Archiv der Kategorie: Ökonomie

Größtes Radioteleskop der Welt im Bau

Bild: Heise.de

Fernab von Störquellen baut Südafrika das gigantische “Square Kilometer Array”, um in den Weltraum zu horchen.


Von Leonie March|Technology Review

Schon die Landschaft wirkt nahezu außerirdisch: karges, weites Niemandsland, so weit das Auge reicht. Ebenso spärlich wie die Vegetation ist in der Halbwüste Karoo im Nordwesten Südafrikas auch die Besiedelung – was die Gegend zu einem perfekten Ort für Radioastronomen macht, wie Willem Esterhuyse lächelnd erklärt. Fernab von Störquellen wie Elektrosmog, Luft- oder Lichtverschmutzung leitet der Ingenieur von der nationalen Forschungsstiftung Südafrikas den Bau der riesigen Radioteleskopanlage MeerKAT, dem Vorläufer des noch gigantischeren “Square Kilometer Array” – ein Projekt der Superlative, das dem gebürtigen Südafrikaner, wie er selbst eingesteht, regelmäßig den Schlaf raubt.

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Berliner Senat gibt mehr Geld für Religionsunterricht

Bild: tilly

Bild: tilly

Die Kirchen hatten zuletzt immer größere Schwierigkeiten, den Religionsunterricht an Berliner Schulen noch auskömmlich zu finanzieren: Erstmals seit 2002 sollen nun die öffentlichen Zuschüsse wieder aufgestockt werden.


evangelisch.de

Nach den Worten des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) soll die jährliche Förderung von derzeit 48 Millionen Euro ab dem Jahr 2016 steigen. Vorgesehen sei ein Plus von voraussichtlich etwa vier Millionen Euro. Nach einem Treffen von Senat und Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hieß es am Montag, beide Seiten seien sich nahezu einig über eine Weiterentwicklung des zuletzt 2002 geschlossenen Vertrages.

Dieser regelt die Zuschüsse des Landes Berlin zum evangelischen und katholischen, aber auch zum Religionsunterricht anderer Religionsgemeinschaften. Der neue Vertrag soll nach den Worten Müllers eine Laufzeit von fünf Jahren haben. Der Regierende Bürgermeister nannte es “richtig und wichtig”, das bisherige Vertragswerk weiterzuentwickeln. Anders als in anderen Bundesländern ist Religionsunterricht in Berlin lediglich ein freiwilliges, zusätzliches Fach.

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Apple-Chef zu Datenschutz: Mit Schnüffelei im Netz fängt man keine Terroristen

Apple-Chef: Mit Schnüffelei im Netz fängt man keine Terroristen | dpa

“Keiner von uns sollte akzeptieren, dass die Regierung oder ein Unternehmen Zugang zu allen unseren privaten Informationen hätten.” Das sagte Apple-Chef Tim Cook dem britischen “Daily Telegraph”. Privatsphäre sei ein grundlegendes Menschenrecht. “Wir sollten es nicht aufgeben”, etwa wegen Angstmacherei im Anti-Terror-Kampf, sagte der 54-Jährige.


The Huffington Post

Apple-Chef: Terroristen können verschlüsseln – also sollten es andere auch tun

Apple war in den USA für die Datenverschlüsselung in Diensten wie der SMS-Alternative iMessage kritisiert worden: Der iPhone-Konzern erklärt, dass er keine Inhalte an Behörde weitergeben könne, da auch er selbst nicht an sie herankomme.

Eingriffe in die Privatsphäre von Internetnutzern seien nutzlos im Kampf gegen den Terror, argumentierte Cook. Längst beherrschten Terroristen selbst Methoden zur Verschlüsselung. “Wenn wir nicht verschlüsseln, treffen wir damit die guten Leute. Es sind die 99,999 Prozent der Menschen, die gut sind.” Wenn Firmen wie Apple Informationen nicht schützen dürften, seien auch private Gesundheits- und Finanzdaten gefährdet.

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Bitter Lakes – “McJihad” by US and Saudi Arabia

King Abdul Aziz al Saud and Franklin D. Roosevelt in 1945 on board the USS Quincy.

