Archiv der Kategorie: Umwelt

Motivation und Selbstprogrammierung

Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project
Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project
Im Magazin der letzten „Zeit“ erschien ein Artikel mit dem Titel „Die Kraft der Gedanken, wie man sich glücklicher und gesünder denkt“ von Ilka Piepgras. Im Kern befasst sich der Artikel mit einer Theorie zur Willensbildung und Motivation. Es gilt in der Psychologie als unstrittig, dass wir durch unser Unterbewusstsein mehr oder weniger Stark beeinflusst werden. Man kann sich fragen, wie weit das überhaupt mit der Konzeption eines akausalen Willens vereinbar ist: Das ist aber nicht unser Problem!

Föderation des Determinismus

I. Interessant ist aber, wie man sich dies zu Nutze machen kann: In dem Artikel werden verschiedene Studien aufgeführt, nach der bereits geringfügige suggestive Einwirkungen einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten von Menschen hatten. So sollen sich angeblich Probanden nach dem Lösen eines Kreuzworträtsels mit altersassoziierten Begriffen wie „schwerhörig“, „grau“ und „Hautfalten“ nach Lösen des Rätsels langsamer bewegt haben, als die Vergleichsgruppe mit einem normalen Kreuzworträtsel. Auch sollen Senioren, die man in ein Umfeld von 20 Jahren zuvor versetzte und unter entsprechende Anforderungen stellte – nicht altersgerechte Anforderungen – in kurzer Zeit beweglicher geworden sein, mit besseren Werten der Seh- und Hörfähigkeit sowie mit einem besseren Abschneiden bei Intelligenztests.
Man mag das Ausmaß solcher Suggestionen in Frage stellen, für uns selbst können wir daraus lernen: Wir können etwas Bestimmtes nur schaffen, wenn wir es uns zumuten. Und: Der Mensch passt sich an die Anforderungen an. Wer sich nicht mehr bewegt, dessen Muskeln schwinden und ähnlich ist dies möglicherweise auch mit geistiger Leistungsfähigkeit.
Tests an Studenten haben gezeigt, dass ihr Abschneiden bei Intelligenztests nach einem mehrwöchigen Strandurlaub ohne geistige Anforderungen deutlich abnimmt.

Selbst wenn wir meinen, dass man Wünsche, Ziele und Problemlösungen nur mit purer Willensanstrengung erreichen kann (dagegen will ich überhaupt gar nicht argumentieren) und auch wenn man andererseits vielleicht alle kausalen Abläufe für zwingend hält, so gehört es doch auch zum Kausalverlauf, derartige suggestive Wirkung zu erkennen: Wer diesen Zusammenhang erkennt, kann ihn auch nutzen, indem man das eigene Umfeld und die Anforderungen an die eigene Person so anpasst, dass die Wirkung auf sich selbst zu den Wünschen hinsichtlich der eigenen Fähigkeiten entspricht, die man zur Erreichung der eigenen Ziele benötigt.

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Resistenz gegen Notfall-Therapie auch in USA nachgewiesen

Eine Indikatorkulturplatte zum Nachweis von resistenten Bakterien.Foto: Daniel Karmann/dpa
Erstmals ist der „Super“-Erreger auch in den USA festgestellt worden. Das Bakterium ist gegen jedes Antibiotikum resistent.

DER TAGESSPIEGEL

In Deutschland bereits nachgewiesene und gegen das Notfall-Antibiotikum Colistin resistente Bakterien sind nun auch in den USA aufgetaucht. Das für die Resistenz verantwortliche Gen mcr-1 sei in einer Bakterienprobe einer 49-Jährigen aus Pennsylvania entdeckt worden, schreiben Forscher im Fachblatt „Antimicrobial Agents and Chemotherapy“. Colistin kommt zum Einsatz, wenn verbreitete Antibiotika nicht mehr helfen.

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Was lebt in unserer Nase?

