Größtes männliches Vorbild: Jesus nur auf Platz zwei

democraticunderground.com

Sehen die Deutschen Jesus noch als Vorbild? Geht es nach einer aktuellen Umfrage, lautet die Antwort: ja. Doch für Platz eins hat es leider nicht gereicht. Den belegt ein anderer „Heilsbringer“.

katholisch.de

Der Sohn Gottes spielt im öffentlichen Bewusstsein offenbar doch noch eine Rolle: Jesus Christus liegt auf Platz zwei der größten männlichen Vorbilder der Deutschen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Mafo.de“, die im Auftrag des Männermagazins „Playboy“ durchgeführt wurde. Demnach würden ihn 11 Prozent der Frauen und 14,1 Prozent der Männer ihren eigenen Söhnen als Vorbild empfehlen. Für die Umfrage wurden 1.066 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer aus Deutschland herangezogen. Zur Auswahl standen 36 bekannte Männer.

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Richard Dawkins und die Verteidigung menschlicher Vernunft

Richard Dawkins: Forscher aus Leidenschaft. Foto: Ralf Julke
Von fundamentalen Dummköpfen nicht irre machen lassen

Ralf Julke | Leipziger Internet Zeitung

Es ist erstaunlich: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kämpfen wir nun wieder gegen ein Dunkelmännertum, das eigentlich in dieser Vernunftfeindlichkeit zuletzt im 17. Jahrhundert zu finden war. Es wird an Verschwörungstheorien und Astrologie geglaubt, an göttliche Pläne und heimliche Kräfte. Und umso mehr fällt ein Bursche auf, der seit Jahrzehnten mit Witz und Sarkasmus für die Benutzung des gesunden Menschenverstandes wirbt.

Zum ersten Mal so richtig ins Hornissennest gestochen hat der englische Evolutionsbiologe Richard Dawkins ja bekanntlich 1976 mit der Veröffentlichung seine Buches „The Selfish Gene“, das in der deutschen Variante dann als „Das egoistische Gen“ erschien. Was natürlich all den Diskutanten, die nur das Wörtchen „egoistisch“ lasen, suggerierte, Dawkins würde die Gene geradezu personifizieren und den Egoismus zur neuen Triebkraft der Evolution erklären. Tatsächlich erzählte er mit seinem Buch sehr plastisch, wie die darwinistische Evolution tatsächlich vor sich geht – nämlich auf Basis der Gene, den Informationsträgern des Lebens.

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Aus Protest: Schwedischer Provider blockiert Elsevier

Bild: heise online
Der umstrittene Wissenschaftsverlag Elsevier zwang einen schwedischen Provider, den Zugang zu Sci-Hub zu blockieren. Die Schweden zeigten Haltung.

Von Daniel Berger | heise online

Der schwedische Internet-Provider Bahnhof sperrt aus Protest den Zugang zu Elsevier. Der niederländische Wissenschaftsverlag hatte zuvor von Bahnhof gefordert, den Zugang zu einigen Domains zu blockieren, darunter die von Sci-Hub. Dabei handelt es sich um eine Art Schattenbibliothek, in der wissenschaftliche Aufsätze bereitstehen, die es sonst nur hinter Bezahlschranken gibt – etwa bei Elsevier.

Weil Sci-Hub das Urheberrecht verletze, sollen Bahnhof und sechs andere Provider ihren Kunden den Zugang zur Plattform verwehren, verlangt Elsevier und ging vor Gericht. Das schwedische Patent- und Marktgericht (PMD) gab dem Verlag Recht. Die Gerichtsentscheidung sei „schrecklich“ und richte sich gegen „die Seele des Internets“, erklärte Bahnhof-Chef Jon Karlung gegenüber TorrentFreak.

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12 Mind-Bending Perceptual Illusions

Breezy Clothing
Everyone loves a good optical illusion. Most people first come across them as kids, and are instantly transfixed. And most of us never quite outgrow them. Even cats seem to enjoy the occasional optical illusion!

By Steve Stewart-Williams | NAUTILUS

The good news, then, for humans and nonhumans alike, is that our illusions seem to be getting better over time. In the age of social media, lots of people are making and sharing them, and the best ones are quickly going viral and setting the new standard. In effect, our illusions are evolving culturally to be more and more powerful.

