„Es wird immer komplizierter mit der Religion“

Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras bekennt sich zu „so etwas wie religiösen Wurzeln“ (imago / Seeliger)
Sie bezeichnet sich selbst als „jüdische Berlinerin“: Die Regisseurin und Schauspielerin Adriana Altaras wurde in Zagreb geboren und wuchs in Gießen auf. Dort gründeten ihre Eltern 1978 die jüdische Gemeinde. Ihr Mann ist katholisch sozialisiert, die beiden Söhne haben eine jüdische Schule besucht. Die 56-jährige Adriana Altaras pendelt zwischen den Welten.

Von Burkhard Schäfers | Deutschlandfunk

Manchmal ist es zum Verzweifeln mit der Religion: Weil da immer wieder dieser tiefe Graben klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Für „mickrig“ und „dürftig“ hält sie manchmal ihre eigene jüdische Identität, lässt Adriana Altaras in ihrem Buch ‚doitscha‘ durchblicken. Ein guter Freund gibt ihr daraufhin den Rat: ‚Macht nichts. Man muss nicht an Gott glauben. Man muss nur so leben, als ob es ihn gäbe.‘

Suche nach religiöser Heimat

Adriana Altaras versucht es: „613 Regeln hat das Judentum. Ich würd mal sagen, zwei davon befolge ich tagtäglich. Andere, keine Ahnung. Ich finde, das ist absurd. Aber ich habe mir die Regeln genommen, die mir wichtig sind. Die Zehn Gebote finde ich ziemlich klug. Wenn man die zehn mehr oder weniger schafft, ist man sein Leben lang beschäftigt, das reicht.“

Adriana Altaras hat ein bewegtes Leben: Sie führt Regie, steht selbst auf der Bühne und vor der Kamera, schreibt Bücher. Darin bearbeitet sie auch ihre eigene Biografie: Die Eltern – jüdische Partisanen – verließen die Heimat, das damalige Jugoslawien, als Altaras ein kleines Kind war. Anschließend lebte sie drei Jahre lang bei ihrer Tante in Italien, ehe sie 1967 nach Deutschland kam. Damals war das mit der religiösen Zugehörigkeit so eine Sache:

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Parsifal: Schluss mit der Religion

Wie Jesus erscheint der verwundete Gralshüter Amfortas (Ryan McKinny), an dessen Blut sich die Gralsritter laben. ©dpa
Vor der Türe Polizei, auf der Bühne Militär: Beim neuen Parsifal in Bayreuth trifft Terrorangst auf Glaubenskritik.

Von Heinrich Maria Löbbers | Sächsische Zeitung

Wer sich auskennt in Bayreuth, geht in der Pause ins Freiluftbad gleich hinterm Festspielhaus. Die Liegewiese mit Kneippbecken ist Kult, und die obligatorischen Pausenwürstchen kosten hier am Kiosk nicht mal die Hälfte. Genau das macht den skurrilen Charme der Festspiele aus, dass die Herrschaften in Festgarderobe vorm Holzbüdchen für ein Paar Wiener und ein Spezi anstehen, während die Damen schwärmen, was für einen sexy Body doch Amfortas hat, als er im ersten Akt des Parsifal wie Jesus am Kreuz dasteht, mit Dornenkrone und blutenden Wundmalen.

Nackte Jungfrauen im Regen

Die Kioskverkäuferin macht sich ganz andere Gedanken an diesem Montag. „So viel Polizei hatten wir noch nie“, sagt sie. „Das ist bedrückend.“ Nach den jüngsten Anschlägen ist der Grüne Hügel Hochsicherheitstrakt geworden. Überall Absperrungen, Trauerwimpel an Fahnenmasten, Polizisten patrouillieren, kontrollieren Tickets, linsen den schicken Damen in ihre noch schickeren Handtaschen. Alles sehr höflich und entspannt, auch die Gäste nehmen’s gelassen. Gelöste Stimmung selbst ohne roten Teppich und Staatsempfang, Politiker haben abgesagt, Premierenpromis auch. Abgesehen von Fürstin Gloria, gehört einer wie Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl schon zu den Bekannteren, deshalb sind auch die Schaulustigen überschaubar.

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Die Niederlage emanzipatorischer Bewegungen

In einer Welt von faschistischen Einzeltätern werden die strafende Polizei und die heilende Psychiatrie wieder zu vermeintlichen Rettern

Von Peter Nowak | TELEPOLIS

Im Interesse der Sicherung ihrer Pfründe unterlassen die christlichen Großkirchen nicht jede Kritik am Islam. Sie sind sogar beriet, ihm Terrain – geistliches, ideologisches, materielles zu überlassen. Dazu passt, dass der Ramadan, der islamische Fastenmonat, in Deutschland mittlerweile wie ein nationales Ereignis zelebriert wird, bei dem sich sogar der Bundespräsident medienwirksam in Szene setzt. Fast könnte man meinen, die „Unterwerfung“ (was „Islam“ auf deutsch heißt), die der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in seinem gleichnamigen Roman fiktonal-dystopisch thematisiert, sei bereits im Gange.

