpaare. © Artem R. Oganov
„Unsoziales“ Element ausgetrickst: Forscher haben erstmals eine stabile chemische Verbindung mit dem Edelgas Helium erzeugt. Bisher galt dieses Element als zu reaktionsträge und stabil, um mit anderen Atomen zu reagieren. Doch unter extrem hohem Druck gelang es den Chemikern, einen salzartigen ionischen Kristall aus Natrium und Helium zu erzeugen. Diese Verbindung sei oberhalb von 113 Gigapascal Druck stabil, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Chemistry“.

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Helium ist das leichteste unter den Edelgasen – und eines der „unsozialsten“. Denn im Gegensatz zu fast allen anderen Elementen im Periodensystem geht Helium freiwillig keine Bindung ein. Seine beiden Elektronen füllen das s-Orbital vollständig und machen das Atom „unwillig“, dies durch Bindung mit anderen Elementen zu ändern. Nur unter extremen Bedingungen bildet Helium ein sogenanntes Efimov-Trimer, eine lose Assoziation dreier Atome.

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Tour a Subterranean Dark Matter Lab in 360º VR

Carrying a VR camera made of 16 GoPros and a 40 pound battery pack 6,800 feet underground in a dark mine elevator wasn’t how I’d anticipated spending last Thanksgiving, but this is just what happens when you’re hanging out with Motherboard’s Canada editor Kate Lunau.

By Derek Mead | MOTHERBOARD

Thankfully, the payoff was visiting one of the coolest labs on Earth—or, perhaps better put, under the Earth.

Earlier this week we published a video about SNOLAB, an ultra-clean, high-tech laboratory in northern Ontario. It’s located inside a working nickel mine, which makes it a great place to look for mysterious subatomic particles like neutrinos and dark matter—all the rock overhead shields its experiments from the interference of cosmic rays from space.

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Schub für die Multiple-Sklerose-Therapie

Schwerer Weg. Wegen der Nervenschäden sind MS-Patienten nicht selten an den Rollstuhl gefesselt. Doch neue Medikamente können...Foto: Imago
Schwerer Weg. Wegen der Nervenschäden sind MS-Patienten nicht selten an den Rollstuhl gefesselt. Doch neue Medikamente können…Foto: Imago
Typische Krankheitszeichen sind Kribbeln und Sehstörungen. Nun soll ein neuer Wirkstoff die aggressive Form des Nervenleidens Multiple Sklerose erstmals in Schach halten.

Von Adelheid Müller-Lissner | DER TAGESSPIEGEL

Das Nervenleiden Multiple Sklerose (MS) gilt als „Krankheit mit 1000 Gesichtern“. Für viele, die mit der Diagnose MS konfrontiert werden, kann das ein Trost sein. Ihre Krankheit tritt zu Beginn meistens in Schüben auf, Medikamente können sie ganz gut in Schach halten und dafür sorgen, dass die Intervalle der Normalität zwischen den Schüben groß sind.

Beunruhigender sind schon die Gesichtszüge, die die schleichende, „primär progrediente“ Form der MS trägt. Das ist eine Form der Erkrankung, bei der die MS-typischen Krankheitszeichen wie Taubheitsgefühle, Kribbeln, Sehstörungen und vor allem die Bewegungseinschränkungen von Anfang an und stetig zunehmen. Ohne dass ein Medikament dem Fortschreiten des Leidens Einhalt gebieten könnte. Was kürzlich im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ über die Ergebnisse einer neuen Untersuchung zu lesen war, ist deshalb für den Neurologen Peter Calabresi von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore eine „Meilenstein-Studie“.

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