But although perceptual illusions are fun, they also have important philosophical implications. They show us in a clear and unambiguous way that we don’t directly perceive the world around us. Perceptual experience is a simulation—a mental model—that doesn’t always correspond to the reality it aims to depict.

The following illusions are some of my favorites. Enjoy!

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Die Heiligsprechung der Angela Merkel im grünen Milieu

Die taz nimmt Abschied von ihrer Königin der Herzen und warnt vor „breitbeinigen Nachfolgern“

Peter Nowak | TELEPOLIS

„Vor 28 Jahren, am 2. November 1990, öffnete Angela Merkel die Tür dieses Fischerschuppens in Lobbe, Südost-Rügen. Es war kühler, stürmischer, nebliger als im November 2018.“ Das könnte ein etwas banaler Anfang eines modernisierten Hedwig-Courths-Mahler-Romans sein.

Diese Zeilen handeln tatsächlich von einer Liebesgeschichte, der des grünen Milieus in Deutschland zu Angela Merkel. So beginnt in der aktuellen Ausgabe der taz eine sentimentale Rührstory über den politischen Weg von Merkel. Die Fischerhütte wird da zum romantischen Mythos und gleichzeitig zur Projektion. So geht es in der aktuellen taz-Ausgabe auf vielen Seiten weiter. Anlass ist das absehbare Ende der Ära Merkel-Schäuble nach dem angekündigten Verzicht auf den Unionsvorsitz durch Merkel.

In unterschiedlichen Artikeln wird der Heiligen Angela gehuldigt. Sogar verschiedene Fotografen werden aufgeboten, die daran erinnern sollen, wann sie in der politischen Laufbahn Merkels nach 1990 welches Foto von Merkel aufgenommen haben.

Man reibt sich die Augen und vergewissert sich noch mal, ob man wirklich die Taz vor sich hat und nicht eines der Herz-Schmerz-Blätter, die immer so romantisch den Menschen die Sorgen und Nöte von Prinzessinnen und Grafen nahebringen wollen. Doch kein Zweifel, es ist die taz und für die und das grüne Milieu war Merkel schon länger zur Königin der Herzen geworden.

Immer wieder haben sich in den letzten Jahren Menschen aus diesem Milieu als Merkel-Fans geoutet und dann immer beteuert, mit den Unionsparteien eigentlich nie viel zu tun gehabt zu haben.

Die Bezeichnung als „Szene“ ist wichtig, weil nicht alle Funktionsträger der Grünen vom Merkel-Fieber angesteckt waren. Doch niemand widersprach dem fundamental, weil sie wussten, dass ihnen das nicht gut bekommen würde. Zudem ist mit dem Begriff „Szene“ oder „Milieu“ eben auch das ganze Umfeld der Grünen gemeint, die mit ihrem Habitus dieses Milieu noch immer gut abbildet, auch wenn sie vielleicht in der grünen Partei selbst nicht aktiv sind oder sie vielleicht auch gar nicht wählen.

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Space Pirates Take Warning: This ‚Skull and Crossbones Nebula‘ Is Full of Gas and Baby Stars

Avast, mateys! The Skull and Crossbones Nebula, in the constellation Puppis (or „poop deck“) has two terrifying eyes peering out of a skeletal face in space. Credit: ESO
Avast, mateys! Unsheathe your spyglasses and train them on the southern skies. There sails a star-forging nebula on the horizon, and it’s flying the Jolly Roger from its stellar sails!

By Brandon Specktor | SPACE.com

Ahem Enough of that. The point is, a cluster of stars out there called NGC 2467 looks like an awesome skeletal nightmare mask in the sky — hence its nickname, the „Skull and Crossbones Nebula.“ Today, the European Southern Observatory (ESO) released a new photo of the nebula’s shrieking „mouth“ spitting fresh stars across the cosmic sea.

Keeping with the high-seas theme, the Skull and Crossbones nebula lives in the constellation Puppis, or „the poop deck,“ near the Perseus Arm of the Milky Way. It’s located a few tens of thousands of light-years away from Earth.

