Söder erneuert Kritik an Kirche

Screenshot FB
Im Gespräch mit seinem imaginären Freund. Screenshot FB
Geht es nach Bayerns Finanzminister Markus Söder, soll sich die Kirche mit Ratschlägen an die Politik zurückhalten. Das hindert ihn selbst aber nicht, der Kirche umgekehrt einen solchen zu geben.

katholisch.de

Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hat die Kirche erneut davor gewarnt, sich zu sehr in die Politik einzumischen. Die Kirche dürfe keine Ersatzpartei werden, sagte der Politiker am Dienstag in einem Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur „idea“. Viele Gläubige wünschten sich von der Kirche keine politische, sondern eine geistliche Ausrichtung: „Warum ist in Buchläden die Nachfrage nach Esoterik so groß? Weil es ein Bedürfnis nach Spiritualität gibt. Die Aufgabe der Kirche ist es, dies mit der Botschaft des christlichen Glaubens zu füllen“, fordert Söder.

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Die AfD und der Kulturkampf in den Kirchen

Klare Kante gegen rechts: Kardinal Woelki nutzte 2016 bei der Fronleichnamsmesse ein Boot als Altar.Foto: picture alliance / dpa
Klare Kante gegen rechts: Kardinal Woelki nutzte 2016 bei der Fronleichnamsmesse ein Boot als Altar.Foto: picture alliance / dpa
Das Christentum verpflichte dazu, Flüchtlinge aufzunehmen, sagen die Bischöfe. Doch nicht alle Christen denken so. Der Kampf um Identität und Sicherheit hat auch die Kirchen erreicht.

Von Claudia Keller | DER TAGESSPIEGEL

Wenn es um die Flüchtlinge geht, stehen die beiden großen Kirchen fest hinter Angela Merkels Willkommenskurs von 2015. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kardinal Reinhard Marx und Bischof Heinrich Bedford-Strohm, begrüßten die Flüchtlinge persönlich am Münchner Hauptbahnhof. Sie predigen entschieden über christliche Nächsten- und Fernstenliebe und zeigen „klare Kante“ (Bedford-Strohm) gegen die AfD, gegen „völkisches Gedankengut“ und „rechtsextremistische Kampfrhetorik“ .

„Die Kirche lehnt die politische Programmatik des Rechtspopulismus ab, bestimmten rechtspopulistischen Positionen und Kampagnen widerspricht sie entschieden und ächtet sie“, schreibt der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in dem gerade erschienenen Buch „AfD, Pegida und Co – Angriff auf die Religion?“ (Herder). Die Kirche trete ein für die ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt. „Denn Christen unterscheiden nicht nach Herkunft, Kultur oder Religion, sondern erkennen in jedem Menschen das Abbild Gottes.“

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Vatikan: Kurienkardinal Ravasi über das Diakonat der Frau

Kardinal Ravasi im Fokus - AP
Kardinal Ravasi im Fokus – AP
Kurienkardinal Gianfranco Ravasi hält ein Diakonat der Frau für möglich. „Aber natürlich muss darüber diskutiert werden, die historische Tradition ist sehr komplex“, sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrates am Freitag im Interview der KNA. Der Kurienkardinal kritisierte zugleich eine Fixierung auf das Frauenpriestertum als „klerikal“. Stattdessen sollte über andere wichtige Funktionen von Frauen in der Kirche nachgedacht werden.

Radio Vatikan

Etwa den Bereich der Katechese, der Freiwilligenarbeit, der Finanzen und der architektonischen Planung könne sich Ravasi gut unter der Führung von Frauen vorstellen. Auch in den Vatikan-Behörden könnten Frauen stärker vertreten sein. Das sei ein Wunsch des Papstes, so der Kurienkardinal, der am Päpstlichen Kulturrat erstmals ein rein weibliches Beratergremium einrichten ließ. Für Veränderungen in diesem Bereich brauche es jedoch Geduld, so der 74-jährige Kardinal weiter. Frauen würden von vielen „nur als ‚Kosmetik’“ gesehen, „Nach dem Motto, wenn der Papst das sagt, müssen auch ein paar ‚Quotenfrauen‘ her, sonst gibt’s Ärger.“

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Papst: Nicht-Verheiratete gehören zu „Armen und Kleinen“

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus ermahnt römisch-katholische Priester. Die Kirche müsse für Nicht-Verheiratete „eine Mutter sein, die sie nicht im Stich lässt“.

