Archiv der Kategorie: Naturalismus

Gut 1.500 Minerale warten noch auf Entdeckung

Rhodochrosit ist ein ziemlich häufiges Karbonatmineral. © Robert Downs
Einzigartiger Reichtum: Forscher schätzen, dass es auf der Erde noch mindestens 1.500 unentdeckte Minerale gibt. Und das, obwohl schon rund 5.000 Mineralvarianten bekannt sind. Aber nicht nur das: Die mineralogische Vielfalt unseres Planeten könnte sogar einzigartig im Universum sein. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass genau dieser Bestand woanders vorkommt, ist verschwindend gering, wie die Wissenschaftler ausrechneten.

scinexx

Den Mineralreichtum unseres Planeten gab es nicht von Anfang an: Als unser Sonnensystem entstand, kreisten im Staub der Urwolke wahrscheinlich nur rund ein Dutzend verschiedener Minerale. Erst im Laufe der Erdgeschichte sorgten geologische Prozesse wie Vulkanismus und Plattentektonik, aber auch Wechselwirkungen von Wasser und Gestein dafür, dass sich die Elemente zu immer neuen kristallinen Verbindungen kombinierten.

weiterlesen

Thousands of walruses again forced ashore by melting Arctic sea ice are still all the proof we need that the planet is in crisis

In this aerial photo taken on Sept. 23, 2014 and released by NOAA, some 1500 walrus are gather on the northwest coast of Alaska. Pacific walrus looking for places to rest in the absence of sea ice are coming to shore in record numbers, according to NOAA. (AP Photo/NOAA, Corey Accardo)
This year’s Alaska haul-out is the earliest on record
 

By Lindsay Abrams|Salon

They’re back.

In what just might become one of our loudest, annual reminders that climate change is still happening, and at a frightening pace, thousands of walruses have once again gathered ashore in Alaska because they have nowhere else to go.

The haul out, a result of extreme loss of ice in the Chukchi sea, on which the animals would typically rest and feed, made headlines last year when the National Oceanic and Atmospheric Administration released photos of a record 35,000 animals gathered ashore. This year, they were spotted by photographer Gary Braasch on August 23, making this, the U.S. Geological Survey confirmed, the earliest haul-out on record. (While haul-outs may have occurred in the past, the agency only began tracking them in 2007; they didn’t occur in 2008 or 2012.)

read more

Wie sähe ein Tsunami im Mittelmeer aus?

Simulation der Flutwellen eines Tsunamis nach einem Erdbeben südwestlich von Kreta. © Samaras et al., Ocean Science, 2015 (CC-by-sa 3.0)
Land unter am Mittelmeer? Ein Computermodell zeigt, welche Folgen ein Tsunami in den Erdbebenregionen des Mittelmeeres haben würde. Die Küsten von Sizilien und Kreta sind demnach im Falle eines Seebebens von Überflutungen bedroht. Das Modell soll zukünftig bei der Vorbereitung auf katastrophale Tsunamis nach starken Erdbeben helfen, schreiben die Forscher im Fachjournal “Ocean Science”.
 

scinexx

Der Mittelmeerraum ist Erdbebenregion: Vor allem auf Sizilien und den griechischen Inseln bebt der Untergrund häufiger. Ursache ist der langsame Zusammenprall zweier großer tektonischer Platten: Die Afrikanische Platte schiebt sich stetig unter die Eurasische Platte. Im Mittelmeer entsteht dabei ein ganzes Netz von Verwerfungen und Grenzen, die noch nicht vollständig bekannt sind. Klar ist aber, dass es gelegentlich rumpelt – und manchmal kommt es auch zu ausgeprägten Starkbeben.

weiterlesen

 

NASA Is Fully Prepared to Watch the Oceans Swallow Earth

Scientists study melting ice sheets. Image: NASA/Goddard
Scientists study melting ice sheets. Image: NASA/Goddard
At this point, there is unanimous scientific consensus that sea levels are globally rising as a result of climate change. But how fast are oceans advancing? How much damage can rising sea levels do? And most importantly, what can we do to slow this literal tide?