Unsere Nase beherbergt eine ganz individuelle Lebenswwelt von Bakterien. © Photo.com/ thinkstock
Wimmelndes Leben: Jeder Mensch trägt in seiner Nase eine eigene kleine Lebenswelt mit sich herum. Denn die Mikroben der Nasenhöhle sind bei jedem individuell verschieden, wie deutsche Forscher ermittelt haben. Dennoch gibt es einander ähnliche Untergruppen der Nasenflora. Das Wissen um diese Gruppen könnte künftig die medizinische Behandlung erleichtern.
 

scinexx

Wir sind nie allein: Überall in und auf uns leben Mikroben, ob im Darm, auf unserer Haut oder sogar in der Luft um uns herum. Die Zusammensetzung dieses Mikrobioms verrät dabei einiges über uns, unsere Gesundheit und unsere Lebensweise, selbst der Staub in unseren Wohnungen trägt diese persönliche und verräterische Signatur.

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Stonehenge, Easter Island, Venice: Climate Change Will Destroy Human History

Moai at Ahu Tongariki, Rapa Nui. Image: Flickr/travelwayoflife
Moai at Ahu Tongariki, Rapa Nui. Image: Flickr/travelwayoflife
Climate change has become a battle for the future of human life on Earth. But as we set our sights on the imminent challenges ahead, it can be easy to lose track of our past.

By Sarah Emerson | MOTHERBOARD

Cultural heritage sites are beacons of our remarkable legacy as a species. They’re as diverse and complex as humanity itself, which is why UNESCO has designated 802 of them as worthy of protection. But as temperatures and sea levels continue to rise, these treasured places are in danger of disappearing forever.

An international team of scientists, anthropologists, and economists have identified 31 cultural and natural UNESCO World Heritage sites across 29 countries that are directly threatened by climate change. Among these are the Neolithic structures of Stonehenge, the towering moai on Rapa Nui (Easter Island), Venice’s historic architecture, and even the United States’ own Statue of Liberty.

The coalition’s troubling findings were detailed in a joint report released today by UNESCO, the United Nations Environment Program (UNEP), and the Union of Concerned Scientists (UCS).

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Experten besorgt über sinkende Zahl von Menschenaffen

Themenbild.
Themenbild.

Illegaler Handel mit den Wildtieren, Konflikte und industrielle Landwirtschaft sind die größten Bedrohungen.

 

Die Presse.com

Die weltweit sinkende Zahl von Menschenaffen bereitet Experten zunehmend Sorge. Illegaler Handel mit den Wildtieren, Konflikte und industrielle Landwirtschaft seien die größten Bedrohungen für die Tiere, erklärte Douglas Cress vom Great Apes Survival Partnership (GRASP) auf der zweiten Umweltversammlung in Kenias Hauptstadt Nairobi am Mittwoch.

Auch Wilderer, die die Affen jagen, um ihr Fleisch zu verkaufen, sowie Ebola seien eine Gefahr für die Tiere, hieß es bei dem Treffen. In einigen Regionen Afrikas leben demnach nur noch einige hundert Tiere.

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How Supermassive Black Holes Kill Off Old Galaxies

Image: Cheung et al
Image: Cheung et al
Galaxies get old and die. This is natural. Existing stars within an aging galaxy will eventually become dim and cool, while the galaxy itself—and the other galaxies it’s likely to merge with over time—will become diffuse and disordered. The dying galaxy will stop producing new stars in a process known as „quenching.“

By Michael Byrne | MOTHERBOARD

Galaxy quenching is a fairly mysterious subject. It happens when a particular galaxy has its supplies of cold gases shut off. No more cold gas, no more star formation. What’s weird is that galaxies appear to quench much earlier than should be expected given their gas supplies, which means that they don’t just run out. Something interferes instead—either the galaxy’s cold gas reserves are blocked (a process known as „strangulation“), or those supplies are ejected from the galaxy by some awesome force.

This awesome force has been theorized to be the presence of a supermassive black hole, and computer simulations have supported this idea. Now, as described in a paper published Wednesday in Nature, astrophysicists led by the University of Tokyo’s Edmond Cheung have used real-world spectroscopic observations to map the motions of ionized gas across a distant near-dormant galaxy nicknamed Akira.