Adam Curties’ documentary “Bitter Lake” documents brilliantly the total failure of the US intervention and the arrogance of its Western stooges in Afghanistan. There are two bitter lakes in “Bitter Lake”:


By Ludwig Watzal|BETWEEN THE LINES

The first one is roughly the midpoint of the Suez Canal, where US President Franklin D. Roosevelt and King Abdul Aziz al Saud of Saudi Arabia forged an alliance in 1945, which becomes slowly but surely an unholy one. The content of the agreement between the two was simple: The US guarantee the survival of the Saudi regime, at any cost. In return, the Saudis facilitate American supremacy in the region.

The second “bitter lake” is situated behind the Kajaki dam on the Helmand river that US companies constructed during the cold war in order to drag the country into the Western sphere of influence. One consequence of the dam was the rise of the water table leading to salinization of the soil. One crop thrived in the saltier earth: opium poppy. The US Empire and its allies have invaded Afghanistan to fight “terror” and to stop the Taliban’s fight against opium cultivation. The US financial oligarchy in New York City had thereby lost every month about 300 million US dollars. Under Western occupation the opium production skyrocket.

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The full movie.

Nach Betrugsverdacht: Diözese Oslo korrigiert Katholikenstatistik

Bild: tilly

Bild: tilly

Norwegische Diözese soll Einwanderer aus mehrheitlich katholischen Ländern ohne ihr Wissen als Katholiken registriert haben


kathweb

Gegen den katholischen Bischof von Oslo, Bernt Eidsvig, einen Angestellten und die Diözese ist Anklage wegen Betrugs erhoben worden. In einer Stellungnahme bestätigte die Nordische Bischofskonferenz am Wochenende die Betrugsvorwürfe.

Vor dem Hintergrund “offenkundiger Fehlregistrierungen” im Mitgliederverzeichnis der Diözese für die Jahre 2010 bis 2014 habe die Diözese bereits begonnen, das Verzeichnis zu korrigieren, so die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz, Anna Mirijam Kaschner. Der Kirche wird vorgeworfen, Einwanderer aus mehrheitlich katholischen Ländern ohne ihr Wissen als Katholiken registriert zu haben, um auf diese Weise höhere Zuschüsse des Staates zu erhalten.

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Kardinal Pell wehrt sich gegen Vorwurf der Verschwendung

Bild: tilly

Bild: tilly

Bericht eines italienischen Magazins über Diskussion zwischen Papst Franziskus und Pell wegen der Aufwendungen für das vatikanische Wirtschaftssekretariat “komplett falsch”


kathweb

Der Chef des vatikanischen Wirtschaftssekretariats, Kardinal George Pell, wehrt sich gegen Presseberichte über zu hohe Ausgaben für sich und seine Behörde. “Die Artikel bezüglich einer Diskussion zwischen dem Heiligen Vater und Kardinal Pell wegen der Aufwendungen für das Sekretariat sind komplett falsch”, hieß es am Wochenende in einer Erklärung des Sekretariats.

Der Bericht über ein angebliches Gespräch zwischen Pell und Franziskus sei “pure Fiktion”. Die Kosten zur Ausstattung des Sekretariats, das im März 2014 die Arbeit aufnahm, lägen offen zutage. Demnächst werde die Behörde, bei der derzeit zwölf Menschen arbeiteten, dem vatikanischen Wirtschaftsrat ihre Bilanz für 2014 vorlegen. Unrichtig sei auch die Behauptung, Pell lebe auf großem Fuß.

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“Religion kann anstößig sein”

Carlin_Religion

Der Historiker Thomas Großbölting erforscht das Verhältnis von Staat und Kirche. Ein Gespräch über das Kirchenasyl, laues Christentum und die Herausforderungen des Islam


WELT am Sonntag

Thomas Großbölting, Historiker der Uni Münster, muss nicht lange überlegen, wenn es darum geht, einen Ort für den Fototermin auszuwählen: die Lambertikirche. Dort hängen jene Käfige, in denen im 16. Jahrhundert exekutierte Wiedertäufer zur Schau gestellt wurden – drastische Erinnerung an einen Gottesstaat im Zeichen des Kreuzes.

