Scientology bestätigt: Neues Zentrum in Düsseldorf geplant

Scientology Headquarter Berlin, Das 2007 eröffnete Scientology-Büro in Berlin.  Bild: Brightsblog
Scientology bestätigt, eine neue Zentrale mit in Düsseldorf zu planen. Der Verfassungsschutz beobachtet die umstrittene Organisation seit 1997.

Westfalenpost

Scientology will seine Präsenz in Nordrhein-Westfalen ausbauen und dafür eine neue Zentrale in Düsseldorf bauen. „Das ist zeitnah geplant“, bestätigte eine Scientology-Sprecherin auf Anfrage. Bei dieser Einrichtung handelt es sich um eine sogenannte „Ideale Org“. Das ist ein Scientology-Zentrum mit überregionaler Bedeutung. In Deutschland gibt es davon bislang drei Stück: in Berlin, Hamburg und Stuttgart. Wann und wo das Pendant in Düsseldorf entstehen soll, sagte die Organisation allerdings nicht. Bis zum Bau könne es aber noch ein, zwei Jahre dauern, erklärte die Sprecherin. „Wir sind in den ersten Planungen.“

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Christina von Dreien, Lolita der Eso-Szene

Screenshot: Youtube Christina von Dreien, der junge Shootingstar der Eso-Szene.
Damit ihre Mutter Bücher verkauft, muss die 17-jährige bei alten Männern auf der Couch sitzen und Banalitäten wiederkäuen

Christian Kreil | Blog – derStandard.at

Wo ist die Fürsorge, wenn man sie braucht? Die muss es doch auch in der Schweiz geben? Das ist man versucht zu fragen, wenn man die Auftritte von Christina Meier aka Christina von Dreien erlebt. Die 17-jährige Schweizerin mimt seit gut einem Jahr den Jungstar der Spiritualität. Die interessierte Szene ist hin und weg von der Weisheit des Mädchens, den seherischen Fähigkeiten, dem Kontakt zum Jenseits. Wer genauer hinsieht, erlebt einen Teenager, der knallhart zu einer Lolita der Schwurbelei getrimmt wurde.

Auf dem Sofa in einer esoterischen TV-Sendung

Der Teenager verbringt ihre Freizeit seit gut einem Jahr auf einem Sofa im Studios des privaten Senders „Schweiz 5“ und lässt sich vom 62-jährigen Deutschen Norbert Brakenwagen in der Esoterikschiene „time to be“ interviewen. Das ergibt kein schönes Bild. Ein Schweizer Blatt beschreibt Brakenwagen als „eine Mischung aus Verpackungskünstler, billigem Jakob und Phrasendrescher.“

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Here’s the Truth Behind a NASA Document on Aliens Visiting Earth

NO REUSE – UFO – Flying Saucer Credit: Corbis via Getty Images
Fox News published a startling article Monday (Dec. 3) with the headline „NASA scientist says Earth may have been visited by aliens.“

By Rafi Letzter | SPACE.com

Unsurprisingly, that news rocketed around the web, with similar articles soon turning up in the New York Post, Russia Today and The Daily Wire. (Fox appears to have been the first major U.S. news source to run with the story.)

These articles are based ona document on NASA’s website by Silvano Colombano, a researcher at NASA’s Ames Research Center in Mountain View, California. It really does argue that scientists should at least take seriously the notion that aliens may have visited planet Earth. But Colombano told Live Science that the coverage on Fox News and elsewhere misrepresented what he was trying to say when he wrote it.

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Nibiru: The Nonexistent Planet

Artist’s conception of the fictional rogue planet Nibiru, or Planet X. Nibiru does not exist, so don’t be fooled. Credit: gilderm sxc.hu.
Linked to the close of the Mayan calendar, a variety of rumors spread regarding ways the world could end back in 2012.

