Streit um Homöopathie bei Krankenkassen

Die Wirksamkeit von homöopathischen Globuli sind umstritten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Obwohl homöopathische Therapien laut großen Studien keine Wirkung besitzen, zahlen viele Krankenkassen sie. Damit müsse Schluss sein, fordern Kritiker.

Von Hinnerk Feldwisch-Drentrup | Frankfurter Rundschau/dpa

Quecksilber, Pflanzenteile, Hundekot: Hochverdünnte Stoffe sollen Krankheiten heilen oder zumindest lindern können, glauben Anhänger der Homöopathie. Kaum eine Therapieform ist derart umstritten.

Viele Patienten versprechen sich eine sanfte Heilung durch die Zuckerkügelchen oder Tropfen, während Wissenschaftler warnen: Globuli besitzen keine Wirkung, sondern stellen nur eine Schein-Behandlung dar.

Kassen dürfen eigentlich nur die Kosten von anerkannt wirksamen Therapien erstatten, doch für Homöopathie und ähnliche Verfahren hat der Gesetzgeber Sonderregeln geschaffen. Sie müssen nicht in aufwendigen Studien ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen.

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Schweizer Diamantbestattung für Deutschland

Ein wunderschöner Erinnerungsdiamant in einem Ring verarbeitet. © Lonité AG
Auch Hinterbliebene in Deutschland können von dem einzigartigen Verfahren der Diamantbestattung in der Schweiz profitieren. Dabei wird ein Teil der Asche aus dem Vorgang des Einäscherns in einem sechs bis zwölf Monate dauernden Vorgang in einen Diamanten verwandelt. Auch Haar kann hierfür verwendet werden. Wer eine Diamantbestattung plant, sollte sich zuvor mit dem zuständigen Bestatter absprechen.

scinexx

Wie werden Erinnerungsdiamanten hergestellt?

Natürlich entstandene Diamanten bestehen aus Kohlenstoff [C], der mit 18% ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Körpers ist. Erinnerungsdiamanten sind echte Diamanten, die unter Zuhilfenahme des Kohlenstoffs in der Kremationsasche oder in den Haaren eines Verstorbenen, gezüchtet werden. Dieser Vorgang dauert sechs bis zehn Monate.

Da der menschliche Körper auch Stickstoff [N], entstehen durch den Vorgang gelbe bzw. orangefarbene Diamanten. Sollen farblose Diamanten gezüchtet werden, muss der Stickstoff entfernt werden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, rote, blaue oder grüne Erinnerungsdiamanten zu züchten.

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Umweltverband: Viele Weihnachtsbäume mit Pestiziden belastet

Weihnachtsbäume sind nach Angaben von Umweltschützern häufig mit giftigen Pestiziden belastet.

evangelisch.de

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat nach eigenen Angaben die Nadeln von 17 Weihnachtsbäumen von einem unabhängigen Labor auf Rückstände von knapp 140 Pestiziden untersuchen lassen: Bei 13 der analysierten Bäume sei das Labor fündig geworden, teilte der Umweltverband am Donnerstag in Berlin mit.

Insgesamt hätten die Labore bei dem Test neun verschiedene Pestizide nachgewiesen, sagte BUND-Pestizidexpertin Corinna Hölzel. Fünf davon zählten „zu den gefährlichsten, die derzeit in der EU eingesetzt werden“. Am häufigsten wurde demnach das Insektizid Lambda-Cyhalothrin festgestellt.

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Mapuche: Indigenes Volk unter Terrorverdacht

Schon mit den Spaniern stritten die Mapuche um ihr Land, heute tun sie es mit der chilenischen Regierung. (Bild: Rodrigo Abd / AP)
Die Mapuche-Indianer haben sich im Kampf um ihr angestammtes Land radikalisiert – Chile reagiert darauf mit zunehmender Härte.

