Archiv der Kategorie: Umwelt

This VR Film Takes Viewers Inside a Slaughterhouse

So far, VR films have taken viewers everywhere from Ebola-stricken Liberia to Syrian refugee camps.But now, Animal Equality, an international farmed animal advocacy group, want to take you inside the grim and gory heart of a pig slaughterhouse. Their new project “iAnimal” literally plants viewers amidst a bunch of cramped pigs as they either await slaughter or give birth to piglets within tiny cages.

By Emiko Jozuka | MOTHERBOARD

“From our perspective, using VR is the best way to convey to someone what it’s like to be an animal inside a factory farm or a slaughterhouse,” Toni Shephard, the executive director of Animal Equality, told me over the phone.

“When we’re filming inside the metal cages where pigs give birth, as it’s at the pig’s eye-level, viewers see the bars next to them. It feels confining and you get a sense of what it’s like to be locked inside one of these crates,” she added.

The group teamed up with immersive video startup Condition One, and spent 18 months filming the interiors and conditions of cramped pig farms and pig slaughterhouses in several European countries, which included the UK and Spain. Their aim is to raise awareness among the general public and politicians in a bid to improve the conditions for animals, and get people to consume less meat.

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Ozeane: Klimawandel macht Sauerstoff knapp

Im Golf von Mexiko herrscht schon jetzt Sauerstoffmangel, der Klimawandel wird dies verstärken. © NASA/GSFC, MODIS
Todeszonen im Ozean: Spätestens ab 2030 droht größeren Meeresgebieten ein klimabedingter Sauerstoffschwund. Die Erwärmung wird dann die Aufnahme des Atemgases ins Meerwasser messbar behindern, wie Forscher anhand von Simulationen ermittelt haben. Knapper wird der Sauerstoff dann vor allem in tropischen Meeresgebieten, hier macht sich der klimabedingte Sauerstoffschwund trotz natürlicher Schwankungen deutlich bemerkbar.

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Schon jetzt existieren am Grund einiger Meeresgebiete sauerstoffarme “Todeszonen”, darunter auch in der Ostsee und im Atlantik. Doch durch den Klimawandel könnte sich das Sauerstoffproblem der Ozeane erheblich ausweiten. Zum einen, weil wärmeres Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen kann, zum anderen, weil die Durchmischung der verschiedenen Wasserschichten erschwert wird.

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Rätsel um kosmisches “Geisterteilchen” gelöst?

Ausbruch eines aktiven Galaxienkerns: Bei einem solchen Ereignis könnte auch das Neutrino “Big Bird” entstanden sein. © NASA
Astronomen ist es gelungen, die Herkunft eines kosmischen Neutrinos aufzuklären – zum ersten Mal überhaupt. Denn bisher war die Quelle dieser extrem energiereichen “Geisterteilchen” unbekannt. Jetzt scheint das Rätsel gelöst. Denn das im Dezember 2012 registrierte Neutrino “Big Bird” entstand offenbar bei einem dramatischen Ausbruch in einer fernen aktiven Galaxie, wie die Forscher im Fachmagazin “Nature Physics” berichten.

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Neutrinos sind die schnellsten, leichtesten und kontaktscheuesten unter den Elementarteilchen, denn sie gehen nur äußerst selten eine Wechselwirkung mit anderer Materie ein. Entsprechend schwierig ist es, diese “Geisterteilchen” nachzuweisen, die in der Sonne, in der Erde und Atmosphäre, aber auch in kosmischen Quellen entstehen. Erst 2013 gelang es dem Neutrino-Observatorium IceCube in der Antarktis erstmals, kosmische Neutrinos nachzuweisen.

