Archiv der Kategorie: Naturalismus

Evolution: Robo-Mäuse entwickeln mehrere Paarungsstrategien

Roboter sind zum Studium der Evolution geeignet. © oist.jp

Forscher der Neural Computation Unit am Okinawa Institute of Science and Technology haben mithilfe von nagerartigen Robotern und Computersimulationen die Entwicklung von Paarungsstrategien untersucht.

computerwelt.at

Obwohl man erwarten könnte, dass sich gerade bei Maschinen eine einzelne, objektiv beste Strategie durchsetzt, haben gerade Gruppen der “Cyber Rodents”, die sich sehr erfolgreich virtuell vermehrt haben, oft mehrere verschiedene Ansätze genutzt – ähnlich dem, was aus der Natur bekannt ist. Das Team um Projektleiter Stefan Elfwing sieht in den Ergebnissen auch einen Beleg, dass Roboter wirklich zum Studium der Evolution geeignet sind.

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Funny or Die’s ‘Creationist Cosmos’: God created everything — except for gay people

Creationists who believe God created the entire universe in six days about 6,000 years ago have been aghast at the reboot of Carl Sagan’s legendary “Cosmos” series.

By Eric W. DolanThe Raw Story

Some creationists have demanded their views receive equal airtime on the show to provide balance. Others have complained that astrophysicist and host Neil deGrasse Tyson was promoting “blind faith” in science. Evangelist Ray Comfort was particularly upset that Tyson believed the theory of evolution was scientific, but the Bible was not.

“[The Bible] gives us the basis for all creation, and it passes the scientific method,” Comfort explained. “It’s observable – Genesis – and testable. Evolution is not. You can’t observe something 60 million years old, but you can observe what Genesis says.”

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Nieder mit dem Osterhasen – es lebe das Bilby!

Bilby, Bild: wikimedia.org

Australien sucht ein neues Mottotier für Ostern, weil der Hase ein europäischer Import ist. Das heimische Bilby soll den Osterhasen ersetzen. Und das langnasige Tier hat gute Chancen.

Von Michael Lenzevangelisch.de

Bitsy ist ein besserwisserisches Bilby. Sie lebt an einem Billabong (Wasserloch) im staubigen australischen Outback. Bitsy könnte eine so nette Zeitgenossin sein, wäre sie bloß nicht so dominant. Immer will sie der Boss sein, drängt jedem unerbetene Ratschläge auf. Die Possums raunzt Bitsy an, sie sollten ihre Babys bitte in einem Beutel statt auf dem Rücken tragen. Fledermäuse, findet sie, sollten gefälligst Federn haben und Kakadus lieber singen als kreischen. Dann aber wundert sich Bitsy mit völligem Unverständnis, warum sich die Dinge nicht so ändern, wie sie es gerne hätte.

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Meereswärmekraftwerke: Genügend Energie für die ganze Welt

Bild: 4ever.eu

Sonnenenergie aus dem Meer: Die Sonne heizt beständig das Oberflächenwasser des Ozeans auf – doch in der Tiefe ist es kalt. Mit den richtigen Kraftwerken ließen sich daraus Tausende Megawatt Strom gewinnen, ohne dass die Ozeanströmungen aus dem Tritt gerieten. Bild: 4ever.eu

Saubere Energie aus dem Meer: Durch Ozeanwärme ließe sich der Energiebedarf der Menschheit voll decken. Ein erstes Großkraftwerk soll zeigen, ob die Technik schon reif ist. Doch vor allem bei den Umweltfolgen fischen Forscher noch im Trüben.

Von Karl UrbanSpektrum.de

Jules Vernes hatte zuerst über sie fabuliert. Im Roman “Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer” spricht sein Kapitän Nemo über Elektrizität, die sich aus verschiedenen Tiefen des Ozeans gewinnen ließe. Der Physiker Jacques-Arsène d’Arsonval lieferte 1881 die technische Grundlage, deren Umsetzung aber noch fast einhundert Jahre auf sich warten ließ. Zwischenzeitlich unternahm nur der Erfinder Georges Claude einige erfolglose Versuche, Energie aus der Meereswärme zu gewinnen.

Erst als 1973 der Ölpreis um über 70 Prozent stieg, regte das Industriestaaten wie die USA zu enormen Investitionen in erneuerbare Energien an. Was in Kalifornien Wind und Sonne lieferten, sollte im Bundesstaat Hawaii das Meer bereitstellen. Die Inselkette liegt in tropischen Breiten und das Oberflächenwasser wärmt sich hier besonders auf – beste Voraussetzungen für Ocean Thermal Energy Conversion, kurz OTEC.

