England Will Ban Prescriptions for Homeopathy and Other “Low Value” Treatments

Image: Friendly Atheist
Doctors shouldn’t be able to prescribe patients homeopathy, which is “at best a placebo” and a “waste of money,” according to England’s National Health Service.

By David G. McAfee | Friendly Atheist

Homeopathy, a method of diluting medicine (often until there are no measurable active ingredients), is completely unregulated in England and doctors there are sometimes able to prescribe it at no cost to the patient. NHS England now says this is a waste of funds, and I couldn’t agree more.

The NHS hopes to save £200 million per year by ending prescriptions for homeopathy along with a wide range of “treatments” that have never been proven to work. Simon Stevens, the head of NHS England, called homeopathy “at best a placebo and a misuse of scarce NHS funds.”

“The public rightly expects that the NHS will use every pound wisely, and today we’re taking practical action to free up funding to better spend on modern drugs and treatments.”

This is a major move for England, where a large portion of the population believes homeopathy is effective. According to one study, 39% of British people support it despite the British Pharmacological Society saying “there is no condition for which homeopath is convincingly effective.”

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Fantasy und die realen Zusammenhänge der Macht

G 20-Gruppenfoto mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Mitte. Foto: Kremlin.ru / CC BY 4.0
Bedrohliche Zeiten lassen den Wunsch nach einfachen Erklärungen aufkommen, gezielte Desinformationskampagnen sind schon in der Mache

Von Hermann Ploppa | TELEPOLIS

Immer mehr Menschen wachen jetzt politisch auf, denn das vorherrschende Mainstream-Narrativ vom guten Westen, vom Marktradikalismus, der uns allen nützt, vom Wirtschaftswachstum, dem alles geopfert werden muss: Das alles zieht nicht mehr. Zu eng ist der Riemen um den Hals der unbescholtenen Bürger gezogen worden.

Es geht nicht mehr. Deutschlands zweitgrößte Stadt Hamburg: ein Spielort für den kommenden Bürgerkrieg. Schlafentzug für zwei Millionen Menschen durch bedrohliche Hubschrauber. Immer mehr Menschen wollen dagegen wissen, was wirklich gespielt wird.

Es ist schon erstaunlich, dass Heroin nicht erneut, wie in früheren Zeiten aufkommender Revolten, wie durch ein Wunder zu Niedrigstpreisen ins Land geflutet wird.1 Was aber schon geflutet wird, sind Videos aus den Werkstätten der Desinformation.

Ich habe lange nicht mehr bei Youtube eine solche Flut von wirren, simplifizierenden Vorträgen, Smartphone-Botschaften und Interviews gesehen, in denen alles Übel dieser Welt wieder einmal Juden, Freimaurern, Jesuiten, Illuminaten, ja sogar Aliens zugeschrieben wird, wie gerade jetzt, wo Hamburg gebrannt hat. Da kommt als Erklärungsmuster, mehr oder minder dezent eingefädelt, für die marodierenden Brandstifter ein Komplott von Soros und Rothschild mit den „Linksradikalen“ auf unseren geistigen Bildschirm.

Bedaure, das ist ein Recycling von Altlasten aus der Fälschungswerkstatt des zaristischen Geheimdienstes Ochrana. Um den Reformstau im zaristischen Zarenregime zu rechtfertigen, bastelten die Ochrana-Agenten ein perfides Werk, das als „Die Protokolle der Weisen von Zion“ um die Welt ging und Grundlage wurde für Henry Fords Artikelsammlung „Der Internationale Jude“.

Und dieser Dialekt des Antisemitismus fand sodann Eingang in Adolf Hitlers Bestseller „Mein Kampf“. Demzufolge arbeiten jüdische Bankiers mit revolutionären Linksradikalen Hand in Hand, um die Weltherrschaft der Juden zu erringen. Also jetzt: die jüdischen Finanziers Rothschild und Soros Hand in Hand mit den Straßenrabauken von der Sternschanze?

Dass mit hoher Wahrscheinlichkeit agents provocateurs aus dem rechtsextremen Lager in Hamburg am Werk waren, ist nach dem jetzigen Erkenntnisstand sehr wahrscheinlich. Und dass George Soros in Verdacht steht, maßgeblich an Regime Change-Aktivitäten beteiligt gewesen zu sein, ist auch nicht von der Hand zu weisen.

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The US Army Funded Astral Projection and Hypnosis Research in the 80s

Image: CIA
This is a real-life X-File.

By Caroline Haskins | MOTHERBOARD

Human consciousness is nothing but an intersection of energy planes that forms a hologram able to travel through spacetime—across the universe, and into the past, present, and future.

I read about this idea in a CIA document about the US Army. Yes, the US Army. The institution that painstakingly crafts an image of commitment to pragmatic and logical objectives. When I was reading through the documents, I was certainly a bit surprised.