Eine solche Islamkritik ist in Deutschland an vielen Stellen zu lesen. Erstaunlich ist eher die Quelle des Textes, aus dem dieser Abschnitt stammt. Verfasst hat ihn Ingolf Bossenz, Experte für Religion der Tageszeitung Neues Deutschland, die sich ganz klar gegen Rassismus und Rechtspopulismus positioniert.

Auch in der Wochenzeitung Jungle World, die sich gegen jegliche Form von Rassismus einsetzt, waren in einem Interview mit dem Vorstandsmitglied der NGO Eziden weltweit, Mizgin Saka, eher ungewohnte Töne für die Zeitung zu lesen:

Die Lage in deutschen Flüchtlingsheimen beschäftigt uns sehr und ich höre oft von Übergriffen muslimischer Geflüchteter auf religiöse Minderheiten. Letztes Jahr gab es einen solchen Fall in Bielefeld, wo es Messerattacken gegen einen yezidischen Flüchtling gab, weil er während des Ramadan nicht fasten wollte. Das ist kein Einzelfall, sondern steht für die bedrohliche Lage religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen.

Beinahe ohne Ausnahme gingen alle Übergriffe von radikalen Muslimen aus, die ihre Opfer als „Ungläubige“ betiteln und als Rechtfertigung für diese diskriminierende Gewalt ihren Glauben heranziehen.Wir bemerken einen drastischen Anstieg dieser Gewalttaten – und auch die momentane Flüchtlingssituation in Europa und im Nahen Osten deutet nicht darauf hin, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist.

Wir fühlen uns im Stich gelassen – die Bundesregierung muss endlich konsequenter und umsichtiger vorgehen. Oftmals sind Sicherheitspersonal oder Dolmetscher Komplizen dieser Attacken – die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollmechanismen müssen verbessert werden. Nicht nur Yeziden, sondern auch Juden und Christen sind durch islamistische Attacken bedroht sind.

  Saka spitzt ihre Kritik sogar noch zu:

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Medienanstalten: Beschwerden über Amoklaufberichterstattung

Es geht um die Einhaltung journalistischer Grundsätze oder Jugendschutz: Beim Internetportal Programmbeschwerde.de der Landesmedienanstalten sind seit dem Wochenende Beschwerden zur Berichterstattung über den Amoklauf in München eingegangen.

evangelisch.de

„Die Qualität der Beschwerden zeigt eine erfreulich kritische Kompetenz des Publikums“, sagte der Direktor der für Programmbeschwerde.de zuständigen saarländischen Landesmedienanstalt, Uwe Conradt, am Dienstag in Saarbrücken. Sie verdeutlichten, „wie wichtig ein Dialog mit dem Publikum für das Vertrauen in die Medien und deren Glaubwürdigkeit ist“.

Live-Aufnahmen von Leichen kritisiert

Es geht den Angaben zufolge sowohl um die Berichterstattung von öffentlich-rechtlichen als auch privaten Programmen. Das Fernsehpublikum kritisiere Live-Aufnahmen von Leichen, Interviews mit traumatisierten Menschen, wiederholte Aufnahmen des schießenden Täters sowie eine spekulative und sensationslüsterne Art des Berichtens, teilten die Medienanstalten mit.

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Religiotisch: Suchmaschine „Hulbee zensiert Sex“

Suchmaschine "Hulbee". Screenshot: bb
Suchmaschine „Hulbee“. Screenshot: bb

Die Welt des christlichen Fundamentalismus ist retardiert. Sex etwas übles und Pornografie geht schon gar nicht. Bekannt ist, dass aus dem amerikanischen „Bible Belt“, schlicht der Playground des evangelikalen Weltverständnisse, die meisten Zugriffe auf Porno-Webseiten im Internet kommen, die meisten Schwangerschaften unter Jugendlichen auftreten und ebenso die meisten Abbrüche. Bibel-Fundis in Deutschland können aufatmen, die größere Dislozierung lässt solche Analysen, wie in den USA, unmöglich erscheinen.
Also schafft man eine Suchmaschine, weil ja die Datenkrake Google die Pornoschleuder schlechthin ist und Kinder übersexualisiert werden. Sex ist böse, gut nur, wenn er der Fortpflanzung dient und eine Familie dahinter steht. Der eigenen Homophobie kann man dann wundervoll frönen.
Gibt man in die Suchmaschine den Begriff „Sexualität“ ein, kommen die im Screenshot dargestellten Ergebnisse, das linke Bild ist dann auch für die lieben Kleinen, Herzijesulein sichtbar.