Von Tjerk Brühwiller | Neue Zürcher Zeitung

Celestino Córdova giesst seinen Mate auf und gibt etwas Honig hinzu. Er sitzt auf seinem Bett in einem Spitalzimmer. Eine stoische Ruhe umgibt den Machi, wie die Mapuche-Indianer ihre Medizinmänner nennen. Dann reicht er den Tee weiter und nimmt das Gespräch wieder auf. Alles habe vor 500 Jahren begonnen, als die Spanier gekommen seien, sagt er. «Die Mapuche wurden unterdrückt, beraubt und in Fesseln gelegt. Bis heute hat sich wenig verändert.» Das hier sei ein Symbol für die letzten 500 Jahre, sagt Córdova und lässt seinen Blick nach unten schweifen. An seinem Fussgelenk ist eine Fussfessel angebracht, die ihn an sein Bett kettet.

Bewacht wie ein Terrorist

Wir sind im Hospital Intercultural von Nueva Imperial in der südchilenischen Region Araucanía. Aus gesundheitlichen Gründen hat man Celestino Córdova hierhinverlegt. Zuvor war er im Gefängnis von Temuco eingesperrt. Vor der Tür halten vier schwerbewaffnete Polizisten Wache, zwei weitere stehen vor dem Zugang zum Spitaltrakt. Der Mapuche wird bewacht wie ein Terrorist.

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Fracking schadet Ungeborenen

Fracking scheint die Entwicklung von Ungeborenen im Mutterleib zu beeinträchtigen. © Janulla/ thinkstock
Folgenschwere Gasförderung: In unmittelbarer Nähe von Fracking-Anlagen kommen Babys häufiger mit einem geringen Geburtsgewicht auf die Welt. Eine US-amerikanische Studie zeigt: Betroffene Kinder haben ein um 25 Prozent erhöhtes Risiko, mit einem Gewicht von unter 2.500 Gramm geboren zu werden – ein deutlicher gesundheitlicher Nachteil. Vermutlich sind die bei der umstrittenen Methode freiwerdenden Chemikalien schuld an dem Effekt. Der genaue Verursacher sei jedoch noch unklar, schreiben die Forscher.

scinexx

In den USA hat die Gasförderung durch das sogenannte Hydraulic Fracturing, kurz Fracking, in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Boom erlebt. Bei diesem Verfahren pressen Erdgasförderer einen Mix aus Wasser, Sand und Chemikalien in gashaltige Gesteinsschichten. Das Gestein bricht dadurch auf und so lassen sich auch ansonsten nicht lohnenswerte oder schwer zugängliche Gasvorkommen erschließen.

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Bayern: Das braune Winterhilfswerk

Die Spenden werden in der Szene, aber auch durch Flugblätter in Briefkästen und über Infostände gesammelt. (Foto: Alessandra Schellnegger)
  • In Bayern verteilen Neonazis Spenden an Bedürftige. Hinter der Aktion steht die Neonazi-Partei „Der III. Weg“.
  • Die Kampagne wird damit begründet, dass sich karitative Organisationen nur um Flüchtlinge kümmern würden und nicht um deutsche Bedürftige.
  • Flüchtlinge, Alkoholiker oder Drogenabhängige sind von den Spenden ausgenommen.

Von Johann Osel | Süddeutsche Zeitung

Die Männer haben ihren grünen Kleinbus randvoll geladen, mit Müllsäcken und Pappkisten. Darin: Jeans, dicke Pullover, Anoraks, Stiefel, Decken, Mützen, Stofftiere für Kinder. Gleich werden sie die Sachen unter Brücken zu Obdachlosen bringen oder vor sozialen Treffs an Bedürftige verteilen. Diese Szenen aus Nürnberg zeigt ein Image-Film im vergangenen Winter, eine Frauenstimme kommentiert das: Kinder- oder Altersarmut und Obdachlosigkeit seien keineswegs Randerscheinungen, heißt es da – nicht unkorrekt.

Die sehr eigene Interpretation aber folgt sogleich: eine „antideutsche Politik gekaufter Politbonzen“ sei schuld, „angeblich karitative Organisationen überschlagen sich damit, ihre Zeit und Energie in Projekte für Asylanten zu stecken“. Daher: „Deutsche Winterhilfe für unsere Volksangehörigen.“ Die Aktivisten wollten „ihre sozialistische Ausrichtung mit der Tat bekräftigen“. Eine nationalsozialistische Ausrichtung – am Bus prangt die römische Ziffer drei, es ist das Logo der Neonazi-Partei „Der III. Weg“.