According to the declassified CIA documents that I read, the US Army was extremely interested in psychic experimentation. From the late 1970s into the 80s, it even paid for intelligence officers to go on weeklong excursions to an out-of-the-way institute specializing in out-of-body experiences and astral projection.

The documents were declassified as early as 2001, but they caught my eye when they appeared in a /r/conspiracy post earlier this month. The psychic experimentation program, which was called „Project Center Lane,“ interviewed Army intelligence officers in order „to determine attitudes about the possible use of psychoenergetic phenomena in the intelligence field,“ according to the declassified CIA document from 1984.

As a huge fan of The X-Files, I couldn’t resist reading as much as I could about Project Center Lane, which looks like it could have appeared on the show.

In June 1983, Army Commander Wayne M. McDonnell was asked to give his commander an assessment of the psychic services provided by the Monroe Institute, a non-profit organization focused on treatments designed to expand a person’s consciousness. The Monroe Institute is known for its patented „Hemi-Sync“ technology, which uses audio to synchronize the brainwaves on the left and right sides of the brain. According to the organization’s website, this makes the brain vulnerable to hypnosis. McDonnell himself had completed the seven-day psychic program the month prior at the institute, which is lodged in the middle of Virginia’s Blue Ridge Mountains in a town called Faber, about 30 miles east of Charlottesville.

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Sektenexperte: Tausende Angebote für den Umstieg in die Parallelwelten

Bild: Die Tagespost/Symbolbild
Sektenexperte warnt, dass immer mehr Österreicher sich in Parallelwelten zurückziehen. Es entstünden zunehmend mehr kleine sektenartige, fundamentalistische religiöse und politisch radikale Gruppen

Von Walter Müller | derStandard.at

Es sei zuletzt etwas ruhiger geworden um die Sektenszene in Österreich, wohl auch, weil sie sich in „ein wild wucherndes Feld mit tausenden Angeboten“ aufgesplittet habe, sagt der steirische Sektenexperte Roman Schweidlenka. Es entstünden immer mehr kleine Gruppen, die Sektenmerkmale aufwiesen, das gelte für die breit gefächerte Esoterikabteilung ebenso wie für fundamentalistische religiöse, aber auch radikale politische Gruppen.

Schweidlenka ortet ein immer stärkeres Abgleiten in Parallelwelten, „die sich abkapseln und die mit dem Rest der Gesellschaft nichts mehr zu tun haben wollen“, sagte der Sektenfachmann am Donnerstag bei der Präsentation des steirischen „ESO“(Esoterik, Sekten und Okkultismus)-Jahresberichts in Graz.

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Wenn Politiker raten: Kein Sex! Kein Fleisch! – „Hindu Science“

Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)
Plastische Chirurgie wurde vor Jahrhunderten von Hindus erfunden, ebenso das Flugzeug. Und werdenden Müttern hilft eine Darmreinigung. In Indien sind bizarre Theorien auch unter Spitzenpolitikern beliebt.

Von Sohini Chattopadhyay | Süddeutsche.de

Das sollte die Ärzte wohl beeindrucken. Schon im antiken Indien habe es plastische Chirurgie gegeben, sagte der indische Premierminister Narendra Modi vor hochrangigen Medizinern kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2014; der Hindu-Gott Ganesha – wegen seines Rüssels bekannt als Elefantengott – sei ein prominentes Beispiel dafür. Und mehr noch: Der Krieger Karna – das uneheliche Kind aus dem indischen Epos Mahabharata – sei ein Beispiel für frühe Stammzelltechnologie.

Das ist in etwa so, als würde man in christlichen Kulturkreisen die Geburt Jesu als Erfolg der Gentechnik darstellen. Seither hat die indische Regierung und ihre Organisationen immer wieder mit dubiosen Wissenschaftsdeutungen für Aufsehen gesorgt. Zwar schätzt auch die aktuelle Regierung Forschung durchaus, ebenso wie medizinischen Fortschritt, doch was sie darunter genau versteht, ist mitunter erstaunlich. Kein Fleisch, kein Sex. Dafür schöne Gedanken – und hübsche Bilder an den Wänden. Solche Ratschläge erteilt ein von der Regierung herausgegebenes Infoheft schwangeren Frauen. Das Büchlein „Mother and Child Care“ rate außerdem zu inspirierender Lektüre über besondere Persönlichkeiten sowie dazu, sich wohlige Gedanken zu machen – berichtete die Hindustan Times, die zweitgrößte englischsprachige Tageszeitung des Landes.

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„Wunderheiler“ Hamer ist tot

Ryke Geerd Hamer – (c) Reuters Pool New
In Österreich war Ryke Geerd Hamer 1995 bekannt geworden, als er den Eltern der sechsjährigen krebskranken Olivia von einer schulmedizinischen Behandlung abriet.

Die Presse.com

Der ehemalige deutsche Arzt und selbst ernannte Wunderheiler Ryke Geerd Hamer ist tot. Das berichtete am Dienstagabend die Online-Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard“. In Österreich war Hamer 1995 durch den „Fall Olivia“ bekannt geworden.