By Becky Ferreira|MOTHERBOARD

This week NASA addressed its approach to these questions, with particular emphasis on monitoring and responding to Earth’s rising oceans. Here’s the rundown of what the panelists said.

Sea levels are currently rising more rapidly than they were 50 years ago, at about three millimeters a year on average.

Michael Freilich, director of NASA’s Earth Science Division, pointed out that this trend has already disrupted millions of people, and will continue to pose significant problems for low-lying cities like Miami, San Francisco, and Tokyo.

A few millimeters may not seem like a lot, but when you consider the sheer volume of new water it represents around the world, the effects quickly add up. For example, rising seas have already intensified coastal flooding in the United States, and will wipe out entire island nations over the coming decades.

read more

Nasa warnt vor extremem Anstieg des Meeresspiegels

klimawandel

Ein Szenario wie im Katastrophenfilm: Neuen Nasa-Daten zufolge sollen im kommenden Jahrhundert Florida, Tokio und Singapur im Meer versinken. Grund ist der Klimawandel – der schon jetzt messbar sei.

DIE WELT

Ein Anstieg des Meeresspiegels um mindestens einen Meter ist neuen Forschungsdaten zufolge in den kommenden 100 bis 200 Jahren unvermeidlich. Damit drohten niedrig gelegene Landstriche, darunter ganze Inselstaaten und Großstädte wie Tokio und Singapur, zu versinken, sagte der Leiter der Abteilung für Erderforschung der US-Weltraumbehörde Nasa, Michael Freilich, am Mittwoch in Miami.

“Mehr als 150 Millionen Menschen, die meisten von ihnen in Asien, leben maximal einen Meter oberhalb des gegenwärtigen Meeresspiegels”, führte der Wissenschaftler aus.

Freilich stellte neue Satellitendaten zu der Entwicklung des Meeresspiegels vor. Die Nasa und die französische Weltraumbehörde CNES hatten 1992 mit den Messungen aus dem All begonnen.

weiterlesen

Wenn Märchendeuter nichts vom Naturalismus R.Dawkins verstanden haben

dawkins

Der an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien lehrende Philosophieprofessor Rudolf Langthaler zeigt in einer schwungvollen Streitschrift, «warum Dawkins unrecht hat».

Von Michael Stallknecht|Neue Zürcher Zeitung

Vor einigen Jahren wartete die Zeitung «Die Welt» im Dezember mit einer Schreckensmeldung auf: «Der Gotteswahn» von Richard Dawkins sei eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Tatsächlich mag man sich fragen, warum Menschen ihren Lieben ausgerechnet zu Weihnachten ein Buch verehren, das ihnen verkündet, nach ihrem Tode komme – ausser einem Verrottungsprozess – gar nichts mehr. Doch der britische Evolutionsbiologe ist nun einmal einer der bekanntesten Pop-Stars des Atheismus. Er schafft es regelmässig mit seinen populärwissenschaftlichen Büchern auf die Bestsellerlisten, taucht in Fernsehsendungen auf oder wird von Jurys zum weltweit wichtigsten Denker gewählt. Einen gar nicht so kleinen Anteil daran dürften seine rhetorischen Fähigkeiten haben. Dawkins schreibt pointiert und mitreissend, sein Spott ist oft unterhaltsam, und sein Empörungsgestus lädt zum Mitmachen ein.

weiterlesen

Australien: Zweites Great Barrier Reef entdeckt

© Parks Victoria Farbenfrohes Ökosystem: Australische Wissenschaftler vergleichen das Unterwasserriff bereits mit dem Great Barrier Reef, das 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurde.
Gewaltige Unterwasserdünen, farbenprächtige Schwammgärten: Vor der australischen Küste haben Meeresforscher erstmals Aufnahmen einer bisher unerforschten Korallenlandschaft gemacht.