By Nola Taylor Redd | SPACE.com

One popular contender was Nibiru, a supposed planet that some claimed would collide with Earth at the end of that year. But despite the buzz, there’s no scientific evidence supporting the alleged planet’s existence — and, of course, our planet survived 2012 without absorbing a massive impact.

Nibiru has been linked to NASA by various bloggers. Because of this claimed connection, space agency officials put out a statement saying that no big planet was coming to destroy Earth in 2012. What follows below is the true science and history of this supposed rogue planet, with reference to a real object, Comet Elenin, that somehow got mixed up in the whole mess.

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Kreuz, Glaubuli und Mistelbullshistic

Weißbeerige Mistel (Viscum album) Bild: Wikipedia.org
Der Spaichinger Heilpraktiker Helmuth Gruner gibt unseren Lesern jede Woche Tipps für Wohlbefinden: Diesmal: die Mistel, Teil eins.

Schwäbische

Die Mistel ist bei uns unter den Namen Mistelstängel, Donnerbesen, Hexenbesen, Leimmistel oder Drudenfuß bekannt. Schon die alten Germanen sprachen ihr mystische und heilende Wirkungen zu. Sie meinten, ein Mistelzweig öffnet die Pforten zur Unterwelt und schützt vor Zauberei und Krankheit. Den Kelten war die Mistel, welche auf einer Eiche wuchs, heilig. Sie sollte unfruchtbare Tiere fruchtbar machen und Allheilmittel gegen jedes Gift sein. Auch heute hört man wieder von ähnlichen Sammel-Ritualen.

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Homöopathie: Der Glaubenskampf um Globuli

Karl-Josef Hildenbrand / dpa / picturedesk.com
Das Ende des Wahlfachs Homöopathie im Medizinstudium hat den Streit um die Wirkung der 200 Jahre alten alternativen Heilmethode erneut entfacht. Warum die kleinen Kügelchen so polarisieren.

Köksal Baltaci | Die Presse.com

Und wieder einmal sind sie in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinn: die winzigen Kügelchen (Globuli), die gegen harmlose Erkältungen ebenso helfen sollen wie gegen tödliche Krebserkrankungen. Neben dem Impfen gibt es in der Medizin kein Thema, das derart emotional wie die Homöopathie diskutiert wird. Vor mehr als 200 Jahren entwickelt, ist die alternativmedizinische Behandlungsmethode – nicht zum ersten Mal – zum Politikum geworden.

Kürzlich wurde bekannt, dass die die Medizinische Universität Wien Homöopathie nach Beschwerden von Studierenden als Wahlfach gestrichen hat. Am Mittwoch legte die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz nach und forderte ein Verkaufsverbot von homöopathischen Arzneimitteln in Apotheken. Die Kritik der Interessenvertretung der Pharmaindustrie ließ nicht lang auf sich warten – Patienten sollten selbst entscheiden, welche Produkte sie kaufen.

Warum polarisiert Homöopathie so stark? Und kann sie helfen oder nicht? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Kreationismus: «Die Theorie der Schöpfung ist wahrscheinlicher»

Im Darwin-Jahr 2009 organisierte Wissenschaftler Günter Bechly die grösste Evolutionsausstellung Deutschlands. Doch im Zuge der Recherchen entdeckte er: Viel wahrscheinlicher ist, dass es einen Schöpfer gegeben hat.

jesus.ch

Ich war schon immer absoluter Atheist und grosser Fan des Evolutionsbiologen Richard Dawkins. An Übernatürliches glaubte ich nicht und hatte auch kein Interesse an philosophischen oder metaphysischen Fragen. Ich wurde Paläontologe und Entomologe. 17 Jahre lang war ich Kurator für Bernstein und Insekten am Naturkundemuseum Stuttgart. Ich kümmerte mich dort um die Sammlung, war in der Forschung aktiv und schliesslich wurde ich im Darwin-Jahr 2009 der Projektleiter für die Sonderausstellung «Evolution – Der Fluss des Lebens». In Deutschland eines der grössten Ereignisse zum Darwin-Jahr.

