Hagee: Pro-Israel evangelicals will ‘storm’ US voting booths

HP der Cornerstone Church. Screenshot brightsblog
HP der Cornerstone Church. Screenshot brightsblog
Praising but not quite endorsing Trump, leader of 3-million strong Christian powerhouse group CUFI says when it tells candidates to beef up support for Israel, they listen

By Rebecca Shimoni Stoil | The Times of Israel

Almost 400 miles away from Cleveland, sweltering in a Washington, DC heat wave, thousands of potential voters stood on their feet, opening their arms in testimony, waving American and Israeli flags and vowing that for Zion’s sake, their voices would be anything but silent.

Christians United for Israel’s annual summit was booked years in advance of the announcement that the Republican Party would hold its nominating convention in Cleveland the same week, but the powerful grassroots-based organization sees itself as playing a central role in the drama that continues to unfold in the 2016 elections cycle – and beyond.

The organization sprang to its feet in advance of the Republican convention, when the platform committee sat down to draft party doctrine for the coming election. CUFI sought to restore language describing Jerusalem as “undivided” – asserting support for Israel’s claims over all of the city, on either side of the Green Line.

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Minister ruft Christen und Muslime zur Zusammenarbeit auf

islam_christentum

Christen und Muslime sollten mehr zusammenarbeiten. Das sogenannte Abendland und das Morgenland hätten sich über Jahrhunderte gegenseitig kulturell inspiriert und ausgetauscht, sagte Wenzel.

evangelisch.de

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat Christen und Muslime zur Zusammenarbeit aufgefordert. Das sogenannte Abendland und das Morgenland hätten sich über Jahrhunderte gegenseitig kulturell inspiriert und ausgetauscht, sagte er am Sonntag in der Marktkirche in Hannover: „Die Trennung erscheint heute künstlicher denn je.“ Mit Blick auf Terror und Gewalt betonte Wenzel: „Die Geschichte zeigt, dass es für einen Frieden zwischen den Nationen auch einen Frieden zwischen den Religionen braucht.“

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Volker Kauder: „Schluss mit den Ego-Shooter-Spielen“

Volker Kauder: Nichts ist wichtiger als Religion (= Christentum)

Volker Kauder, Fraktionsvorsitzende der CDU, über den Münchener Blutrausch, den Umgang mit Erdogan nach dem Putschversuch, Sigmar Gabriels Hakenschläge und die Vorzüge der repräsentativen Demokratie.

Von Beat Balzli , Jacques Schuster | DIE WELT

Welt am Sonntag:

Herr Kauder, sind Sie ein Freund von Realpolitik?

Volker Kauder: Ja. Man muss in der Politik immer für seine Werte eintreten. Aber Politik beginnt stets mit dem Betrachten der Wirklichkeit.

Welt am Sonntag: Gehören dazu auch Geschäfte mit Despoten?

Kauder: Sehr oft kann man sich die Gesprächspartner auf der Welt nicht aussuchen. Und natürlich müssen wir auch mit Politikern Absprachen treffen, die unsere Werte nicht teilen.

Welt am Sonntag: Wie der Flüchtlingsdeal mit Erdogan?

Kauder: Sie sollten nicht so despektierlich von einem „Deal“ sprechen. Es handelt sich um ein Abkommen zwischen der EU und der Türkei. Aufgrund der strategischen Lage kommt Europa an der Türkei in der Flüchtlingsfrage nicht vorbei. Deswegen war es richtig, diese Vereinbarung zu treffen. Natürlich ist die Entwicklung in der Türkei seit Langem besorgniserregend.

Welt am Sonntag: Um das Abkommen nicht zu gefährden, hat die Bundesregierung weggeschaut, wenn dort demokratische Rechte verletzt wurden.

Kauder: Wir schauen nicht weg. Die Bundeskanzlerin hat der türkischen Regierung deutlich gesagt, was wir erwarten und was wir auf keinen Fall akzeptieren können.

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Als Muslim religiös versagt, werd ich eben Christ

Pastor Gottfried Martens von der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz bei der Taufe eines iranischen Kindes © Lukas Schulze/dpa
Was bewegt Flüchtlinge, Christen zu werden: Glaube? Schutz vor Abschiebung? Die Zahl der Muslime, die konvertieren, steigt. In mancher Gemeinde löst das Irritation aus.