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Waffenherstellung im IS: „Eine verdrehte Maker-Kultur“

Von den USA unterstützte „Neue Syrische Armee“ in al-Tanf. Foto: MaT/Hammurabi’s Justice News
Laut Recherchen eines CAR-Ermittlers sind die technischen Fähigkeiten zur Herstellung größerer Mengen von Munition und Waffen bei den IS-Dschihadisten weit fortgeschritten

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Im Oktober 2014 verkaufte Rumänien 9.252 Panzerfäuste („Rocket-propelled grenade“) an das US-Militär. Die USA unterzeichneten für den Handel ein sogenanntes „end-use“-Zertifkat. Das Dokument soll bestätigen, dass die Waffen und die Munition von der US-Armee benutzt und nicht an andere weiterverkauft werden.

2016 fiel einem Waffenexperten in einem IS-Video eine Kiste mit Panzerfäusten und Munition aus dieser Lieferung auf. In dem Video wurde die Kiste als Kriegsbeute des IS aus den Händen einer Miliz namens Jaysh Suriyah al-Jadid dargestellt. Wörtlich übersetzt heißt der Name die „neue syrische Armee“.

Die Miliz operiert mit Unterstützung der USA in anscheinend wechselnden Besetzungen im Süden Syriens. In einem Artikel vom Juni dieses Jahres berichtet das Long War Journal davon, dass die 2015 mit Unterstützung der USA gegründete Neue Syrische Armee „gegenwärtig von Maghaweir al Thowra (MaT) verkörpert wird“.

MaT machte im Sommer Schlagzeilen, weil sie unterstützt von US-Elitesoldaten den Posten in al-Tanf hielt (siehe Al Tanf: Schlacht um syrisch-irakischen Grenzübergang in der Wüste). Der IS war und ist noch immer in Wüste im Süden Syriens präsent, dass IS-Milizen Waffen von anderen Milizen erobern, ist nicht ungewöhnlich. Laut South-Front gab es 2016 Kämpfe zwischen IS-Milizen und der „New Syrian Army“ und Panzerfäuste waren begehrt.

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Sophia Thomalla am Kreuz stößt auf scharfe Kritik der Kirchen

Bild: SophiaThomalla/Instagram
Eine Gekreuzigte vor Weihnachten, noch dazu knapp bekleidet: Ein Werbefoto des Models Sophia Thomalla erntet heftige Kritik. Der evangelische Kulturbeauftragte Claussen nennt die Inszenierung „Blödsinn“.

evangelisch.de

Eine Glücksspiel-Werbung mit einer leicht bekleideten Sophia Thomalla als Jesus am Kreuz stößt auf heftige Kritik bei den Kirchen. „Das ist nicht einmal Kunst. Nur geschmacklos und dumm“, sagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, der „Bild“-Zeitung (Mittwoch). Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, bezeichnete das Motiv als „erbarmungswürdig“.

Thomalla hat sich für den Glücksspielanbieter Lottohelden als Gekreuzigte ablichten lassen. Der Slogan zum Bild lautet dem Zeitungsbericht zufolge „Weihnachten wird jetzt noch schöner“ – ungeachtet dessen, dass das Bild des gekreuzigten Jesus für Christen in erster Linie auf den Karfreitag verweist.

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Im November kamen 16.000 Flüchtlinge nach Deutschland

Statistik © von dkpto auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Gäbe es die 200.000-Obergrenze für Flüchtlinge, würde sie in diesem Jahr nicht erreicht werden. Bis Ende November wurden insgesamt 173.000 Flüchtlinge registriert. Die Entscheidungspraxis ist im Vergleich zum Vormonat unverändert, 19 Prozent der Antragssteller erhielten den vollen Flüchtlingsschutz.