The nebula is thought to consist of several young star clusters that have been around for only 1 million or 2 million years at most, and it’s an active stellar nursery for new star formation, according to the ESO. For this reason, scientists interested in the birth of fresh stars have occasionally studied nebula NGC 2467. [11 Fascinating Facts About Our Milky Way Galaxy]

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Als die Hexengöttin mit Bart Brett Kavanaugh verflucht

In Zeiten von Donald Trump greifen einige Amerikaner zu ungewöhnlichen Mitteln, um ihren Missmut auszudrücken: auch zu Okkultismus und Hexenritualen. Mit Friedhoferde im Einmachglas verflucht ein New Yorker Hexenzirkel den neuen Obersten Richter Brett Kavanaugh.

Von Hannes Stein | DIE WELT

In dem kleinen, feinen Esoterik-Buchladen „Catland Books“ versammelte sich ein merkwürdiger Menschenhaufen, während sich der Abend über Brooklyn herabsenkte. Frauen waren eindeutig in der Überzahl, die meisten von ihnen jung; viele trugen Hexenkostüme. Wachskerzen wurden angezündet, Fotos verbrannt.
Auch Erde von einem frischen Grabmal und Sargnägel spielten eine wichtige Rolle. (Die Erde von dem Grabmal wurde in ein Einmachglas gefüllt, damit man immer wieder von seinen magischen Kräften Gebrauch machen konnte.)

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Darwin Award: Die dümmsten Tode der Welt

Bild: tag24.de
Im Jahr 1994 hat eine besonders morbide Internetgemeinschaft den „Darwin Award“ ins Leben gerufen. „Ausgezeichnet“ werden Menschen, die aus außerordentlicher Dummheit aus dem Leben schieden und denen es deshalb nicht mehr möglich ist, ihre Gene zu verbreiten. Benannt wurde der Preis nach Charles Darwin (1809-1882), Vater der Evolutionstheorie und Entdecker der natürlichen Auslese. Hier eine kleine Auswahl aus Preisträgern und Nominierten.

Von Juliane Weigt | TAG24

Der kanadische Rechtsanwalt Garry Hoy versuchte 1993 die Stärke der Fensterscheiben eines Wolkenkratzers in Toronto zu demonstrieren. Er warf sich mit voller Wucht gegen das Glas – das dann zerbrach. Garry Hoy stürzte 24 Stockwerke tief in den sicheren Tod. In einem Zeitungsinterview beteuerte sein Chef später, Garry sei einer seiner intelligentesten Mitarbeiter gewesen…

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Vögel im Vollrausch

Bild: Neue Zürcher Zeitung
Auch Tiere trinken gern mal einen über den Durst. In Neuseeland ist jetzt die trinkfreudige Neuseeland-Fruchttaube zum Vogel des Jahres 2018 gewählt worden.

Elena Panagiotidis | Neue Zürcher Zeitung

Wenn in der Schweiz der Vogel des Jahres gekürt wird, handelt es sich dabei meist um ganz seriöse Tiere. Oft vom Aussterben bedroht, haben sie besondere Talente: Sie singen bezaubernd, können tauchen oder sind Meister im Höhlenbau. So ist der Vogel des Jahres 2018 der Wanderfalke, im Vorjahr war es die Wasseramsel und 2016 der Buntspecht.

In Neuseeland ist nun ein Tier zum Vogel des Jahres gewählt worden, welches einen weniger soliden Lebenswandel pflegt: die Neuseeland-Fruchttaube. Der bunte Vogel, in der Landessprache Kererū genannt, wird von der Umweltschutzgruppe «Forest and Bird», die die Wahl ausschreibt, als «tollpatschig, betrunken, gefrässig und glamourös» bezeichnet.

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Wenn das Brathähnchen wieder Broiler heißt

Bild: DER TAGESSPIEGEL.de
Schwierige Zeiten für die Sprache: Nicht jeder sollte alles sagen. Manchmal hängt es von der Religion ab. Schöne alte Begriffe aber sollten erhalten bleiben. Eine Glosse.

Von Harald Martenstein | DER TAGESSPIEGEL

Verwirrende Zeiten. Ausgerechnet Heinz Buschkowsky, der Helmut Schmidt von Neukölln, soll aus der SPD ausgeschlossen werden. Die „AG Migration“ hat es einstimmig beantragt. Sie werfen ihm vor, er sei rechts, also, im Grunde ein Faschist oder auch Sozialfaschist. Sein Sündenkatalog war in dieser Zeitung zu lesen. Unter anderem hat Buschkowsky sich zu der Aussage verstiegen, der Islam habe ein „absurdes Frauenbild“.

