Max „Marko“ Feingold: „Selbst bei den Sozialisten hieß es: Saujud, schleich Dich!“

Max „Marko“ Feingold ist mit 104 Jahren der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs © Hans Hochstöger Stern (print)
Österreichs ältester KZ-Überlebender Max „Marko“ Feingold über den Antisemitismus in seiner Heimat, Hitlers Geburtshaus und wieso er seinen 105. Geburtstag mit der rechts-konservativen Regierung feiern will. Auftakt zu einer Mini-Serie über Deutschlands südlichen Nachbarn.

stern.de

Österreich – Deutschlands südlicher Nachbar steht nicht zuletzt wegen seiner rechtskonservativen Regierung unter besonderer Beobachtung. Was ist das für ein Land? Von welchen Stimmungen wird es aktuell geprägt? Der stern suchte und fand Antworten in fünf Gesprächen mit namhaften Österreichern. Heute: Max „Marko“ Feingold, den mit 104 Jahren ältesten Holocaust-Überlebenden Österreichs.

Lieber Herr Feingold, sie sind 104 Jahre alt, haben den Terror des Nationalsozialismus überlebt, aber auch genaue Erinnerungen an das Aufkommen des Faschismus in Italien und Österreich davor. Wann ist Ihnen bewusst geworden, wie gefährlich das alles werden würde?

Im faschistischen Italien, wo ich als Vertreter herumgereist bin, habe ich mir drüber kaum Gedanken gemacht. Aus einem ganz einfachen Grund: die Italiener wussten nicht so recht, was Juden sind. In Italien wollten wir das Totengebet für unsere verstorbene Mutter sagen, da fragten wir nach der Synagoge, und erklärten dem Polizisten wir suchen ‚eine Kirche für Juden‘ er sah uns an uns sagte ‚Das gibt es auch?‘ Insofern hat man uns dort nicht bekämpft. In Österreich war die Situation ganz anders.

Sie haben bereits in Österreichs erster Republik, die bis 1938 herrschte, Antisemitismus erfahren?

Der Judenhass war bereits in der Monarchie sehr präsent. Ich habe es seit der Volksschule hautnah erleben müssen. Manche Lehrer haben Schüler angerempelt, bloß weil sie jüdisch waren. Der Antisemitismus in Österreich war besonders absurd, weil er sogar von Juden ausgeübt wurde. Ich erinnere mich besonders unangenehm an den Onkel des späteren Bundeskanzlers Kreisky, den ich in der Realschule hatte – ein getaufter Jude, der uns fürchterlich behandelt hat.

weiterlesen

Advertisements

Gibt es einen Gott?

Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA
Die Frage nach der Existenz Gottes ist in erster Linie eine Glaubensfrage. Unser Kolumnist Matthias Warkus erklärt, wie Philosophen sich ihr nähern.

Von Matthias Warkus | Spektrum.de

Wenn man mit Philosophie zu tun hat, erwarten viele Leute von einem, dass man eine Meinung dazu hat, ob es Gott gibt oder nicht. Mit dieser Ansicht bin ich bereits während meines Studiums konfrontiert worden und seitdem immer wieder. Meine erste Kolumne in dieser Reihe erhielt teilweise entrüstete Kommentare, allein weil das Wort „Gott“ darin vorkam. Manche scheinen regelrecht zu erwarten, dass man als Philosoph auch automatisch Atheist sein muss.

Tatsächlich musste ich mich bereits in meinem ersten Semester an der Universität in einer Pflichtveranstaltung mit der Frage nach der Existenz Gottes auseinandersetzen. Außerdem schleppte mich ein Kommilitone in ein Seminar namens „Gottesbeweise im 20. Jahrhundert“. Die Veranstaltung enthielt exakt das, was auf der Packung stand: Wir redeten das ganze Semester lang darüber, wie Philosophen der jüngeren Vergangenheit versucht hatten, zu beweisen (oder zu widerlegen), dass Gott existiert.

weiterlesen

Wo ist die Grenze bei Witzen über Kirche und Religion?

Winni Rau ist ein Urgestein der »Stunksitzung« in Köln. Foto: Jürgen Kappel
Es geht gut los. Die Kirche macht den Aufschlag in der diesjährigen Kölner Stunksitzung: Karl Marx und Friedrich Engels stehen auf einem Podest der Bühne im »E-Werk« und suchen mit Ferngläsern nach populären Personen, die sich für die Interessen der Arbeiter einsetzen.

Von Jürgen Kappel | Kirche+Leben

Viele bekannte Gesichter laufen an ihnen vorbei. Zum Beispiel der amerikanische Präsident Donald Trump, der, so behauptet er jedenfalls, ein Herz für amerikanische Arbeiter hat. Und natürlich darf auch Sahra Wagenknecht nicht fehlen, die mit scharfer Intelligenz die Rechte der proletarischen Masse medienwirksam einfordert.

Doch Marx und Engels sind nicht zufrieden. Immer wieder schütteln sie die Köpfe. Am Schluss läuft Papst Franziskus am Podium vorbei. Die beiden Kommunisten sind begeistert. Der Papst ist ein Mann nach dem Geschmack der beiden. Doch bei aller Begeisterung sind sie sehr irritiert über die Veränderung in der Kirche.