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The Real Darwin Fish: Why creationists hate Tiktaalik

Roger Smith, left, and Neil Shubin examine a fossil.Photo courtesy PBS

We all know the Darwin fish, the car-bumper send-up of the Christian ichthys symbol, or Jesus fish. Unlike the Christian symbol, the Darwin fish has, you know, legs.

By Chris MooneySlate

But the Darwin fish isn’t merely a clever joke; in effect, it contains a testable scientific prediction. If evolution is true, and if life on Earth originated in water, then there must have once been fish species possessing primitive limbs, which enabled them to spend some part of their lives on land. And these species, in turn, must be the ancestors of four-limbed, land-living vertebrates like us.

Sure enough, in 2004, scientists found one of those transitional species: Tiktaalik roseaea 375-million-year-old Devonian period specimen discovered in the Canadian Arctic by paleontologist Neil Shubin and his colleagues. Tiktaalik, explains Shubin on the latest episode of the Inquiring Minds podcast, is an “anatomical mix between fish and a land-living animal.”

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Haben Eltern ein Recht auf Ethik-Unterricht für ihre konfessionslosen Kinder?

Bild: akj.rewi.hu-berlin.de

Haben Eltern ein Recht auf Ethik-Unterricht für ihre konfessionslosen Kinder? Am Bundesverwaltungsgericht wird dazu in dieser Woche ein Grundsatzurteil erwartet.

STIMME.de

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet an diesem Mittwoch, ob schon Grundschulen für konfessionslose Kinder einen Ethik-Unterricht als Alternative zu Religion anbieten müssen. Bejahen die Leipziger Richter einen grundgesetzlichen Anspruch, könnte das weitreichende Folgen haben.

Verhandelt wird die Klage einer Mutter aus Freiburg. Sie hatte 2010 vom Land Baden-Württemberg verlangt, für ihre konfessionslosen Kinder Ethik analog zum Religionsunterricht anzubieten. Sie habe ein Recht auf ethisch-moralische Bildung ihrer Kinder, argumentierte die Frau. In den beiden Vorinstanzen war sie mit ihrer Klage erfolglos geblieben.

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Mitteilung: Düsseldorfer Aufklärungsdienst erhält Abmahnung wegen “Verletzung religiöser Gefühle”

Bild: DA/Facebook

Bild: DA/Facebook

Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!), die erste säkulare Iniative Düsseldorfs, hatte zu kollektiven Kirchenaustritten am Gründonnerstag (17. April) aufgerufen. Jetzt hat die DA! eine Abmahnung des Hauseigentümers erhalten; weil die Schaufenstergestaltung des Ladenlokals religiöse Gefühle verletzt, soll sie bis heute 12 Uhr entfernt werden.

Aus dem Text der Abmahnung:

Die hier in den Schaufenstern vorhandene Dekoration ist offensichtlich darauf ausgerichtet, die religiösen Gefühle von Passanten (gleich welcher Konfession) zu verletzen. Dies ist für unsere Mandantin nicht Akzeptabel. Weitergehende Schadensersatzansprüche, insbesondere für den Fall von Beschädigungen der Schaufenster behalten wir uns ausdrücklich vor.
In Anbetracht der anstehenden Osterfeiertage und des Umstandes, dass sich in unmittelbarer Nähe eine katholische Kirchengemeinde befindet, fordern wir Sie hiermit auf, bis spätestens zum 15.04.2014, 12:00 Uhr dafür Sorge zu tragen, dass die Dekoration aus dem Schaufenster entfernt wird und uns dies schriftlich zu bestätigen. Eine Kontrolle durch unser Büro wird gesondert erfolgen. Bei fruchtlosem Verstreichenlassen dieser Frist behalten wir uns weitere Maßnahmen unsererseits ausdrücklich vor. Die damit verbundenen erheblichen Mehrkosten wären dann ebenfalls von Ihnen zu erstatten.

Die beauftragte Anwaltskanzlei macht weiter € 572,- an Kosten geltend.

via Düsseldorfer Aufklärungsdienst/Facebook

Wanderheuschrecken: Die biblische Plage

Historische Wanderheuschreckenbekämpfung Die gefräßigen Sechsbeiner brachten es zu einer der großen biblischen Plagen – und bedrohen bis heute die Ernten in einem breiten Gürtel quer durch Afrika und bis nach Indien. © Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Neunter Band, Vierte Abtheilung: Wirbellose Thiere, Zweiter Band: Die Niederen Thiere. Leipzig, Verlag des Bibliographischen Instituts, 1887 / public domain

Heuschreckenschwärme können ganze Landstriche kahl fressen und schrecken Landwirte seit Jahrtausenden – selbst bis nach Europa können sie sich in Einzelfällen verirren. Langsam kommen Biologen hinter die Geheimnisse der vielbeinigen Kollektive.