Frankfurter Allgemeine

Vor der Küste Australiens sind erstmals Aufnahmen einer neu entdeckten Korallenlandschaft gemacht worden. Die Unterwasserwelt südöstlich von Melbourne könne es von der Artenvielfalt und Größe mit dem Great Barrier Reef aufnehmen, verkündete die australische Umweltbehörde Parks Victoria. Das Gebiet befindet sich im Wilson-Promontory-Nationalpark im Bundesstaat Victoria.

weiterlesen

So sähe die Welt ohne Menschen aus

Weltweite Verbreitung von Säugern schwerer als 45 kg pro 100×100 km, wenn es den Menschen nicht gäbe © Soren Faurby
Bären, Waldelefanten und Nashörner: Diese großen Säugetiere würden heute noch in ganz Europa leben, wenn es den Menschen nicht geben würde. Das belegt nun eine Karte, die die Verteilung der Großsäuger auf einer Welt ohne den Menschen zeigt. Denn erst unsere Konkurrenz und Bejagung – und nicht das Klima – ließ die Großsäuger aus weiten Teilen der Erde verschwinden, berichten die Forscher.


scinexx

Herden von Gnus und Zebras, umherziehende Elefanten und jagende Löwen: Wer heute große Säugetiere anschauen will, der muss dafür nach Afrika fahren. Denn nur auf diesem Kontinent hat sich der ursprüngliche Reichtum der Großsäuger erhalten. In anderen Gegenden der Erde überleben große Raubtiere meist nur noch in wenigen Refugien, meist unwegsamen Wäldern oder Gebirgen. Und auch pflanzenfressende Großsäuger sind in ihrer Vielfalt bei uns verarmt.

weiterlesen

Forscher konstruieren magnetisches Wurmloch

Wurmloch: Mit magnetischen Augen gesehen verschwindet das Magnetfeld rechts und taucht links aus dem Nichts wieder auf. © Jordi Prat-Camps/ Universitat Autònoma de Barcelona
Es klingt wie Science-Fiction: Physikern ist es erstmals gelungen, ein magnetisches Wurmloch zu konstruieren. Dieses leitet ein Magnetfeld von einem Ende zum anderen, ist aber selbst magnetisch unsichtbar. Das Wurmloch erzeugt dadurch an seinem Ende die Illusion, als erschiene dort ein Magnetfeld aus dem Nirgendwo, wie die Forscher im Fachmagazin “Scientific Reports” berichten. Nützlich wäre ein solches Wurmloch beispielweise bei der Magnetresonanztomografie.


scinexx

Ob es im Kosmos tatsächlich Wurmlöcher gibt, darüber streiten die Astrophysiker noch. Klar aber ist, dass solche Passagen enorm praktisch wären. Denn sie verbinden weit entfernte Regionen des Weltraums miteinander, in dem sie sozusagen eine Abkürzung außerhalb der üblichen drei Dimensionen öffnen. “Wegen ihrer exotischen Natur erscheint die Konstruktion eines solchen Wurmlochs im Labor eine enorme Herausforderung”, sagen Jordi Prat-Camps und seine Kollegen von der Autonomen Universität Barcelona.

weiterlesen

Artenschutz: Keiner jagt so wie der Mensch

Je älter die Beute, desto größer und damit begehrter die Trophäe. Das ist nicht nur bei der Jagd auf Löwen und Elefanten so, sondern auch bei der auf Gämsen. / Bild: (c) EPA (BARBARA GINDL)
Anders als Raubtiere, die sich vor allem über junge Beute hermachen, stellt der Mensch bevorzugt ausgewachsenen Tieren nach. So dezimiert er das „reproduktive Kapital“.