Ich hatte die Idee, in der Ausstellung die Evolutionstheorie der Schöpfungstheorie gegenüberzustellen und wollte damit zeigen: Die Lehre Darwins wiegt schwerer als sämtliche Kritik von Kreationisten und Intelligent-Design-Anhängern. So begann ich mich mit evolutionskritischen Büchern zu beschäftigen. Doch zu meiner Überraschung waren darin keine hanebüchenen, religiös verbrämten und pseudowissenschaftlichen Argumente zu finden. Alles war derart wissenschaftlich fundiert begründet, dass ich anfangen musste, nach Gegenargumenten zu recherchieren. Doch selbst bei hochgeschulten Evolutionsbiologen aus aller Welt fand ich keine plausiblen Antworten auf meine Grundfragen.

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Gefährliche Renaissance des Wunderglaubens – Jesusglaube gehört dazu

Immer mehr Menschen glauben an Wunder. Matthias Pöhlmann, Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen der evangelischen Kirche in Bayern, warnt vor den Gefahren: Manche würden sich eher Geistheilern als einem Arzt anvertrauen. Ein Ausstieg aus der Verteufelung ist möglich.

evangelisch.de

„Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben.“ So formulierte es der evangelische Theologe Rudolf Bultmann noch im letzten Jahrhundert. Heutzutage ist dies, so scheint es, überhaupt kein Problem mehr, moderne Technik nutzen und gleichzeitig offen sein für die Geister- und Wunderwelt nicht nur des Neuen Testaments. Der Wunderglauben hat in den letzten Jahrzehnten sogar zugenommen: 2006 bekannte laut Allensbach-Umfrage über die Hälfte der deutschen Bevölkerung, 56 Prozent, an Wunder zu glauben. Im Jahr 2000 waren es lediglich 29 Prozent. In der gegenwärtigen Religionskultur spielt der Wunderglaube also eine immer größer werdende Rolle, besonders im pfingstlich-charismatischen Bereich.

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Wie der Glaube Intoleranz, Rassismus und Homophobie fördert

Die metaphysische und spirituelle Welt ist die Domäne von Religionen. Im Zentrum stehen geistige Werte. Woher kommen wir, was passiert nach dem Tod, was ist der Sinn des Lebens?

Hugo Stamm | watson.ch

Bei all diesen Phänomenen gibt es keine eindeutigen Antworten. Jede Religion, jeder Glaube, jede Heilslehre setzt andere Schwerpunkte. Noch mehr: Sogar Gläubige der gleichen Religion entwickeln individuelle religiöse oder spirituelle Vorstellungen. Deshalb herrscht ein einziges globales religiöses Babylon. Dies vor allem auch, weil die spirituellen Weltbilder von Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten geprägt sind.

So viele «Wahrheiten» wie Religionen

Alle Religionen und Heilslehren haben aber eine Gemeinsamkeit: Sie erheben einen Absolutheitsanspruch. Die Geistlichen der Zehntausenden von Religionen und Sekten behaupten, Vertreter der einen und wahren religiösen Lehre zu sein. Deshalb sind unzählige «Wahrheiten» miteinander im Wettstreit.

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Warum viele Amerikaner an den Antichrist glauben

Bild: SRF
Hexen, UFOs und Verschwörungstheorien haben in den USA einen fruchtbaren Nährboden. Ein neues Buch erklärt, wieso.

Gabriele Riedle | SRF

Womöglich ist Amerika in gewisser Weise «haywired», übergeschnappt. Das jedenfalls diagnostiziert Kurt Andersen in seinem neuesten Buch.

Andersen, Romanautor, Kolumnist und einer der einflussreichsten amerikanischen Kulturkritiker, beschreibt, wie stark die Unvernunft die USA durchdringt. Zwei Drittel der Amerikaner, schreibt er, seien sicher, dass Engel und Dämonen aktiv in unser Leben eingreifen.