Welt am Sonntag:

Derzeit befinden sich Kirchengemeinden mit dem Staat im Konflikt, weil sie Menschen Asyl gewähren, die von Rechts wegen abgeschoben werden sollten.

Thomas Großbölting:

Zwar sind es nur wenige Menschen, denen Kirchenasyl gewährt wird. Aber in ihrer symbolischen Dimension ist diese Diskussion hochinteressant. Der Streit um das Kirchenasyl bietet ein Beispiel dafür, dass Religion und Rechtsstaat nicht immer auf einer Linie sind und Religion auf diese Weise anstößig wird. Besonders interessant ist diese Konstellation, weil es hier die Religion der Mehrheitsgesellschaft ist, das Christentum nämlich, die sich mit der Rechtsstaatlichkeit anlegt.

Sie meinen im Unterschied zum Islam als Religion einer Minderheit?

Richtig. Wenn wir über das Burka-Verbot oder das Schächten von Tieren diskutieren, reden wir gerne von der Unvereinbarkeit mit christlich-abendländischer Kultur. Doch der Streit ums Kirchenasyl zeigt, dass es auch zwischen christlicher Religion und unserem Staat knirschen kann. Die Spannung zwischen Staat und Religionsgemeinschaft ist also kein spezifisches Phänomen des Islam.

Sie haben das Verhältnis von Staat und Religion in der Bundesrepublik untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Politik es versäumt habe, die Gesellschaft auf eine religiöse Vielfalt im Land vorzubereiten.

Insbesondere die beiden großen Volksparteien ruhen sich auf dem aus, was man in der Nachkriegszeit als sogenannte “hinkende Trennung” von Staat und Kirche etabliert hat. Beide haben sich darin bequem eingerichtet.

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Göttlicher Größenwahn: Kirchen gegen Katar-WM in der Weihnachtszeit

Dem Fußballweltverband die Rote Karte zeigen


EKBBO

. Die kirchliche Kritik an den FIFA-Plänen, die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar in die Trauer-, Advents- und Weihnachtszeit zu verlegen, reißt nicht ab. “Es ist an der Zeit, dem Fußballweltverband die Rote Karte zu zeigen”, erklärte der Görlitzer Generalsuperintendent der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Martin Herche, am Donnerstag. Es sei nicht akzeptabel, dass “die einen still an den Gräbern ihrer Lieben stehen” und sich andere womöglich zur gleichen Zeit lautstark über ein entscheidendes WM-Tor begeisterten, kritisierte Herche.

Auch die einmalige Atmosphäre des Görlitzer Christkindlmarktes sei durch die WM bedroht, wenn dort statt Liedern des Bach-Chores das nächste Spiel im Public Viewing angesagt werde, kritisierte Herche. Die Besinnlichkeit der Adventszeit und die Vorfreude auf Weihnachten dürften nicht “vom emotionalen Auf und Ab eines kollektiven Fußballtaumels” überlagert werden. “Es ist an der Zeit, dass die weltweite Gemeinschaft der Kirchen aller Konfessionen und auf allen Kontinenten sich dafür gegenüber der FIFA stark macht”, forderte Herche. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sollte damit beginnen.

Lobbyisten für den Atheismus

Haben der Kirche im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt: Kerstin und David Lohmer. Foto: Andreas Dyck

Wenn Kerstin Lohmer über ihre Zeit in der Kirche nachdenkt, dann sind es keineswegs nur negative Gedanken, die ihr durch den Kopf gehen. Ihre Kommunion, die Firmung, jahrelang war sie Messdienerin, ihre Mutter Organistin und Chorleiterin.


Von Celina de Cuveland und Bernd Eyermann|Generalanzeiger Bonn

“Ich bin eng mit der Kirche aufgewachsen und habe die schöne Seite des Gemeindelebens erlebt”, sagt die 30-Jährige aus Siegburg. Auch ihr Mann David erinnert sich “an das volle Programm Kirche”. Als Kind habe er all das “gern mitgemacht und nicht hinterfragt”. Doch das ist lange her. Vor gut einem Jahr sind die Lohmers aus der katholischen Kirche ausgetreten.