Hamer riet damals den Eltern der sechsjährigen krebskranken Niederösterreicherin Olivia Pilhar von einer schulmedizinischen Behandlung ihrer Tochter ab. Sie flüchteten mit dem Kind nach Spanien, um die Chemotherapie zu verhindern. Nach der Rückkehr nach Österreich wurde das Mädchen schulmedizinisch mit Operation und Chemotherapie behandelt und letztlich geheilt.

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Wie die Nazis Werwölfe und Astrologie für ihre Propaganda nutzten

Bild: vice.com
Das neue Buch ‚Hitler’s Monsters‘ untersucht, was die Nazis mit dem Übernatürlichen zu tun hatten.

Von J. W. MCCORMACK | VICE.com

Nazis und Mythologie – diese Themen passen auf den ersten Blick vielleicht nicht so gut zusammen. Aber das Dritte Reich hatte mit Glauben und Aberglauben überraschend viel am Hut. Das erklärt auch das neue Buch Hitler’s Monsters von Eric Kurlander, einem Historiker und Nazi-Experten an der Stetson University in Florida.

Kurlander erklärt, wie die Anführer Nazi-Deutschlands die Naturwissenschaften vernachlässigten und „Randwissenschaften“ vorzogen, um ihre Ideologie zu legitimieren. „Randwisschenschaft“ ist eine Bezeichnung, die von Okkultisten aus den 1930ern stammt und Gebiete wie Parapsychologie, Astrologie und Hellseherei meint. Die völkische Bewegung neigte zu „Fantasien rassischen Glaubens“, wie Hanns Hörbigers Welteislehre, nach der die meisten Himmelskörper aus Eis bestehen. Im Dritten Reich versuchte man, die germanische und „arische“ Geschichte mit dieser Theorie zu verknüpfen. Kurlander zitiert den Dichter Gottfried Benn, der von einer „Bindung rückwärts als mythische und rassische Kontinuität“ sprach.

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Nein, wir betreiben keinen Kindersklaven-Ring auf dem Mars – sagt die Nasa

Kolonien auf dem Mars? Gibt es nicht, sagt die Nasa (Symbolbild) © gremlin/Getty Images
Entführt die Nasa Kinder und schickt sie als Sklaven auf den Mars? Nein, sagt die Raumfahrtbehörde und wehrt sich damit gegen Vorwürfe eines ehemaligen CIA-Spions. Der behauptet das bei einer von Donald Trumps Lieblings-Radiosendungen.

stern.de

Verschwörungstheoretiker haben die Nasa schon lange auf dem Kieker, die US-Behörde soll schließlich die Mondlandung gefälscht haben. Aktuell müssen sich die Weltraum-Forscher gegen einen besonders absurden Vorwurf wehren: Die Behörde entführe Kinder und machte sie auf dem Mars zu Sklaven – das behauptet immerhin ein ehemaliger CIA-Spion. Und konnte dabei auf Donald Trumps Ohr hoffen.

Der Ex-CIA-Mann Robert David Steel erzählte die Geschichte nicht irgendwo, sondern in der größten Verschwörungs-Show der USA: „The Alex Jones Show“. Der gleichnamige Moderator betreibt außerdem das rechte Portal „Infowars“. Und Steeles Auftritt war selbst für die ohnehin schon krude Sendung ziemlich irre.

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„Geisterwelten ragen in unsere Welt hinein“

Prof. Dr. Thomas Hauschild (Franziska Richter)
Der Ethnologe Thomas Hauschild behauptet: Religion ist unvermeidlich, jeder hat ein religiöses Bewusstsein. Und das wiederum habe mit Halluzinationen zu tun. „Alle Menschen haben potenziell die Fähigkeit, mit etwas, das nicht anwesend ist, zu kommunizieren“, sagte er im Deutschlandfunk.

Susanne Fritz im Gespräch mit Thomas Hauschild | Deutschlandfunk

Susanne Fritz: Herr Hauschild, Sie starten am Montag mit einer öffentlichen Vortragsreihe an der Universität Münster, die Reihe hat den Titel “ die Unvermeidbarkeit von Religionen“. Dahinter steht kein Fragezeichen. Wieso kommen wir um Religion Ihrer Ansicht nach nicht herum?