MiGAZIN

Die Zahl der in diesem Jahr nach Deutschland gekommenen Asylbewerber lag bis Ende November noch unter der politisch umstrittenen „Obergrenze“. Wie aus der am Donnerstag vom Bundesinnenministerium in Berlin veröffentlichten November-Statistik hervorgeht, wurden bis Ende vergangenen Monats knapp 173.000 Asylsuchende registriert. Die von der Union angestrebte Begrenzung liegt bei 200.000 Flüchtlingen pro Jahr.

Im November kamen den Angaben zufolge rund 16.100 Flüchtlinge neu nach Deutschland, im Oktober waren es 15.200, im September 14.700. Die drei Hauptherkunftsländer waren im November Syrien, Irak und Afghanistan. Im Oktober und September hatten jeweils mehr Menschen aus der Türkei Asyl in Deutschland beantragt als aus Afghanistan.

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The ‘Alt-Right’ Created a Parallel Internet. It’s an Unholy Mess

Cody Wilson developed a crowdfunding website, Hatreon, to give right-wing personalities and others a way to raise money for their projects. Credit Ilana Panich-Linsman for The New York Times
If you’ve lost sleep worrying about the growing power of the alt-right — that shadowy coalition that includes white nationalists, anti-feminists, far-right reactionaries and meme-sharing trolls — I may have found a cure for your anxiety.

By Kevin Roose | The New York Times

Just try using its websites.

In recent months, as sites like YouTube, Twitter and Facebook have cracked down on hate speech and barred several high-profile conservative users, the alt-right made a declaration of technological independence from Silicon Valley. Hard-right activists vowed to create their own versions of these digital services, on which all views would be welcome, no matter how crude or incendiary.

More than a dozen “alt-tech” companies have now emerged, each promising a refuge from political correctness and censorship. There is Gab, a kind of alt-Twitter social network that began last year, whose early adopters included prominent figures like Milo Yiannopoulos and Andrew Anglin, the founder of the neo-Nazi Daily Stormer website. There is WrongThink (alt-Facebook), PewTube (alt-YouTube), Voat (alt-Reddit), Infogalactic (alt-Wikipedia) and GoyFundMe (alt-Kickstarter). There is even WASP.love, a dating site for white nationalists and others “wishing to preserve their heritage.”

Recently, I spent several days testing a number of these alt-tech services. I created accounts, explored their features and interfaces, and interviewed users of each site about their experiences. (With my wife’s permission, I even created a WASP.love profile and advertised myself as a New York journalist looking to interview lovelorn white supremacists. Oddly, I got no takers.)

What I found on these sites was more pitiful than fear-inspiring. Sure, some alt-tech platforms were filled with upsetting examples of Nazi imagery and bigoted garbage. But most were ghost towns, with few active users and no obvious supervision. As technology products, many are second- or third-rate, with long load times, broken links and frequent error messages. A few had been taken offline altogether.

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Überschuldung des Erzbistums Hamburg droht weiter zu wachsen

Bild: tilly
Das Erzbistum Hamburg droht tief in die roten Zahlen zu rutschen. Die derzeitige Überschuldung von 80 Millionen Euro könnte bis 2021 auf 350 Millionen wachsen, ergab eine Prüfung durch die Unternehmensberatung Ernst & Young.

ZEIT ONLINE

Ursachen seien ein Instandhaltungsstau an vielen der rund 1000 Kirchen und Gebäude sowie hohe Pensionsverpflichtungen bei den katholischen Schulen, teilte ein Sprecher des Erzbistums am Dienstag mit. Hinzu kämen Altlasten, die das Erzbistum bei seiner Gründung 1995 übernommen habe. Erzbischof Stefan Heße sei dennoch zuversichtlich, dass die wirtschaftliche Gesundung gelingen könne. Ziel sei, „mit weniger Geld eine lebendige Kirche“ zu sein. Zum Erzbistum gehören gut 400 000 Katholiken in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg.

Näher, mein Bot, zu Dir

Bild: Ex-machina. Screenshot: bb
Der Silicon-Valley-Star Anthony Levandowski hat eine Kirche zur Anbetung von Künstlicher Intelligenz gegründet. Ist das wirklich nur absurd?