Pappa geht dann heimlich auf die einschlägigen Pornoseiten und weil Mama nicht kann, wird kräftig einer runtergeholt. Christliche Bigotterie. Hodenhasser und lebende Retros wollen zurück in die Wüste.

We Can Feed More People on an Omnivore Diet than a Vegan One, Study Shows

Bild: Wikimedia Commons/alfa88papa (CC-BY-SA 3.0)
Bild: Wikimedia Commons/alfa88papa (CC-BY-SA 3.0)
Vegans love to extol the benefits of their diet, and from environmental impact to animal welfare, there are many. But when it comes to helping feed our expanding global population using the land we’ve got here in the US, a vegan diet isn’t the best option, according to a new study from US researchers.

By Kaleigh Rogers | MOTHERBOARD

In fact, continuing to eat some meat would allow American farmlands to feed more people overall, than if everyone switched over to veganism.

Figuring out how to feed an exploding global population without converting ever more swaths of land to agriculture is an ongoing challenge. The UN’s Food and Agriculture Organization estimates we need to increase food production globally by 60 percent over the next 35 years to meet demand. How America uses its farmland affects not only how secure food is in the US, but it could also impact the availability of food worldwide.

In this context, researchers compared 10 different diets, based on how efficiently they use America’s farmland. The “baseline” diet was modeled off what the average American eats, according to the Department of Agriculture. They compared this to other diets, in which various percentages were either “healthy omnivorous”—calories came from all sources, including meat, plants, eggs and dairy—or vegetarian, which included milk and eggs, but no meat. Three strictly vegetarian diets were also included in the study (egg and dairy, just dairy, and vegan).

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Kreditschützer: „Unsichtbarkeit von Geld begünstigt Schulden“

Mammonism
Geld-Religion

Der Rückgang bei Privatkonkursen gibt mehr Anlass zur Sorge als der Anstieg bei Firmenpleiten, sagt Hans-Georg Kantner

Interview Regina Bruckner | derStandard.at

STANDARD: Seit langem haben wir wieder einen Anstieg bei Unternehmenspleiten. Grund zur Sorge?

Kantner: Nein. Das Niveau eines gesunden Verhältnisses von Pleiten zu Neugründungen liegt etwa bei einem Prozent der Unternehmenspopulation. Wir liegen in Österreich bei 1,3 Prozent. Das kann und soll nicht auf null zurückgehen. Wir haben seit zehn, fünfzehn Jahren eine Gründerwelle. Anfangs hat man gesagt, das sind Scheinselbstständige. Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei.

STANDARD: Deutet das darauf hin, dass der Standort Österreich nicht so abgesandelt ist wie befürchtet?

Kantner: Ich orte großen Reformbedarf im Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Bürgern. Obwohl wir demnächst in Österreich 100 Jahre Abschied von Habsburg haben, steckt uns dieser kaiserliche Staat noch in den Gliedern. Man muss den Menschen vermitteln, dass der Staat wir sind, und den Beamten, dass sie Dienstleister an den Menschen und der Wirtschaft sind und nicht Vertreter eines hoheitlichen Gottesgnadentums.

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„Meine Feinde verteidigen“

Aryeh Neier. Photo credit: © Ed Kashi for the Open Society Foundations
Aryeh Neier. Photo credit:© Ed Kashi for the Open Society Foundations
„Der einzige Weg, eine freie Gesellschaft gegen ihre Feinde zu verteidigen liegt darin, meine Feinde zu verteidigen“.
 

Von Niels Arne-Münch | TELEPOLIS

Der Satz stammt vom langjährigen Vorsitzenden der American Civil Liberties Union (ACLU), Aryeh Neier1, der mit diesen Worten begründete, weshalb er – ein Jude, der als Kind vor den Nationalsozialisten fliehen musste – ausgerechnet das Recht amerikanischer Nazis verteidigte, in Skokie, einem von vielen Juden bewohnten Stadtteil Chicagos, zu demonstrieren. Für Neier war klar: Die Gefahr für die Demokratie, die von der Unterdrückung freier Meinungsäußerung durch staatliche Stellen ausgeht, ist vielfach höher, als die Gefahr durch „freiheitsfeindliche“ Diskussionsbeiträge.

In der deutschsprachigen Debatte um Hassreden und Beleidigungen im Netz sucht man solche Stimmen derzeit noch vergebens. Angesichts rassistischer Hetze, zunehmenden Gewalt gegen Flüchtlinge, aber auch gewalttätiger Konfrontationen von Extremisten unterschiedlicher Lager – man denke nur an die „Hooligans gegen Salafisten“ oder die Gaza-Demos im vergangenen Jahr – scheint sich ein breiter gesellschaftlicher Konsens für mehr Zensur und Verbote zu bilden.