Ein Drittel glaubt an den Antichrist

Ein Drittel der Amerikaner glaubt an Hexen. Oder, dass es Naturheilmittel gegen Krebs gibt, die die Regierung zusammen mit der Pharmaindustrie geheim hält. Oder, dass wahlweise Hillary Clinton oder Barack Obama der Antichrist seien.

Um das zu verstehen, geht Andersen zurück bis ins frühe 17. Jahrhundert: «Schon die ersten weissen Amerikaner», sagt er im Gespräch, «haben inbrünstig an das Wundersame und aufregend Unwahre geglaubt. Dieses Land wurde aus dem Nichts zurechtgemacht wie ein Stück Fiktion.»

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Schweizer Sektenprediger vergleicht Jesus mit Hitler – die unsägliche Story des Ivo Sasek

IVO SASEK Bild: Screenshot
Ein Dokumentarfilm entlarvt den Gründer der Organischen Christusgeneration als Verschwörungstheoretiker.

Von Hugo Stamm | Aargauer Zeitung

«Welches ist die gefährlichste Sekte?» Diese Frage wird mir bei Vorträgen oft gestellt. Die Sache sei zu komplex, um ein Ranking zu erstellen, antworte ich jeweils. Aber Scientology müsse weit oben angesiedelt werden, weil der Psychokult ein sehr ausgeklügeltes Indoktrinationssystem aufweise.

Die wohl zweithäufigste Frage lautet: «Sind Freikirchen Sekten?» Auch diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Die moderaten Freikirchen seien sicher keine Sekten im engeren Sinn, doch praktisch alle würden mehr oder weniger ausgeprägte sektenhafte Züge aufweisen, antworte ich jeweils.

Doch eine Glaubensgemeinschaft, die im weitesten Sinn zu den Freikirchen gehört, zähle ich zu den eigentlichen Sekten. Und ich reihe sie im Ranking weit oben ein: die Organische Christusgeneration OCG des Sektengründers Ivo Sasek.

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Skripal als Beispiel eines Informationskriegs gegen Russland

Die von der britischen Polizei verdächtigten Russen. Bild: Metropolitan Police
Ein Kurs an der Staatlichen Russischen Universität sieht die Darstellung des Skripal-Falls als „Hetzjagd“ der britischen Geheimdienste gegen Russland

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Es kommt immer darauf an, von welcher Seite man etwas wahrnimmt. Von westlicher Seite wird trotz aller offenen Fragen weitgehend das Narrativ akzeptiert und vielfach auch von Medien befördert, dass der Anschlag auf Skripal mit Nowitschok vom russischen Geheimdienst GRU mit Billigung des Kreml und wahrscheinlich Wladimir Putin selbst durchgeführt wurde. Dazu ist die Haltung weit verbreitet, dass Russland versucht, die „Wahrheit“ durch Informationsoperationen zu vernebeln und die Öffentlichkeit mit Fake News zu beeinflussen, beispielsweise was die beiden Russen betrifft, die Großbritannien als verdächtige Täter bezeichnet, die aber Putin selbst als ganz normale russische Geschäftsleute in Schutz nahm.

Wirkliche Beweise fehlen allerdings weiterhin, die britische Regierung lässt eher Medien und scheinbare unabhängige Organisationen wie Bellingcat, deren Beziehungen zum Sicherheitsapparat unklar sind, für weitere „Aufklärung“ sorgen und hält die Skripals vor der Öffentlichkeit verborgen. Dabei war schon ganz zu Beginn der Verdacht berechtigt, dass die britische Regierung, die einen schweren Stand wegen des Brexit hat, schnell auf Russland als Verantwortlichem zeigt, um so wieder eine Einheit in der EU und der Nato und vor allem mit den USA gegenüber dem gemeinsamen Feind zu erreichen. Das klappte auch mit einem konzertierten Vorgehen bei der Ausweisung von russischen Botschaftsangehörigen und anschließend mit Angriffen auf angebliche syrische Chemiewaffeneinrichtungen nach einem Vorfall in Duma, wo ebenfalls nicht nachgewiesen wurde, dass dort ein Giftgasangriff stattfand und wer ihn zu verantworten hat.