Kardinal Meisner war oft ein Ziel

So gut kommt die Kirche selten während der Stunksitzung weg. In der Vergangenheit wurden Vertreter des kirchlichen Bodenpersonals und ihre Äußerungen häufig aufgespießt. So häufig, dass für eingefleischte Katholiken die Grenzen des guten Geschmacks übertreten wurden.

weiterlesen

Bernd(Björn) Höcke: Dodo des Monats Januar 2018

Dodo des Monats Januar 2018 ©HFR

Es ist nicht Riad, nicht Dschidda und auch nicht Mekka, von denen die Bedrohung des christlichen Abendlandes ausgeht. Der saudische Wahhabismus und die Spielart der Salafiyya auch nicht. Das islamistische Übel beginnt am Bosporus, glaubt man Björn Höcke, dem thüringischen Landesvorsitzenden der Alternative für Deutschland. Oder besser, dem völkischen Volk, welches in Thüringen lebt und für das er vorgibt zu sprechen. Das Volk, das Deutsche, hat es ihm angetan, er verspricht Großes, Deutschland den Deutschen, es bleibt abzuwarten in welchen Grenzen Höcke seine Deutschtümelei verortet wissen will. Momentan ist das noch sein Geheimnis, gilt es doch Deutschland von den „Muselmannen“ zu befreien und dem wiederentstehenden Osmanischen Reich Sultan Erdogans rechtzeitig entgegenzutreten.

Lassen wir ihn zu Wort kommen.

„Das, was wir jetzt noch nicht durchsetzen können, weil wir nicht die Macht haben – aber wir werden die Macht bekommen – und dann werden wir das durchsetzen, was notwendig ist, damit wir unser freies Leben leben können. Dann werden wir die Direktive ausgeben, dass am Bosporus mit den drei großen M, Mohammed, Muezzin und Minarett, Schluss ist, liebe Freunde!“Björn Höcke, Eisleben

Es gilt den Islam in der Türkei zu verbieten, mittels Direktive. Die Methode ist uns nicht unbekannt, seit dem gescheiterten Putsch in der Türkei, wird das Land mittels Direktiven Erdogans regiert. Die Methode hat er also geklaut, viel besseres als Direktiven herauszugeben fällt ihm nicht ein. Da er in Thüringen, bei der nächsten Landtagswahl 2019, Ministerpräsident werden will konstruieren wir den Fall, dass er es schafft. Also, Ministerpräsident Höcke verbietet mittels Direktive den Islam am Bosporus, Mohammed, Muezzin und Minarett sind am Ende. Donald Trump lässt sich von seinem Berater erklären, dass die Thüringer kein Indianer-Volk aus den Black Hills sind, die kommunistische Partei Chinas verwendet einen Globus, da steht nur DDR. Verwirrung, global und international. Polen versetzt die Armee in erhöhte Gefechtsbereitschaft, weil sie damit rechnen, dass Höcke mittels Direktive Ostpreussen, Pommern und Schlesien, einschließlich Danzig, zum deutschen Volke gehörig erklärt. Und so werden Höckes Thüringer, Glasbläser, Spielzeugmacher, als Volk versteht sich, zu Eroberern. Der einzige, der wirklich handelt ist ein Psychiater. Er schickt vier kräftige Pfleger, die Höcke in der Bewegungsfreiheit hemmen und steckt ihn die Klappse. So könnte es sein, die Realität ist leider eine andere.

Nichts ist so obskur wie der Begriff des Volkes, eine willkürliche Setzung. Wir sind die in.group und zeigen allen anderen, wie wir uns Freiheit vorstellen, die out.group landet in Lagern, wird deportiert oder gleich erschossen. Hatten wir schon, die Resultate sind weithin bekannt, die Höckes bedienen sich demagogischer Metaphern, das Kollektiv Gleichgesinnter wird zur verbalen Gewaltzelle, noch.

Da es gilt das christliche Abendland zu retten, können die Kelles, von Storch‘, Beverfoerdes et al für die Verdummung der Kinder sorgen und ihre christlichen Bildungspläne des 19. Jahrhunderts in der Praxis umsetzen. Den abendländischen feministischen Spinnern wird der Garaus gemacht, für Frauen gilt dann wieder Kinder, Küche, Kirche.

Und weil das Volk angeblich so wichtig ist, die Sicht Heinrich Heines zum Thema:

O das Volk, dieser arme König in Lumpen, hat Schmeichler gefunden, die viel schamloser, als die Höflinge von Byzanz und Versailles, ihm ihren Weihrauchkessel an den Kopf schlugen. Diese Hoflakaien des Volkes rühmen beständig seine Vortrefflichkeiten und Tugenden, und rufen begeistert: wie schön ist das Volk! wie gut ist das Volk! wie intelligent ist das Volk! – Nein, ihr lügt. Das arme Volk ist nicht schön; im Gegenteil, es ist sehr häßlich. Aber diese Häßlichkeit entstand durch den Schmutz und wird mit demselben schwinden, sobald wir öffentliche Bäder erbauen, wo Seine Majestät das Volk sich unentgeltlich baden kann. Ein Stückchen Seife könnte dabei nicht schaden, und wir werden dann ein Volk sehen, das hübsch propre ist, ein Volk, das sich gewaschen hat. Das Volk, dessen Güte so sehr gepriesen wird, ist gar nicht gut; es ist manchmal so böse wie einige andere Potentaten. Aber seine Bosheit kommt vom Hunger; wir müssen sorgen, daß das souveräne Volk immer zu essen habe; sobald allerhöchst dasselbe gehörig gefüttert und gesättigt sein mag, wird es euch auch huldvoll und gnädig anlächeln, ganz wie die andern. Seine Majestät das Volk ist ebenfalls nicht sehr intelligent; es ist vielleicht dümmer als die andern, es ist fast so bestialisch dumm wie seine Günstlinge. Liebe und Vertrauen schenkt es nur denjenigen, die den Jargon seiner Leidenschaft reden oder heulen, während es jeden braven Mann haßt, der die Sprache der Vernunft mit ihm spricht, um es zu erleuchten und zu veredeln. So ist es in Paris, so war es in Jerusalem. Laßt dem Volk die Wahl zwischen dem Gerechtesten der Gerechten und dem scheußlichsten Straßenräuber, seid sicher, es ruft: »Wir wollen den Barnabas! Es lebe der Barnabas!« – Der Grund dieser Verkehrtheit ist die Unwissenheit; dieses Nationalübel müssen wir zu tilgen suchen durch öffentliche Schulen für das Volk, wo ihm der Unterricht auch mit den dazugehörigen Butterbröten und sonstigen Nahrungsmitteln unentgeltlich erteilt werde.Heinrich Heine, Geständnisse – Kapitel 5, Projekt Gutenberg.de

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Evangelisches Jugendmagazin „EJaktuell“ – warum nicht „EJakulat“

Der Titel dieses Evangelischen Jugendmagazins ist eher fragwürdig. Foto: Evangelische Jugend Pfalz
  • Der Name eines evangelischen Jugendmagazins sorgt im Netz für Spott
  • „EJaktuell“ ruft bei vielen sexuelle Assoziationen hervor

DERWESTEN

Kirche und Sexualität – das ist seit jeher eine pikante Kombination. Der Titel eines evangelischen Jugendmagazins könnte diese beiden Themen nicht offensichtlicher verbinden – und sorgt damit im Netz für ordentlich Spott und Hohn.

„EJaktuell“ ist der Name des Magazins der Evangelischen Jugend Pfalz. Viele Internetnutzer machen sich nun darüber lustig.

weiterlesen

Wahl Dodo des Monats Januar 2018

Dodo des Monats Januar 2018 ©HFR

Kaum waren die letzten Knaller der Silvesternacht verklungen, die Raketen erloschen schritt die politisch-religiöse Bande von Ehrwürdigkeiten daran die geleerten Sprechblasen mit Unsinn, kruder Weltsicht und jeder

Menge Bullshistic zu füllen.Protestantin Merkel tat was sie in den letzten Jahren so erfolgreich ausgeübt hatte, Aussitzen, Katholik Seehofer zerfaserte sich mit seinem ungeliebten Finanzminister Söder, so dass die zweite Reihe der Hofschranzen des Kanzlerinnenamtes in die Öffentlichkeit drängen konnten. Bei zelebrieren von Tee versuchte Gabriel ein paar Rüstungsgeschäfte gut christlich an den Mann zu bringen und scheiterte grandios an der neurotischen Politik seines Kollegen aus der Türkei. Die Pfaffen der Kirchen brachten ungehinderte ihre rückwärts gewandte Weltsicht ans Wahlvolk und sehnt sich nach alten Zeiten, alter Größe und Herrlichkeit.

Die Wahl ist bis zum 07. Februar 2018, 18:00 Uhr befristet. Am folgenden Tag, wird der Gewinner gewürdigt werden.

  1.  Mustafa Yoldas, „gebt ihm einen Kampfanzug und ab ins Kurdengebiet.“
  2.  Ansgar Puff, „Willkommen im Mittelalter.“
  3.  Michael Borgholte, „verhandelt lieber mit konservativen Islam-Verbänden, Flexibilität geht anders.“
  4.  Georg Welker, „möchte die Geschichte unter der Hitler-Glocke neu deuten.“
  5.  Bernd(Björn) Höcke, „will das christliche Abendland in Istanbul retten.“
  6.  Uwe Becker, „5 Millionen Euro Steuergelder für arme, bettelnde Christenkirchen.
  7.  Manfred Scheuer „erkennt die Menschenrechte nicht an, warnt aber vor aggressiven Atheismus.“
  8.  Heinrich Bedford-Strohm, „bestimmt über Frauen, die ihn nichts angehen, mag nur Werbung für seinen imaginären Daddy.“
  9.  Franz-Josef Overbeck, „braucht die mögliche islamische Militärseelsorge um seine christliche vor dem Koma zu retten.“
  10.  Heiner Koch, „weg mit dem Berliner Neutralitätsgesetz, Freiheit für das Joch unterm Kreuz.“
  11.  Johanna Rahner, „islamische Theologie als Waffe gegen den Terror. Katholischer Größenwahn.“
  12.  Stephan Weil, „Niedersachsen braucht einen Reformationstag um die Kultur des Antisemitismus Luthers zu pflegen.“
  13.  Jens Maier, „gelebter Rassismus.“
  14.  Aiman Mazyek, „sollte endlich seine Version des Korans offenlegen.
  15.  Rainer Maria Woelki, „lebt in der Angst, dass mittels CRISPR ein Woelki geklont werden könnte.“