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Erste “Wortkarte” unseres Gehirns

Ein neuer Hirnatlas zeigt erstmals, wo unser Gehirn welche Wörter verarbeitet. Für mehr als 10.000 Wortbedeutungen kann man direkt erkennen, welche Areale aktiv werden. Demnach aktivieren Wörter mit eher sozialer Bedeutung beispielsweise andere Hirnareale als Farbwörter, Ortsangaben oder Zahlen. Das gesamte semantische Netzwerk überzieht jedoch das gesamte Gehirn, wie die Forscher im Fachmagazin “Nature” berichten.

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Dank moderner bildgebender Verfahren weiß man heute, dass Sprache in unserem Gehirn mehr Areale aktiviert als nur die beiden bekannten Sprachzentren der linken Hirnhälfte. Stattdessen ist ein ganzes Netzwerk daran beteiligt, die Bedeutung der Wörter zu entschlüsseln. Doch wie die Arbeit innerhalb dieses Netzwerks verteilt ist und wo welche Bedeutungen verarbeitet werden, blieb weitgehend unbekannt.

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Überraschender Fund in den Fußspuren von Laetoli

Diese Grafik zeigt die digital getrennten Abdrücke der zweiten Fährte von Laetoli © Bournemouth University
Prähistorische Spuren: Die ältesten Fußspuren unserer Vorfahren könnten nicht nur von drei, sondern sogar von vier Individuen stammen. Indizien dafür haben britische Forscher entdeckt, als sie mit Hilfe modernster Forensik-Software die überlagerten Abdrücke trennten und analysierten. Dabei zeigte sich, dass sie von vier verschiedenen Personen stammen könnten. Ihre virtuelle Auftrennung macht es nun erstmals möglich, mehr über diese prähistorischen Wanderer zu erfahren.

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Die Fußabdrücke von Laetoli im Norden Tansanias sind weltberühmt, denn sie sind das älteste Zeugnis eines aufrechtgehenden Vormenschen: Schon vor rund 3,6 Millionen Jahren wanderten hier Vertreter des Australopithecus afarensis über den mit vulkanischer Asche bedeckten Grund. Neuere Analysen dieser 1976 von der Anthropologin Mary Leakey entdeckten Spuren belegen zudem, dass die Zeitgenossen der berühmten Vormenschenfrau “Lucy” schon einen erstaunlich modernen Gang besaßen.

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Neandertaler: Wurde ihnen Opportunismus zum Verhängnis?

Schädel eines Homo sapiens und eines Neandertalers im Vergleich © Hairymuseummatt/ CC-by-sa 2.0
Vorsprung durch Technik: Die Ernährung könnte eine entscheidende Rolle für das Verschwinden der Neandertaler gespielt haben. Denn wie Zahnanalysen belegen, waren die Eiszeitmenschen in puncto Speiseplan Opportunisten – sie aßen, was grad da war. Der Homo sapiens dagegen war unabhängiger von den Umweltbedingungen, denn er nutzte vermehrt Werkzeuge, um selbst schwer zugängliche Nahrung zu erbeuten.

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Die Neandertaler waren mehr als 250.000 Jahre lang die dominierende Menschenart in Europa. Doch vor rund 40.000 Jahren war plötzlich Schluss: Während aus Afrika unsere Vorfahren nach Europa einwanderten, schwand die Population unseres eiszeitlichen Vetters und er starb aus. Warum, ist bis heute rätselhaft.

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Stechmücken: Forscher entdecken neue Mischform

Die Gemeine Stechmücke: Forscher haben eine natürliche Kreuzung zweier Untertypen dieser Mückenart entdeckt © gbohne/ CC-by-sa 2.0
Blutsaugender Hybrid: Forscher haben in Österreich erstmals eine natürliche Kreuzung zweier Untertypen der Gemeinen Stechmücke entdeckt. Diese neue Mischform vereint vermutlich die Vorlieben beider Formen, wie die Forscher berichten. Sie ist demnach nicht auf das Blut von Säugern oder Vögeln spezialisiert, sondern ernährt sich von beiden. Damit könnte die Mücke Krankheitserreger von Vögeln auf den Menschen übertragen.