Von Gregor Dotzauer | DER TAGESSPIEGEL

Unter anderen Umständen hätte die Welt von der neuen Religion wohl erst erfahren, wenn die traditionellen Kirchen gegen sie Sturm gelaufen wären. Weil ihr Begründer Anthony Levandowski aber gerade die undurchsichtigste Figur im Silicon Valley abgibt, wohnt jeder Nachricht, die der Person des 37-Jährigen ein wenig mehr Kontur verleiht, ein besonderer Kitzel inne. Unter dem Titel „God is a Bot, and Anthony Levandowski is His Messenger“ tat der Journalist Mark Harris auf „Backchannel“, dem digitalen Kanal des Technologie-Magazins „Wired“, unlängst kund, dass Levandowski, der in eine Milliardenklage der Google-Tochter Waymo gegen das Transportunternehmen Uber verstrickt ist, im September 2015 eine Kirche namens Way of the Future angemeldet hatte.

War der Ingenieur mit seiner Absicht, „die Erkenntnis einer Gottheit zu entwickeln und voranzutreiben, die auf Künstlicher Intelligenz beruht“, ein Wahnsinniger, ein Hasardeur, ein Blasphemiker oder alles zugleich? Der allgemeinen Erregung kam zugute, dass mit Elon Musk, dem Chef des E-Mobility-Unternehmens Tesla, ein anderer Silicon-Valley-Star vor Mitarbeitern seiner Neurotechnologiefirma Neuralink als vollmundiger Gegenspieler aufgetreten war, indem er die Auslöschung der Menschheit prophezeite, wenn das Aufkommen von Künstlicher Intelligenz (KI) nicht schleunigst von der internationalen Politik reguliert werde.

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Brain-Wave Treatment for Alzheimer’s Is Promising, but the First Human Subject Is Left Behind

Photo Credit: Coalition for Life Sciences
An Alzheimer’s patient sees improvement‚ but declines again when the study ends.

By Carolyn Weaver | Alternet

Peg Gleason, who is 83 and lives in San Francisco, was the first to sign up for the initial human trial of an MIT-backed experimental treatment for Alzheimer’s disease last January.

The trial had a slightly eccentric setting at the warehouse offices of TheraNova, a San Francisco-based medical-device developer. Seven days a week for seven months, until the study ended, Peg and her husband Ed, 85, were dropped off by Uber at a side door and taken to a small room inside an old metal vault.

The experimenters were “all very good and smart people, and they were all 32-and-a-half-years old,” Ed, a retired product manager for AT&T, joked.

“They put very large sunglasses on Peg with the lenses blacked out,” he said in a phone interview, in which Peg also participated. “[They] taped very small LED lights to them, so that when you put them on, all you saw were the four little lights on each lens. And they would be calibrated to flicker at 40 hertz.”

Along with the glasses, Peg was fitted with earphones that played a tone at 40 hertz, and pads on each hand that vibrated at that frequency. The treatment lasted an hour a day, with another 15 minutes for post-trial cognitive testing, and then the Gleasons were driven home.

The San Francisco experiment began last January, a month after Nature published an MIT study reporting that exposure to LED lights flickering at 40 hertz (40 cycles per second) was linked to a sharp reduction in beta-amyloid plaques—clumps of abnormal proteins—in the visual cortex of mice bred to develop an Alzheimer’s-like disease.

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Papst warnt katholische Krankenhäuser vor Gewinnstreben

Papst Franziskus will, dass auch Arme angemessene Pflege bekommen – AFP
Papst Franziskus warnt katholische Krankenhäuser vor einer Ausrichtung am Gewinnstreben. In seiner Botschaft zum kommenden Weltkrankentag am 11. Februar 2018 schreibt das Kirchenoberhaupt, eine „Betriebsmentalität“ katholischer Krankenhäuser versuche auf der ganzen Welt, „die Gesundheitspflege in den Bereich des Marktes eintreten zu lassen“ und dadurch Arme auszuschließen.

Radio Vatikan

„Die empathische Intelligenz und die Würde verlangen vielmehr, dass die Person des Kranken in ihrer Würde geachtet wird und immer im Mittelpunkt des Behandlungsprozesses gehalten wird“, so der Papst. Eine solche Grundhaltung müsse das gesamte christliche Personal katholischer Krankenhäuser auszeichnen.