Weiterlesen „Wahl Dodo des Monats Januar 2018“

“Wir sind unserem Gott furzegal”

Er glaubt an das Fliegende Spaghettimonster und setzt sich für Toleranz und gegen Diskriminierung ein: Erpi Bruno ist Mitgründer der italienischen Pastafari-Kirche.

Von Lisa Maria Gasser | salto.bz.de

WWAPD? What Would A Pirate Do?
Was würde ein Pirat tun? Diese Frage steht über allem im Leben eines Pastafaris. Er verehrt das Fliegende Spaghettimonster, glaubt daran, dass es die Welt erschaffen hat. Und im Pastafari-Paradies warten ein Biervulkan und eine Stripper- und Stripperinnen-Fabrik.
Die Anhänger wandeln mit einem Nudelsieb auf dem Kopf umher, bisweilen sind sie auch als Piraten unterwegs.
Was wie ein Spaß klingt, ist für Erpi Bruno alles andere als das. Er ist Bischof, “Frescovo” von Brixen, sein Pastafari-Name lautet “Fra Bernardo de la Fiasca”. Er hat die italienische Kirche des Heiligen Spaghettimonsters mit gegründet, ist Mitglied des “Erektionsteams” und “Ritter des Pastafari-Tempelordens”. “Es handelt sich dabei um selbsternannte Titel – genauso wie jene anderer Religionen”, präzisiert der überzeugte Pastafari.

salto.bz: Für die, die es nicht wissen: Was ist der Pastafarianismus?

Erpi Bruno: Der Pastafarianismus ist eine ernst zu nehmende Religion

Tatsächlich? Man könnte meinen, es sei Satire, eine Parodie!

Wir sind weder als Parodie, oder Satire zu verstehen, sondern eine Religion wie jede andere, auch wenn wir von außen etwas “abstrus” erscheinen mögen. Wir wollen jedoch zeigen, dass eigentlich alle Religionen von außen betrachtet “bizarr” erscheinen.

weiterlesen

Insekten sind das neue Superfood

Nur Mut. Max Kultscher von der „Bug Foundation“ serviert den Insektenburger in kleinen Schälchen.Foto: Anna Pia Möller
Auf der Grünen Woche werden Würmer und Insekten als Fleischalternative angepriesen. Den Besuchern schmeckt’s – mit Ausnahmen.

Von Anna Pia Möller | DER TAGESSPIEGEL

Schnaps, Currywurst und Schaummäuse – so präsentiert sich Berlin auf der Grünen Woche. Ganz typisch, ganz traditionell, und wenig innovativ. „#berlin“ steht über dem Halleneingang. Auch der Hashtag wirkt gewollt cool und etwas verbraucht. Dabei ist die Hauptstadt doch als Trendsetter bekannt. Auf der Landwirtschaftsmesse überlässt sie diese Rolle aber anderen.

Zum Beispiel dem niedersächsischen Osnabrück. Die Stadt ist mit einem hippen Start-Up vertreten. Auf gerade mal vier Quadratmetern präsentieren David Quitmann und Max Kultscher die „Bug Foundation“. An Aufmerksamkeit mangelt es ihnen trotzdem nicht, denn was sie anbieten, ist auf den knapp 45 000 Quadratmetern Messegelände einmalig: Insektenburger. Statt Rind, Schwein oder Hähnchen stecken hier Buffalowürmer in den Burgerpatties.

weiterlesen

Der Kölsche Stang en d’r Monstranz – fiese Möpp

Das Kölsch in der Monstranz empört Christen. Foto: Richard Bongartz
Der Orden der Karnevalsfründe Durschlöscher ruft die Kirchen auf den Plan. Er zeigt eine Monstranz, in deren Inneren statt der Hostie ein Kölschglas steht – angebetet von durstigen Jecken.

Von Richard Bongartz | General Anzeiger

Wie weit dürfen Karnevalisten mit Satire und Persiflage gehen? Wo diese Grenze verläuft, muss immer wieder neu ausgelotet werden. So sorgt der aktuelle Orden der Karnevalsfründe Durschlöscher für Aufsehen – und für Ärger. Er zeigt eine Monstranz, in deren Inneren statt der Hostie ein Kölschglas steht – angebetet von durstigen Jecken. Nachdem der GA den Orden vorgestellt hatte, rief das nicht nur Leser auf den Plan, sondern auch die katholische und evangelische Kirche in Bonn.