Thomas Hausschild: Auf einer bestimmten Ebene ist das ja eine ganz banale These, denn es ist klar, dass wir nicht wissen, was jenseits der Sterne liegt und was mit einem Jenseits nach dem Tode sein wird. Das wird uns auch die Wissenschaft nie beantworten können. Insofern wird es immer eine Quelle für religiöse Spekulation geben, aber Religion ist mehr; Religion ist auch Kommunikation, und zwar nicht einfach nur mit Symbolen, wie man dann immer gerne sagt, sondern sie ist auch ganz physisch und real. Im Kern jeder Weltreligion, jeder großen, auch jeder kleinen religiösen Praxis liegt letztlich diese Kommunikation. Auch da kann man sagen, das ist eine banale These, weil man dann zum Beispiel als Materialist sagen kann: „Ja, Mohammed war dann eben Epileptiker, Luther Trinker und katholische Priester sind Trickbetrüger oder Psychotechniker“. Aber hier hat sich etwas Neues getan: In der Neurobiologie und Bewusstseinsforschung wird heute sehr viel detaillierter als man sich das noch vor 20 Jahren vorstellen konnte, an genau diesem Punkt der Kommunikation mit etwas, was nicht anwesend ist, geforscht, und da hat man herausbekommen, dass alle Menschen potentiell diese Fähigkeit haben, so zu kommunizieren und dass eben auf diese Art Geisterwelten in unsere Welt hineinragen.

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Atheismus als „großes Experiment der Neuzeit“ sei gescheitert

Wiener Pastoraltheologin Polak bei Podiumsdiskussion u.a. mit Philosoph Liessmann in Österreichischer Akademie der Wissenschaften: Angriffe von Seiten des Atheismus helfen Religion, „ihre innere Rationalität auszuloten und zu erklären“ Bild. kathpress
Angesichts grassierender religiöser Gewalt zunehmend auch in Europa braucht es ein Mehr an religiöser Bildung: Das hat die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak bei einer Podiumsdiskussion am Montagabend in Wien unterstrichen.

kathpress

„Wir müssen lernen, auch mit unüberwindbaren Differenzen zu leben, dazu scheint mir religiöse Bildung ganz wichtig.“ Den Atheismus als „großes Experiment der Neuzeit“ betrachte sie als gescheitert, da er es nicht vermochte, „die Grundfrage des endlichen Menschen nach einer anderen Wirklichkeit“ zu zerstören. Dennoch könne sie auch den atheistischen Versuchen, Religion zu desavouieren, insofern etwas abgewinnen, als sie die Religion herausforderten.

Polak äußerte sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Reihe „Science Talk“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. An dem Gespräch, das diesmal der Frage „Was ist Religion?“ gewidmet war, nahm weiters der Islamwissenschaftler Rüdiger Lohlker, die Religionswissenschaftlerin Birgit Heller und der Philosoph Konrad Paul Liessmann teil.

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Religionsforscher gründen „European Academy of Religion“

Rund 1.000 Forscher zur ersten internationalen Konferenz ab Sonntag in Bologna erwartet – Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster an Akademiegründung beteiligt – Präsentation von Forschungsergebnissen zur wachsenden Religionsvielfalt.
Viola van Melis Zentrum für Wissenschaftskommunikation
Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Rund 1.000 Religionsforscher aus Europa und angrenzenden Staaten kommen ab Sonntag zur ersten Konferenz der neu gegründeten „European Academy of Religion“ (EuARe), der Europäischen Akademie der Religion, im italienischen Bologna zusammen. Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster, der sich an der Gründung beteiligt hat, stellt auf der internationalen und interdisziplinären Tagung vom 18. bis 22. Juni Forschungsergebnisse zur wachsenden religiösen Vielfalt in Europa vor. „Mit der European Academy of Religion entsteht eine noch nicht dagewesene Plattform der europäischen Religionsforschung“, sagt der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans vom Exzellenzcluster, der die Konferenz mit einer Gruppe internationaler Forscher vorbereitet hat. Auf der Veranstaltung soll das Gründungsstatut der Akademie verabschiedet werden.

„Die religionsbezogene Forschung in Europa ist durch eine Vielfalt an Fächern, Sprachen und Wissenschaftstraditionen geprägt. Diese wollen wir zusammenführen“, so Prof. Großhans. „Gleichzeitig lassen sich durch die Akademie Forschungsergebnisse noch besser in Politik und Gesellschaft sichtbar machen – denn wir haben es mit einem drängenden Zukunftsthema zu tun.“ Die Schirmherrschaft für die Konferenz haben das Europäische Parlament und die Vertretung der Europäischen Kommission in Italien übernommen. Als Vorbild dient die renommierte „American Academy of Religion“ (AAR), die Religionsforscher aus der ganzen Welt in Nordamerika zusammenbringt.

In Bologna werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus rund 300 Forschungseinrichtungen erwartet. Ziel ist die Vernetzung einzelner Forscher, aber auch universitärer und außeruniversitärer Forschungszentren, wissenschaftlicher Fachgesellschaften, Fachzeitschriften, Verlage und Medien. Die Konferenz mit dem Titel „Ex Nihilo Zero Conference“ dient auch der Organisation der ersten regulären Jahrestagung der Akademie im März 2018. Neben den Jahrestagungen an wechselnden Orten wollen die Wissenschaftler gemeinsame internationale Forschungsprojekte planen und ein frei zugängliches Publikationsportal im Internet errichten.