Von Katharina Schuler | ZEIT ONLINE

Vor einigen Monaten bekam Pfarrer Weber ungewohnten Besuch. Fünf junge Afghanen drängten sich in seinem Sprechzimmer und hatten nur einen Wusch: Sie wollten getauft werden und das bitte so schnell wie möglich. Die Männer leben als minderjährige Flüchtlinge im Wohnheim einer saarländischen Stadt. Die katholische Pfarrkirche hatten sie sich ausgesucht, weil es die nächste war. Doch Weber musste sie enttäuschen: Christ wird man in der katholischen Kirche nicht von heute auf morgen.

Gesicherte Zahlen darüber, wie viele Muslime in den vergangenen Monaten zum Christentum konvertiert sind und ob ihre Zahl angesichts der gestiegenen Flüchtlingszahlen zugenommen hat, gibt es nicht. Doch auch wenn spektakuläre Fälle wie etwa die Massentaufe in einem Hamburger Schwimmbad eher die Ausnahme sein dürften, lässt sich punktuell in einigen Gemeinden durchaus ein deutlicher Anstieg von Neuchristen feststellen.

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Trump will besondere Sicherheitsauflagen für Deutsche

Bild: WilliamPriceJr./FB
Bild: WilliamPriceJr./FB

Deutschland und Frankreich sind selbst schuld an der Terrorgefahr, meint Donald Trump. Sie hätten die Täter ja ins Land gelassen. Der Präsidentschaftsbewerber spricht von Abschottung.

 

DIE WELT

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump will im Kampf gegen den Terror auch besondere Auflagen für Zuwanderer aus Deutschland und Frankreich. Diese Staaten seien vom Terrorismus besonders betroffen, sagte Trump in einem NBC-Interview für Sonntag. Deshalb müssten ihre Bürger und Bewohner „extremen Sicherheitsüberprüfungen“ unterzogen werden.

Diese Überprüfungen – von Trump „extreme vetting“ genannt – hatte der republikanische Präsidentschaftsbewerber in seiner Rede auf dem Nominierungsparteitag in Cleveland angekündigt. Bis sie eingeführt seien, müssten die USA „sofort Einwanderung aus allen Ländern aussetzen, die durch Terrorismus kompromittiert sind“.

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„1000 Kreuze“: Die lebenden Retros marschieren in Salzburg

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
Am Sonntagnachmittag werden in Salzburg AbtreibungsgegnerInnen und BefürworterInnen des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch aufeinandertreffen.

dieStandard.at

Anlass ist der jährlich stattfindende „Gebetszug“ 1000 Kreuze für das Leben, der von Euro Pro Life und Human Life International (HLI) organisiert wird. An dem Gebetszug, bei dem weiße Kreuze durch die Salzburger Innenstadt getragen werden, nehmen auch KirchenvertreterInnen teil. In den letzten Jahren beteiligte sich der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, der in der Vergangenheit mit homophoben Äußerungen aufgefallen war, maßgeblich. Vor zwei Jahren wurde der Marsch noch von Laun persönlich angeführt.

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Homeschooling: Die böse Welt bleibt draussen

Daheim in einem 200-jährigen Holzhaus. (Bild: Bilder Karin Hofer / NZZ).
Bernice Zieba unterrichtet einen Teil ihrer sieben Kinder daheim – und will sie so vor Stress, Drogen und Sexualisierung bewahren. Auf der Suche nach noch mehr Freiheiten zieht die Familie nun weiter.

Von Simon Hehli | Neue Zürcher Zeitung

Das Mädchen ist erst dreieinhalb und versucht doch schon, seinen Namen zu schreiben. Dazu klaubt es Kartonbuchstaben aus einer Schachtel. Die Szenerie erinnert zwar an ein Klassenzimmer: Schiefertafeln, Tintenfass, Holzbänke. Doch es ist eine Schule aus längst vergangenen Zeiten. Und die Frau, die hilft, die Schriftzeichen in die richtige Reihenfolge zu bringen, ist weder Kindergärtnerin noch Lehrerin. Sondern Emilias Mutter.