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Wo eiserne Jungfrauen im Mekka-Wasser baden

Spott mit Gott: eine typisches Noktara-Wunder (Noktara.de)
Das Portal „Noktara.de“ – erfunden von zwei Satirikern aus Wiesbaden – macht sich lustig über Fundamentalisten, Terroristen und Nazis. Die Meldung, dass während des Ramadan die Stadt Essen in „Fasten“ umbenannt werde, schaffte es sogar ins ungarische Staatsfernsehen.

Von Kirsten Lorek | Deutschlandfunk

„Noktara.de – feinste Ethno-Satire mit Nachrichten aus dem Morgenland, schon heute.“

Mal ehrlich, wer nach diesem Werbetrailer nicht kapiert hat, dass es hier um Satire geht, ist selber schuld. Und Satire darf, frei nach Tucholsky, schließlich alles. Obwohl, da schränken die beiden Macher von „Noktara.de“ ein:

„Ich würde sagen, man kann sehr viel machen, es ist immer die Frage, wie man es macht. Man kann auch sehr viel machen mit dem Islam.“

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Zwei berühmte mathematische Vermutungen sorgen für Zündstoff

Der Mathematiker Peter Scholze hat mit einem Kollegen einen möglichen Schwachpunkt in einem Beweis der abc-Vermutung entdeckt. (Bild: Volker Lannert / Universität Bonn)
Immer wieder kommt es vor, dass sich ein mathematischer Beweis als falsch herausstellt. Meist bekommt die Öffentlichkeit davon nichts mit. Doch in den letzten Wochen haben zwei Ereignisse hohe Wellen geworfen.

George Szpiro | Neue Zürcher Zeitung

Die Mathematik liefert selten Schlagzeilen. Doch in den vergangenen Wochen stand sie gleich zweimal im Rampenlicht. Zuerst entzauberten zwei Mathematiker einen vermeintlichen Beweis der sogenannten abc-Vermutung. Kurze Zeit später verkündete ein vielfach geehrter Mathematiker, er habe auf wenigen Seiten die 160 Jahre alte Riemannsche Vermutung bewiesen. Der Spott liess nicht lange auf sich warten.

Bei der abc-Vermutung geht es um Zahlentripel – a, b und c –, die keine Primzahlen gemein haben und für die gilt a+b=c. (Primzahlen sind ganze Zahlen, die nur durch eins und durch sich selber geteilt werden können.) Es wird vermutet, dass das Produkt der Primfaktoren dieser drei Zahlen im Allgemeinen grösser ist als c. Zum Beispiel ist 6+25=31. Die Zahl 6 hat die Primfaktoren 2 und 3, 25 hat den Primfaktor 5, und 31 ist selber prim. Das Produkt der Primfaktoren ist somit 2×3×5×31=930, was grösser ist als 31. (Genauer besagt die Vermutung, dass es bloss endlich viele solche Tripel gibt, deren Primfaktorprodukte, potenziert mit d (d>1), kleiner sind als c.)

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Und alle so: Huch, herrje!

© dotpolka, flickr.com, CC BY-NC-ND 2.0
Kirchenvertreter zeigen sich schockiert über den sexuellen Missbrauch, den ihre Kollegen weltweit zigtausendfach begangen haben. Die Wahrheit ist: Diese perfide Form der Unterdrückung ist in Ideologie und Struktur der Kirche bereits angelegt.

Von Klaus Ungerer | hpd.de

Wie um Himmels Willen konnte das passieren? Die nun allseits verlautbarte Betroffenheit ist groß. Kirchliche Vortragskünstler gucken mit traurigen Gesichtern in die Kameras, offensichtlich haben auch sie schwer, schwer zu tragen daran: Tausende von jungen Menschen sind von ihren Kollegen, hauptberuflichen Märchenerzählern einer religiösen Organisation, an Leib und Seele massiv geschädigt worden, aus Geilheit und Machtgenuss, was ja gerade bei Männern oft ineinanderfällt. Ja, sapperlot noch einmal, wie überraschend! Wie unglaublich betroffen machend, nachdem der ganze Saustall das jahrzehntelang gedeckt und die Schuldigen im besten Fall weggelobt hat!