Das Thema ist zum Dauerbrenner geworden: Eine zunehmend unübersichtlich werdende Menge an Veranstaltungen und Fachliteratur widmet sich ebenfalls dem Thema: Unter anderem verfasste zum Beispiel die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) 2015 unter dem Titel „Geh Sterben!“ eine Broschüre zum „Umgang mit Hate Speech im Internet“.2 Im deutschen Sprachraum erschien zuletzt im April 2016 das vielbeachtete Buch „Hass im Netz“ der österreichischen Journalistin Ingrid Brodnig.3

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Die Stunde der Irren

Die jüngsten Anschläge haben immer weniger mit dem Islam und immer mehr mit psychischer Krankheit zu tun.

Von Peter Michael Lingens | profil.at

„Wegen euch bin ich gemobbt worden. Jetzt musste ich eine Waffe kaufen, um euch alle abzuknallen. Ich war in stationärer Behandlung.“ Das ist die Quintessenz des Gespräches, das jener 18 jährige Deutsch-Iraner, der nach menschlichem Ermessen in München zehn Menschen und dann sich selbst erschoss, mit einem Mann führte, der ihn vom Schießen abhalten wollte.

Ein psychisch offenkundig Schwerkranker vermochte eine Millionenstadt für Stunden lahm zu legen – uns es wird nicht die letzte Stadt sein.

Nach allem, was bisher bekannt ist, hat diese Tat überhaupt nichts mit dem Islam zu tun. Und selbst wenn sich herausstellen sollte, dass auch dieser Täter irgendwann ein Video des IS angeschaut hat, wäre der Zusammenhang ein sekundärer.

Hier brechen sich Aggressionen Bahn, die höchstens am Rande mit Religion wohl aber mit den verschiedensten psychischen Störungen verbunden sind.

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«Meine Brust, meine Rechte»: Hunderte von Müttern stillen aus Protest auf der Strasse

(Bild: Keystone)
Mit einem Massen-Stillen haben Hunderte von argentinischen Müttern für das Recht demonstriert, ihrem Kind öffentlich die Brust geben zu dürfen.

Neue Zürcher Zeitung

Auf Spruchbändern in Buenos Aires standen Slogans wie «Meine Brust, meine Rechte» oder «Stillen steht nicht zur Debatte».

Bei der Aktion auf einem Platz der Hauptstadt Buenos Aires zeigten die Frauen am Samstag (Ortszeit) ihren Unmut über die Festnahme einer jungen Mutter wegen öffentliche Stillens in der vergangenen Woche. Auch ausserhalb der Hauptstadt gingen argentinische Frauen am Samstag wegen des Vorfalls auf die Strasse.

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Es gibt keine „reinrassigen“ Völker in Europa

Symbole verbinden: Apostel Paulus auf einem Pergament aus dem 9. Jh. / Bild: St. Gallen, Stiftsbibliothek
Die Kultur hielt europäische Völker seit dem Frühmittelalter zusammen, nicht deren Gene: Das beweisen nun Historiker und Genetiker. Demnach gab es keine „reinrassigen“ Völker.

Von Ronald Posch | Die Presse.com

Die Vorstellung, dass Völker biologische Einheiten sind, die sich durch gemeinsames Blut, Herkunft und Sprache auszeichnen, hielt sich lang, ob in der wissenschaftlichen oder der politischen Diskussion. „Das hieße aber, dass Völker so etwas wie Lebewesen sind, die einen eigenen Charakter haben und dazu bestimmt sind, miteinander zu leben oder unterzugehen“, sagt Walter Pohl, Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Wittgenstein-Preisträger.

Pohl und ein internationales Team aus Historikern und Genetikern bewiesen nun in einem von der Europäischen Union geförderten ERC-Projekt mit historischen und naturwissenschaftlichen Methoden, dass das nicht stimmt.

Fünf Jahre lang untersuchten die Forscher, welche ethnischen und politischen Gemeinschaften nach dem Zerfall des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.) entstanden. Sie verglichen historische Texte und bereits existierende genetische Untersuchungen. Zudem nahmen sie selbst Hunderte Genproben aus mitteleuropäischen und italienischen Gräberfeldern.

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Your First Step to Becoming A Cyborg: Getting This Pierced In You

The North Sense. Image: Fabio/VH_desirestudios.co.uk
If you’ve always wanted to be a cyborg, an artificially-enhanced human with bionic technology, but you’ve always been too afraid of getting a chip in your wrist, North Sense might be your answer. The new product, which vibrates every time it senses the magnetic north, is hinged into your skin with piercing barbells.