Bernice Zieba praktiziert Homeschooling, was weniger verstaubt klingt als Heimunterricht. An diesem Mittwochvormittag haben die 40-Jährige und ihr Mann Jan fünf ihrer Kinder in den weissen Van gesetzt und sind ins Ortsmuseum Merenschwand gefahren. Grosse Sehenswürdigkeit in der nachgebauten Schule: der Schulthek von Doris Leuthard, der berühmtesten Persönlichkeit, die Merenschwand hervorgebracht hat. Bernice zeigt ihrem achtjährigen Sohn Alwin eine Schwarz-Weiss-Luftaufnahme des Dorfes an der Wand und lässt ihn raten, aus welchem Jahr das Bild stammt. In einer alten Schuhwerkstatt gibt es echtes Schlangenleder. Das wäre heute nicht mehr erlaubt, erklärt sie ihren Kindern. «Wir müssen die Tiere schützen.» Sie sagt es auf Englisch, als Tochter einer Schweizerin und eines Briten aus Guyana ist sie selber in der Schweiz und in England aufgewachsen.

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Es braucht mehr Religion, um Extremismus zu bekämpfen

© Picture-Alliance In einem Prozess wollte eine Frau das Tragen des Kopftuches durchsetzen.
Wenn die Religion vollkommen aus dem öffentlichen Raum verdrängt wird, stärkt das religiösen Extremismus. Um Muslime besser integrieren zu können, das zeigt das Beispiel Frankreich, muss Religion stärker sichtbar werden. Ein Kommentar.

Von Rainer Hermann | Frankfurter Allgemeine

Die Trennung von Staat und Kirche ist eine der großen Errungenschaften der abendländischen Zivilisation. Der Kampf hat Jahrhunderte gedauert – vom Wormser Konkordat im Jahr 1122 bis zur Aufklärung im 18. Jahrhundert, das die Vernunft über den Glauben stellte. Von da an wurde die Trennung vollzogen. Den einen Königsweg, wie sie zu gestalten sei, hat es indes nie gegeben.

Frankreich, das Land der Aufklärung, entwickelte die „republikanische Laizität“. Der Staat verstand sich als Agent des Fortschritts und versuchte, Religion, die so gesehen nur Aberglaube sein konnte, aus der Gesellschaft fernzuhalten. In keinem Land Europas wurde Religion so radikal aus der Öffentlichkeit verdrängt wie in Frankreich. Atatürk, der Gründer der Republik Türkei, machte sich dieses Modell zu eigen.

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Gottesbezug in Schleswig-Holstein scheitert an einer Stimme

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Die Aufnahme eines Gottesbezugs in die Präambel der Landesverfassung Schleswig-Holsteins ist im Kieler Landtag an einer Stimme gescheitert.

evangelisch.de

Für einen Antrag mit der Nennung von Gott stimmten am Freitag 45 der 68 anwesenden Abgeordneten und 23 dagegen. Für eine Zwei-Drittel-Mehrheit sind mindestens 46 Stimmen notwendig. Damit bleibt die am 8. Oktober 2014 beschlossene Formulierung der Präambel ohne Gottesbezug gültig.

Drei Anträge standen zur Debatte, zwei mit der Nennung von Gott und einer ohne Gottesbezug. Der knapp abgelehnte Entwurf von 29 Abgeordneten aus allen Fraktionen enthält die Formulierung: „Die Verfassung schöpft aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas und aus den Werten, die sich aus dem Glauben an Gott oder aus anderen Quellen ergeben.“

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Dialog und Mission – kein Widerspruch

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Ist Mission als überholte Aufgabe zu betrachten, die zwar Teil der Christentumsgeschichte ist, aber in das Zeitalter des interreligiösen Dialoges nicht mehr hineinpasst? Kann der Dialog an die Stelle der Mission treten? So wurde bereits in den 1960er und 1970er Jahren gefragt. Auch heute gibt es grundsätzliche Skepsis gegenüber der Sache und dem Begriff Mission.