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China: 5.000 Jahre alte Bierbrau-Werkstatt entdeckt

Bier ist keine europäische ERfindung: Auch die Chinesen brauten schon vor rund 5.000 Jahren den Gerstensaft. © Givaga/ thinkstock
Steinzeitliche Braukunst: Schon vor rund 5.000 Jahren beherrschten die Chinesen die Kunst des Bierbrauens. Das belegen Funde von Brau-Utensilien und Maische-Rückstände bei Ausgrabungen in Nordchina. Überraschend dabei: Die chinesischen Braumeister nutzten nicht nur komplexe Brauverfahren, sie verwendeten für ihre Rezepte auch ungewöhnliche Zutaten wie Wurzeln und ein asiatisches Süßgras.
 

scinexx

Die Herstellung alkoholischer Getränke durch Fermentation hat eine lange Tradition: Schon vor gut 4.000 Jahren tranken die Sumerer einen vergorenen Getreidesaft, im Süden Ägyptens wurde vor rund 2.000 Jahren Bier als Medizin gegen Infekte konsumiert und die Gallier sind für ihre Liebe zum Gerstensaft berühmt.

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Affe frisst Fledermaus

Eine Meerkatze im Gombe-Nationalpark in Kenia nagt einen Fledermaus-Knochen ab. © Felix Angwella / Gombe Hybrid Monkey Project
Auf frischer Tat ertappt: Meerkatzen pflücken nicht nur Früchte von den Bäumen, sie greifen sich auch dort ruhende Fledermäuse und fressen sie. Dieses bisher bei Affen unbekannte Verhalten haben Forscher nun erstmals in zwei Nationalparks in Kenia beobachtet und gefilmt. Das Fressen von Fledermäusen könnte auch erklären, wie Ebolaviren und andere Erreger von Fledermäusen auf Affen übertragen werden, mutmaßen die Wissenschaftler im Fachmagazin „EcoHealth“.

scinexx

Dass Affen keineswegs nur Vegetarier sind und auch andere Tiere jagen und fressen, ist schon seit einigen Jahren bekannt. So jagen Schimpansen im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste sogar regelmäßig Colobus-Stummelaffen und teilen ihr Fleisch mit Angehörigen ihrer Gruppe. Männchen sind dabei besonders eifrige Fleischesser.

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Shark-Spotting Drones Could Protect Both Swimmers and Sharks

While the nightmarish scenarios from Steven Spielberg’s hit movie Jaws might be a bit over the top, beachgoers around the world still face the risk of an occasional shark attack. Meanwhile, sharks face their own, larger threats.

By Emiko Jozuka | MOTHERBOARD

Researchers from Duke University and UNC-Chapel Hill want to make coastlines safer and more eco-friendly: For the past year, they’ve been testing shark-spotting drones with the aim of protecting swimmers and to conserving the species.

“We’re interested in trying to understand the role that these kind of predators take on in coastal systems. We want to study their habitats and the relations that they have with their ecosystems,” Dave Johnston, director of the Unoccupied Systems Facility at Duke’s Marine Lab in Beaufort, North Carolina, told me over the phone.

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Klima: Auch der April auf Rekordniveau

Foto: AFP Korallenbleiche wird vor allem durch Hitzestress verursacht. Die Temperaturen am größten Korallenriff der Welt sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen
Foto: AFP Korallenbleiche wird vor allem durch Hitzestress verursacht. Die Temperaturen am größten Korallenriff der Welt sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen
Wenn es so weitergeht, wird 2016 erneut einen Wärmerkord aufstellen

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Der April ist im globalen Mittel erneut einer der wärmsten je gemessenen Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen, wie die Daten des Goddard Institute for Space Studies der NASA (GISS) zeigen. Demnach lag der Monat um 1,11 Grad Celsius über dem April-Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980. Die GISS-Wissenschaftler stellen das fest, in dem sie den Mittelwert der sogenannten Temperaturanomalien messen. Das sind die lokalen Abweichungen vom jeweiligen Mittelwert für eine bestimmte für alle Stationen geltende Referenzperiode. Das GISS nimmt dafür die Jahre 1951 bis 1980.

Mit Anomalien zu rechnen, hat unter anderem den Vorteil, dass diese über erheblich größere Entfernungen repräsentativ sind als Schwankungen in der absoluten Temperatur, die leicht durch eher lokale Effekte beeinflusst wird.

Am GISS werden außerdem die Stationsdaten daraufhin überprüft, ob sie in der Nähe von Städten liegen. Solche Daten zeigen oft einen Trend, der die sogenannte urbane Erwärmung widerspiegelt, das heißt, eine langsame Zunahme der Temperatur als Folge des Wachstums der Städte, die in die Nachbarschaft der Messstationen vorrücken und für ein wärmeres Mikroklima sorgen. Entsprechende Datensätze werden von der Analyse der globalen Temperatur ausgeschlossen.