By Nadja Sayej | MOTHERBOARD

Created by Cyborg Nest, a new company and online shop, North Sense is the first cyborg product in a series that will launch over the coming year. The company will show off its progress at an event in Las Vegas on July 26.

The company is co-founded by world-renowned cyborg artists Neil Harbisson and Moon Ribas alongside digital entrepreneur Scott Cohen, body modification artist Steve Haworth and Liviu Babitz, the former COO of the human rights organizations, Videre Est Credere.

“We aim to help as many people as possible become cyborgs,” said Liviu.

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Goethe-Institut sagt Jugendkurse in der Türkei ab

Durch die Restriktionen für Akademiker nach dem Putschversuch in der Türkei sind zahlreiche Bildungsangebote des deutschen Goethe-Instituts gefährdet.

Von Corinna Buschow | evangelisch.de

Als erste Konsequenz hat das Goethe-Institut alle Jugendkurse, bei denen es vor allem um Spracherwerb geht, in der Türkei abgesagt, wie der Regionalleiter Südosteuropa, Matthias Makowski, dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. „Wir halten es im Moment einfach für nicht berechenbar“, sagte Makowski. Für bis zu 150 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren fällt damit ein Bildungsangebot weg.

Makowski zufolge sind auch weitere Angebote betroffen. Für Jugendkurse in Deutschland wurde zwar den meisten jugendlichen Stipendiaten die Ausreise genehmigt. Es seien aber auch bereits drei Fälle bekannt, in denen die Reise nach Deutschland nicht erlaubt wurde. Die Gründe dafür seien nicht bekannt.

Stipendiaten zurückgerufen

Auch ein Residenzprogramm für Fotografen in Deutschland musste Makowski zufolge bereits abgebrochen werden, weil die Stipendiaten mit akademischer Ausbildung aus Bremen zurückbeordert wurden. Ob der zweite Teil des Programms, bei dem deutsche Fotografen in Izmir kreative Impulse mitnehmen sollen, starten kann, ist Makowski zufolge noch offen.

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Quidditch-WM in Deutschland: Muggels auf Harry Potters Besen

© Isabella Gong Beim Quidditch geht es ordentlich zur Sache – wie hier im Duell zwischen den Boston Night Riders und Rochester United.
Was bei Harry Potter als Phantasie begann, ist nicht nur an amerikanischen Unis zur Realität geworden. Quidditch ist zu einem ernsthaften Sport geworden. Nun findet die dritte WM statt – in Deutschland.
 

Von Robin Knapp | Frankfurter Allgemeine

Das Japan-Festival in einem Park in Boston an der Ostküste der Vereinigten Staaten hat viele auffällig gekleidete Menschen angelockt: Mit Perücken, Umhängen und geschminkten Gesichtern huldigen die Manga-Anhänger ihren Helden aus den japanischen Comics. Gleich nebenan eine Gruppe, die in die merkwürdige Szenerie passt. Sie betreibt Sport, doch auch der sieht aus wie aus einer anderen Welt.

Die Spieler halten zwischen ihren Beinen: Besen, und es gibt nur ein bekanntes Spiel, das auf einem Besen sitzend gespielt wird: Quidditch, der Sport aus den Harry-Potter-Romanen von Joanne K. Rowling. Aber das hier ist kein Harry-Potter-Fantreffen. Das sieht nach ernstem Sport aus. Bälle fliegen durch Ringe, junge Männer und Frauen laufen über das Spielfeld und liefern sich harte Zweikämpfe. „Wir sind an einem Punkt, an dem Quidditch keine erfundene Sportart mehr ist, sondern eine tatsächliche, wettkampfmäßige Vollkontaktsportart“, sagt Jayke Archibald von den Boston Night Riders.

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Nicht Islamismus – sondern Sexislamismus

Sexismus ist die Basis des IS: Die IS-Flagge in einem Flüchtlingscamp bei Sidon. Foto: Ali Hashisho (Reuters)
Die Erniedrigung der Frau gehört zu den Wurzeln radikalislamistischer Bewegungen. Die Terrorbekämpfung muss darauf Rücksicht nehmen.

Von Michèle Binswanger | Der Bund

Es ist die Zeit der Monster. Erregte, zornige, machtgeile Männer beherrschten die Bilder und Schlagzeilen der letzten Tage, Wochen, Monate. Sie formen Lynchmobs, schiessen in Cafés und Discos um sich, fahren mit Lastwagen in Menschenmengen oder amüsieren sich mit Massenvergewaltigungen. Warum begehen Männer, die nicht im klinischen Sinne wahnsinnig sind, solche Gräueltaten?