Von Jürgen Langenbach|Die Presse

Sie kämpfen wie die Löwen.“ Den Satz nahm Alfred Polgar in den 1930er-Jahren aus einem Kriegsbericht einer Zeitung auf, versah ihn mit einem Fragezeichen und widersprach: „Nein, sie kämpfen wie die Menschen!“ Gemeint war, dass kein Löwe einem anderen so an die Gurgel fährt wie ein Mensch das tun kann. Und der Mensch kämpft nicht nur anders, er hält es auch bei der Jagd anders: Die diente einst der Ernährung – den Großteil ihrer Geschichte verbrachten die Menschen als Jäger und Sammler –, sie blieb aber auch, als die Landwirtschaft erfunden war. Nun wurde sie zum Privileg der Macht und der Männer, Diana ist eher die Ausnahme: „Nimrod war ein großer Jäger vor dem Herrn“ (1. Mose 10), „darnach schlug er schiere ein’n Wisent, ein’n Elk und starker Ure viere“, er ist Siegfried (Nibelungenlied, Abenteuer 16). Und wie einst die Helden posieren heute nicht nur Könige mit Afrikas Trophäen, sondern auch US-Zahnärzte und Kärntner Großagrarier.

weiterlesen

Artensterben: Ist das Sterberegister der Natur außer Kontrolle?

© F.A.Z., Anne Bäurle, Anika Assfalg, Kerstin Pasemann, F.A.Z.
Die Wissenschaft sagt: Der Artenschwund ist noch viel größer als in Roten Listen ausgewiesen. Unser FAZ.NET-Comic-Video erklärt, warum das Thema unterschätzt wird.


Von Anne Bäurle|Frankfurter Allgemeine

Denkt man an Hawaii, denkt man an blaues Meer und blauen Himmel, an exotische, intakte Natur. An einen Brennpunkt des ökologischen Massensterbens denken jedenfalls die wenigsten. Doch genau als solche wird die Inselgruppe im Pazifischen Ozean von Fachleuten bezeichnet. Denn die hawaiianische Flora und Fauna war einst sehr viel artenreicher. Auf der Inselgruppe entstanden, abgeschottet durch das Meer, mit den Jahrtausenden viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Viele von ihnen sind endemisch, es gibt sie auf Hawaii und nirgendwo sonst. Mit der Zeit wurden sie immer weniger, denn der Mensch setzte Tiere und Pflanzen nicht nur auf die Speisekarte, er schleppte auch fremde Arten auf die Inselgruppe ein, denen die einheimischen nichts entgegenzusetzen hatten.

weiterlesen

Drugs from the Sea

Frobisher Bay, Nunavut. Image: Rod Brazier/Flickr
Frobisher Bay, Nunavut. Image: Rod Brazier/Flickr
A single gram of sediment might contain a billion bacterial cells. Each one of those cells might contain 100 molecules—and if you’re lucky, one of those molecules might hold the secret to a new generation of lifesaving drug.


By Matthew Braga|MOTHERBOARD

The chances of finding the right molecule on the right grain of sand are infinitesimally small, of course, but not impossible. About two-thirds of FDA approved antibiotics trace back to natural products such as these, and the majority of antibiotics used on humans come from molecules found in actinomycetes, a single bacterial group.

In fact, the hunt for these molecules is a whole scientific field.

“Very simplistically, if we can find new members of this group of bacteria—from, say, arctic sediment—then we may be able to isolate new natural products produced by these bacteria,” said Russell Kerr, a Canada Research Chair in Marine Natural Products, and a professor at the University of Prince Edward Island. “The hope [is] that these natural products will have potential as antibiotics or anti-cancer drugs, and other applications such as nutraceuticals and cosmeceuticals.”

read more

Darwin’s Natural Selection Meets Asimov’s Robotic Imagination

Image: Michael Whelan/SeriousWonder
Image: Michael Whelan/SeriousWonder
The evolution of robotics might appear “unnatural” in comparison to the biological means of evolution via natural selection, but this fact is increasingly becoming less so thanks to researchers at the University of Cambridge. Without the aid of human intervention or a computer simulation, a “mother” robot has not only figured out ways of designing, building, and testing “baby” robots, but subsequently learning from her previous tests and builds new and better “baby” robots in response.


By B.J. Murphy|Serious Wonder

“Natural selection is basically reproduction, assessment, reproduction, assessment and so on. That’s essentially what this robot is doing – we can actually watch the improvement and diversification of the species.”