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Trolle schüren Impfskepsis

Obwohl längst als Fake-News entlarvt, zirkulieren gewisse Aussagen zu schweren Impfschäden weiterhin durchs digitale Netz. Dafür sorgen auch Provokateure, die mit emotionalen Inhalten gezielt Stimmung machen.

Nicola von Lutterotti | Neue Zürcher Zeitung

In den Industrienationen nimmt die Impfskepsis zu, und das nicht etwa in den unterprivilegierten Schichten. Vor allem in den gebildeten Kreisen zögern viele Eltern, ihre Kinder selbst gegen potenziell gefährliche Infektionskrankheiten immunisieren zu lassen. In der Schweiz ist diese Haltung zwar weniger weit verbreitet als in anderen Ländern Europas. Auch hier ist die Impfquote aber mancherorts nicht hoch genug, um besonders vulnerable Gruppen – etwa Personen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht geimpft werden können – zuverlässig vor einer Ansteckung zu bewahren. Wie aber kommt es, dass in den wohlhabenden Ländern eine wachsende Zahl von Personen Impfungen mit Argwohn betrachtet oder für unnötig hält?

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Anthroposophie – Rassismus und Esoterik

Rudolf Steiner (Bild: public domain)

Rudolf Steiner, den Begründer der Anthroposophie, in die Esoterik-Ecke stecken, wie es jüngst auf der Seite Drei geschah? Das geht nach Meinung seiner Anhänger, aber auch anderer Leserinnen und Leser gar nicht.

Süddeutsche Zeitung

Nun also die Esoterik-Ecke

Es ist in gewisser Weise einfach traurig, wie tendenziös ein meinungsbildendes Blatt wie die Süddeutsche sich immer nur dem Thema Rudolf Steiner nähert. Mal wird er in einem langen Artikel in die braune Ecke geschoben, diesmal gehört er zu den Esoterikern, die die Welt fliehen. Es mag daran liegen, dass es wirklich und wahrhaftig schwer zu fassen ist, dass ein Mensch in so vielen unterschiedlichen Bereichen nachhaltig fruchtbare Anregungen geben konnte wie Landwirtschaft, Pädagogik, Medizin, Religion, um nur einige Beispiele zu nennen. Leider sind seine Impulse der sozialen Dreigliederung am wenigsten verstanden und aufgegriffen worden. Darüber mit unbefangenem Blick zu schreiben, könnte angesichts der heutigen Weltlage ein lohnendes Thema sein.

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Zitat aus der Gedankenwelt des anthroposophischen Meisters:

Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn er in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird das drinnen fortwährend richtig gekocht und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…) Und wir Europäer, wir armen Europäer haben das Denkleben, das im Kopf sitzt. (…) Daher ist Europa immer der Ausgangspunkt für alles dasjenige gewesen, was nun das Menschliche so entwickelt, dass das zur gleichen Zeit mit der Aussenwelt in Beziehung kommt. (…) Wenn die Neger nach dem Westen auswandern, da können sie nicht mehr soviel Licht und Wärme aufnehmen wie in ihrem Afrika. (…) Daher werden sie Kupferrot, werden Indianer. Das kommt davon her, weil sie gezwungen sind, etwas von Licht und Wärme zurückzuwerfen.