Ein toxischer Männlichkeitskult, im Westen längst überwunden geglaubt, ist eine der Grundursachen für diese Tendenzen. Noch wird diskutiert, ob die Attentäter von Orlando, Nizza und Würzburg verwirrte Einzeltäter oder vom Islamischen Staat gesteuerte Terroristen waren. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich in kürzester Zeit radikalisiert haben. Gemeinsam ist ihnen auch ihr gestörtes Verhältnis zu Frauen. Bevor die Attentäter von Orlando und Nizza wahllos Menschen töteten, verprügelten sie zu Hause ihre Ehefrauen. Verachtung für alles Weibliche und sexuelle Gewalt finden sich in vielen Biografien von Attentätern der letzten Jahre, individual­psychologisch bei den einsamen Wölfen, institutionell bei den IS-Kämpfern.

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RDF Talk – Interview mit Gad Saad

Bild: RDF
Gad Saad ist ein kanadischer Wissenschaftler, der sich mit evolutionärer Verhaltens- und Konsumforschung beschäftigt. Er arbeitet an der Concordia University in Montreal und ist Inhaber des Lehrstuhls für „Evolutionary Behavioral Sciences and Darwinian Consumption“.

Das Interview führte Jörg Elbe | Richard Dawkins-Foundation

Er ist Autor mehrerer Bücher über Konsumverhalten. Zudem betreibt er einen Youtube Kanal, eine Facebook Seite und einen Blog über Psychologie (Links am Ende des Interviews).

Zunächst vielen Dank für die Gelegenheit dieses Interview mit Ihnen führen zu können. Fangen wir mit ein paar Fragen zu Ihrem Lebenslauf an. Sie wurden in Beirut in eine jüdische Familie geboren. Wie hat Ihre jüdische Identität Sie geformt und wie wurden Sie Atheist?

Es begann als ich 5 oder 6 Jahre alt war und die Synagoge im Libanon besuchte. Und üblicherweise fragte ich meinen Vater: „Warum müssen wir dieses oder jenes tun? Warum müssen wir jetzt aufstehen? Warum müssen wir uns jetzt hinsetzen?“ Und ich erhielt als Antwort nur ein abfälliges: „Tu es einfach! Befolge einfach die Regeln!“ Vielleicht begann sich mein intellektueller Verstand damals schon zu entwickeln und  mir gefielen diese Antworten einfach nicht. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, etwas einfach nur zu tun, weil jemand anderer wollte, dass ich es tat. Und so wurde ich schon in jungen Jahren misstrauisch gegenüber Religionen.

Als ich den Bürgerkrieg im Libanon miterlebt habe, sah ich das ganze Ausmaß des religiösen Hasses. Besonders den Hass gegen Juden. Wir mussten den Libanon verlassen, anderenfalls wäre es uns nicht gut ergangen. So habe ich mich schon sehr früh in meinem Leben auf eine irdische Weise als sehr jüdisch empfunden. Auf dieselbe Weise, auf die man auch Bayern München oder Borussia Dortmund liebt – auf eine sehr irdische Weise. Dies sind reale Anknüpfungspunkte, anhand derer wir uns als Mitglieder einer Gemeinschaft definieren und uns von der jeweils anderen Gruppe abgrenzen. So gesehen bin ich sehr jüdisch. Ich bin Teil einer Abstammungslinie einer langen Geschichte und eines Volkes. Aber von den religiösen Elementen des Judentums habe ich mich schon früh im Leben abgewandt. Es ist eine kulturelle Identität. Natürlich muss man vom Prinzip her als Jude bestimmte religiöse Narrative glauben. Aber wie Sie vielleicht wissen, waren die berühmtesten Juden der Geschichte alle sehr jüdisch und dennoch sehr atheistisch. Dies verwirrt viele Menschen, weil sie nicht begreifen, dass das Judentum eine äußert facettenreiche Identität ist. Und nur eine dieser Facetten besteht aus dem Befolgen religiöser Vorschriften. Ich esse gern Schweinefleisch – und das macht mich nicht weniger jüdisch. Aber dennoch bleibt es ein kulturelles Tabu, Schweinefleisch zu essen. Und in diesem Sinne gehöre ich einerseits zu dieser Gruppe, obwohl ich andererseits ihre religiösen Grundsätze ablehne.

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Transsexualität und evangelische Kirche: Wie eindeutig ist die Schöpfung?

Piktogramm für Männer- und Frauen-Toiletten: Mann, Frau und all das dazwischen. (picture alliance / dpa/ Jens Kalaene)
Lange galt Transsexualität als Störung. Das ändert sich – langsam. Die Gesellschaft tut sich weiter schwer mit ihnen. Die Kirchen sind da keine Ausnahme. Doch es gibt Theologen, die neue Wege gehen wollen.
 