Von Kerstin VieringSpektrum.de

Die Luft ist voller Insekten – ein wimmelnder Teppich, der einem Gruselfilm Ehre machen würde, legt sich über die Landschaft. Und wenn er sich wieder hebt, ist von der Vegetation oft nicht viel übrig geblieben. Heuschreckenschwärme sind berüchtigt für ihren gewaltigen Appetit. Wenn sich die Tiere in Massen zusammenrotten und auf Wanderschaft gehen, fressen sie mitunter ganze Landstriche kahl. Schließlich kann so ein Schwarm aus bis zu einer Milliarde Insekten bestehen, die insgesamt rund 1500 Tonnen Gewicht auf die Waage bringen. Schon ein Bruchteil davon genügt, um die Ernte ganzer Dörfer zu vernichten. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO vertilgt eine Tonne Heuschrecken am Tag so viel Nahrung wie 2500 Menschen.

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What happens after death (DOC)

One of the best documentaries made about Near Death Experiences, by the BBC. Featuring many top scientists that have studied Near Death Experiences and other related incidents.

ScienceDump

Der grüne Konservative

Roger Scruton Grüne Philosophie Aus dem Englischen von Elisabeth Liebl Verlag: Diederichs, München 2013 ISBN: 9783424350845 26,99 €

Im Vorwort nimmt der Autor, Publizist und Philosoph an der University of Oxford, deutlich Stellung zu seinem Vorhaben: “Meine Absicht ist es, die Umweltfrage als Ganzes in all ihren Verästelungen anzugehen. Daher ziehe ich sowohl Philosophen als auch Psychologen und Wirtschaftsfachleute zu Rate. Ich verlasse mich auf Ökologen ebenso wie auf Historiker.”

Von Wolfgang SchlottSpektrum.de

Diesem breiten Untersuchungsansatz widmet sich Scruton in elf Kapiteln. Er geht von der Feststellung aus, dass die Umweltbewegung in jüngerer Zeit “sowohl von Unterstützern als auch von Gegnern als ‘irgendwie links’ angesehen wird, nämlich als eine Protestbewegung für die Unterschichten der Gesellschaft und gegen Big Business, Konsum und die Strukturen sozialer Macht”. Gegen dieses Bild wehrt sich der Autor, indem er einen alternativen Begriff von “Heimat” entwickelt, wobei er sich auf Dokumente der Umweltbewegung in westlichen Ländern stützt. Linksgerichtete Umweltschützer, schreibt er, verknüpften konservatives Denken gewöhnlich mit freiem Unternehmertum und mit der Plünderung unseres Planeten zwecks kurzfristiger Gewinnmaximierung. An diesem polar ausgerichteten Denken seien die Konservativen selbst schuld, weil sie sich auf die simple Unterteilung zwischen individueller Freiheit einerseits und staatlicher Kontrolle andererseits beschränkt hätten. Doch konservatives Denken und Umweltschutz, so Scruton, gehörten von Natur aus zusammen.

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Evolution: Wie das Leben laufen lernte

Dreidimensionale Bewegungsanalyse eines grünen Leguans am Computer: Virtuelle Knochenmodelle werden auf die echten Röntgenschatten angepasst, um komplexe Bewegungsabläufe exakt zu erfassen.Foto: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard

Dreidimensionale Bewegungsanalyse eines grünen Leguans am Computer: Virtuelle Knochenmodelle werden auf die echten Röntgenschatten angepasst, um komplexe Bewegungsabläufe exakt zu erfassen.Foto: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard

Eine Fährte in die Vergangenheit: Bionik als Schlüssel zum Verständnis, wie die Welt vor 300 Millionen Jahren auf die Beine kam

idw-Pressemitteilung

Ein Blick, weit zurück in der Zeit: Der Thüringer Wald im Perm, lange bevor die ersten Dinosaurier auf der Bildfläche erscheinen. Im Uferbereich eines Gewässers hinterlässt eine rund einen Meter lange Echse ihre Fußabdrücke. Und damit einen Schatz für die Wissenschaft. „Dass Fährten versteinern und sich über einen solch langen Zeitraum erhalten, ist an sich noch nichts Ungewöhnliches“, stellt der Zoologe und Evolutionsbiologe Dr. John A. Nyakatura fest. „Doch das wirklich Außergewöhnliche an dieser Spur ist: Wir können sie einem Skelettfund zuordnen. So wissen wir, wie jenes Tier aussah, das seine Fußabdrücke damals im Schlamm hinterließ.“