Die Presse.com

Papst Franziskus hat römisch-katholische Priester dazu aufgerufen, auch Verständnis für Nicht-Verheiratete zu zeigen. „In geistlicher und moralischer Hinsicht gehören diese Paare zu den Armen und Kleinen, für welche die Kirche nach dem Vorbild ihres Herrn und Meisters eine Mutter sein will, die sie nicht im Stich lässt, sondern die sich um sie kümmert“, sagte er am Samstag

Die Seelsorger sollten Paaren in jeder Form von Beziehungen helfen, „katholischen Ehen, Paaren ohne Trauschein, nur bürgerlich Verheirateten, gescheiterten Ehen, glücklichen und unglücklichen Familien“, so der Papst bei einer Veranstaltung des kirchlichen Ehegerichts weiter.

Viele Gläubige erhoffen sich in Ehe- und Familienfragen von Franziskus eine Modernisierung der strikten Regeln der römisch-katholischen Kirche.

So unterdrücken Religionen die Sexualität ihrer Gläubigen und fördern Missbräuche

 Priester bei der Kommunion mit Kindern auf einem polnischen Gemälde von 1881. Bild: wikipedia
Priester bei der Kommunion mit Kindern auf einem polnischen Gemälde von 1881. Bild: wikipedia
Sexualität mit religiösen oder moralischen Geboten zu unterdrücken, ist ein Verbrechen an der Menschheit.

Von Hugo Stamm | watson.ch

Glaube und Sexualität – eine explosive Mischung. Die meisten Glaubensgemeinschaften wollen die sexuellen Regungen und Bedürfnisse ihrer Gläubigen mit moralischen Dogmen zähmen – und scheitern dabei grandios.

Anschauungsunterricht liefern die Vorfälle mit Muslimen, die ihre Hände nicht im Zaum halten können. Wer die Mentalität in manchen muslimischen – vor allem arabischen Ländern kennt – ist wenig überrascht. Dort wird die Sexualität aus religiösen Gründen derart radikal unterdrückt, dass sich die Frauen verhüllen müssen, um nicht Freiwild zu werden. Die Männer wissen nur zu gut, weshalb sie ihre Frauen nicht in engen Jeans und wallenden Haaren auf die Strasse lassen.

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IW-Präsident: Die EU fußt auf dem Christentum

 Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, Deutschland. Bild: wikimedia.org/ cc-by-sa-2.0/ Johannes Christ
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, Deutschland. Bild: wikimedia.org/ cc-by-sa-2.0/ Johannes Christ
Die Risiken für Europa sind gewachsen. Das langsame und zwischen den EU-Mitgliedsstaaten unterschiedliche Wirtschaftswachstum gefährdet die europäische Einheit.

Die Tagespost

Diese Einschätzung traf der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, zum Auftakt des Kongresses christlicher Führungskräfte am Donnerstag in Nürnberg. Nach Hüthers Worten würde es den Menschen ohne Europäische Union aber schlechter gehen. So werde der Brexit auf lange Sicht einen Verlust des Pro-Kopf-Einkommens in Großbritannien um zehn Prozent bedeuten. Die EU sei ein gut begründeter Verbund, der auf gemeinsamen Werten beruhe. Dazu zählten die griechisch-römischen Werte der Antike sowie das Christentum.