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Stechmücken verbreiten eine Vielzahl von Krankheitserregern wie das West-Nil- oder das Dengue-Virus. Klimawandel und Globalisierung bewirken, dass auch Deutschland immer mehr Blutsauger erobern, die hierzulande zuvor nicht heimisch waren, und dass heimische Mücken vermehrt exotische Erreger übertragen.

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Atommüll-Lagerung: Konzerne sollen 23 Milliarden Euro zahlen

Bild: GNS Gorleben
Bild: GNS Gorleben
Die vier großen Energiekonzerne sollen sich mit der Zahlung von 23,3 Milliarden Euro von den künftigen Risiken der Atommüll-Endlagerung freikaufen können. Das ist das Ergebnis der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs.

evangelisch.de

Die Kommission plädiert dafür, Auswahl, Bau und Betrieb eines Endlagers komplett dem Staat zu übertragen. Die Unternehmen werden von einer Haftung befreit, sobald sie das Geld in einen Fonds eingezahlt haben.

Die Konzerne haben bislang Rückstellungen von 17,2 Milliarden Euro für die Endlagerung des radioaktiven Abfalls gebildet. Die Kommission veranschlagt zusätzlich dazu nun einen Risikoaufschlag von 35 Prozent. Das Geld soll spätestens bis 2022 in den öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden.

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Klima: Kalt und heiß

Bild: Climate Change Institute / University of Maine/heise.de
Es ist ziemlich kalt derzeit in West- und Mitteleuropa. Eisige Winde wehen seit Tagen aus der Grönlandsee herab und für Schleswig-Holstein warnt der Deutsche Wetterdienst vor Schnee und Glätte. Dort hatte es bereits am Dienstag zum Teil kräftig geschneit.

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Für alle, bei denen dadurch Zweifel aufkommen, die globale Mitteltemperatur der Erde habe sich vielleicht doch nicht erhöht, zum einen der Verweis auf die Grafik für die globale Märztemperatur, die wir kürzlich hier veröffentlicht haben. Zum anderen zwei weitere Bildchen.

Bild: Deutscher Wetterdienst

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Rätselhafte neue “Lichtkraft” entdeckt

Licht übt unter bestimmten Bedingungen eine ganz schwache Kraft aus, die senkrecht zur Wellenrichtung wirkt. © O’Luk/ thinkstock
Unbekannter Effekt: Forscher haben ganz neue Kraft des Lichts nachgewiesen, die in bestimmten optischen Felder auftreten kann. Dieses rätselhafte Spinmoment wirkt nicht wie der Strahlungsdruck in Richtung der Lichtausbreitung, sondern senkrecht dazu. Weil dieser Effekt extrem schwach ist, gelang der Nachweis nur mit Hilfe eines hochsensiblen Nano-Messbalkens. Ihre Existenz jedoch liefert ganz neue Einblicke in die fundamentale Wechselwirkung von Licht und Materie, so die Forscher im Fachmagazin “Nature Physics”.

scinexx

Licht erscheint zwar als rein ätherisches Phänomen, doch die Strahlung beispielsweise der Sonne übt durchaus eine Kraft aus. Dieser Strahlungsdruck sorgt beispielsweise dafür, dass der Schweif eines Kometen immer von der Sonne wegzeigt, dass Asteroiden rotieren oder künftig vielleicht Raumsonden mit Hilfe eines gigantischen Sonnensegels durch das Sonnensystem fliegen.