Wie dem auch sei, der vergangene April war der siebte Monat in Folge, in dem die Anomalie über einem Grad Celsius lag. Oder in anderen Worten: Ginge es in den nächsten Monaten so weiter, würde 2016 bereits über ein Grad wärmer als die Jahrzehnte zwischen 1951 und 1980 sein. Mit 1,33 Grad Celsius hatte der Februar 2016 die bisher höchste beobachtete Anomalie.

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Trump macht Klimawandel-Skeptiker zum Energieberater

trump

Kevin Cramer sieht Gefahren eher in Überregulierung, zu hohen Steuern und ausländischer Kontrolle über US-Energieanlagen

derStandard.at

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zieht einen bekannten Klimawandel-Skeptiker und Fracking-Befürworter als Energieberater hinzu.

Der Kongressabgeordnete Kevin Cramer aus North Dakota sagte der Nachrichtenagentur Reuters, er werde für seinen Parteifreund ein Weißbuch zu dem Thema erstellen. Darin werde er auf die Gefahren der Überregulierung, zu hoher Steuern und ausländischer Kontrolle über US-Energie-Anlagen eingehen.

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Klimaforscher Latif: „Den Herrschenden geht es nur um ihren Vorteil“

Die großen Konzerne fühlen sich für das Gemeinwohl nicht mehr verantwortlich, beklagt Klimaforscher Mojib Latif. Foto: Picture Alliance/Sven Simon
Der renommierte Klimaforscher Mojib Latif gehört zu den angesehensten Experten des derzeit in Wien laufenden Kapitalismustribunals. Mit dem Greenpeace Magazin sprach er über die Macht der Wenigen, die sich auf Kosten der Natur bereichern – und die Unfähigkeit der Politik, Regeln zu setzen.

Kristian Lüders | greenpeace magazine

Warum unterstützen Sie das Kapitalismustribunal?

Weil es Kunst ist. Und die muss provozieren und innovativ sein. Ich denke es ist gut, den Kapitalismus zu hinterfragen. Das Tribunal deckt die Schwächen und Stärken des Wirtschaftsystems auf.

Eine zentrale Frage des Kapitalismustribunals lautet:  Was darf in einer Ökonomie der Zukunft nicht mehr geschehen?  Wie lautet Ihre Antwort?

Bei uns steht schon im Grundgesetz: Eigentum verpflichtet. Der Leitgedanke einer Wirtschaftsordnung sollte sein, dass man tatsächlich Verantwortung übernimmt für seine Mitmenschen. Eigentlich ganz einfach. Nur leider ist es im Moment im Kapitalismus so, dass viele dieses Gemeinwohl überhaupt nicht mehr im Blick haben. Nehmen Sie große internationale Konzerne wie Starbuck’s, die zusehen, dass sie keine Steuern zahlen. Die fühlen sich für das Gemeinwohl einfach nicht mehr verantwortlich. Und das ist der Kern des Problems, um den es gehen muss!

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Besiedlung Amerikas: Forscher finden Mammut-Schlachtplatz von Paläo-Indianern

In einem Flussbett in Florida fanden Forscher Artefakte einer eiszeitlichen Mammut-Schlachtung. Der Fund stellt die zeitliche Abfolge der Besiedlungsgeschichte Amerikas infrage.

Von Frank Patalong | SpON

Es sind rund 6800 Kilometer von Wales, einem Dorf in Alaska, direkt an der Beringstraße, nach Tallahassee, Florida – allerdings nur, wenn man fliegen kann: Die Strecke entspricht fast der längstmöglichen Diagonale quer durch den nordamerikanischen Kontinent.

Es ist schwer vorstellbar, was das bedeutet haben mag, wenn man sich diese Distanz in der letzten Eiszeit zu Fuß erschließen musste – auf einem gänzlich unbesiedelten Kontinent voller Wälder und Steppen, mit einer Megafauna, bei der nicht immer vorab klar war, ob nun Mensch oder Tier zur Beute wurde.

Die ersten verstreuten Menschengruppen, die da irgendwann den Landweg von Asien nach Amerika fanden, eroberten ihren neuen Kontinent Stück für Stück. Sie liefen und jagten, blieben, wo sie Beute fanden, zogen weiter, wenn die knapp wurde. Stetig bewegten sie sich südwärts. In den Maßstäben der Prähistorie hatten sie es sogar eilig. Innerhalb weniger Jahrhunderte hinterließen sie ihre Spuren von Alaska bis Chile.