„Wie weit soll unsere Gesellschaft noch sinken, was Achtung und Respekt vor den Gefühlen anderer Mitmenschen angeht?“, fragt Leserin Margit Schmitt und spricht von einem „Schandmal-Orden“.

weiterlesen

The Story of ‚Hyperchess,‘ a 3D Chess Game Inspired by Star Trek

Image: Wikimedia Commons
Max Chappell spent a lifetime developing an outlandish 3D chess game and selling it at Star Trek conventions.

By Jason Johnson | MOTHERBOARD

In 1993, Max Chappell, an obscure board game designer from San Diego, California, loaded his Plymouth Voyager minivan with a bunch of funky-looking chess sets and headed north. A Star Trek convention was being held at the Westin Bonaventure in downtown Los Angeles, and Chappell smelled an opportunity to hawk his singular creation, a 3D chess game called Hyperchess.

Hyperchess is a tale of two obsessions: one with chess, and the other with Star Trek. If one of these obsessions is more vital than the other, it would be Star Trek. To your average chess player, Hyperchess was just a weird chess game. But to a subset of Trekkies in the mid-90s, Hyperchess was a weird chess game that kind of looked like the iconic chess board from Star Trek: The Original Series.

“Star Trek fans just loved it,” Chappell, who is 69 years old, told me on the phone. “They thought that that my game was the original chess board that was on TV. But it wasn’t. It was actually a playable game.”

read more

Do We All See the Woman Holding an iPhone in This 1856 Statue?

„The Indian Girl, or The Dawn of Christianity“ by Erastus Dow Palmer (1856). Image: Metropolitan Museum of Art
For a good century and a half, „The Indian Girl“ solely depicted a Native American woman holding a crucifix. At some point, that changed.

By Brian Anderson | MOTHERBOARD

Al MacDonell was cruising the Metropolitan Museum of Art one day a few years ago when he found himself in an out-of-the-way corner of the American Wing, where the lone statue in a room full of paintings and a pair of busts caught his eye. It was a standing, semi-nude woman studying a crucifix held in her right hand. It was the first time MacDonell had ever seen the piece, and it hit him in an instant.

“I do remember walking into that room and seeing her and immediately laughing,” he said.

There in Gallery 759, amid the Thomas Coles and works by other artists of the Hudson River School, the style that dominated the art scene in the United States from roughly 1835 to 1850, MacDonell couldn’t help but see something unintended in the topless statue’s original form. The female subject, set on a slight pedestal and depicted in a moment of quiet enchantment, might well be holding a small Christian cross. But it also happens to look like she’s looking down at her mobile device, MacDonell thought, so much so that he turned to a woman who happened that day to be there in the gallery with him, a total stranger, to see if it wasn’t just him.

“Does anything strike you as odd about this?” he asked.

read more

Sex oder Sozialismus?

Kultur wird zum Erklärungsmuster für vieles, wenn nicht für alles. Aber was fällt dabei unter den Tisch? (Bild: PD)
Erklärt Kultur alles? Terry Eagleton macht sich auf die Suche nach den blinden Flecken der postmodernen Geisteswissenschaften.

Von Oliver Pfohlmann | Neue Zürcher Zeitung

Dass ein Autor die Bedeutung seines Gegenstandes herunterspielt, kommt eher selten vor. Terry Eagleton erinnert dennoch daran, dass es Wichtigeres gibt als die «Kultur», der sein neuestes Buch gewidmet ist. Überhaupt haben für den britischen Literatur- und Kulturwissenschafter die heute zentralen Probleme der Menschheit, der Klimawandel zum Beispiel oder Hunger, zwar kulturelle Aspekte, sind aber im Kern von handfest materieller Natur.

Der 74-jährige Marxist und Skeptiker hat sich zunehmend den, wenn man so will, letzten Dingen zugewandt – in Büchern wie «Der Sinn des Lebens» (2008), «Das Böse» (2011) und «Der Tod Gottes und die Krise der Kultur» (2015). Nun zieht er wieder gegen seinen Lieblingsgegner zu Felde: die Postmoderne. Deren Vertretern in den Geisteswissenschaften wirft er vor, die «Kultur» zu einer Art Generalschlüssel für sämtliche Aspekte der gesellschaftlichen Realität erhoben zu haben.

weiterlesen

Klimawandel-Ignoranz – die Wut des Harald Lesch

Der Astrophysiker und Moderator kritisiert in Tutzing die Abkehr von Klimazielen bei den Sondierungsgesprächen. Bei manchen Aussagen könnten ihm die „Lynchdrüsen“ schwellen.

Von Manuela Warkocz | Süddeutsche Zeitung

Mit diesem Gastredner bewiesen die Grünen-Kreisvorsitzenden Kerstin Täubner-Benicke und Bernd Pfitzner ein glückliches Händchen. Der Andrang zum Neujahrsempfang der Grünen mit Harald Lesch im Tutzinger Schloss war am Montagabend enorm. Über 200 angemeldete Zuhörer, darunter viele Nicht-Grüne, wollten im Gartensaal den bekannten Astrophysiker und Moderator der von 1998 bis 2007 ausgestrahlten Wissenschaftsreihe Alpha-Centauri erleben. 20 weiteren Interessenten hatte der Kreisverband am selben Tag absagen müssen. Als Gastgeber begrüßte der Tutzinger Kreisrat und Bürgermeisterkandidat Pfitzner unter anderem die Direktorin der örtlichen Akademie für Politische Bildung, Ursula Münch, und die zum Monatsende scheidende evangelische Pfarrerin Ulrike Wilhelm – großes, bedauerndes „Ohh“ des Publikums.