Vier Monate Haft für Ex-Vatikanbank-Mitarbeiter

Bild: tilly
Bild: tilly
Zwei ehemalige Führungskräfte der Vatikanbank IOR sind von einem italienischen Gericht wegen Verstoß gegen Anti-Geldwäsche-Vorschriften verurteilt worden.

kath.net

Ein römisches Gericht verhängte gegen den früheren Direktor Paolo Cipriani und seinen Stellvertreter Massimo Tulli Haftstrafen von vier Monaten und zehn Tagen, wie italienische Medien am Freitag berichteten. Demnach wurden damit erstmals bedeutende Mitarbeiter des IOR wegen Verletzung der Anti-Geldwäsche-Gesetze verurteilt. Die Verteidiger kündigten Berufung an.

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Selbstbedienungsladen Religion

Er begrüsst den Wettbewerb unter den Welt- anschauungen: Andreas Kyriacou, Präsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz. Bild: Madeleine Schoder
Er begrüsst den Wettbewerb unter den Welt- anschauungen: Andreas Kyriacou, Präsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz. Bild: Madeleine Schoder
Heute sind Weltanschauungen und Religionen frei wählbar, sagt Judith Albisser vom Forschungsinstitut SPI der katholischen Kirche. Für Andreas Kyriacou von der Freidenker-Vereinigung ist das eine erfreuliche Entwicklung.

BERNER ZEITUNG

Bald scheint der Wendepunkt erreicht zu sein. Wie die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen, fehlt nicht mehr viel, bis die Konfessionslosen die Reformierten in der Schweiz zahlenmässig eingeholt haben. Immer mehr Menschen drehen der Kirche den Rücken zu. In Basel-Stadt entzieht sich mit 46 Prozent sogar fast die Hälfte der ­Bevölkerung einer Religions­gemeinschaft. «Konfessionslose sind ein Massenphänomen geworden», bestätigt Judith Albisser vom Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI). Die Mitarbeiterin dieses Forschungsinstituts der katholischen Kirche schreibt von einem «rasanten Anstieg in wenigen Jahrzehnten», der auf drei Faktoren zurückzuführen sei: Menschen treten aus der Kirche aus; Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr taufen; konfessionslose Personen wandern in die Schweiz ein.

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Ärger um niederländisches „Abtreibungsschiff“

 Das niederländische
Das niederländische „Abtreibungsschiff“ werde von der Armee festgehalten, teilte die Gruppe „Women on Waves“ („Frauen auf Wellen“) mit. (Foto: AFP)
  • Ein niederländisches „Abtreibungsschiff“ ist nach Angaben von Aktivisten bei seiner Ankunft vor der Küste Guatemalas von der Marine festgesetzt worden.
  • Die Aktivisten wollen in den kommenden fünf Tagen an Bord kostenlose Abtreibungen bis zur zehnten Schwangerschaftswoche anbieten.
  • Die Organisation hat mit ihren „Abtreibungsschiffen“ in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufsehen und Proteste gesorgt.

Süddeutsche.de

Das „Abtreibungsschiff“ einer niederländischen Organisation ist nach Angaben von Aktivisten bei seiner Ankunft vor der Küste Guatemalas von der Marine festgesetzt worden. Die Gruppe „Women on Waves“ („Frauen auf Wellen“) teilte mit, das Schiff werde von der Armee festgehalten. Auf diese Weise würde der „rechtmäßige Protest gegen die staatlichen Beschränkungen des Rechts der guatemaltekischen Frauen auf sichere Abtreibung“ behindert.

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Blowjob für Johannes Paul II. – Katholen empört

Foto: Jan Egesborg/Surrend Johannes Paul II. und die Sexualmoral der katholischen Kirche stehen hier in der Kritik. Das Werk ist eine Auftragsarbeit für das Karikatur-Museum in Kassel
Foto: Jan Egesborg/Surrend Johannes Paul II. und die Sexualmoral der katholischen Kirche stehen hier in der Kritik. Das Werk ist eine Auftragsarbeit für das Karikatur-Museum in Kassel
Skandal auf einer Warschauer Bühne: In dem Stück „Der Fluch“ stellt eine Frau Oralverkehr mit einer Statute des einstigen Papstes dar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verletzung religiöser Gefühle.

domradio.de

Lange hat es in Warschau kein so provokantes Theaterstück mehr gegeben. Eine Schauspielerin des „Teatr Powszechny“ simuliert in einer Szene rund eine Minute lang Oralsex mit einer Statue des heiliggesprochenen Papstes Johannes Paul II. (1978-2005), der in seiner Heimat Polen verehrt wird. In einer anderen geht es darum, was einem Auftragskiller gezahlt werden müsse, damit er den Chef der nationalkonservativen Regierungspartei, Jaroslaw Kaczynski, ermorde.