– Dr Fumiya Iida of Cambridge’s Department of Engineering

read more

Astronomen entdecken ersten Cousin des Jupiter

So könnte der junge Jupiter-Cousin 51 Eridani b aussehen. © Danielle Futselaar, Franck Marchis/ SETI Institute
Erster echter Jupiter-Zwilling: Astronomen haben erstmals einen dem Jupiter sehr ähnlichen Exoplaneten entdeckt. 51 Eridani b ist nur wenig größer als unser Gasriese und besitzt eine ähnlich methanreiche Gashülle – im Gegensatz zu den meisten anderen Exoplaneten. Das Entscheidende aber: Der Jupiter-Cousin ist noch ein kosmischer Säugling und liefert damit wertvolle Einblicke in die Bildung auch unseres Gasriesen, wie die Forscher im Fachmagazin “Science” berichten.


scinexx

Der Gasriese Jupiter ist nicht nur der größte Planet in unserem Sonnensystem – ihm verdanken wir möglicherweise auch unsere Existenz. Wie aber dieser Riesenplanet einst entstand, dazu gibt es bisher nur Hypothesen. Nach dieser bildete sich erst ein fester Kern, der dann durch einen Schock der umgebenden Urwolke seine dichte und große Gashülle erhielt.

weiterlesen

Rosetta im Perihel: Komet passiert sonnennächsten Punkt

© ESA/Rosetta/NavCam CC BY-SA
© ESA/Rosetta/NavCam
CC BY-SA
Die Raumsonde “Rosetta” beobachtet den Kometen “67P/Tschurjumow-Gerasimenko”, der am frühen Morgen den sonnennächsten Punkt seiner Bahn – das Perihel – erreicht hat. Nun bewegen sich Komet und Sonde wieder von der Sonne weg.


Von Tanja Banner|Frankfurter Rundschau

Vor gut einem Jahr, am 6. August 2014 hat die Raumsonde “Rosetta” den Kometen “67P/Tschurjumow-Gerasimenko” erreicht. Seitdem umkreist sie den Kometen in unterschiedlichen Entfernungen – zwischenzeitlich näherte sich die Raumsonde der Kometenoberfläche bis auf sechs Kilometer, derzeit befindet sich “Rosetta” in einem sicheren Abstand von gut 300 Kilometern. Der Sicherheitsabstand ist auch notwendig: Je näher der Komet der Sonne kommt, desto aktiver wird er. Dabei stößt er Staubteilchen und Gase aus – mögliche Gefahren für “Rosetta”.

weiterlesen

Oktopus verblüfft selbst Biologen

Der Pazifische Gestreifte Oktopus besitzt noch nicht einmal einen offiziellen Artnamen. © Roy Caldwell/ UC Berkeley
Skurril wie ein Fabeltier: Ein pazifischer Oktopus wirft fast alles über den Haufen, was bisher als typisch für achtarmige Kraken galt. Er nutzt einen raffinierten Schleichtrick, um seine Beute zu fangen, paart sich Schnabel an Schnabel und teilt sogar seine Nahrung mit der Partnerin – etwas völlig Ungewöhnliches bei Kraken. Das Skurrile an der Geschichte: Dieser Oktopus ist so rätselhaft, dass er noch nicht einmal einen offiziellen Namen bekam, wie die Forscher im Fachmagazin “PloS ONE” berichten.


scinexx

Oktopusse sind schon per se seltsame Gesellen. Sie sind Meister der Tarnung, nutzen Werkzeuge, bebrüten ihre Eier monate- und sogar jahrelang und gelten generell als ziemlich intelligent. Doch der Große Pazifische Gestreifte Oktopus ist in mancher Hinsicht noch bizarrer.

weiterlesen

 

Münchehagen: Raubsaurier-Fährten analysiert

Falschfarbenbild und Realaufnhame eines der Dinosaurier-Fußabdrücke von Münchehagen. © Pernille Venø Troelsen
Urzeitlicher Strandspaziergang: Bei Hannover entdeckte Fußspuren zweier Raubsaurier eröffnen einen Blick in die frühe Kreidezeit. Denn eine dänische Biologin hat sich nun als Fährtenleserin betätigt und mehr über die beiden Dinosaurier und ihr Verhalten herausgefunden. Demnach handelte es sich um zwei verschieden große Raubsaurier, möglicherweise lief hier ein ausgewachsenes Tier mit einem Jungen entlang.