Warum? Zum einen seien sie nicht gläubig, zum anderen habe es “mehrere Vorfälle im privaten Bereich gegeben”, bei denen sich die Kirche sehr unchristlich verhalten habe, sagt der 33-Jährige. “Das war sehr erschreckend, von der Kirche hätte ich da etwas anderes erwartet.” So sei zum Beispiel eine Erzieherin in einem kirchlichen Kindergarten schwer krank geworden, doch statt sie zu unterstützen, hätte der Träger gewollt, dass sie nicht länger in der Einrichtung arbeite.

Seine Frau Kerstin berichtet, dass selbst ihre Mutter in der Heimatpfarrei bei Krefeld “Unannehmlichkeiten” bekommen habe, nachdem ihr Kirchenaustritt bekannt geworden sei. Die Lohmers haben sich inzwischen dem Bund der Konfessionslosen und Atheisten angeschlossen. Ihr Ziel: eine Lobby für den Atheismus zu schaffen. Noch immer hätten Menschen in der Gesellschaft Nachteile, wenn sie nicht Mitglied einer Kirche seien. So etwa könnten deren Kinder nicht alle Tagesstätten besuchen.

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Kampf um Vatikan-Vermögen

Vati-Leaks-logo

Der Finanzreformer des Papstes soll selbst Geld verschwendet haben.


Kurier.at

Machtkämpfe, Finanzeinfluss, Verschwendungssucht und Luxusausgaben: Das sind die Zutaten des neuen “Vatileaks”-Skandals, der in Rom für Aufregung sorgt. Das Wochenmagazin L’Espresso hat geheime Dokumente veröffentlicht, die von einem erbitterten Machtkampf unter Kardinälen über den Einfluss auf die Finanzen des Kirchenstaats zeugen. Dabei geht es um lukrative Geschäfte in Millionen-Euro-Höhe.

Zwei Lager

Der Unmut der Purpurträger richtet sich dabei vor allem gegen eine Person: Kardinal George Pell. Der 73-jährige Australier wurde vor rund einem Jahr von Papst Franziskus mit der Leitung des neuen Wirtschaftssekretariats, das die vatikanischen Finanzen kontrolliert, beauftragt. Auch bei der umfassenden Kurienreform des Pontifex, die auf Widerstand stößt, spielt George Pell eine tragende Rolle. Er ist Mitglied des Kardinalrats, einer achtköpfigen Gruppe, die dem Papst bei der Kurienreform zur Seite stehen.

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Vorläufige Einigung bei Kirchenasyl

Kirchen dürfen Flüchtlingen und Asylsuchenden wie bislang Zuflucht gewähren Foto: flickr | Noborder network/Sara Prestianni | CC BY 2.0

Vertreter von Kirche und Politik haben sich am Freitag in der Frage des Kirchenasyls verständigt. Demnach dürfen Kirchen vorerst bis zum Herbst Asylsuchenden wie bislang Zuflucht gewähren.


pro Medienmagazin

Kirchen dürfen nun bis Herbst 2015 wie bislang Flüchtlinge und Asylsuchende aufnehmen, wenn sie befürchten, dass diesen Menschen bei einer Abschiebung Menschenrechtsverletzungen drohen. Darauf haben sich die beiden großen Kirchen in Deutschland und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach einem Spitzentreffen geeinigt. Die Tradition des Kirchenasyls „an sich“ wird seitens der Politik nicht in Frage gestellt.

In der Zeit bis zum Herbst wollen die Kirchen und das BAMF nun eine neue Zusammenarbeit bei Kirchenasylfällen erproben, teilten beide Kirchen mit. Dabei sollen Kirchenvertreter die Möglichkeit bekommen, Einzelfälle erneut vom Bundesamt überprüfen zu lassen, vorzugsweise noch bevor die betroffenen Personen in das Kirchenasyl aufgenommen werden. Für die Kommunikation sollen zentrale Ansprechpartner sowohl auf Seiten der Kirchen wie auch des BAMF benannt werden.