weiterlesen

Kanada: Kritik an Premier Trudeau wegen Karikatur des Abendmahls

Bild: Hon. Candice Bergen, MP, Facebook

Eine Parlamentsabgeordnete wirft dem kanadischen Premierminister vor, das Christentum verhöhnt und lächerlich gemacht zu haben. Er ist auf einem Foto zu sehen, das ihn in einem Pullover mit einer Karikatur von Da Vincis ‚Das letzte Abendmahl’ zeigt.

kath.net

Candice Bergen, eine konservative Abgeordnete des kanadischen Parlaments, hat Justin Trudeau, dem Premierminister ihres Landes, vorgeworfen, sich die christliche Religion verhöhnt zu haben.

Sie bezieht sich in ihrer Kritik auf ein Foto, das den Premierminister und seinen Bruder Alexandre in einem Pullover zeigt, auf dem Leonardo Da Vincis berühmtes Gemälde „Das letzte Abendmahl“ zu sehen ist. An Stelle der Gesichter sind gelbe „Smileys“ zu sehen, die derart veränderten Figuren tragen bunte, spitze Hüte auf den Köpfen. Auf den Tellern liegen Kuchenstücke, über der Szene ist die Aufschrift „Happy Birthday“ zu lesen (siehe Bild).

weiterlesen

Dodo des Monats Dezember 2017: Dirk Behrendt

Dodo des Monats Dezember 2017 ©HFR

Der Berliner Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dirk Behrendt, möchte muslimischen Lehrerinnen das Tragen eines Hijab zu erlauben.

Dem Wunsch des Senators steht das Berliner Neutralitätsgesetz entgegen.

Lehrkräfte und andere Beschäftigte mit pädagogischem Auftrag in den öffentlichen Schulen nach dem Schulgesetz dürfen innerhalb des Dienstes keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole, die für die Betrachterin oder den Betrachter eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft demonstrieren, und keine auffallenden religiös oder weltanschaulich geprägten Kleidungsstücke tragen. Dies gilt nicht für die Erteilung von Religions- und Weltanschauungsunterricht.Gesetz zu Artikel 29 der Verfassung von Berlin.Vom 27. Januar 2005.GVBl. 2005, 92

Behrendt sieht Diskriminierung für Lehrerinnen, die auf Grund ihrer Religion Kopftuch tragen wollen.

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Kopftuchtragende Frauen sind nichts anderes als glückliche Sklaven. Die Not Sklavin einer Religion zu sein wird zur Tugend. Nicht wenige behaupten ihre Verhüllung freiwillig zu tragen. Warum nehmen sie dann diese nicht freiwillig wieder ab? Und schon wird die Freiwilligkeit ad absurdum.
Der Senator meint die Diskriminierung liege in der Einstellung von muslimischen Lehrern begründet, die ja völlig unverschleiert daher kämen. Wie grünäugig muss man sein derart zu denken und zu unterstellen. Es sind eben jene Männer, die ihren Frauen die Freiwilligkeit der Verhüllung einreden. Welche naive Weltsicht steht hinter der Auffassung ein Gesetz aufzuweichen, welches religiös-weltanschauliche Neutralität für alle garantiert. Der säkulare Staat mischt sich nicht in die Dinge des Glaubens ein, sichert aber auch, dass er selbst weltlich neutral bleibt. Das gewährleistet die Handlungsfähigkeit des Staates gegenüber jedweder Religion und Weltanschauung. Der Pastafari-Lehrer kann nicht mit dem Nudelsieb auf dem Kopf zum Unterricht erscheinen, der Hindu darf seinen geliebten Ganesh nicht aufs Pult stellen usw. In weltlichen Angelegenheiten bestimmt der Staat, in Sachen Himmel und Hölle die vermeintlichen irdischen Hilfskräfte imaginärer Himmelsgeister.

Was wäre denn die Signalwirkung einer Lehrerin mit Hidschab? Schon jetzt werden muslimische Schülerinnen von Mitschülern unter Druck gesetzt. Der Druck wird auch aus den Moscheen heraus an die Schülerinnen vermittelt. Die kopftuchtragende Lehrerin wird zum Hebel den Druck auf muslimische Schülerinnen zu erhöhen.
Behrendt meint, Mission finde trotz Kopftuch nicht statt. Bei solch geradezu kindlicher Naivität entsteht die Frage wie man Senator in Berlin werden kann. Eine kopftuchtragende Lehrerin ist Dauermission, Propaganda. Außerdem, wie will er überprüfen, dass eben keine Mission stattfindet. Das Kopftuch höchst selbst steht für Handlungen die mit unseren Grundrechten nicht korrespondieren. Die glückliche Sklavin diskriminiert sich selbst, sie begibt sich in eine Rolle als Frau, welche dem Gleichberechtigungsgedanken des Grundgesetzes entgegensteht. Dort liegt die Diskriminierung muslimischer Kopftuchträgerinnen. Kindern soll vorgelebt werden, dass Frauen nur an Männer herantreten können, dürfen, wenn sie Kopftuch tragen. Gehts noch? 300 Jahre Aufklärung im Müll der Geschichte.
Ich würde mein Kind sofort von der Schule nehmen, angesichts dieser religiösen Indoktrinationsversuche.
Heute reden wir über kopftuchtragende Lehrerinnen, morgen darf der Scientologen-Lehrer seine Xenu-Puppe den Kinder vorführen. Vielleicht will ja der Berliner Justizsenator eine religiös-plurale Theokratie.
2001 urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte: Das Erziehungsrecht der Eltern und die negative Religionsfreiheit des Kindes (also frei von Religion zu sein) sowie der staatliche Bildungsauftrag müssen höher bewertet werden, als das Recht auf freie Berufswahl der Lehrerin.