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„Primitiver Aberglauben“: Einsteins legendärer „atheistischer Gottesbrief“ wird versteigert

In dem Schreiben äußerte sich der Physiker kritisch über Gott, die Bibel und das Judentum. Nun kommt der Brief wieder unter den Hammer

Klaus Taschwer | derStandard.de

Wenn es um Gott und Einstein geht, denken viele vermutlich an sein Diktum „Gott würfelt nicht“. Ein anderer, oft zitierter Sager des großen Physikers lautet gar: „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“ Doch auch wenn sich Einstein zum Zionismus und zum Judentum bekannte und er sogar gefragt wurde, zweiter Präsident Israels zu werden, so war er alles andere als ein gläubiger Jude.

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Watch Nerd Dream-Team Stephen Colbert and Neil deGrasse Tyson Drive a Mars Rover in NYC!

Astrophysicist Neil deGrasse Tyson and late-night television host Stephen Colbert took one of NASA’s Mars rovers out for a joyride in the streets of Manhattan last week, and you can watch their out-of-this-world adventure in this video clip.

By Hanneke Weitering | SPACE.com

NASA’s Mars rover concept vehicle, which looks like a beefed-up version of the Batmobile, made a special appearance on an episode of the CBS series „The Late Show with Stephen Colbert“ that aired on Friday (Sept. 22). [We Explored NASA’s Concept Mars Rover, and It Was Out of This World]

Designed and built by the Florida-based company Parker Brothers Concepts, the six-wheeled, tank-like rover was made as a prototype off-roading vehicle for the first humans on the Red Planet. „Before they send it to Mars, they want to see if it can stand up to New York’s inhospitable atmosphere of urine-based humidity,“ Colbert said before hopping in with his buddy Neil.

The duo cruised down 53rd Street at a „lugubrious“ speed of about 3 mph (5 km/h), getting honked at only a handful of times as they took the wrong way onto 8th Avenue before turning the cumbersome vehicle around.

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Spott sei Dank!


Bild: Piero Masztalerz

 

Beim Humanistischen Pressedienst wird es in Zukunft nicht nur kritische Texte, sondern auch regelmäßig satirische Bilder geben, denn heute geht die neue hpd-Rubrik für Karikaturen an den Start: „Spott sei Dank“.

Der hpd in eigener Sache

Liebe LeserInnen, Friends und Follower des einzig wahren Portals vernünftiger Nachrichten,

der hpd hat lange gezögert diesen Schritt zu wagen. Aber nun zwingen uns die äußeren Umstände dazu, diesen Weg einzuschlagen und ein lang respektiertes Tabu ein für alle Mal zu brechen. Manchmal darf man eben auch vor radikalen Maßnahmen nicht zurückschrecken. Da die Zeiten und die pöbelnden Wutbürger um uns herum immer ernster werden, sehen wir uns gezwungen, zur äußersten uns verfügbaren Waffe zu greifen: der Humanistische Pressedienst eröffnet hiermit seine neue Sparte: „Spott sei Dank“!

Seit diesem denkwürdigen Mittwoch, den 19. September 2018, um Punkt 12:00 Uhr wird nun zurückgescherzt. Und es soll Witz um Witz veröffentlicht werden, bis auch der letzte vom Ernst der Lage infizierte Trockennasenaffe durch Wellen eruptiven Lachens erfasst und gelockert sein wird. Auf dass ihm sein Ernst abhanden kommen möge.

Wie sagte schon Nietzsche: „Ohne Humor wäre das Leben ein Irrtum.“ Oder?

Außerdem sind wir der Meinung: ein bisschen Blasphemie am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Gotteslästerer aller Länder vereinigt Euch! In hoffentlich lang anhaltendem Gelächter. Denn eines haben Fundamentalisten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht: Humor.