Von Dr. Reinhard Hempelmann | Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Sichtbar wird dies, wenn im öffentlichen Raum über Themen wie Taufbegehren und Konversion gestritten wird, wenn im universitären Kontext Vertreterinnen und Vertreter der Missionswissenschaft ihre Fachdisziplin teilweise umbenennen und auf das Wort Mission verzichten. Einzelne Vertreter muslimischer Verbände äußern gegenüber den christlichen Kirchen immer wieder die Erwartung, dass diese auf Mission verzichten solle. Nur so könne ein Dialog auf Augenhöhe geführt werden.

Auch in den heutigen christlichen Kirchen selbst gibt es Skepsis. In der 2015 veröffentlichten Broschüre der Evangelischen Kirche im Rheinland „Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen“ heißt es, grundsätzlich sei eine Konversion von einer Religion zur anderen möglich, eine „strategische Islammission“ bedrohe jedoch den innergesellschaftlichen Frieden und widerspreche dem Geist Christi.

Eine pluralistische Religionstheologie, wie sie etwa von John Hick (1922 – 2012) maßgeblich angestoßen wurde, hatte schon vor Jahrzehnten dafür plädiert, ernst zu nehmen, dass ein Gott bzw. eine göttliche Wirklichkeit hinter den verschiedenen Religionen stehe. Die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionen sollten sich wechselseitig als Wahrheitssuchende anerkennen. Im Anschluss an Hick hat der Religionswissenschaftler Perry Schmidt-Leukel, Münster, der EKD vorgehalten, durch ihre Abgrenzung gegenüber der pluralistischen Religionstheologie vertrete sie in ihrem Grundlagentext „Christlicher Glaube und religiöse Vielfalt“ (2015) teilweise ein „parochiales Gottesbild“. Sie gehe von einem „Stammesgott“ aus und verleugne die universalistischen und heilsoptimistischen Strömungen in anderen Religionen. Dabei käme es darauf an, religiöse Verschiedenheit im Sinne eines gemeinsamen Bezugs auf die eine göttliche Wirklichkeit hin zu denken. Empfohlen wird die Zurücknahme von Wahrheitsansprüchen. Im Kontext solcher Perspektiven verliert Mission ihre Begründung.

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Hat der Globale Krieg gegen den Terror den Terrorismus reduziert?

Französisch sprechender IS-Kämpfer ruft Muslime in Frankreich zu Anschlägen auf. Bild: heise.de
Zahlen zeigen, dass der Krieg im Irak den Terrorismus nachhaltig verstärkte und verbreitete, 2014 gab es das Maximum an Terroranschlägen und Toten

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Nach den Anschlägen vom 11.9 2001 hat die US-Regierung den Globalen Krieg gegen den Terror ausgerufen. Die Kriegsermächtigungen des US-Kongresses, die den damaligen Präsidenten George W. Bush zum obersten Kriegsherrn machten, sind weiterhin gültig. Präsident Obama führt auf dieser rechtlichen Basis den Krieg weiter, der Kongress war bislang nicht in der Lage, die Kriegsermächtigung gegen das Taliban-Regime und al-Qaida und gegen den Irak zu beenden und neue Bedingungen für den Krieg zusetzen, den die USA weiterhin führt.

Obama, der vergeblich versuchte, die Kriege in Afghanistan und im Irak zu beenden, hatte schon im Glauben, al-Qaida weitgehend zerschlagen zu haben, die Verwendung des Begriff des Globalen Kriegs gegen den Terror (GWOT) untersagt (US-Regierung streicht den Ausdruck „Globaler Krieg gegen den Terror“), auch wenn jetzt der islamistische Terror sich allmählich erst wirklich ausbreitet. Das lässt auch die Frage entstehen, wie erfolgreich die militärische Bekämpfung des islamistischen Terrors, inklusive des Einmarsches in zwei Länder und dem Regime Change, war.

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Schwul und verstoßen: LGBTQ-Menschen, die in einer konservativen Sekte aufwachsen

Jacob Hutter, Bild: wikimedia.org/PD

Die Offenbarung kam ihm in Form des People Magazines.
Tyrone Hofer war damals 16 und lebte in einer Hutterer-Kolonie im südlichen Manitoba, Kanada. Er merkte früh, dass er irgendwie anders als seine Altersgenossen war. Bereits mit sieben sagte er: „Ich will kein Mädchen heiraten“, erinnert er sich.