Die Grünen-Abgeordnete Bettina Jarasch auf dem Parteitag der Grünen im Dezember 2017: „Das Neutralitätsgesetz gehöre auf den Prüfstand.“

Es ist erschreckend zu sehen wie angebliche Feministinnen religiöse Unterdrückungsszenarien legitimieren wollen, unabhängig der Tatsache, sich selbst lächerlich zu machen.
Mit den Berliner Grünen werden wir es erleben, religiöser Mummenschanz auf den Richterbänken, die Richterin in Burka und über allen schwebt das Kreuz. Lichtenergie, Gong-Meditation, die grinsende Glatze vom Dalai Lama hängt neben den Lattenjupp. Die Burka-Polizistin und die Niqab-Frau vom Ordnungsamt, die grüne Welt pluralen Gotteswahns. Wer es versucht allen recht zu machen hat nicht mehr alle Latten am Zaun.

Behrendt verweist auf die derzeitige Rechtslage. Kopftuch-Lehrerinnen können in Berlin auf Entschädigung klagen, wenn sie nicht eingestellt werden. Dieser juristische Streit ist aber noch nicht letztinstanzlich entschieden. Das vom Senator ebenfalls zitierte Bundesverfassungsgericht hat „pauschale Kopftuch-Verbote“ auch nur dann als rechtswidrig eingestuft, wenn nicht alle äußeren religiösen Bekundungen unterschiedslos für alle Glaubens- und Weltanschauungsrichtungen verboten werden.

Die freudige Einfalt von Dirk Behrendt wird uns eine Vielfalt bescheren, die selbst Marokko und Tunesien als fundamentalistischen Islam erkennen werden.
Das Kopftuch ist ein religiöses und politisches Statement, wer das nicht erkennt leidet unter kognitiven Dissonanzen. Das Erschreckende daran, wie leicht Politik Erfüllungsgehilfe religiösen Konservatismus wird, statt liberal dem Freiheitsgedanken zu folgen.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Nach Storch-Satire Twitter sperrt „Titanic“-Account

Das Satiremagazin „Titanic“ kann nicht mehr auf seinen Twitter-Account zugreifen. Der Kurznachrichtendienst habe den Zugang gesperrt und für die Rücknahme zur Bedingung gemacht, einen parodistischen Tweet zu löschen, teilte das Magazin am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.

(Anm.:Der Titanic-Account bei Twitter ist inzwischen freigeschaltet)

evangelisch.de

Die „Titanic“ hatte zuvor mehrere satirische Tweets unter dem Namen der AfD-Politikerin Beatrix von Storch verbreitet.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Storch hatte sich bei Twitter über einen arabischsprachigen Tweet der Kölner Polizei zu Silvester geärgert und laut Medienberichten von „barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ geschrieben. Das Satiremagazin griff dies auf und twitterte am Dienstag „Wisst Ihr, was Twitter auf Arabisch heisst, liebe @polizei_nrw_k? Ja? Pfui! Ich weiß es nicht – denn das letzte, was ich haben will, sind besänftigte barbarische, muslimische, gruppenvergewaltigende Männerhorden! (bvs)“, wobei sich das Kürzel „bvs“ auf die angebliche „Gasttwitterin“ Storch bezog. Beide Tweets sind inzwischen nicht mehr abrufbar, Storchs Äußerung wird von der Staatsanwaltschaft Köln auf strafrechtliche Relevanz geprüft.

weiterlesen

„Charlie-Hebdo“-Chef: Meinungsfreiheit wird „Luxusprodukt“

Titelblätter der ersten Charlie-Hebdo-Ausgabe nach den Morden in der Redaktion im Jänner 2015. – APA/AFP/JOEL SAGET
Der Chefredakteur der französischen Satirezeitung zieht drei Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf die Redaktion mit zwölf Todesopfern eine bittere Bilanz.

Die Presse.com

Die Meinungsfreiheit wird zum „Luxusprodukt“: Diese bittere Bilanz zieht der Chefredakteur der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“, Riss, drei Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf die Redaktion mit zwölf Todesopfern. Er beklagt in einem Leitartikel die enormen Kosten für die Sicherheit der Zeichner und Autoren des Blattes.