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ veranstaltet auf der Konferenz in Bologna am Montag, 19. Juni, ein Panel zur wachsenden religiösen Pluralität in Westeuropa. Es sprechen der Religionssoziologe Prof. Detlef Pollack, der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Fabian Wittreck und der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide. In einem der zentralen Vorträge der Konferenz stellt der Religionswissenschaftler und Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster seine neue Theorie zur religiösen Vielfalt vor, nach der verschiedene Religionen mit Blick auf ihre interne Vielfalt einander ähneln und sich annähern können. Prof. Großhans organisiert für die „European Society for Philosophy of Religion“ (Europäische Gesellschaft für Religionsphilosophie) eine Vortragsreihe über Konzeptionen und Methoden der modernen Religionsphilosophie.

Die Gründung der neuen Akademie geht auf eine Initiative des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Alberto Melloni zurück, der den UNESCO-Lehrstuhl für religiösen Pluralismus und Frieden an der Universität Bologna innehat und Direktor der dortigen „Stiftung für Religionswissenschaft Johannes XXIII.“ ist. Zum ersten Treffen auf Einladung der Stiftung kamen im Dezember 2016 in Bologna rund 500 Delegierte aus Europa, dem Nahen Osten und Kaukasus, den Maghreb-Staaten, Russland sowie Amerika und Asien zusammen. Die Vorbereitungskonferenz stand unter dem Vorsitz des EU-Kommissars für Forschung Carlos Moedas. (dak/vvm)

EuARe-Beiträge des Exzellenzclusters

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ veranstaltet auf der Konferenz in Bologna am Montag, 19. Juni, das Panel “Religious pluralism in Europe: from the perspective of sociology, law and Islamic theology: the case of Germany” (Religiöser Pluralismus in Europa: aus der Perspektive der Soziologie, Rechtswissenschaft und islamischen Theologie: der Fall Deutschland). Der Sprecher des Forschungsverbundes, der Religionssoziologe Prof. Pollack, erläutert: „In den vergangenen Jahrzehnten ist der Grad der religiösen Pluralität in den westeuropäischen Gesellschaften dramatisch angestiegen. Während zum Zeitpunkt der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 noch mehr als 95 Prozent der Bevölkerung Mitglied in der evangelischen oder katholischen Kirche waren, gehören ihr heute nur noch rund zwei Drittel an. Die Veränderung der religiösen Landschaft bedeutet für die politischen Entscheidungsträger, für das Rechtssystem, aber auch auf der zivilgesellschaftlichen Ebene eine besondere Herausforderung.“

Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Fabian Wittreck wird sich in seinem Beitrag zum Panel mit der Frage befassen, inwieweit die rechtspolitischen Systeme Westeuropas und insbesondere das Modell der Kooperation zwischen Staat und Kirche in Deutschland den Herausforderungen der wachsenden religiösen Diversität gewachsen sind. Er will erörtern, ob sie in der Lage sind, trotz zunehmender religiöser Vielfalt Religionsfreiheit und Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften zu gewährleisten. Der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Bevölkerungen in den westeuropäischen Ländern mit religiöser Pluralität umgehen, inwieweit sie sie akzeptieren und wie hoch die Bereitschaft zur Toleranz gegenüber dem Fremden ist. Der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide fragt, welches Toleranzpotential bei religiösen Minderheiten zu finden ist, insbesondere unter Musliminnen und Muslimen, und „worin Ressourcen des Dialogs, der Verständigung und der Integration sowie Integrationsbarrieren liegen“.

Der Religionswissenschaftler und anglikanische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel wird in einem der Hauptvorträge der Konferenz am Montag, 19. Juni, seine „fraktale Interpretation religiöser Vielfalt“ vorstellen, die er erstmals im Rahmen der renommierten Gifford Lectures 2015 an der Universität Glasgow präsentierte. „Religionen wie das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus sind nach meiner Theorie einander viel ähnlicher als bislang angenommen. Sie ähneln einander mit Blick auf ihre jeweilige interne Vielfalt“, sagt der Wissenschaftler. „Die fremde Religion und der Andersgläubige sind weniger fremd als man zunächst glaubt. Das bietet eine Alternative zur verbreiteten Ansicht, Religionen seien nicht vergleichbar und unvereinbar.“ Was Religionen voneinander unterscheide, finde sich oft in anderer Form als Unterschied innerhalb der eigenen Religion wieder. Die Keynote trägt den Titel „A fractal interpretation of religious diversity“ (Eine fraktale Interpretation religiöser Vielfalt).

Der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans spricht auf der Konferenz am 20. Juni zum Thema „Religion after Metaphysics? Reflections on Religion, Truth and Power“ (Religion in nachmetaphysischer Zeit. Reflektionen über Religion, Wahrheit und Macht). Der Vortrag ist Teil einer Reihe mit 17 Vorträgen der „European Society for Philosophy of Religion“ (Europäische Gesellschaft für Philosophie und Religion), deren Vizepräsident Großhans ist. Sie trägt den Titel „Modern Philosophy of Religion: Approaches, Methods and Concepts“ (Moderne Religionsphilosophie: Ansätze, Methoden, Konzepte).