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Erster Blick in einen extraterrestrischen See

Ligeia Mare ist der zweitgrößte See des Saturnmonds Titan. © NASA/JPL-Caltech/ ASI/Cornell
Flüssiges Methan und organischer Schlamm: NASA-Raumsonde Cassini hat neue Überraschungen vom Saturnmond Titan geliefert. Der zweitgrößte See des Mondes besteht demnach tatsächlich aus fast reinem Methan, statt wie zuvor angenommen aus Ethan. Zudem entdeckte die Sonde mit Hilfe von Radarmessungen, dass sich am Grund des erstaunlich tiefen Sees eine dicke Schlammschicht aus organische Ablagerungen befindet.
 

scinexx

Der Saturnmond Titan ist einzigartig im Sonnensystem, denn er besitzt ein dynamisches, verblüffend erdähnliches Klimasystem: Es gibt Vulkane, Regen, Wolken und eisbedeckte Seen – allerdings enthalten sie kein Wasser, sondern flüssige Kohlenwasserstoffe wie Methan und Ethan. Unter der eisigen Oberfläche des Mondes verbirgt sich zudem wahrscheinlich ein salziger Ozean.

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Gedächtnis der Pflanzen enträtselt?

Verhelfen Prionen der Ackerschmalwand und anderen Pflanzen zu ihrem Gedächtnis? © Suisetz/ CC-by-sa 3.0
US-Forscher könnten dem rätselhaften Gedächtnis der Pflanzen auf die Spur gekommen sein: Sie haben erstmals entdeckt, dass sich bestimmte Pflanzenproteine in Prionen umwandeln können. Diese Moleküle können nicht nur Informationen speichern und übertragen, sie beeinflussen auch Anlagerungen im Erbgut – und könnten so die Basis des Pflanzengedächtnisses bilden, so die Forscher im Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences”.

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Pflanzen haben nach gängiger Lesart kein Gehirn, keine Nerven und können schon gar nicht denken. Aber trotzdem scheinen diese vermeintlich gefühl- und bewusstseinslosen Wesen eine Art Gedächtnis zu besitzen. Sie merken sich beispielsweise vergangene Kälteperioden und richten ihren Blühzeitpunkt danach und die fleischfressende Venusfliegenfalle kann sogar zählen und sich das Ergebnis merken.

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This VR Tour of Chernobyl Eerily Compares Scenes Before and After the Fallout

This Tuesday marks the 30th anniversary of the Chernobyl disaster, which remains the worst nuclear accident in history. On April 26, 1986, the plant’s infamous reactor four experienced a spike in power that sparked a catastrophic meltdown. Thirty-one people were killed during the event itself, and radiation poisoning has since affected millions of people within the massive fallout zone.

By Becky Ferreira | MOTHERBOARD

In the decades since, the power plant has been abandoned to ruin and reclamation by the surrounding wilderness, as has its host city of Pripyat, which has made the region a popular destination for adventurous tourists. But soon, anyone with a VR headset will be able to explore the eerie landscape thanks to the Chernobyl VR Project, an immersive virtual tour currently being developed by Polish game development company The Farm 51.

The development team acquired scientific permits to explore and film areas off limits to the public

The game is set for release this June on Oculus Rift, but the team released a sneak peek of the graphics and design for the 30th anniversary. With 360-degree views and ghostly apparitions of life before the fallout, the new trailer offers a chilling look at Chernobyl, past and present.

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Und ewig strahlt das Plutonium

A radioactive sign hangs on barbed wire outside a cafÈ in Pripyat.
Bild: VOA, Public Domain
Vor genau 30 Jahren ereignete sich im ukrainischen Tschernobyl, nördlich von Kiew und unweit der weißrussischen Grenze, der bis dahin folgenschwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomenergienutzung. Der damals erst seit drei Jahren im Betrieb befindliche Reaktor 4 des dortigen Atomkraftwerks sollte zur jährlichen Revision herunter gefahren werden und geriet dabei völlig außer Kontrolle.

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Eine Mischung aus Bedienungsfehlern der Mannschaft und einem problematischen Design des Reaktors vom Typ RBMK, so 2002 die Nuclear Energy Agency der OECD in einer Übersichtsdarstellung, führte dazu, dass es schließlich zu einer sehr raschen Entwicklung von Wasserdampf kam und der dadurch entstehende Druck den Reaktorbehälter sowie das Dach des Gebäudes wegsprengte.