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Papst Franz: Lieber Atheist sein als ein heuchlerischer Katholik

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Manche Mitglieder der katholischen Kirche führten ein scheinheiliges Doppelleben, kritisiert das Oberhaupt. Sein Beispiel: ein Unternehmens-Chef.

Süddeutsche.de

Papst Franziskus hält sich bekannterweise selten zurück mit seiner persönlichen Meinung. Seine Äußerungen sind häufig von Emotionen getrieben, spontan – und durchaus angriffslustig. Deutlich ist dies einmal mehr an diesem Morgen bei seiner Ansprache in der täglichen Messe geworden: Es sei besser, ein Atheist zu sein als ein heuchlerischer Katholik, befand das Kirchenoberhaupt.

Franziskus erklärte ausführlich, was er unter einer solchen Person versteht: Es gebe Menschen, die sagten, sie seien sehr katholisch, gingen immer zur Messe, gehörten dieser oder jener Organisation an. Nach Meinung von Papst Franziskus sollten diese Personen dem aber noch hinzufügen: „Mein Leben ist aber nicht christlich, ich zahle meinen Angestellten keinen angemessenen Lohn, ich nutze die Menschen aus, ich mache schmutzige Geschäfte, ich wasche Geld, ich führe ein Doppelleben.“

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CDU-Politiker distanziert sich von katholischem Institut

Kardinal Renato Raffaele Martino - AFP
Kardinal Renato Raffaele Martino – AFP
Der CDU-Politiker Hans-Gert Pöttering hat sich vom katholisch-konservativen Institut „Dignitatis Humanae“ distanziert. Er habe der Einrichtung seine Schirmherrschaft entzogen, sagte der Vorsitzende der Konrad Adenauer-Stiftung und ehemalige Präsident des EU-Parlaments in dieser Woche bei einem Besuch von Radio Vatikan auf Anfrage. Die entsprechende Mitteilung sei beim Institut jetzt eingetroffen.

Radio Vatikan

Als Begründung für den Schritt verwies Pöttering gegenüber Radio Vatikan auf „Verbindungen dieses Institutes zu Personen in Amerika, aber auch hier aus dem Bereich der Kirche“, mit denen er „nicht identifiziert werden müsste“. Die Einrichtung, in der mehrere als konservativ geltende Kurienkardinäle Mitglied sind, bietet auf ihrer Homepage dem neuen Chefstrategen im Weißen Haus, Stephen Bannon, eine Plattform. Der US-Amerikaner vertritt nationalistische und teils rassistische Ansichten. In der Presse war unter anderem von einem Vortrag Bannons auf einer Vatikankonferenz des Institutes im Jahr 2014 die Rede gewesen, bei dem der über Skype zugeschaltete Rechtspopulist seine Weltsicht habe darlegen können.

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Vatikan will gegen gefälschte Papsturkunden vorgehen

Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.

2015 beschlagnahmte Polizei 3.500 Pergamente mit gefälschten Segenswünschen des Papstes – Die Botschaft von Franzikus müsse unbeschädigt bleiben

kath.net

Der Vatikan will künftig energischer gegen die illegale Verwendung päpstlicher Wappen und Symbole zu kommerziellen Zwecken vorgehen. Man werde eine systematische Kontrolle einführen und die international üblichen Rechtsmittel zum Schutz der Wappen und Symbole anwenden, teilte das vatikanische Staatssekretariat am Mittwoch mit. Der Papst dürfe nicht instrumentalisiert werden. Seine Botschaft müsse unbeschädigt bleiben. Einen konkreten Anlass nannte das Staatssekretariat nicht.