Von der WWU sind weitere Wissenschaftler auf der Konferenz vertreten: Der katholische Theologe Michael Pfister vom Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der WWU spricht am Montag, 19. Juni, über „Interconfessional openness with regards to Old Testament exegesis in the context of the International Congress of Old Testament Scholars in Göttingen (1935)“ (Interkonfessionelle Gesprächsbereitschaft auf dem Gebiet der alttestamentlichen Exegese im Umfeld des Internationalen Alttestamentlerkongresses in Göttingen (1935)). Die Religionswissenschaftlerin Dr. Melanie Barbato spricht am selben Tag zum Thema „The Use of Diplomatic Language in High-level Interreligious Dialogue: A Study of the Vatican’s Deepavali Messages“ (Der Gebrauch diplomatischer Sprache im interreligiösen Dialog auf höchster Ebene: Eine Untersuchung der vatikanischen Deepavali-Botschaften). (dak/vvm)

Esoterik für alle: Wie Ersatzreligionen an unser Geld kommen

Teure Aura-Sprays: Käufer sind auch Menschen mit höherem Bildungsniveau, denn die haben das entsprechende Budget. Bild: plusminus
Heilen im Wohnzimmer, Aura-Sprays und Engelskarten: Die Esoterikbranche ist längst kein skurriles Randphänomen mehr, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen.

plusminus ARD

Viele kleine Anbieter buhlen um die Gunst der spirituellen Sinnsucher. Die sehnen sich nach Heilung, Liebe, Hilfe bei Problemen oder schlicht Aufmerksamkeit. Wer dabei zu tief in die Welt der Esoterik einsteigt, kann in einen gefährlichen Strudel geraten und emotionale sowie finanzielle Schäden erleiden. Der wachsende Markt alternativer Heilmethoden kann für ernsthaft erkrankte, behandlungsbedürftige Menschen dabei sogar lebensgefährlich werden. Hinter der vermeintlichen Wohlfühlbranche steckt ein knallharter Milliardenmarkt. „Plusminus“ beleuchtet den undurchsichtigen Esoterikmarkt und deckt seine Wirkweisen auf. Der Einstieg in die Branche ist erschreckend simpel. „Plusminus“-Reporterinnen haben selbst ein Esoterik-Produkt erfunden und versucht es völlig überteuert zu verkaufen.

Sendetermin:

Mi, 14.06.17 | 21:45 Uhr

Homöopathen tagen in Leipzig – mit „Schulmedizin“ kooperieren?

In den meisten homöopathischen Globuli ist kein Wirkstoff mehr nachweisbar. Doch allein die Zuwendung vieler Homöopathen zum Patienten hat oft eine positive Wirkung. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Kügelchen statt Tablette. Homöopathie ist in Deutschland recht verbreitet – trotz fehlender wissenschaftlicher Nachweise ihrer Wirksamkeit. Gemeinsame Wege mit der Schulmedizin seien nötig, heißt es vor einem Kongress in Leipzig.

Von Sabine Fuchs | Frankfurter Rundschau

Beim Thema Homöopathie scheiden sich die Geister. Für die einen ist sie Humbug, andere empfinden sie als letzte Hoffnung, wenn von der Schulmedizin weniger Hilfe und Rat kommt als erwartet.

Monika Kölsch, praktizierende homöopathische Ärztin aus Leipzig, will solche Gegensätze nicht gelten lassen. „Wir wollen über den Tellerrand blicken und gemeinsam mit der konventionellen Medizin nach Lösungen zum Wohle des Patienten suchen“, sagt sie. Diesem Ziel diene der 72. Homöopathische Weltärztekongress in Leipzig. Kölsch ist Mitorganisatorin der Tagung vom 14. bis 17. Juni. Mehr als 1200 Gäste aus 60 Ländern werden erwartet.

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Verschwörungstheorien und Religion

© NASA, JSC
Glauben Menschen neuerdings lieber an eine gefälschte Mondlandung als an Gott? Der Tübinger Professor Michael Butter widerspricht: Verschwörungstheorien gibt es schon lange – sie sind Religionen manchmal aber sehr ähnlich.

tagesschau faktenfinder

ARD-faktenfinder: Herr Professor Butter, Ihr Forschungsgebiet ist sehr unterhaltsam: Die Mondlandung war erfunden, der Mord an John F. Kennedy ein Gemeinschaftswerk von CIA und Mafia und Bill Gates ist der Teufel persönlich. Das Magazin Cicero nennt Verschwörungstheorien „die Weltreligion des dritten Jahrtausends“. Würden Sie zustimmen?

Michael Butter: In dieser Absolutheit nicht, weil das ja hieße, dass Verschwörungstheorien im neuen Jahrtausend so unwahrscheinlich zugenommen haben – und das stimmt einfach nicht, wenn wir uns die historische Entwicklung anschauen. Was allerdings stimmt, ist dass Verschwörungstheorien in den Funktionen, die sie für Individuen und Gemeinschaften erfüllen, den Funktionen der Religion doch relativ ähnlich sind.