Das glänzt dann kupferrot. Das können sie nicht aushalten. Daher sterben sie als Indianer im Westen aus, sind wiederum eine untergehende Rasse, sterben an ihrer eigenen Natur, die zuwenig Licht und Wärme bekommt, sterben an dem Irdischen. (…) Die Weissen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich entwickeln. Daher sind sie auf sich selber angewiesen. Wenn sie auswandern, so nehmen sie die Eigentümlichkeiten der anderen Gegenden etwas an, doch sie gehen, nicht als Rasse, sondern mehr als einzelne Menschen zugrunde. (…) Die weisse Rasse ist die zukünftige, ist die am Geist schaffende Rasse.“
(Rudolf Steiner, Vortrag am 03.03.1923 in Dornach; siehe Thomas Höfer: Der Hammer kreist. Zur Bewertung problematischer Aussagen Rudolf Steiners. in: Flensburger Hefte 41, Juni 1993: Anthroposophie und Rassismus, S. 8f)

Vatikan unterstützt Scientology-Lehrstühle für Pseudomedizin

Foto: pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Eine alternative Heilmethode, von einem SS-Oberscharführer ersonnen, dazu ein schleierhafter Hightech-Konzern aus dem Hinterland Nordrhein-Westfalens, der Vatikan, und natürlich die Church of Scientology, ein obskurer Lehrstuhl an einer italienischen Universität. Was klingt, wie das hanebüchene Setup eines Dan-Brown-Verschwörungsthrillers oder wie der wagemutigste Clickbait-Artikel des Internets, hat es irgendwie geschafft, Realität zu werden.

Von Deniz Y. Dix | hpd.de

Mit bestechender Logik präsentiert sich die sogenannte Bioresonanztherapie: Menschen senden elektromagnetische Schwingungen aus. Ist der Mensch krank, sind diese gestört. Mit einem „hochkomplexen“ Gerät werden diese Schwingungen buchstäblich umgekehrt, zurück in den Körper geleitet, und einer raschen Genesung ist Genüge getan. Denn die „kranke Schwingung“ und die zurückgeleitete inventierte Schwingung neutralisieren sich gegenseitig. Sie haben Krankheiten jedweder Art? Gehen Sie in den Baumarkt, berühren Sie mit zwei Fingern einen Polwandler, und sparen Sie sich die Mühen eines lästigen Arztbesuchs. Dem rationalen Leser mag der Gedanke bereits gekommen sein: Das alles ist vollkommener Unfug und mit einem Mittelstufen-Physikbuch restlos widerlegbar. Wer es genau wissen will, darf sich aber auch an einer uferlosen Bandbreite an wissenschaftlichen Untersuchungen erfreuen.

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CBS sees surge in US Flat Earthers who say there’s no rover on Mars: ‘Most people think we’re idiots’

Brook Silva-Braga speaks to a Flat Earther (CBS/screen grab)
CBS News recently spoke to a group of so-called Flat Earthers who believe that the scientific community has pulled off a great hoax by claiming that the world is in the shape of a globe.

David Edwards | RawStory

In a segment that aired on CBS Sunday Morning, reporter Brook Silva-Braga interviewed a group of people who are trying to prove that the world is flat and that a wall of ice around the perimeter is containing all of the sea water.

“Probably most people who hear about it will laugh at it, think we’re idiots,” Flat Earth believer Patricia Steere told CBS News. “We’re not idiots. We’re intelligent people from all walks of life and all ages.”

According to Steere, photos of the Earth from space are “completely and utterly false.” She believes that the Sun and the Moon are “probably about the same size.” And she said that photos of astronauts are always “completely fake.”

“We didn’t go to the Moon,” Steere explained. “And we don’t have a rover on Mars. And we didn’t do a fly-by of Pluto. And we’ve never been to space! Period.”

“It’s a giant game of chess and, we — all of us in humanity — are the pawns,” she added. “Part of the whole fodder thing is keeping us locked down, not knowledgable about who we are, who we really are as people and what we’re capable of.”

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Schummelei in Homöopathie-Studie?