Die Explosion und die danach einsetzenden Brände schleuderten radioaktives Material hoch in die Atmosphäre, wodurch die leichteren Bestandteile in den folgenden Wochen zum Teil über mehrere 1.000 Kilometer transportiert werden konnten. Schwere Partikel, darunter auch Splitter der Brennstäbe mit den darin enthaltenen Spaltprodukten wie Plutonium gingen in einem Umkreis von einigen Dutzenden Kilometern in der Ukraine und im Südosten Weißrusslands runter.

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“Methusalems” der Milchstraße entdeckt

Unsere Milchstraße ist eine Balkenspirale: Im Zentrum bilden die Sterne eine balkenförmige STruktur. © NASA/JPL-Caltech/ ESO/R. Hurt
Erbe der kosmischen Vorzeit: Im Herzen der Milchstraße haben Astronomen eine Gruppe extrem alter Sterne entdeckt. Ihre Bahnen verlaufen überraschenderweise völlig anders als die aller anderen Sterne im galaktischen Zentrum. Die Forscher vermuten daher, dass diese RR Lyrae-Sterne gebildet wurden, bevor der sternenreiche “Balken” unserer Galaxie entstand.

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Die Sterne der Milchstraße sind nicht alle gleich alt. Stattdessen wuchs unsere Galaxie einst von innen nach außen, so dass die ältesten Sterne heute in ihrem Zentrum liegen. Diese “Methusalems” der Milchstraße verraten sich unter anderem dadurch, dass sie nur sehr wenige schwere Elemente enthalten, weil diese in der Anfangszeit des Universums noch sehr rar waren.

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Unser blauer Planet wird grüner

Zunahme der Blattfläche von 1982 bis 2009 (dunkelbrün = 50%) © Boston University/ R. Myneni
Unsere Treibhausgas-Emissionen haben unseren Planeten sichtbar verändert: Er wird immer grüner. Denn durch den Düngeeffekt des Kohlendioxids ist die Vegetation der Erde messbar üppiger geworden. Die Zunahme an Biomasse entspricht einem grünen Kontinent, doppelt so groß wie die USA, wie Forscher im Fachmagazin “Nature Climate Change” berichten. Doch Grund zur Erleichterung sei dies dennoch nicht, betonen sie.

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Der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigt weiter, 2015 erreichten die Werte erstmals global die Rekordmarke von 400 parts per million (ppm). Aus Gewächshausversuchen ist bekannt, dass leicht erhöhte CO2-Werte das Pflanzenwachstum fördern können, wenngleich dabei der Nährstoffgehalt leidet. Zu viel CO2 jedoch kehrt diesen “Düngeeffekt” um.

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Wo der Kult beginnt

Schimpansen-Ritual (Foto: MPI-EVA PanAf/Chimbo Foundation)
  • Schimpansen zeigen Rituale, deren Sinn sich Wissenschaftlern noch nicht erschließt.
  • Manche werfen mit Steinen auf Bäume, andere zeigen “Regen-” oder “Wasserfall-Tänze”.
  • Einige Forscher halten dies für mögliche Hinweise auf den Ursprung von Religiosität.

Von Markus C. Schulte von Drach | Süddeutsche.de

Für die meisten Strenggläubigen ist klar: Überirdische Wesen sind in der Vergangenheit auf die eine oder andere Weise in Kontakt mit Menschen getreten, haben sich als Götter offenbart oder – wie viele Mythen besagen – ins Weltgeschehen eingegriffen.

Die alternative Erklärung ist: Religiosität hat sich im Rahmen der Evolution des Menschen entwickelt. Nicht Götter haben den Menschen erschaffen, sondern es war umgekehrt. Irgendwann sind demnach unsere Vorfahren auf die Idee gekommen, dass hinter unbegreiflichen Vorgängen göttliche Mächte stecken. Spätestens seit der Steinzeit vor etwa 120 000 Jahren sprechen jedenfalls Grabbeilagen sowohl bei Neandertalern als auch beim Homo sapiens immerhin für Bestattungsrituale.