Jena, 300 Millionen Jahre später: Gefördert von der Daimler und Benz Stiftung macht sich Postdoktorand Nyakatura mit einem Team junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern daran, das Bewegungsprinzip von Orobates pabsti, so der lateinische Name der Echse, zu entschlüsseln. „Mithilfe eines biometrischen Roboters können wir die Fortbewegung dieses Schlüsselfossils rekonstruieren. Die Verwendung einer neuartigen Laufmaschine liefert uns dabei nicht nur Erkenntnisse über das untersuchte Exemplar, sondern wir können aus unseren Forschungen auch allgemeingültige Prinzipien zur Evolution der Bewegung bei Landwirbeltieren ableiten.“

Ein Schlüsselfossil ist die thüringische Echse deshalb, weil sie noch vor der stammesgeschichtlichen Abzweigung von Dinosauriern, Schlangen, Schildkröten und Synapsiden (woraus sich schließlich die Säugetiere entwickelten) steht. Bislang diagnostizierten Paläontologen anhand von erkennbaren Muskelansatzstellen an Skeletten oder den Proportionen von Extremitäten ausgestorbener Tierarten, wie diese sich fortbewegten. Doch derartige Einschätzungen besaßen oft subjektiven Charakter und waren durch Vorannahmen beeinflusst. Nyakaturas Team hingegen integriert bei seiner aktuellen Untersuchung mehrere neuartige methodische Ansätze. Zunächst unterziehen die Jenaer Forscher verschiedene heute lebende Tiere einer eingehenden Bewegungsanalyse. Mit Hilfe einer europaweit einzigartigen digitalen Hochgeschwindigkeits-Röntgenanlage am Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der Universität Jena werden dabei feinste skelettale Bewegungen sichtbar gemacht, die sonst unter Haut und Muskeln verborgen bleiben.

Sehr genau untersucht wurden etwa die motorischen Fähigkeiten eines Rippenmolchweibchens der Gattung Pleurodeles waltl („Lotte“ lebt im Aquarium des Instituts und begleitet das Forschungsprojekt von Beginn an). Ihr Bewegungsmuster kann der Salamander-Roboter „Pleurobot“ bereits exakt imitieren. Entwickelt wurde „Pleurobot“ von Dr. Konstantinos Karakasiliotis im BioRob Labor der École Polytechnique Fédéral in Lausanne. Nyakatura betont: „Mit den Mitteln, die mir durch das Stipendium der Daimler und Benz Stiftung zur Verfügung stehen, entwickeln wir nun gemeinsam mit unserem Schweizer Kollegen einen neuen Roboter, der exakt die Spuren erzeugt, die auch Orobates vor 300 Millionen hinterließ. Wir können so durch gezielte experimentelle Veränderungen am neuen Orobates-Roboter Kenntnisse darüber erlangen, welche Bewegungen der Echse überhaupt tatsächlich möglich waren – und welche nicht. Und es lassen sich diejenigen Kräfte messen, die beim Gehen auf den Untergrund übertragen wurden und Drehmomente berechnen, die in den Gelenken wirksam waren. Unser Ziel ist es, den ständigen und bis heute andauernden Wandel des Lebens nachvollziehbar zu machen.“

Durch diese neue interdisziplinäre Kombination verschiedener wissenschaftlichen
Methoden sowie durch die exakte Wiederholbarkeit und Abwandlung der Experimente beim den Einsatz des neuen Roboters sind künftig Form-Funktions-Zusammenhänge erkennbar, wie sie allein bei der Untersuchung von Skeletten ausgestorbener Tierarten bislang nicht möglich waren.

Eine Bilddatenbank mit hochauflösenden Fotos zum Forschungsprojekt finden Sie unter

http://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/presse/presse-informationen.html

Die Bildunterschriften sowie der Copyright-Vermerke sind unterlegt.

Rückfragen bitte an:
Dr. Johannes Schnurr
Presse und Medien
Tel.: 0 62 03-10 92 0
mobil: 0176-216 446 92
E-Mail: schnurr@daimler-benz-stiftung.de

Daimler und Benz Stiftung
Impulse für Wissen – die Daimler und Benz Stiftung verstärkt Prozesse der Wissensgenerierung mithilfe zielgerichteter Stimuli. Sie konzentriert sich auf die Förderung junger Wissenschaftler, fachübergreifende Kooperationen sowie Forschungsinhalte aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Ihr jährlicher Förderaufwand beträgt derzeit etwa drei Millionen Euro. Mit einem Vermögen von rund 125 Millionen Euro zählt die operativ tätige Stiftung zu den großen wissenschaftsfördernden Stiftungen Deutschlands.