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Ken Ham Really Doesn’t Understand Science

Ken Ham, Quelle: Answers Outreach
Ken Ham, Quelle: Answers Outreach
In 2014, popular science communicator Bill Nye “debated” creationist Ken Ham in a live webcast on YouTube. The event went pretty much as expected; Nye presented levelheaded evidence that science works, that evolution is real, and the Universe is very old, while Ham used bad logic, cherry-picking, and blatant twisting of scientific claims.

By Phil Plait | slate.com

At the time (and still today) I think Nye made the right decision to participate in the event. Ham runs the Answers in Genesis ministry, and also the Creation Museum in Kentucky, and is well-known for his outrageous statements. It might seem silly to elevate the debate by paying any attention at all to Ham, but that ignores the fact that polls consistently show that half of the American population believes in some form of creationism.

We ignore this at our own peril.

Debating creationists is slippery. When your opponent doesn’t have to adhere to facts or logic, it’s tricky to find traction. My friend Zach Weinersmith once wrote that it’s not that most creationists are anti-evolution, it’s that they’re anti-some distorted version of it told to them by their pastors.

He’s completely correct. That became even clearer to me when, shortly after the debate, BuzzFeed posted an article called “22 Messages From Creationists to People Who Believe in Evolution”. It was clear from the questions asked that the creationists involved had no idea about how evolution—even science itself—worked. The questions were universally based on false premises, a distortion of the science that made it actually pretty easy to answer those supposedly “gotcha” queries.

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252P/LINEAR: Hubble liefert Bilder vom Annäherungsrekord eines Kometen

252P/LINEAR bei seinem Vorbeiflug an der Erde © NASA, ESA, J.Y. Li
Das Weltraumteleskop Hubble hat ungewöhnlich hoch aufgelöste Bilder von dem Vorbeiflug eines Kometen geliefert. Sie zeigen den kleinen Himmelskörper 252P/LINEAR. Dieser passierte unseren Planeten bereits Ende März in einer Entfernung von nur wenigen Millionen Kilometern – und gab Astronomen damit die Gelegenheit, ihn aus nächster Nähe zu betrachten.
252P/LINEAR bei seinem Vorbeiflug an der Erde

scinexx

Ende März flog der rund 230 Meter große Komet 252P/Linear ungewöhnlich dicht an der Erde vorbei. „Nur“ rund 5,3 Millionen Kilometer trennten den Brocken dabei von unserem Planeten. Das entspricht etwa der 14-fachen Entfernung zwischen Erde und Mond – und ist damit die fünftgrößte Annäherung eines Kometen in der Geschichte, wie die NASA berichtete.

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Klimawandel: Frühe Eisschmelze in der Arktis macht Knutts zu schaffen

Der Knuttstrandläufer gehört zu den Verlierern des Klimawandels © Dick Daniels/ CC-by-sa 3.0
Verlierer des Klimawandels: Wenn Knuttstrandläufer-Küken in der Arktis schlüpfen, finden sie dort oft nur noch wenig Nahrung – schuld ist eine Verschiebung der Jahreszeiten durch die Erderwärmung. Eine Langzeitstudie zeigt, welche Folgen das hat: Durch die Mangelernährung bleiben die Zugvögel ungewöhnlich klein und haben demzufolge kürzere Schnäbel. Das wiederum wird ihnen bei der Nahrungssuche in ihrem afrikanischen Winterquartier zum Verhängnis, berichten Forscher im Fachmagazin „Science“.

scinexx

Der Knuttstrandläufer gehört zu den Rekordhaltern unter den Zugvögeln: 5.000 Kilometer kann der kleine Vogel bei seiner Reise von der Arktis nach Mauretanien Non-Stop zurücklegen. Jedes Jahr im Herbst fliegt Calidris canutus nach Afrika – und kehrt pünktlich zum arktischen Frühling in den hohen Norden zum Brüten zurück.

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Gen-Keime gegen Killer-Keime

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Fluoreszenz-mikroskopische Aufnahme eines Multi-Spezies-Biofilms auf rostfreiem Stahl (Public domain)
Forscher statten Mikroben mit neuen genetischen Schaltkreisen aus, damit sie im menschlichen Körper krank machende Keime erkennen und abtöten.