Anerkennend äußert sich der Papst in seiner Botschaft über Menschen, die kranke Familienangehörige pflegen.

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Trump will Astronauten auf den Mond schicken

© NASA, JSC
Direktive beauftragt Nasa mit „innovativem Programm“ zur Weltraumerkundung

derStandard.at

US-Präsident Donald Trump will Amerikaner wieder auf den Mond schicken. Das Präsidialamt kündigte an, Trump werde noch am Montag eine Direktive unterzeichnen, die die Nasa damit beauftragt, ein „innovatives Weltraumerkundungsprogramm“ aufzulegen, „um Amerikaner zurück zum Mond zu senden – und letztendlich zum Mars“. Trump werde die bemannte Raumfahrt der USA so verändern, dass das Land „die treibende Kraft in der Weltraumindustrie wird, neue Erkenntnisse aus dem Kosmos gewinnt und unglaubliche Technologie in Gang setzt“. Als bislang letzter Astronaut war Eugene Cernan im Dezember 1972 auf dem Mond. Er starb im Januar im Alter von 82 Jahren.

U.N. Official Shocked and Horrified by Poverty in Rural Alabama

Photo Credit: Gustavo Frazao / Shutterstock

„I think it’s very uncommon in the First World.“

By Carlos Ballesteros | Newsweek/Alternet

A United Nations official investigating poverty in the United States was shocked at the level of environmental degradation in some areas of rural Alabama, saying he had never seen anything like it in the developed world.

„I think it’s very uncommon in the First World. This is not a sight that one normally sees. I’d have to say that I haven’t seen this,“ Philip Alston, the U.N.’s Special Rapporteur on extreme poverty and human rights, told Connor Sheets of AL.com earlier this week as they toured a community in Butler County where raw sewage flows from homes through exposed PVC pipes and into open trenches and pits.

The tour through Alabama’s rural communities is part of a two-week investigation by the U.N. on poverty and human rights abuses in the United States. So far, U.N. investigators have visited cities and towns in California and Alabama, and will soon travel to Puerto Rico, Washington, D.C., and West Virginia.

Of particular concern to Alston are specific poverty-related issues that have surfaced across the country in recent years, such as an  outbreak of hookworm in Alabama in 2017—a disease typically found in nations with substandard sanitary conditions in South Asia and Subsaharan Africa.

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Diese Schiffe verdrängen die Dreckschleudern vom Meer

Elektrische Autofähre in Norwegen: an jedem Hafen steht ein Batteriepaket bereit Quelle: Siemens AG
In Norwegen beginnt die Elektro-Revolution auf dem Wasser. Fähren, Arbeitsschiffe und Ausflugsboote fahren dort bereits abgasfrei. Um dabei zu sein, investiert der Siemens-Konzern jetzt in Trondheim Millionen.

Von Michael Gassmann | DIE WELT

Wenn der Norweger Odd Moen Fotos der bildschönen Elfrida herzeigt, gerät er ins Schwärmen. Elfrida in ihrem blau-weißen Outfit, rundum geschmückt mit farbenfrohen Fähnchen, bedeute für ihn ein Stück Zukunft. „Sie ist die erste ihrer Art überhaupt auf der Welt“, begeistert er sich. „Sie reduziert den Treibstoffverbrauch um 63.000 Tonnen und die Kohlendioxid-Emissionen um 200.000 Tonnen jährlich.“

Odd Moen leitet die Verkaufsabteilung der Marinesparte der Siemens-Landesorganisation in Norwegen, und Elfrida heißt der Katamaran einer Lachsfarm, der über einen vollelektrischen Antrieb verfügt. Gespeist wird der Motor aus der Kraft dicker Pakete von Lithium-Ionen-Batterien. Das Farmschiff zählt zu den ingenieurtechnischen Pionierstücken bei dem Versuch, die Luftverschmutzung durch den Seeverkehr in den Griff zu bekommen.