„Believers“ versichern sich ihrer Besonderheit

ARD-faktenfinder:  Welche Funktionen sind das konkret?

Michael Butter: Das sind einfach erst mal Sinngebungs-Funktionen: Sowohl die Religion als auch die Verschwörungstheorie bieten Erklärungen dafür an, wie denn die Welt und auf den ersten Blick unerklärliche Dinge funktionieren. Es sind Mechanismen, die wichtig sind für die individuelle als auch die Gruppenidentität, indem sie die „Gläubigen“ – man spricht bei Verschwörungstheorien nicht umsonst auch von „believers“ – ansprechen und ihrer eigenen Besonderheit versichern, ihnen also das Gefühl geben, „auserwählt“ zu sein.

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Yes, we Chem! Über Freimaurer, die Rothschilds und das Heil in der Verschwörung

Ein Helm schützt gegen gefährliche Strahlungen: Micky Beisenherz hat sich mit Verschwörungstheorien beschäftigt © Markus Gisin
Verschwörungstheorien bringen viele Vorteile: Sie sind Globuli fürs Hirn und Salbe fürs Wutzentrum. Kein Wunder, dass die Gruppe der Anhänger schneller wächst als so mancher Kornkreis.

Von Micky Beisenherz | stern.de

Wenn Sie in den Himmel schauen, was sehen Sie da? Also, außer den Air-Berlin-Fliegern, die nicht da sind. Haben Sie sich jemals ernsthaft um Chemtrails gesorgt? Also, das, was wir als Kondensstreifen kennen, aber von einer hartnäckigen Gruppe Menschen als Chemikalien angesehen werden, die von „denen da oben“ versprüht werden, um unsere Gedanken zu kontrollieren, bzw. uns geistig taub und kritiklos zu machen. Chemtrails. Vermutlich nur eine Erfindung der Alufolienindustrie.

Sind Sie auch schon Verschwörungstheoretiker? Wäre nicht weiter verwunderlich. Diese Gruppe wächst ja schneller als so mancher Kornkreis. Und wo fängt die Verschwörungstheorie an? Wenn ich beim Begriff 11. September sofort „Gebäude sieben!“ von hinten von der Bierbank brülle?

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Der Tod eines Siebenjährigen zeigt die Gefahren der Homöopathie

Globuli: Kügelchen als Heilmittel? Panthermedia/Pic Leidenschaft/Apotheken-Umschau
Francesco war gerade einmal sieben Jahre alt, als er am Samstag starb. An einer Krankheit, die zwar schmerzhaft, aber eigentlich als heilbar gilt: Mittelohrentzündung.

HUFFPOST

Wie italienische Medien berichten, hatten die Eltern den Jungen zu einem Homöopathen gebracht. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft im norditalienischen Urbino gegen ihn und die Eltern wegen Mordes.

„Wir haben dem Doktor immer vertraut“

„Wir haben dem Doktor immer vertraut“, zitiert die Zeitung „Corriere della Serra“ die Mutter. Der Junge habe schon früher immer wieder einmal Probleme mit den Ohren gehabt, und immer habe der Homöopath helfen können. Diesmal jedoch starb das Kind nach 15 Tagen Krankheit.

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Mapping the World of #FalseFlag Conspiracy Theories on Social Media

Alex Jones (L) and Paul Joseph Watson (R) in 2013. Image: Tyler Merbler/Flickr
A broad network of websites and social media accounts is creating confusion after every crisis event.

By Corin Faife | MOTHERBOARD

„Fake news“ has been around in some form for as long as there’s been any news at all, but in the social media era (and the President Trump era) it’s taken on a whole new proportion. Currently though, the term stands in for a range of different things: On the one hand stories crafted expressly for deception or financial gain, on the other, inaccurate journalism or critical views of the administration.

At the 11th International Conference on the Web and Social Media last week in Montreal, academic Kate Starbird presented a fascinating paper exploring one specific kind of social media misinformation: Conspiracy theories surrounding mass shootings. Starbird, Associate Professor of Human Centered Design & Engineering at the University of Washington, has spent years studying „alternative narratives“ that spring up around man-made crisis events—shootings, bombings, etc.—and mapping the links between what she describes as an ecosystem of websites and Twitter accounts by analyzing which URLs are shared by the same users, and what different kinds of content are published by connected sites.

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Relativer Quantenquark – kann moderne Physik die Esoterik belegen?

Bei vermeintlich übersinnlichen Phänomenen wird von Esoterikern gerne auf die Erkenntnisse der Quantenphysik verwiesen, die diese Beobachtungen angeblich stützen. Wissenschaftler setzen sich seit langem kritisch mit diesen Behauptungen auseinander.