Von Michael Hollenbach | Deutschlandradio Kultur

„Mein Name ist Elke Spörkel, ich bin fast 60 Jahre alt, und seit 32 Jahren Pfarrerin der Kirchengemeinde Haldern am Niederrhein.“

Elke Spörkel hat sich vor sechs Jahren öffentlich dazu bekannt, dass sie ein transsexueller Mensch ist. Es war für sie die entscheidende Wende in einem langen Prozess, der schon in der Kindheit begann, als der kleine Hans Gerd lieber ein Mädchen sein wollte:

„Ich hatte lange Zeit das Bild, dass ich der einzige Mensch bin auf dieser Welt, der so veranlagt ist, heimlich in ein anderes Geschlecht schlüpfen zu wollen.“

Hans Gerd Spörkel ließ sich später widerwillig auf die Männerrolle ein – wurde Pfarrer, gründete eine Familie. Doch als Spörkel auf die 50 zuging, wollte sie sich nicht mehr verstecken. Dass sie sich auch äußerlich vom Er zum Sie veränderte – mit einem anderen Haarschnitt, mit gezupften Augenbrauen, mit androgyner Kleidung -, blieb der Gemeinde natürlich nicht verborgen. Irgendwann tauchten Gerüchte auf, der Pfarrer trage Frauenkleider und wolle sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen. Hans Gerd Spörkel fiel in ein tiefes Loch:

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Wenn der Handschlag krank macht

In vielen, vor allem westlichen Ländern ist der Handschlag nonverbales Begrüßungs-und Verabschiedungsritual. Bei Historikern gibt es die Auffassung, dass der Handschlag aus dem Winken hervorgegangen sei, der jeweils anderen Partei wurde mit der leeren Waffenhand gewunken.

Von der Hygiene wissen wir, dass das Händeschütteln Krankheiten übertragen kann, Erkältungen oder auch Magen-Darm-Erkrankungen, Hand-Hygiene ist also besonders wichtig.

Wir finden Abbildungen vom Händegeben in den vielfältigsten Darstellungen, von der Antike bis zur heutigen Zeit. Rational erklärbar.

Begeben wir uns in das Reich irrationaler Wunder und Märchen. Jüngst verweigerte der Imam Kerim Ucar der Lehrerin seines Sohnes den Handschlag. Die Lehrerin tat was Pädagogen so gerne tun, sie belehrte und Mohammed Wizard fühlte sich in seinem Glauben verletzt. Der Punkt ist recht einfach. Sein fundamentaler Glaube meint, dass er seine rituelle Reinheit verliere, wenn er einer Frau, nicht der eigenen, die Hand gibt, mit anderen Worten, mit dem Verlust der rituellen Reinheit sei ihm der Zugang zu Paradies verwehrt. Frauen sind für diesen Purismus hoch infektiös, wie Bakterien oder Viren die den Eingang des gelobten Landes bewachen. Damit ist auch klar, all das, was Eingangs geschrieben wurde über den kognitiven Horizont des Imams hinausgeht. Er ist schlicht und einfach nicht in der Lage diesen Inhalt zu verstehen oder zu akzeptieren.

Der Konflikt zwischen Lehrerin und Imam hätte auf eine ganz einfache Art und Weise gelöst werden können. Mit dem Austausch der jeweiligen kulturellen Position. Punkt. Unserem menschenrechtlichen und egalitären Selbstverständnis sind rituelle „Unreinheiten“ fremd. Sie verletzen die Menschenwürde und stehen im Gegensatz zu der Achtung, die jeder Person aufgrund ihres Menschseins zusteht. Der Imam hätte nun seiner selbst willen erklären können, dass  dieses Verständnis nicht in seinem Entscheidungshorizont vorliege. Es  sich also nicht um „Frauenfeindlichkeit“ handele.

Das wäre die vernünftige, unter erwachsenen Menschen durchaus übliche Form der Konfliktlösung gewesen.

Der Imam stellt Strafanzeige, wegen „Beleidigung und Verletzung der Religionswürde.“ Das Dumme daran, einen solchen Straftatbestand gibt es nicht in Deutschland. Er hätte eine Anzeige machen können nach dem Gotteslästerungsparagrafen, das wäre aber ein Eigentor geworden, denn die Lehrerin hat keine blasphemische Handlung begangen. Religionswürde ist kein zu schützendes Rechtsgut. Um so dümmer die Entschuldigung der Schule, das ist Kapitulantentum, kulturelles Versagen unter dem Aspekt möglicher Schulgelder. Der Schule ins Stammbuch geschrieben „Wer sich selbst zum Wurm macht, darf sich nicht beklagen, wenn er getreten wird“ (Kant).