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Vatileaks: Kampagne gegen Kardinal Pell gestartet

Vati-Leaks-logoIm Vatikan wird eine Kampagne gegen Kardinal Pell, einem klaren Verteidiger der Lehre der Kirche, angezettelt. Das Spiel wird über die Medien ausgetragen. Im Hintergrund geht es um die Familiensynode – P. Lombardi verteidigt Pell.


kath.net

Gegen den Chef des vatikanischen Wirtschaftssekretariates, Kardinal George Pell, regt sich laut einem Pressebericht angeblich starker Widerstand in der Kurie. Laut dem italienischen Nachrichtenmagazin «L’Espresso» (Freitag) wehrt sich das Kardinalsgremium der vatikanischen Güterverwaltung APSA gegen die Beschneidung ihrer Kompetenzen durch die von Papst Franziskus geschaffene Behörde.

Die Kardinäle werfen dem 73-jährigen Pell demnach vor, er versuche, immer weitere Verwaltungsbereiche unter seine Kontrolle zu bringen, und stoße dabei die Mitarbeiter anderer Dikasterien vor den Kopf. Das Wirtschaftssekretariat soll gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat die Finanz- und Immobilienbestände des Vatikan erfassen und in eine gemeinsame Bilanz bringen.

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Licht: Weltrekord in Farbe

Das Spektrum des in der neuen Kristallfaser erzeugten Lichts reicht vom UV (rechts) bis in das Infrarot. © Xin Jiang

Bunter als ein Regenbogen: Physiker haben eine Kristallfaser entwickelt, die aus infrarotem Laserlicht weißes Licht macht. Das erzeugte Spektrum reicht dabei vom Infrarot bis in den kurzwelligen UV-Bereich – ein Weltrekord. Dieses breit aufgefächerte Licht könnte viele Untersuchungen in der biomedizinischen Forschung, der Physik und der Chemie erleichtern oder gar erst ermöglichen, wie die Forscher in “Nature Photonics” berichten.


scinexx

Licht ist heute das wichtigste Werkzeug der Wissenschaft. So lassen sich viele chemische Reaktionen lassen sich mit Licht beobachten und sogar steuern. Laser dienen als Werkzeug, Datenträger, Sonden und sogar als Teilchenbeschleuniger.

UV-Licht zerstört Glasfasern

Das Problem dabei: Herkömmliche Glasfasern leiten zwar sichtbares und infrarotes Licht gut, werden aber vom energiereichen UV-Licht schnell zerstört. Philip Russell und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen haben nun eine photonische Kristallfaser entwickelt, die auch im UV-Bereich stabil ist. Solche Fasern werden ihrer ganzen Länge nach von hohlen Kanälen durchzogen, die sich symmetrisch um ihren Kern anordnen. Die hohlen Kanäle wirken wie Leitplanken für die Lichtwellen und führen das Licht so gut, dass wenig verloren geht.

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EU-Bischöfe sind Angriff auf die Menschenwürde

CCEEKritik an Ausbeutung schutzbedürftiger Frauen und “Ökonomisierung des Kindes” – ComECE für europaweite gesetzliche Regelung


kath.net

Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) spricht sich für rasche einheitliche gesetzliche Regeln zur Leihmutterschaft auf europäischer und internationaler Ebene aus, insbesondere um die weitere Ausbreitung kommerzieller Leihmutterschaften zu verhindern. Alle Formen von Leihmutterschaft stellten eine schwere Verletzung der Menschenwürde der Beteiligten dar, heißt es in einer aktuellen ComECE-Stellungnahme an das Europaparlament. Darin wird festgehalten, dass die Praxis der Leihmutterschaft, Leihmütter aus armen Bevölkerungsgruppen zu Gunsten wohlhabender Paare oder Einzelpersonen instrumentalisiere und Kinder als Objekte behandle. Konkret warnt die Bischofskommission vor einer Gesellschaft, “in der Kinder hergestellt und als Produkte verkauft werden”.

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Betrugsverdacht bei katholischer Kirche in Norwegen

Bild: tilly

Bild: tilly

Staatliche Millionenzuschüsse durch manipulierte Mitgliederzahlen


DIE WELT

Wegen Betrugsverdachts bei der katholischen Kirche hat die norwegische Polizei am Donnerstag den Sitz der Kirche in Oslo durchsucht. Die Diözese von Oslo, die alle Kirchendaten verwaltet, soll über Jahre hinweg die Zahl der Kirchenmitglieder künstlich aufgebauscht und auf diese Weise unrechtmäßig Millionenzuschüsse des Staats eingestrichen haben. Zwischen 2010 und 2014 habe die Kirche 65.000 neue Mitglieder gemeldet und umgerechnet 5,84 Millionen Euro an zusätzlichen Zuschüssen erhalten, sagte die Rechtsvertreterin der Polizei, Kristin Rusdal, der Nachrichtenagentur AFP.