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What If the Robot Utopia Leads to an Existential Crisis for Humans?

The Terminator films envisage a future in which robots have become sentient and are at war with humankind. Ray Kurzweil thinks that machines could become ‘conscious’ by 2029 but is optimistic about the implications for humans. Photograph: Solent News/Rex
The Terminator films envisage a future in which robots have become sentient and are at war with humankind. Ray Kurzweil thinks that machines could become ‘conscious’ by 2029 but is optimistic about the implications for humans. Photograph: Solent News/Rex
Imagine a human being born on the cusp of a robotic revolution. Let’s call him Bill.
At first, when the machines take over the economy, Bill is stoked. He wakes up late every morning, smokes some 22nd century weed and then watches TV. Eventually, he gets bored. His degree in accounting has become worthless, because there is nothing he could do that couldn’t be done better by a machine. Bill plugs his brain into a virtual world, becomes obsessed with killing dragons and winning digital gold, and dies shriveled and alone as a level 900 paladin.

By Keith Wagstaff | MOTHERBOARD

The end of the world? No.

Kind of lame? Yes.

Welcome to the robot ennui apocalypse.

Pop culture has spent plenty of time pondering the robot uprising, usually involving hordes of mechanized warriors marching over smoldering rubble and human skulls.

But what if machines take over the world in a good way? No more punching the clock; instead, artificial intelligence would do the dirty work, and people would be free to paint and climb mountains and perform one-man shows about being raised by robots.

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Forscher entdecken Riff in Amazonasmündung

Der Amazonas transportiert jährlich etwa 219.000 Kubikmeter Süßwasser in den Atlantischen Ozean © Jacques Descloitres/ NASA
Ungewöhnlicher Fund: Forscher haben im Bereich der Amazonasmündung ein riesiges Korallenriff entdeckt. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 9.500 Quadratkilometern und beherbergt artenreiche Lebensgemeinschaften. Das Besondere: In dem schlammigen Wasser des Flussdeltas hätten die Wissenschaftler nicht mit einem solchen Fund gerechnet. Denn dort, wo sich Süß- und Meerwasser vermischen, kommen Riffe üblicherweise gar nicht vor.

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Flüsse aus allen Teilen der Welt transportieren jedes Jahr Tausende Tonnen von Süßwasser in die Ozeane. Besonders große Mengen Flusswasser gelangen über den Amazonas ins Meer. Er ist für 20 Prozent allen Frischwassers verantwortlich, das weltweit über Flüsse in Ozeane fließt: Etwa 219.000 Kubikmeter Süßwasser transportiert der Strom jährlich ins Meer.

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Uran aus dem Meer?

Im Mikrotomografen zeigt sich die Struktur der Uran-Fänger-Schnur © DOE/ PNNL
Schnüre als Uran-Fänger: Im Wasser der Weltmeere sind mehr als vier Milliarden Tonnen Uran gelöst. Jetzt haben US-Forscher eine Methode entwickelt, mit der sich dieser wertvolle Rohstoff einfangen lässt. Es reicht aus, mit einem neuen Absorbermaterial beschichtete Schnüre ins Wasser zu hängen und abzuwarten, bis sich genügend Uran angelagert hat, wie erste Tests belegen.

scinexx

Auch wenn bei uns in Deutschland der Atomausstieg im Gange ist, sind viele andere Länder für ihre Stromversorgung vorerst noch auf die Atomenergie angewiesen. Und dafür benötigen sie Uran. Doch dieser Rohstoff ist endlich: Die Vorkommen an Land reichen den Schätzungen nach noch für rund 100 Jahre. Zudem ist die Aufbereitung des Uranerzes zu dem in Atomkraftwerken benötigten Uran-235 enorm aufwändig.

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