Nichts drin und doch wirksam? Eine Homoöpathie-Studie wollte genau das beweisen, steht aber jetzt unter Manipulations-Verdacht. © Ollo/ iStock
Verdächtige Fehler: Eine vor kurzem erschienene Studie zur Wirksamkeit von Homöopathie ist unter heftigen Beschuss geraten. Die Experimente an Zellkulturen und Ratten sollten zeigen, dass ein homöopathisches Pflanzenpräparat gegen Nervenschmerzen hilft. Doch jetzt haben mehrere andere Wissenschaftler verdächtige Fehler in Grafiken und Daten des Fachartikels aufgedeckt. Sie wecken Zweifel an der Echtheit der Daten und der Seriosität der Studie.

scinexx

Die Homöopathie ist hoch umstritten. Während viele Menschen auf die Heilkraft der „sanften“ Mittel vertrauen, sehen andere in den Globuli und Tinkturen eine bloße Quacksalberei. Der Grund: Homöopathische Arzneimittel sind so stark verdünnt, dass in den meisten Präparaten kein einziges Wirkstoffmolekül mehr enthalten ist. Homöopathen führen die Heilwirkung jedoch auf eine Art Gedächtnis des Wassers oder Alkohols zurück – einem mit wissenschaftlichen Methoden bisher nicht nachvollziehbaren Effekt. Kritiker halten die beobachteten Wirkungen eher für eine Folge des Placeboeffekts.

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Morphische Felder: Ein Wlan für das Übersinnliche

Sind „morphische Felder“ WLAN fürs Gehirn oder doch nur Humbug? Foto: Florian Aigner
„Morphische Felder“ werden gerne verwendet, um esoterische Behauptungen zu untermauern. Naturwissenschaftlich gesehen gibt es sie nicht, interessant sind sie aber trotzdem.

Florian Aigner | futurezone.de

Es ist ein Wunder: Das Handy klingelt, und ich fühle sofort, wer mich da anruft. Mühsam krame ich das Ding aus der Tasche und stelle fest: Mein Gefühl war richtig. Meistens jedenfalls. Oder manchmal. Es ist zumindest ganz ehrlich schon mindestens ein paar Mal vorgekommen, dass ich richtig lag.

Wie lässt sich so etwas erklären? Durch einen sechsten Sinn, über den wir telepathisch miteinander kommunizieren können? Diese These vertritt Rupert Sheldrake, ein Parawissenschaftler und Bestsellerautor. Er behauptet, das Universum sei durchzogen von geheimnisvollen „morphischen Feldern“, einer Art kosmischem WLAN für das Außersinnliche.

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Ein WLAN für das Übersinnliche


Bild: Florian Aigner

 

„Morphische Felder“ werden gerne verwendet, um esoterische Behauptungen zu untermauern. Naturwissenschaftlich gesehen gibt es sie nicht, interessant sind sie aber trotzdem.

 

Von Florian Aignerfuturezone

 

Es ist ein Wunder: Das Handy klingelt, und ich fühle sofort, wer mich da anruft. Mühsam krame ich das Ding aus der Tasche und stelle fest: Mein Gefühl war richtig. Meistens jedenfalls. Oder manchmal. Es ist zumindest ganz ehrlich schon mindestens ein paarmal vorgekommen, dass ich richtig lag.

Wie lässt sich so etwas erklären? Durch einen sechsten Sinn, über den wir telepathisch miteinander kommunizieren können? Diese These vertritt Rupert Sheldrake, ein Parawissenschaftler und Bestsellerautor. Er behauptet, das Universum sei durchzogen von geheimnisvollen „morphischen Feldern“, einer Art kosmischem WLAN für das Außersinnliche.

Wissenschaftlich bestätigt konnten diese Felder nie werden. Das ist ein Glück, sonst müssen wir für das Empfangen morphischer Felder vielleicht noch Rundfunkgebühr bezahlen. In der Esoterik-Szene gehört Rupert Sheldrake heute trotzdem nach wie vor zu den ganz Großen.

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