The Robot Revolution Is Here

Building a robot has been one of humanity’s longest-standing dreams. Mechanical helper beings appear in the stories of ancient civilizations the world over, from Greece to China to Israel. On the flip side, the thought of robots running amok is one of our most enduring collective nightmares, a la Terminator and The Matrix. Living with robots in real life has been a completely different, far less dramatic story.


By Invention Factory|MOTHERBOARD

Most robots today—from the Roombas that vacuum our floors to those that assemble Tesla electric cars—go about their business without fuss or fanfare, and without much interaction with us ordinary humans. Things are about change though, as more consumer-focused companies from Google to Intel enter the robot race. GE’s new online video series Invention Factory explores what’s happening on the frontiers of robots research.

Before we get into that, it’s worth noting how far robots have already come in such a short time. Only in the past 50 years or so have robots gone from fantasy to practical reality, as big companies increasingly put purpose-specific robots to work assembling cars, solar panels, food, cooking appliances, and countless other products.

Most of these industrial bots are very expensive and usually confined to one spot on the factory floor, chugging away all day at tasks that human laborers find repetitive and physically demanding. They’re also typically impersonal looking—just a big arm or set of automated tools. As a consequence, many of us who don’t work in heavy industry scarcely think about the robots that make our modern lives possible, not even the ones that make us pancakes.

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Deutsche Bischöfe: “Islamischer Staat” muss gestoppt werden

Logo Deutsche Bischofskonferenz

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Ende der Bischofskonferenz-Vollversammlung: Kardinal Marx lobt Merkel-Einsatz für Frieden in der Ukraine – Profilschärfung bei Caritas und Schulen, Bilanzoffenlegen aller Diözesen 2016


kathweb

Die katholischen Bischöfe Deutschlands haben ihre Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft zu einem energischen Eingreifen gegen den Terror des “Islamischen Staates” (IS) aufgeordert. Verhandlungen mit der Gruppe seien “offenbar sinnlos”, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Hildesheim.

Die Entwicklung nehme “dramatische Formen” an, sagte Marx mit Blick auf die Ermordung von 21 koptisch-orthodoxen Christen aus Ägypten durch IS-Sympathisanten in Libyen und die Entführung von mutmaßlich mehr als 250 Christen im Norden Syriens. Die vom IS ausgegebenen Parolen im Stile von “Wir erobern Rom” nannte Marx “erschreckend”. Die Kirche könne die Politik nur “ermutigen, ja auffordern”, dem Treiben der Terroristen ein Ende zu setzen.

Besorgt äußerten sich die Bischöfe zur humanitären Lage im Gazastreifen nach den jüngsten bewaffneten Auseinandersetzungen. Nach menschlichem Ermessen seien Israelis und Palästinenser von einem echten Frieden derzeit “weiter entfernt denn je”, hieß es in der abschließenden Mitteilung. Die “gewalttätigen Strategie” der radikalislamischen Hamas müsse ebenso ein Ende finden wie “die Arrondierung des international nicht anerkannten Grenzverlaufs zwischen Israel und dem Westjordanland” und der fortgesetzte israelische Siedlungsbau.

Würdigung für Merkels Ukraine-Einsatz

In Hinblick auf den Ukraine-Konflikt würdigte Marx das Engagement von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) für den Frieden. Das Wichtigste in der dramatischen Lage in der Ostukraine sei es, dass die Waffen schweigen. Dazu habe die Kanzlerin mit ihrem beachtlichen persönlichen Engagement beigetragen.

Marx betonte, er sei persönlich zutiefst erschüttert darüber, dass 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg der Krieg nach Europa zurückgekehrt sei. Die Bischöfe lehnten jede gewaltsame Veränderung der Grenzen ab, die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die Einmischung Russlands in die inneren Angelegenheiten der Ukraine seien klar zu verurteilen.