Von Holger von Rybinski | GWUP

Gedankenübertragung, Spukerscheinungen, Homöopathie – kaum ein PSI-Phänomen, für dessen Erklärung nicht die Quantenphysik als scheinbar wissenschaftlicher Beleg angeführt wird. Dabei widersprechen  Experten wie Anton Zeilinger derartigen Behauptungen. Im österreichischen Nachrichtenmagazin „Profil“ erläutert das GWUP-Mitglied Dr. Florian Aigner, warum die Quanten nicht als Erklärung für übersinnliche Phänomene herhalten können. Dabei fällt ihm auf: „ Es ist paradox: Esoteriker, deren Geschäftsmodell darauf fußt, die Erkenntnisse der Naturwissenschaft zu ignorieren, berufen sich auf eine naturwissenschaftliche Theorie. Es ist, als würden Atheisten in der Bibel nach Bestätigung ihrer weltanschaulichen Thesen suchen. Oder als würde just ein Vegetarierverein mit Gratisschnitzelsemmeln Mitglieder anwerben wollen“. Er räumt jedoch ein, dass die Quantenphysik als ungewöhnlich und mystisch dargestellt werde, sei kein Zufall, liefere sie doch manchmal Ergebnisse, die wir mit unserem Alltagsverstand kaum begreifen können, weil sie uns merkwürdig oder verrückt erschienen.

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Das magische Elqui-Tal

Das Elqui-Tal in Chile (imago / imagebroker)
Im Elqui-Tal in Chile befindet sich der Energieknoten der Erde, glauben zumindest spirituelle Touristen, die in Scharen ins Gebiet um den Monte Cancana strömen. Er sei vom Himalaya dorthin gewandert. Reiseführer haben sich auf die Suche nach Energie, Sinn und Heilung spezialisiert.

Von Sophia Boddenberg | Deutschlandfunk

„Hier im Tal gibt es eine besondere Energie, weil wir den Berg Monte Cancana haben, den Berg mit dem höchsten Ferritin-Anteil der Welt. Er ist ein gigantischer Magnet. Wir sind Energie. Die Energie des Berges hat einen positiven Einfluss auf uns, auf unsere Sinne und Gefühle. Das ist das Mysterium der Energie im Tal. Dann gibt es noch eine andere Geschichte der Buddhisten, die besagt, dass sich die Kundalini-Energie der Erde von Tibet aus hierhin verschoben hat. Vorhersagen der Mayas und anderer Kulturen sagen, dass hier in Südamerika die neue Menschheit entstehen wird. Deshalb kommen viele Menschen verschiedener Kulturen und Länder nach Chile“, sagt René Fuentes.

Er ist um die 60 Jahre alt und lebt seit fünf Jahren im Elqui-Tal in Chile. Er hat graue Haare, indigene Gesichtszüge und von der Sonne gebräunte, ledrige Haut. Er kam hierher auf der Suche nach mehr Lebensqualität – vorher lebte er in Chiles Hauptstadt Santiago.

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TV- und Rundfunktipps: Pro und contra Homöopathie

Symbolbild, Bild: bb

Zunächst präsentiert der SWR am kommenden Dienstag, den 09. Mai 2017, um 20.15 Uhr, sein Verbrauchermagazin „Marktcheck“ , laut Ankündigung u. a. mit dem Beitrag „Homöopathie: Wirksame Medizin oder Geldverschwendung?“. Nähere Informationen liegen dazu leider noch nicht vor.

Holger von Rybinski | GWUP

Etwas ausführlicher wird sich der „Deutschlandfunk“ im Radio des Themas annehmen. „Eine Frage des Glaubens: Homöopathie auf dem Prüfstand“ heißt eine Sendung, die am Sonntag, 12. Mai 2017, von 19.15 bs 20.00 Uhr ausgestrahlt wird. Aus der Ankündigung: „Die medizinische Versorgung in Deutschland ist heute besser als je zuvor. Trotzdem wächst die Skepsis gegenüber der Schulmedizin, der seelenlosen Apparatemedizin. Viele Patienten suchen ihr Heil in der Homöopathie. Dabei scheinen auch kritische Menschen jegliche Bedenken zu vergessen und glauben an den heilenden Geist des Wassers.“ Und: ,,Da die Wirksamkeit von Homöopathika naturwissenschaftlich nicht belegt ist, müssen sie in den USA Warnhinweise tragen. In Deutschland hingegen sind sie zugelassen. Obwohl viele Forscher belegen, dass homöopathische Mittel nicht besser als Placebos wirken, erstatten die meisten Krankenkassen die Kosten dafür. Medizin ist nicht nur Wissenschaft, sondern auch Heilkunst. Das Dossier fragt: Gehört die Homöopathie dazu?“ Drei Homöopathen und drei Homöopathie-Kritiker aus der GWUP und dem INH (unter anderem voraussichtlich Dr. Natalie Grams  und Dr. Norbert Aust ) wollen zur Klärung dieser Frage beitragen. Vor wenigen Tagen wurde eine ähnliche Debatte im Magazin „Health Care Management“ geführt, wie im GWUP-Blog  berichtet.