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Vatikan wehrt sich gegen Missbrauch von Papstbildern

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Erst die Plakataktion mit dem Bild des Papstes, dann eine gefälschte Ausgabe der Vatikanzeitung – doch nun hat der Vatikan genug und will international gegen die missbräuchliche Nutzung von Papstbildern und Wappen des Heiligen Stuhls vorgehen.

domradio.de

Das vatikanische Staatssekretariat kündigte an, es werde im Rahmen des internationalen Rechts „systematische Überwachungsaktivitäten“ unternehmen und gegebenenfalls gegen den illegalen Einsatz päpstlicher Symbole vorgehen.

Zu den Aufgaben des Staatssekretariats gehöre der Schutz des guten Rufs des Papstes, heißt es in der für die Vatikanbehörde ungewöhnlichen Mitteilung. In diesem Rahmen müsse sie dafür Sorge tragen, dass die Botschaft des katholischen Kirchenoberhaupts unverfälscht die Gläubigen erreiche. Überdies müsse gegen jede Form einer Instrumentalisierung des Papstes vorgegangen werden.

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Immobilienverwaltung des Vatikan im Visier der Justiz

Bild: tilly
Bild: tilly
Wegen möglicher dubioser Börsengeschäfte: Die Staatsanwaltschaft Rom ermittelt gegen zwei ehemalige Führungskräfte der „Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls“

katholisch.de

Die Immobilienverwaltung des Vatikan ist erneut ins Visier der italienischen Justiz geraten: Wegen möglicher dubioser Börsengeschäfte für einen italienischen Bankmanager ermittelt die Staatsanwaltschaft Rom gegen zwei ehemalige Führungskräfte der „Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls“ (Apsa), wie italienische Medien am Dienstag berichteten.

Im Zentrum der Ermittlungen steht der Chef der italienischen Banca Finnat, Giampiero Nattino. Die italienische Finanzpolizei beschlagnahmte laut den Berichten Immobilien, Aktien und weitere Vermögenswerte Nattinos in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro.

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Reproductive Politics in a Post-Truth America

“Caught Up,” by artist Polly Nor. http://pollynor.com/
“Caught Up,” by artist Polly Nor. http://pollynor.com/
On January 27th, swarms of people descended upon Washington to attend the 43rd annual March for Life. Defined as a “peaceful demonstration to share the truth concerning the greatest human rights violation of our time, legalized abortion on demand,” the march aimed to organize individuals who share a belief that abortion access should be abolished in America.

By Jex Blackmore | Medium.com

This position is deeply bound to religious beliefs concerning the beginning of personhood, which is obvious when reviewing the March for Life’s roster which included prayer led by Catholic Archbishop Timothy Dolan of New York, a Christian rock band, Bishop Vincent Mathews Jr., president at Church of God In Christ World Missions, and Vice President Mike Pence.

“Life is winning,” Pence announced, speaking at the Washington Monument, “I believe a society can be judged by how it deals with its most vulnerable. The aged. The infirm. The disabled. And the unborn.” These remarks highlight a view of the “most vulnerable” that seems, at best, selective, and more realistically, grossly deficient. Of course, ending abortion has been a platform issue for the Republican Party from the moment they realized they could use the issue as a catalyst for the Catholic vote. Extreme legislation has continued to pour in with eager sponsors waiting for their Conservative stamp of approval.

One radical bill, H.R. 490, was introduced two weeks prior to the march and would prohibit abortion as soon as a fetal heartbeat can be detected, typically around six weeks after conception.

“We think this bill properly applied does eliminate a large, large share of the abortions — 90% or better — of the abortions in America,” said Steve King, the Iowa congressman who introduced the bill.