Tierische Mitbewohner: Kopfläuse, Ratten, Flöhe, Zecken und Bettwanzen

Kopflaus, © Gilles San Martin / CC-by-SA-2.0 CC BY-SA

Wir bieten vielen Tieren ein lebensfreundliches Umfeld. Einige schaden uns ziemlich, doch nicht alles über diese Schmarotzer ist wahr. Wir stellen Ihnen zehn der größten Irrtümer über diese Kreaturen vor.

Von Daniel LingenhöhlSpektrum.de

Kopfläuse verbreiten sich über Mützen

Alle Jahre wieder schrecken Zettel mit “Läusealarm” an den Eingangstüren von Schulen und Kindergärten die Eltern auf: Wie ein Lauffeuer verbreiten sich die sechsbeinigen Krabbelbiester unter den lieben Kleinen. Läusekämme und Spezialshampoos werden gekauft, Kuscheltiere, Bettbezüge und Kleidung chemisch behandelt oder zumindest in die Waschmaschine gepackt. Dabei ist die Reinigung von Teddys, Mützen und Co eigentlich nicht nötig. Denn entgegen einer beliebten Annahme verbreiten sich Kopfläuse nicht über Gegenstände, sondern praktisch ausschließlich über direkten Kopfkontakt. Das belegen mehrere Studien unter anderem aus Polen und Australien, bei denen die Forscher während verschiedener Lausplagen zwar jeweils Tausende der Tiere von den Kinderköpfen sammelten, aber keine in Mützen, auf Plüschtieren oder gar Stühlen und Tischen. Selbst über Kopfkissen krabbelten nur in seltenen Ausnahmefällen einzelne Exemplare. Ohnehin sind die Kopfläuse eher harmlose, leicht zu bekämpfende Plagegeister – verglichen mit der Kleiderlaus, die in früheren Zeiten Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

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HAPPY 80TH BIRTHDAY Dr. Jane Goodall

jane_godall

Mönche als Experten in der Molekularbiologie

Vince Ebert, Bild: wikimedia.org

Die Auswirkungen der Naturwissenschaften auf unser Leben sind gewaltig – doch mit den Forschern will eigentlich niemand etwas zu tun haben. Kein Wunder, dass Wissenschaftler dem Land den Rücken kehren.

Von Vince EbertDIE WELT

Naturwissenschaftler haben in der heutigen Zeit ein eher schlechtes Image – fast vergleichbar mit Attentätern oder Amokläufern. Die Allgemeinheit findet den Job total spannend, gleichzeitig will aber keiner etwas mit denen zu tun haben, die ihn ausüben.

Wenn ich auf einer Party erzähle, dass ich Vorlesungen in Kernphysik besucht habe, dann glauben die Leute sofort, ich würde in meinem Hobbykeller Plutonium anreichern. Das stimmt natürlich, aber was ist daran so schlimm?

Gründe für dieses Imageproblem gibt es viele. In Filmen oder in der Literatur wird der Wissenschaftler seit jeher als gefährlicher Psychopath dargestellt, der sich als Gott aufspielt: Dr. Faustus bei Goethe, Dr. Frankenstein bei Mary Shelley, oder Dr. Brinkmann in der Schwarzwaldklinik.

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Being Gay Is Natural: Just Ask Bonobos

Female bonobo sex at Lola ya Bonobo sanctuary in Congo. image: Yahoo!News

Brian Hare is an associate professor of evolutionary anthropology at Duke University, and Vanessa Woods is the author of “Bonobo Handshake(Gotham, 20011). Woods and Hare are on the board of the nonprofit Lola ya Bonobo, a sanctuary for orphan bonobos in Congo. The authors contributed this article to Live Science’s Expert Voices: Op-Ed & Insights.

By Brian Hare and Vanessa WoodsYAHOO! News

Lodja sees Mwanda and shrieks in excitement. They run toward each other with such force that when they embrace, they fall to the ground in each other’s arms. Without much foreplay, Lodja grinds her hips against Mwanda and their clitorises rub together with increasing speed and friction. They hold each other tight, cry and shriek, and when it is over, they fall apart exhausted, and lazily snack on some fruit.

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