Von Manisha Krishnan | VICE.com

„Ich habe es einfach gesagt. Ich hatte keine Ahnung warum“, sagt der mittlerweile 26 Jahre alte Tyrone gegenüber VICE.

2006 war das Jahr, in dem Tyrone eine Ausgabe des People-Magazine im Wohnzimmer seiner Eltern entdeckte. Auf dem Cover war das ehemalige N’Sync-Mitglied Lance Bass in einem blauen Hemd mit Stickereien zu sehen. Darunter standen die Worte: „Ich bin schwul.“

Tyrone wandte sich an seine Mutter—eine Hausfrau, die im Gemeinschaftsgarten und der Küche der Kolonie arbeitete—und fragte sie: „Mom, was bedeutet schwul?“, worauf sie antwortete: „Es ist böse, es ist abscheulich. Es ist nicht richtig.“

Nachdem er den Artikel gelesen hatte, erkannte Tyrone allerdings, dass das Wort auch ihn beschrieb.

„Wegen der Worte meiner Mutter dachte ich mir aber: ‚Oh mein Gott, sie dürfen das nie erfahren. Ich werde das mit ins Grab nehmen.'“

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The Rising Tide of Republican Extremism

Image: Friendly Atheist
Last week, in a failed last-minute bid to prove himself bigoted enough to be Donald Trump’s running mate, Newt Gingrich said this:
 

By Adam Lee | Friendly Atheist

This isn’t just unconstitutional, it’s anti-constitutional. The idea of a religious test for American citizens, used for expelling those whose views are deemed unacceptable, runs counter to everything the First Amendment stands for. It’s pure pandering to the fundamentalist Christian theocrats and white-resentment voters who make up the hard core of the GOP, now that the party has shed most of its moderates. Whether Gingrich personally believes it or not scarcely even matters. What matters more is that he thinks this position will make him popular among the party’s base – and he’s probably right.

Gingrich’s embrace of the internment-camp mentality is emblematic of the Republicans’ accelerating rightward shift. You might think that Donald Trump, who’s not an orthodox conservative whatever else he is, would be a moderating influence on the party’s hard right wing. But that turns out not to be the case.

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Evangelische Kirche will offen mit der AfD diskutieren

Prälat Martin Dutzmann ist Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Foto: Juergen Blume / epd
Der Prälat der Evangelischen Kirche, spricht sich für öffentliche Diskussionen mit der AfD aus. Er wagt, was die Katholiken ablehnten.

Berliner Morgenpost

Für die Evangelische Kirche ist die AfD kein rotes Tuch: Nach dem Willen des Bevollmächtigten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Dutzmann, soll es auf dem Kirchentag 2017 Diskussionen mit Vertretern der rechtspopulistischen Partei geben. „Ich glaube, wir sind gut beraten, die Vertreter der AfD zu Wort kommen zu lassen und deren merkwürdige Vorstellung von christlichem Abendland öffentlich zu hinterfragen“, sagte Dutzmann dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Am Kirchentag 2017 würden Menschen teilnehmen, die gleichzeitig Mitglieder der Kirche und der AfD sind, blickte der Prälat auf das Großereignis voraus. Dutzmann ist zuständig für die Interessenvertretung der EKD gegenüber der Politik in Berlin und Brüssel. Er betonte: „Jede menschenfeindliche Äußerung werden wir scharf kritisieren.“

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In den USA tobt ein Toilettenstreit

Bild: FB
Bild: FB
In den USA tobt ein Streit um die Kennzeichnung von öffentlichen Toiletten und die Regelung, wer welche Toilette benutzen darf.

kath.net

US-Präsident Barack Obama hat in einem Brief an Schulen und Universitäten klargestellt, dass Ausbildungsstätten ein Ort frei von sexueller Diskriminierung sein müssten. Daraus folge, dass Schüler und Arbeitnehmer auf jene Toilette gehen dürften, die ihrer „Geschlechtsidentität“ und nicht ihrem biologischen Geschlecht entspricht. Andernfalls drohten Streichungen von Bundesgeldern.
Methodistischer Hochschulrektor: Regelung ist „ideologischer Faschismus“