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Brief an den Impf-Skeptiker: Du bist nicht alternativ oder modern, sondern dumm

Bild: Centers for Disease Control/Barbara Rice (Public Domain - USGov)

Bild: Centers for Disease Control/Barbara Rice (Public Domain – USGov)

Man kann der modernen Medizin skeptisch gegenüberstehen und ihre Möglichkeiten zurückweisen. Das sollte man aber nicht für Menschen tun, die einem anvertraut sind. Oder lassen Sie Ihr Kind etwa ohne Helm Radfahren?
  • Hysterie überlagert Fürsorge.
  • Ablehnung nicht wissenschaftlich begründet.
  • Impfungen für alle statt einer Impfpflicht.


Von Martina Fietz|FOCUS ONLINE

Lieber Impf-Skeptiker,

Du bist gerade Mutter oder Vater geworden, lebst also in einer Zeit zwischen Glück und Erschöpfung. Oder Deine Kinder sind schon älter und Du kennst bereits das Auf und Ab zwischen dem normalen Alltags-Wahnsinn und dem Ausnahmezustand bei Schnupfen, Fieber und Bauchweh. Egal, ob Du Dich entscheiden musst, ein Baby zu impfen oder ein Kleinkind: Lasst Dich nicht verunsichern von notorischen Fortschrittsverweigerern. Impfschutz ist wichtig. Impfschutz ist richtig.

Wir erleben doch gerade, dass angeblich ungefährliche Kinderkrankheiten wie Masern todbringend sein können. Wer will das für seine Tochter oder seinen Sohn? Wir leben in einer hoch entwickelten Gesellschaft mit modernster Medizin. Warum sollten wir denen, die uns am meisten am Herzen liegen, nicht allen Schutz bieten, den sie bekommen können?

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Türkei sieht Islamgesetz als “gewaltigen Fehler”

Die Türkische Nationalversammlung "Der Souverän ist ausnahmslos das Volk" (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG

Die Türkische Nationalversammlung “Der Souverän ist ausnahmslos das Volk” (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG

Österreich beendet auch Schulungsprogramm für türkische Imame


Von Markus Bernath|derStandard.at

Acht Imame stehen im Salon der österreichischen Botschaft, und der Hausherr sagt einen schönen Satz: “Als Religionsbeauftragte haben Sie eine besondere Brückenfunktion zwischen Ihren Gemeinden und der österreichischen Gesellschaft, zwischen der Türkei und Österreich.”

Das mit der Brücke, die Klaus Wölfer, der Botschafter in Ankara, beschwor, stimmt nun so nicht mehr. Ziehbrücke wäre jetzt wohl treffender. Mit dem Islamgesetz hat das Außenministerium in Wien auch gleich die jährlichen “Imamschulungen” für beendet erklärt, mit denen muslimische Religionsbeauftragte aus der Türkei für ihren Einsatz in Österreich vorbereitet wurden – zwei Tage Rechts- und Landeskunde in Ankara, eine weitere Woche in Wien, nach der Ankunft in Österreich.

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Sterbehilfe: Pfäffische Bevormundung und katholische Arroganz

Bild: letzte-hilfe.de

Bild: letzte-hilfe.de

Paderborner Erzbischof Becker widmet seinen Fastenhirtenbrief 2015 der christlichen Ablehnung der aktiven Lebensbeendigung


kath.net

„Menschenwürde vom frühestmöglichen Zeitpunkt bis zum letzten Ende des menschlichen Lebens heißt: würdig der unbedingten Liebe Gottes und würdig der Liebe von Menschen zu sein.“ In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2015 mit dem Thema „Sterbehilfe zwischen Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung“ betont Erzbischof Hans-Josef Becker, dass sich aus christlicher Sicht eine direkte und aktive Beendigung des Lebens verbiete.

Liebe Schwestern und Brüder!
In den letzten Monaten ist in unserem Land verstärkt über eine gesetzliche Neuregelung von Euthanasie und Sterbehilfe diskutiert worden. Diese Diskussion wird uns auch in der kommenden Zeit noch begleiten – schon angesichts der demografischen und medizinischen Entwicklung.

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