Pro Jahr müssten 800.000 Exemplare von Charlie Hebdo verkauft werden, nur um die Kosten zum Schutz der Mitarbeiter zu decken, schreibt Riss in dem Meinungsartikel in Charlie Hebdo vom Mittwoch, welcher bereits am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Die Meinungsfreiheit werde damit „zum Luxusprodukt wie ein Sportwagen“ – wobei er sich offenbar nur auf die Terrorgefahr bezieht, nicht auf andere Gängelungen.

weiterlesen

Wahl Dodo des Monats Dezember 2017

Dodo des Monats Dezember 2017 ©HFR

Der Monat Dezember ist schon ein besonderer. Besonders deshalb, weil er zwar am Ende des Jahres liegt, aber der Beginn eines großen Märchens ist. Formte Gott den ersten Menschen aus Dreck, den zweiten produzierte er mit einem Klon-Experiment, entschied er sich nun, per Geburt auf der Welt zu erscheinen. Maria war sein Opfer, durch heterologe Insemination schwanger, wuchs Gott aus sich selbst heraus zum Baby Jesus. Justament in einem Stall, ließ er sich auf dem üblichen Weg zur Welt bringen. Alle mögliche Komplikationen in Kauf nehmend wird das Fest seiner Geburt überschwenglich gefeiert. Im Rahmen dessen muss man die Äußerungen von Aposteln, Politikern und Bescheidwissern sehen, die im Monat Dezember zur Höchstform religiöser Bullshistic aufliefen.
Die Wahl ist bis zum 07. Januar 2018, 18:00 Uhr befristet. Der Gewinner wird, wie üblich am folgenden Tag, hier gewürdigt werden. Viel Spaß!

Hier sind die Kandidaten.

  1.  DiTiB, „Gottesknechte von Erdogans Gnaden warnen vor Intoleranz in der Gesellschaft.“
  2.  Annegret Kramp-Karrenbauer, „rückwärtsgewandte CDU-Politikerin, die Frauen ihre Grundrechte nehmen will.“
  3.  Georg Welker, „Pfarrer im Ruhestand will seine Hitler-Glocke behalten.
  4.  Martin Hein, „Mannsbild möchte Frauen kontrollieren, bis zur Gebärmutter.“
  5.  Aiman Mazyek, „beschwört die Gleichheit aller Religionen.“
  6.  Heiner Koch, „Minderheiten-Apostel will maximal Staatsknete abgreifen.“
  7.  Dirk Behrendt, „will Kopftücher in Schulen sehen, Bullshit walks.“
  8.  Heinz Josef Algermissen, „mag Frauen als katholische Zuchtstuten.“
  9.  Rainer Maria Woelki, „mag politisches Geschwätz, muss er nicht verantworten.“
  10.  Edith Düsing, „professoraler Blödsinn zu den „Grundtypen“ des Atheismus.“
  11.  Reinhard Marx, dilettiert im die Entscheidung homosexuell zu sein.“
  12.  Jeff Halper, „Mossad ist böse, NanoTec zur Weltherrschaft.“
  13.  Schachweltverband Fide, „lässt sich von den Saudis kaufen und pflegt Antisemitismus.“
  14.  Gergor Gysi, „redet von Normen der Kirchen, Kinderficken?“
  15.  Markus Dröge, „Kirche kooperiert mit den Muslimbrüdern.“

China: Einkaufszentrum stellt Trump-Hund zu Neujahr auf

Goldene Haarlocke und grimmiges Gesicht: Die Statue hat Ähnlichkeiten mit Donald Trump. – (c) imago/VCG
Die Shoppingmall im chinesischen Taiyuan begrüßt das Jahr des Hundes mit einer Replik auf den US-Präsidenten.

Die Presse.com

China bereitet sich auf das chinesische Neue Jahr vor, das im Zeichen des Hundes stehen wird: Ein chinesisches Einkaufszentrum ernannte 2018 daher kurzerhand zum Jahr des Trump-Hundes. Eine Statue, die dem US-Präsidenten sehr ähnelt, soll das Motto veranschaulichen: Mit grimmigem Gesicht, erhobenem Zeigefinger und goldener Haarlocke steht die Hunde-Skulptur vor einem Einkaufszentrum in Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi.

Auch der Volkszeitung, dem offiziellen Blatt der chinesischen Regierung, war der Trump-Hund eine Meldung wert. Zumal Donald Trump 1946 geboren wurde, das ebenso wie 2018 ein Jahr des Hundes war.

weiterlesen

Ein Großteil des Protestantismus ist im Eimer

WELT-Chefredakteur kritisiert Predigten in deutschen Kirchen: „Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?“

kath.net

Ulf Poschardt, der Chefredakteur der „WeltN24“-Gruppe, hat mit einer Twitternachricht Kritik an den den Weihnachtspredigten in deutschen Kirchen geübt. „Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?“, twitterte Poschardt . Sein Tweet wurde von vielen geteilt und heiß diskutiert. Später legte Poschardt nochmals nach und kritisierte ganz konkret die Protestanten in Deutschland: „Wie im Eimer ein Großteil des Protestantismus ist, merkt man, wenn diese Konfession nicht mehr zwischen Glaube und Politik trennen kann oder will.“