Kritik an dem Erlass übte jetzt der Präsident der Evangelisch-methodistischen Wesley-Universität in Oklahoma, Everett Piper. Die Regelung verlange von ihm, dass er bewusst gegen die Bibel verstoße, nach der Gott Menschen als Männer oder Frauen geschaffen habe, sagte er bei einer Podiumsdiskussion in Washington, zu der er per Skype zugeschaltet war. Die Toilettenregelung diene mehr dem „ideologischen Faschismus als der intellektuellen Freiheit“, sagte er nach einem Bericht der Internetzeitung „Christian Post“ (Washington).

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Bedford-Strohm: Unterschiedliche Gottesbilder nicht harmonisieren

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EKD-Vorsitzender: Interreligiöser Dialog darf Differenzen nicht einebnen – So sei es für Muslime inakzeptabel, dass „Gott in einem Gekreuzigten auf Erden sichtbar wird“.

kath.net

Unterschiedliche Gottesvorstellungen lassen sich nicht einfach harmonisieren. Diese Ansicht vertritt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), in einem Beitrag für das Magazin „Chancen“ der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau/Frankfurt am Main). So sei es für Muslime inakzeptabel, dass „Gott in einem Gekreuzigten auf Erden sichtbar wird“.
Bedford-Strohm plädiert dafür, Differenzen auszusprechen: „Nicht um eine Einebnung der Unterschiede kann es gehen, sondern um einen Umgang mit diesen Unterschieden, der nicht von Abwertung, sondern von wechselseitigem Hinhören geprägt ist“, so der Theologe.

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Zu viel Sicherheit, zu wenig Frieden

Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Militärbischof und Friedensbeauftragter reagieren mit Anerkennung und Kritik auf „Weißbuch“

„Zu viel Sicherheit, zu wenig Frieden“, das ist die erste Einschätzung, die der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),  Renke Brahms, und der Evangelische Militärbischof, Sigurd Rink, zum vergangene Woche erschienenen „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ abgegeben haben.

Das Weißbuch konzentriere sich beim Thema Sicherheit und Konfliktprävention ganz auf den Beitrag der Bundeswehr. So entstehe der Eindruck, dass die eigentlich vorrangigen nichtmilitärischen Instrumente nicht in gleicher Weise in den Blick genommen würden. „Auffällig ist, dass der Leitbegriff des Friedens im Weißbuch weitgehend fehlt“, monieren Rink und Brahms in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Reaktion. „Wir fragen, ob Sicherheitspolitik ohne die orientierende Kraft einer positiven Vision wie derjenigen des Gerechten Friedens überhaupt möglich ist.“ Als Zusammenhang von Frieden und Recht, Gerechtigkeit und Sicherheit sei dieser der entscheidende und orientierende Grundbegriff des sicherheitspolitischen Feldes.

Im Weißbuch fehle zudem die deutliche Aussage, dass die Androhung und Ausübung militärischer Gewalt immer nur „äußerste Möglichkeit“ sein könne. „Der Einsatz militärischer Gewalt ist immer ein Zeichen des Versagens politischen Handelns“, erinnern der Militärbischof und der Friedensbeauftragte. „Es fehlen klare und orientierungsfähige Kriterien, wann und in welchen Fällen die Androhung und Anwendung militärischer Gewalt als ultima ratio gerechtfertigt ist.“

Dahingegen begrüßten beide Kirchenvertreter „die Breite der Analyse und die Weite des Horizonts“ des Weißbuch-Prozesses. Als Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses biete das Weißbuch eine Zusammenfassung vielfältiger Perspektiven. Das Ziel, einen Impuls für die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland zu setzen, werde durch den Veröffentlichungstermin in der parlamentarischen Sommerpause allerdings konterkariert. Rink und Brahms kündigten an, die evangelische Kirche werde sich mit kritischen und solidarischen Fragen an der weiteren Debatte beteiligen. Mit einer ausführlichen Stellungnahme der EKD zum Weißbuch ist im Frühherbst zu rechnen.