Viel Vergnügen wünscht Euch und Ihnen

die hpd-Spaß-Sparte

Ig-Nobelpreise 2018 verliehen

Der Ig-Nobelpreis soll erst zum Lachen, dann zum Nachdenken anregen © Improbable Research
Erst lachen, dann nachdenken: Gestern Abend wurden die diesjährigen Ig-Nobelpreise verliehen – die Auszeichnung für skurrile, lustige, aber dennoch seriöse Forschung. Preise gab es unter anderem für Studien zum Achterbahnfahren gegen Nierensteine, Voodoo gegen tyrannische Chefs und Spucke als Reinigungsmittel. Ebenfalls preiswürdig war für die Jury die Erkenntnis, dass sich der Kannibalismus für unsere Vorfahren zumindest in puncto Nahrhaftigkeit nicht lohnte.

scinexx

Sie bringen Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken: Jedes Jahr im September werden in den USA die Ig-Nobelpreise verliehen. Mit ihnen werden Forschende ausgezeichnet, die sich der ungewöhnlichen, skurrilen und auch lustigen Seiten der Wissenschaft angenommen haben – aber mit durchaus seriösen Methoden und dem Ziel eines realen Wissensgewinns. Verliehen wird der Preis an der Harvard University in einer Zeremonie, bei der echte Nobelpreisträger die Preise übergeben.

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Der Dichter als Evoluzzer

Raoul Schrott, geboren 1964 in Landeck, TirolFoto: Peter-Andreas Hassiepen/Hanser
Internatioales Literaturfestival Berlin: Raoul Schrott untersucht die naturgeschichtliche Entwicklung des Menschen.

Von Ulrike Baureithel | DER TAGESSPIEGEL

Die Naturwissenschaften haben dem Menschen schon viele narzisstische Kränkungen beigebracht – angefangen mit Charles Darwin, der die göttliche Krone der Schöpfung mit seiner Evolutionstheorie wieder ins Tierreich einsortierte, über die Fruchtfliege Drosophila, jenen Modellorganismus, der ihn über seine eigenen genetischen Geheimnisse aufklärt, bis hin zu den Memen, den soziokulturell vererbten Codes des menschlichen Verhaltens. 95 Prozent dieser Codes, erklärt der Schriftsteller Raoul Schrott derzeit täglich seinem Publikum beim Internationalen Literaturfestival, laufen völlig unbewusst ab und blamieren Descartes’ Annahme, dass der Mensch ist, wo er denkt.

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„Feindliche Übernahme“ von Thilo Sarrazin: Ein Buch, das die Angst schüren will

Thilo Sarrazin (Bild: Richard Hebstreit, CC-BY)

Ich fange mal an mit: Sarrazin hat Recht. Wer den Koran liest, der ist nicht etwa von dessen Schönheit überwältigt, wie Navid Kermani uns glauben machen wollte, sondern eher angewidert von den dauernden Beschimpfungen gegen die, die dem Propheten nicht folgen. Wer sich die Mühe macht, die Stellen zu sammeln, die sich gegen die Ungläubigen wenden, die ihnen mit ewigen Höllenstrafen drohen, der wird eine stattliche Liste zusammenbekommen.

Von Arno Widmann | Berliner Zeitung

Sarrazin hat den Koran gelesen und ist entsetzt. Das hat etwas Rührendes. „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ heißt sein neues Buch (Finanzbuchverlag 495 Seiten, 24,99 Euro). Wenn er erklärt, der Koran kenne Liebe und Barmherzigkeit nur für die Gläubigen, dann stimmt das, aber hat Thilo Sarrazin auch einmal das Neue Testament danach befragt, was mit denen passieren wird, die Jesus nicht folgen?

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Bullshistic: Atheisten brauchen Gott, um ihren Standpunkt zu vertreten

Ein Grossteil der Argumentation, mit denen Atheisten Gott zu widerlegen versuchen, setzt Gott eigentlich voraus. Davon ist der Autor Frank Turek überzeugt und zeigt dies in seinem Buch «Von Gott stehlen: Warum Atheisten Gott brauchen, um ihren Standpunkt zu vertreten».

jesus.ch

«I Don’t Have Enough Faith to be an Atheist» («Ich habe nicht genug Glaube, um ein Atheist zu sein»), so heisst die TV-Sendung auf «NRB Network» mit Frank Turek. Und in einem neuen Video, das auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde, spricht er den ideologischen Überbau an, der von Atheisten häufig verwendet wird. Er rückt dabei sechs Hauptgründe ins Zentrum.

«Warum ist das Universum so geordnet, wenn es keinen Gott gibt, keinen Verstand, der das alles geplant hat?», fragt Turek. «Warum sind die Naturgesetze und -kräfte so einheitlich? Weil hinter ihnen ein Geist steckt. Wenn Atheisten dies benutzen, um Gott zu widerlegen, stehlen sie tatsächlich von Gott, um gegen ihn zu argumentieren.»

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