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Kirchlicher Moralismus ist ein Bumerang

missbrauch

„Die katholische Kirche hat immer weniger die Auferstehung von den Toten verkündet und dafür Abstimmungsempfehlungen abgegeben, zum Beispiel über Verkaufszeiten von Tiefkühlpizzas an Tankstellen.“ Gastkommentar von Generalvikar Martin Grichting

kath.net

Wieder steht die katholische Kirche wegen Missbrauchsskandalen am Pranger. Das kommt nicht nur daher, dass ihre Ordensgemeinschaften lange im Erziehungswesen engagiert waren und Täter dies ausnutzen konnten. Staatliche Bildungseinrichtungen, Sportverbände und Behindertenorganisationen hatten auch Leichen im Keller. Die katholische Kirche wird aber zu Recht härter kritisiert, weil sie in letzter Zeit allzu sehr als Moralinstanz aufgetreten ist und an andere hohe moralische Massstäbe angelegt hat. Sie hat immer weniger die Auferstehung von den Toten verkündet und dafür Abstimmungsempfehlungen abgegeben, zum Beispiel über Verkaufszeiten von Tiefkühlpizzas an Tankstellen. Und sie hat es als ihre Aufgabe angesehen, alle zum achtsamen linksgrünen Leben zu führen. Das war hochgradiger Moralismus. Und je höher man fliegt, desto brutaler ist dann der Absturz.

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Italienisches Gericht verurteilt Muslime wegen Christenmord

Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Gericht in Palermo verhängt 18 Jahre Haft, weil 2015 Muslime auf der Flucht über das Mittelmeer offenbar 12 Christen ins Meer geworfen hatten – Die Richter werteten religiösen Hass als erschwerenden Umstand

kath.net

Ein italienisches Gericht hat vergangene Woche sechs Migranten zu 18 Jahren Haft verurteilt, weil sie im April 2015 zwölf Christen ins Meer geworfen hatten, diese waren ertrunken. Die Richter werteten religiösen Hass als erschwerenden Umstand. Ein Angeklagter wurde wegen Schlepperei zu vier Jahren Haft verurteilt, weitere Anklagte wurden freigesprochen.

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Kirchengemeinden bieten mehr Flüchtlingen Asyl

Image: Louis Berk/CC BY-ND 2.0
Image: Louis Berk/CC BY-ND 2.0
Immer mehr Kirchengemeinden gewähren Flüchtlingen Unterschlupf, um sie vor Abschiebung zu schützen. Im Januar stieg die Zahl der Fälle um 16 Prozent, verglichen mit dem Vorjahresmonat.

SpON

Die Zahl der Kirchengemeinden, die Flüchtlingen zum Schutz vor Abschiebung Kirchenasyl gewährt, ist erneut gestiegen. Mitte Januar zählte die Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ bundesweit 323 solcher Asylfälle mit 547 Menschen, davon 145 Kinder.

Mitte Januar 2016 hatte die von beiden großen Kirchen getragene Initiative 277 Kirchenasylfälle mit 449 Flüchtlingen registriert – ein Plus von gut 16 Prozent. Im Januar 2015 hatte es 200 Fälle mit 359 Flüchtlingen gegeben.

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Mexiko: Fahndung nach Priester, wegen mutmaßlicher Vergewaltigung

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Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft fahndet nach dem früheren Generalvikar der mexikanischen Erzdiözese Oaxaca, Carlos Franco Perez. Dem Priester wird die Vergewaltigung eines Jugendlichen im Vorjahr zur Last gelegt, berichtete das Portal „vanguardia.com.mx“ am Montag.

Radio Vatikan

Er soll die Tat in alkoholisiertem Zustand in einem zur Kathedrale gehörenden Raum begangen haben. Nach einer Anzeige und Festnahme wurde der Geistliche zunächst vom Richter freigelassen. Diese Entscheidung wurde nun in zweiter Instanz rückgängig gemacht.

Laut Angaben des Rechtsanwalts des Opfers, Joaquin Aguilar Mendez vom Opferschutzvereins SNAP, droht dem Beschuldigten eine Haftstrafe von 18 Jahren. Kommt es zur Verurteilung, wäre dies in Mexiko das erste Mal in einem derartigen Fall.

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