Hannover, 20. Juli 2016

Pressestelle der EKD
Carsten Splitt

Erste Talmud-Übersetzung: Als sich Juden und Christen fremd wurden

Die erste ins Italenische übersetzte Ausgabe des Talmud (imago/Pacific Press Agency)
Im 13. Jahrhundert wurde zum ersten Mal der Talmud ins Lateinische übersetzt. Das Dokument brachte den Christen neue Erkenntnisse über die jüdische Religion. Eine europäisch-israelische Forschergruppe arbeitet nun an einer kritischen Ausgabe des lateinischen Talmud. Die Forscher untersuchen auch dessen Wirkung auf die jüdisch-christliche Beziehung bis heute.

Von Brigitte Kramer | Deutschlandfunk

Ein Buch, ein Papst, ein Konvertit. Was vor mehr als 700 Jahren in Paris geschah – die große Verbrennung des Talmud, eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums – interessiert heute wieder Wissenschaftler in Europa.

Der Talmud ist das Kernstück gelebter, jüdischer Religiosität. Er verankert den Glauben im Alltag, gibt Anweisungen und Erklärungen. Der Talmud ist nach der Tora das zweite, wichtige Buch im Judentum. Nach Europa gelangte er vermutlich erst spät, im 11. Jahrhundert.

Abwertende Passagen

Das Buch beeinflusste das religiöse Leben europäischer Juden und auch die Beziehung zu den Christen. Im 13. Jahrhundert war es Nikolaus Donin, der als erster 35 besonders polemische Textstellen aus dem Hebräischen und Aramäischen ins Lateinische übersetzte. Donin hatte sich vom Judentum abgewandt und taufen lassen. Die übersetzten Talmud-Passagen legte er Papst Gregor dem Neunten vor, in böser Absicht. Donin wollte  die Juden diskreditieren – als Dummköpfe, Ketzer, Verleumder Christi. Das schaffte er zunächst auch. 1240 kam es in Paris zu einem Inquisitionsprozess, kurze Zeit später zum Verbot und zur großen Talmudverbrennung. Die Christen waren schockiert von den Diffamierungen ihres Messias im Talmud:

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Kirchen thematisieren Suizidprävention

Zum internationalen Telefonseelsorge-Kongress in Aachen hat die Telefonseelsorge der katholischen und evangelischen Kirche am Mittwoch ihre Broschüre „Suizidprävention – Damit das Leben weitergeht“ veröffentlicht.

evangelisch.de

Die Verhinderung von Suiziden spiele in der Telefonseelsorge eine große Rolle, teilten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit. In Tausenden Gesprächen werde deutlich, wie eng der Gedanke, sich selbst das Leben zu nehmen, mit fehlenden sozialen Kontakten und der Erfahrung des Ausgeschlossenseins verbunden sei.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, schreiben im Vorwort der achtseitigen Schrift: „Als Christen glauben wir, dass das menschliche Leben ein kostbares Geschenk Gottes, unseres Schöpfers ist, für das wir gemeinsam Verantwortung tragen.“

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Demo für Alle: Weckruf für alle lebenden, mittelalterlichen Retros in München

Am 24. Juli wird um 14 Uhr in München die Weckruf-Demo unter dem Motto „Stoppt Gender und ‚Sexualpädagogik der Vielfalt‘ in Bayerns Schulen!“ stattfinden. Unterstützer u.a.: Forum Deutscher Katholiken und CDU-/CSU-Einzelgruppen

kath.net

Am 24. Juli wird um 14 Uhr in München die Weckruf-Demo unter dem Motto „Stoppt Gender und ‚Sexualpädagogik der Vielfalt‘ in Bayerns Schulen!“ stattfinden. Unterstützt wird diese Kundgebung u.a. vom Forum Deutscher Katholiken, von Untergruppierungen der in CDU/CSU (Mehrere Kreisverbände des Evangelischen Arbeitskreise in der CDU, CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit sowie den Christdemokraten für das Leben (CDL) Baden-Württemberg) sowie von Gabriele Kuby.

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