Von Ed Yong | Technology Review

Matthew Wook Chang hat eine Akademie für Killer ins Leben gerufen. Einer von ihnen ist das verbreitete Darmbakterium Escherichia coli (kurz E.coli). Dessen Gene hat Chang so umprogrammiert, dass es zum Killer wird: Es kann krank machende Bakterien aufspüren und zerstören. Sein Hauptziel ist der schädliche Keim Pseudomonas aeruginosa, der Menschen mit schwachem Immunsystem befällt: Besonders in Krankenhäusern richtet er oft in den Lungen von Patienten mit der Erbkrankheit Mukoviszidose und im Darm frühgeborener Babys schwere Schäden an. Changs Killer leben vorerst nur im Darm von Versuchsmäusen. „Die Überlebensrate der Tiere hat sich signifikant erhöht“, sagt Chang.

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Neuer Urzeit-Hund entdeckt

Die neue Art gehörte zur urzeitlichen Hundegattung Cynarctus © Mauricio Antón
Paläontologen haben in Nordamerika zwölf Millionen Jahre alte Fossilien einer bisher unbekannten Hundeart entdeckt. Sie gehörte wohl zu den letzten überlebenden Spezies der urzeitlichen Hundegruppe der Borophaginae, die für ihre massiven Kiefer berüchtigt sind. Trotz ihrer starken Zähne ernährte sich die neue Art jedoch nicht ausschließlich von Fleisch: Ihre Ernährung ähnelte eher der eines Bären.

scinexx

Sie hatten starke Kiefer, große Zähne und ähnelten den heute lebenden Hyänen: Die urzeitlichen Hunde der Unterfamilie Borophaginae streiften zu einer Zeit entlang der Küsten Nordamerikas, als noch so berüchtigte Räuber wie der Riesenhai Megalodon die Ozeane durchflügten. Ihr massives Gebiss hat den Urzeit-Hunden im englischsprachigen Raum den Beinamen „bone-crushing dogs“ verliehen – Knochenbrecher-Hunde.

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Bei der Darmflora mischen auch die Gene mit

Welche Bakterien sich in unserem Darm besonders wohlfühlen, das entscheiden auch die Gene mit. © thinkstock
Vererbte Bakteriengesellschaft: Nicht nur die Ernährung und andere Umweltfaktoren bestimmen, welche Mikroben sich in unserem Darm besonders wohlfühlen. Auch die Gene spielen eine Rolle dabei, wie Forscher berichten. Sie konnten zeigen: Bestimmte genetische Unterschiede zwischen zweieiigen Zwillingen spiegeln sich in der Darmflora der Geschwister wider.

scinexx

Die Bakterienlandschaft im Darm ist bei jedem Menschen verschieden. Im Laufe unseres Lebens bestimmen unter anderem unsere Ernährung und unsere Umwelt, welche Mikroben sich im Darm ansiedeln. Der Grundstein für die Darmflora wird jedoch bereits bei der Geburt gelegt: Die ersten Bakterienspezies, die den Darm eines Neugeborenen besiedeln, stammen aus dem Geburtskanal der Mutter – sie vererbt damit einen Teil ihres Mikrobioms an das Kind.

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Why Dung Beetles Dance on Poop: They’re Mapping the Sky

Image: Basil el Jundi/Lund University
Image: Basil el Jundi/Lund University
Out on the African savannah, where dung beetles live, every piece of poop is like a “treasure” packed with nutrients that must be protected at all costs, biologist Basil el Jundi, of Lund University in Sweden, told me.

By Kate Lunau | MOTHERBOARD

The beetles “have to ensure that others aren’t going to steal it,” so they form a piece of poop into a ball and roll it as quickly as possible away from the dung pile, el Jundi said. But, before doing so, they stop for a moment and dance on top of the ball.

It seems like a funny thing to do, when you’re in a hurry. Researchers never really understood why dung beetles would stop and do this dance, but now they have an idea.

In a new paper in Current Biology, el Jundi and co-authors from Sweden and South Africa suggest that dung beetles, who are known to navigate by the light of the Milky Way, are taking a “snapshot” of the sky when they dance—a mental note of cosmic bodies like the sun and stars, that will help them roll their ball in a straight line, and get away from others who might want a piece of their dung as quickly as possible.

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