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EU will von Netanjahu ihr Geld zurück

Benjamin Netanjahu, Premier und Außenminister Israels. Foto: dpa
Die EU will 1,2 Millionen Euro von Israel als Entschädigung für humanitäre Projekte in Palästina, die mit EU-Mittel finanziert und von der israelischen Armee zerstört wurden.

Von Inge Günther | Frankfurter Rundschau

Beim Frühstück mit den EU-Außenministern an diesem Montagmorgen in Brüssel nimmt erstmals auch Benjamin Netanjahu teil. Auf den Gast aus Israel, der zugleich Premier und Außenminister ist, warten kritische Fragen – nicht nur im Hinblick auf die kontroverse Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem zur israelischen Hauptstadt zu erklären.

56 Europaabgeordnete wollen Netanjahu eine Rechnung auf den Tisch legen. Sie beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro Entschädigung für humanitäre Projekte in Palästina, die mit EU-Geld finanziert, aber von der israelischen Armee zerstört wurden.

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Außerirdische Schätze: Die Jagd auf den achten Kontinent

Bild: Wikimedia Commons/Oliver Stein (CC-BY-SA 3.0)
Auf dem guten Mond geht es noch recht stille zu. Aber seine Rohstoffe locken. Firmen wittern astronomische Gewinne.

Von Otto Wöhrbach | DER TAGESSPIEGEL

Für Visionäre vom Schlage eines Jeffrey Bezos, des Amazon-Gründers und reichsten Menschen auf den sieben irdischen Kontinenten, ist er der „achte Kontinent“. Seit Jahrmillionen kennen Menschen diese Landmasse, die etwa so groß wie Nord- und Südamerika zusammen ist. Dennoch ist sie bis heute vollkommen unbewohnt. Nur zwölf Menschen haben dort bisher Fußspuren hinterlassen. Das dürfte sich bald ändern. Das Wettrennen zum Mond und dessen Ausbeutung hat begonnen.

Treibstoff für die Raumfahrt ist nicht nur wissenschaftliche Neugier

Die ersten Teilnehmer dieses Wettstreits stehen bereits in den Startlöchern, oder vielmehr auf den Startrampen. Sie wollen das Preisgeld von 20 Millionen US-Dollar gewinnen, das 2007 unter dem Namen „Google Lunar X Prize“ ausgelobt wurde für das erste überwiegend privat finanzierte Unternehmen, das ein Fahrzeug auf den Mond bringt, das dort mindestens 500 Meter herumkurvt und dabei hochaufgelöste Videos und Bilder zur Erde funkt. Höhere Ziele als derart irdische Trophäen haben sich „SpaceX“, die Firma des mit PayPal reich gewordenen Tesla-Chefs Elon Musk, und „Blue Origin“ gesteckt, in das Jeff Bezos einen Teil seiner Aktiengewinne gesteckt hat. Sie wollen die Sphäre des irdischen Handels und Wandels bis in den Weltraum ausdehnen. Bezos zufolge werden künftig Millionen von Menschen im Weltraum leben und arbeiten.

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US-Staaten wollen Häftlinge mit Fentanyl hinrichten

Themenbild.

Fehlende Medikamente zwingen US-Staaten dazu, nach neuen Möglichkeiten bei der Vollstreckung der Todesstrafe zu suchen. Nun bringen sie ein Schmerzmittel ins Gespräch, von dem Tausende US-Bürger abhängig sind.

SpON

Im vergangenen Jahr gab es in den USA etwa 60.000 Drogentote, so viele wie nie zu vor. Hinter der Opioid-Epidemie steckt vor allem das Medikament Fentanyl. Nun wollen zwei US-Bundesstaaten die starke Wirkung des Schmerzmittels für einen neuen Zweck einsetzen: die Vollstreckung der Todesstrafe.

Wie die „Washington Post“ berichtet, drängen Nevada und Nebraska auf die erste Hinrichtung durch den Einsatz von Fentanyl. Das Schmerzmittel ist 50-mal stärker als Heroin und macht vielen Schwerkranken das Leben erträglicher. Gleichzeitig wird es für weniger als fünf Dollar auf dem Schwarzmarkt gehandelt und hat Tausende US-Bürger in die Abhängigkeit getrieben.

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