scinexx

Dinosaurier hinterließen nicht nur ihre Fossilien, in vielen Gegenden der Welt finden sich auch konservierte Fußspuren dieser Urzeit-Echsen. Berühmt ist beispielsweise ein ganzer “Tanzboden” von Fährten in Utah oder die größte Dinospur der Welt in Frankreich. Aber auch in Deutschland gibt es Fundorte von Saurierfährten, einer davon ist Münchehagen bei Hannover. Dort werden schon seit 200 Jahren immer wieder neue Fährten aus der frühen Kreidezeit entdeckt.

weiterlesen

Erste digitale Karte der Ozean-Geologie

Neu kartiert: Die erste digitale Karte geologischer Daten des Meeresbodens zeigte vor allem im südlichen Ozean um Australien Überraschungen. © University of Sydney
Big Data aus den Meerestiefen: Forscher haben die erste geologische Karte des Meeresbodens in digitaler Form zusammengestellt – und dabei Überraschendes entdeckt. Die Fixierung von Kohlenstoff in den Sedimenten läuft offenbar viel komplexer ab als gedacht. Solche Vorgänge sind auch entscheidend dafür, wie die Ozeane in der Vergangenheit auf Klimaveränderungen reagiert haben – und wie sie auf zukünftigen Klimawandel reagieren werden, betonen die Forscher im Fachjournal “Geology”.


scinexx

Über zwei Drittel der Erdoberfläche bestehen aus Meeresboden – und doch wissen wir nur wenig darüber, wie dieser Teil unseres Planeten zusammengesetzt ist. Aktuelle geologische Informationen über den Meeresboden sind rar: Die jüngste Karte diese Art ist handgezeichnet und stammt noch aus den 1970er Jahren. Dabei haben die Ozeane und die Sedimente an ihrem Grund einen wichtigen Anteil an den Stoffkreisläufen der Erde und damit auch an unserem Klima.

weiterlesen

The Sahara desert has a giant eye and it’s staring out to space

(Image: Landsat 7/GSFC/NASA)
IF YOU ever find yourself in orbit, you may notice a giant eye staring back at you from Earth: the Eye of the Sahara. Located near Ouadane in Mauritania and also called the Richat structure, it was captured here by the Landsat 7 satellite.


By Rachel David|New Scientist

A landmark for space travellers since the early days, the Eye of the Sahara is around 40 kilometres in diameter and looks like a bullseye in the otherwise featureless desert – not easily missed! The concentric rings are made up of alternating types of rock of different ages, with the most erosion-resistant rocks forming the ridges.

read more

Der schleichende Tod des Universums hat begonnen

Ohne neue Sterne sinkt die Energiefreisetzung im All immer weiter © NASA, ESA, and L. Bedin (STScI)
Die Zukunft des Universums ist düster – und das buchstäblich. Denn im Kosmos wird immer weniger Materie in Strahlung und damit in Energie umgewandelt, wie eine neue Galaxienkartierung bestätigt. Die kosmische Energieproduktion ist demnach heute nur noch halb so groß wie vor zwei Milliarden Jahren. Das Universum wird in allen Wellenbereichen immer dunkler. Damit kündigt sich schon jetzt der schleichend langsame Tod unseres Kosmos an.


scinexx

Die produktivste Zeit unseres Universums liegt schon hinter ihm – zumindest was die Energieproduktion angeht. Denn der Ursprung aller Energie in unserem Kosmos ist der Urknall, durch ihn entstanden alle Strahlung und Materiebausteine. Als dann die ersten Sterne entstanden, wurde es nicht nur hell, ihre Kernfusion sorgt seither auch dafür, dass bis heute ständig neue Energie aus Materie freigesetzt wird. Basis dafür ist Albert Einsteins weltberühmte Formel E=mc2.

weiterlesen