Das es sich bei dem Imam, Kerim Ucar, um einen Extremisten handelt zeigt folgendes Zitat:

Imam Khomeini hat der ganzen Welt die Tore der Liebe und Brüderlichkeit der islamischen Religion geöffnet. Die Menschen haben
durch diese großartige Persönlichkeit gesehen, was für eine schöne Gesellschaft der Koran schaffen kann“, sagte der sich anlässlich der Feierlichkeiten zum Todestag Khomeinis in der Islamischen Republik Iran aufhaltende Imam der Berliner Imam-Cafer-Sadik-Moschee, Ke-
rim Ucar, gegenüber der Iranischen Koran-Nachrichten-Agentur (IKNA) am 2. Juni 2007.

„Imam Khomeini ist der Führer, der dem letzten Vierteljahrhundert seinen Stempel aufgesetzt hat. Imam Khomeini hat allen Muslimen erzählt, dass ein ehrenhaftes Leben erst dann möglich ist, wenn man wieder zum Koran zurückkehrt“, erklärt Ucar. Weiter heißt es in dem Be-
richt, Kerim Ucar habe gesagt, Imam Khomeini hat ein Leben lang die Muslime zur Einheit eingeladen und wollte, dass die Muslime vor den Islamfeinden ein ehrenhaftes Verhalten vorleben sollten. „Wenn die Muslime zugehört hätten, was er (Khomeini) in Sachen Einheit ge-
sagt hat, würde heute kein Bruderblut fließen und die islamischen Länder würden nicht so ausgebeutet“, wird Ucar zitiert. Khomeini, so Ucar, habe gegenüber allen Buchreligionen Respekt gezeigt und den Angehörigen dieser Religionen immer eine freundschaftliche Hand
entgegengestreckt. „Aus diesem Grund“, so Ucar, „haben die Nichtmuslime, die seine religiösen Reden gehört haben, gesagt, dass sie dadurch inneren Frieden gefunden haben.“

Aus dem Türkischen übersetzt: Iranische Koran-Nachrichten Agentur: „Imam Khomeini ist ein Freiheitsdenkmal
gegen die Unterdrücker“, 2. Juni 2007, Original Türkisch unter: http://ikna.net/tr/news_print.php?ProdID=129806

Wer solche radikal-islamischen Auffassungen vertritt, dem gebe ich nicht die Hand. Nirgendow.

Danke Friedhelm für die Tipps.

Einer dulde des anderen Schwein

Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, CDU) und ZDF-Moderatorin Bettina Schausten beim ZDF-SommerinterviewFoto: dpa
Angela Merkel sagte im Sommerinterview: „Die Toleranz gehört schon dazu, dass wir uns in unseren Essgewohnheiten jetzt nicht verändern müssen.“ Was sagt uns das? Eine Glosse.

Von Bernd Matthies | DER TAGESSPIEGEL

Wenn ich mal an das Gedächtnis meiner Generation appellieren darf: Haben wir nicht als Schulkinder immer beim Anblick des Kindergartens so etwas gerufen wie „Kindergarten, Schweinebraten, hat die ganze Welt verraten“? Und sind dann heiter weitergezogen?

Ich nehme an, dieser windschiefe Reim existiert in der Schulpraxis nicht mehr. Denn er enthält, wie nicht weiter erklärt werden muss, im Kern eine massive Beleidigung. Schweinefleisch ist etwas so Gefährliches geworden, dass sich jetzt sogar die Kanzlerin veranlasst sah, in ihrem Sommerinterview dazu Stellung zu nehmen. Und der Kindergarten ist mir eingefallen, weil der Tonfall in diese Richtung wies: Kinder, jetzt benehmt euch doch mal.

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Wir wollen europäische Werte vermitteln – aber welche denn?

Die Vermittlung von „unseren“ Werten an Flüchtlinge und Migranten ist eine Chance, einmal selbst gründlich über diese Werte nachzudenken.

Von Gudula Walterskirchen | Die Presse.com

Es ist eines der wenigen Themen, über die in der Debatte über Migration und Flüchtlinge Einigkeit herrscht: Diese sollen möglichst rasch mit „unseren“ Werten bekannt gemacht werden. Wertekurse wurden eingerichtet, Unterrichtsmaterialien dazu erarbeitet. Auch anlässlich des Brexit beginnt das Nachdenken darüber, ob Europa nicht mehr ist als die regulatorische EU. Doch was sind die „europäischen Werte“ überhaupt? Und wie werden sie vermittelt?

In TV-Serien europäischer Sender sind Scheidungen, Patchworkfamilien und kinderlose Frauen wesentlich häufiger als in der Realität. Die Darstellung einer traditionellen Familie taugt eben nicht für TV-Unterhaltung, kann man einwenden. Aber die Außenwirkung, das Signal an Menschen aus anderen Kulturen, ist fatal.

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