Do Not Fear the Dark Matter Hurricane (The Dark Matter Hurricane Is Good)

Credit: C. O’Hare; NASA/Jon Lomberg, via Physics
Scientists think there’s a „dark matter hurricane“ heading toward Earth. In fact, it might even be blowing through us already.
But don’t worry — it’s definitely not going to kill you. Mostly, it’s just a bunch of normal dark matter with especially good branding. And it really is headed (more or less) this way.

By Rafi Letzter | SPACE.com

Here’s what’s going on: Back in 2017, astronomers spotted a stretched-out line of stars passing through our solar system’s general region of the Milky Way. The scientists named this group the „S1 stream,“ identifying it as the nearest of several stellar streams moving through the galaxy. Parades of stars like these form when the Milky Way gobbles up a dwarf galaxy, stretching the smaller object out in the process. In a new paper, published Nov. 7 in the journal Physical Review D, researchers argued that S1 might be carrying with it a hefty load of dark matter from the original dwarf galaxy. And they gave that baggage the snazzy name „dark matter hurricane.“ [The 7 Strangest Asteroids: Weird Space Rocks in Our Solar System]

Again, that hurricane is not going to kill you. Or blow the door off your house. But it just may cause some local spikes in dark matter, which would help researchers hunting dark matter actually find the stuff, the researchers wrote.

That’s because all galaxies, but especially dwarf galaxies, are held together by dark matter, physicists believe. So, the galaxy that was torn to shreds birthing the S1 stream likely dumped a bunch of dark matter into the stream’s path.

The problem is, no existing dark matter-detection devices have actually worked, in part because they’ve all been designed based on educated guesses as to what dark matter really is. (Scientists have very good reason to believe dark matter exists but are still guessing about its composition.)

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Marianengraben schluckt Wasser

Am Marianengraben wird mit der absinkenden Pazifischen Platte auch viermal so viel Wasser in den Erdmantel transportiert wie gedacht. © NASA
Ab in die Tiefe: An den Subduktionszonen gelangen mit den untertauchenden Erdplatten enorme Wassermengen in das Erdinnere. Allein am Marianengraben transportiert die absinkende Pazifische Platte gut viermal mehr Wasser in den Erdmantel als bisher angenommen, wie Messungen nun enthüllen. Die Subduktionzonen spielen damit eine wichtige Rolle im irdischen Wasserkreislauf. Weltweit könnten in ihnen drei Milliarden Tonnen Wasser pro Million Jahre verschluckt werden, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

scinexx

Der Vorrat des irdischen Wassers beschränkt sich nicht auf die Ozeane, Gewässer oder die Atmosphäre: Auch verborgen im Erdmantel sind gewaltige Mengen Wasser gespeichert – teilweise schon seit der Frühzeit unseres Planeten. Dieses größtenteils in Mineralien gebundene Wasser spielt eine wichtige Rolle für die Prozesse im Erdmantel, aber auch für den irdischen Wasserkreislauf. Denn Teile davon treten bei Vulkanausbrüchen wieder zutage.

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Straßenblockaden in Frankreich: „Ich denke mit meiner EC-Karte“

Verkehr in der Peripherie von Paris. Foto: Chabe01 / CC BY-SA 4.0
Für Samstag wird zur Blockade der wichtigsten Verkehrsachsen im ganzen Land aufgerufen. Macron sieht ein schmerzliches Versagen seiner Regierung und warnt vor politischer Instrumentalisierung durch Rechte

Thomas Pany | TELEPOLIS

Morgen wird in ganz Frankreich mobilisiert, um Straßen zu blockieren. Der Protest trägt den Namen der leuchten gelben Warnwesten („gilet jaune“), weswegen er hier und dort mit dem Aufstand der „roten Mützen“ der Bretonen im Herbst vor fünf Jahren in Zusammenhang gebracht wird.

Damals ging es um eine Ökosteuer, die Lastwagen und damit den Gütertransport betraf (Eine Ökosteuer als Auslöser eines landesweiten Aufstandes?). Die Regierung Hollande kippte die Ökosteuer.

Jetzt sind alle Autofahrer angesprochen, die in der Folge der Besteuerung zu hohe Benzin- und ganz besonders zu hohe Dieselpreise beklagen, welche die Regierung in Paris mit Steuern weiter erhöhen will – mit dem Argument, das auch hierzulande bekannt ist: wegen der Diesel-Schadstoffe.

Die enormen Preise, von denen die FAZ berichtet: „fast 1,90 Euro kostete der Liter Diesel diese Woche an Zapfsäulen in Frankreich, der Liter Super sogar 1,98 Euro“, werden von befragten Journalisten in Montpellier mit Staunen kommentiert. Man habe zuletzt gut über 1 Euro 50 bezahlt, aber nicht mehr. Außerdem seien die Kraftstoffpreise vor Jahren schon viel höher gewesen. Eine auf „Fake“ gegründete Aufregung also?

Nein, politisch steht die Warnwesten-Mobilisierung für einen Tag der „nationalen Blockade“ in einer Traditionslinie: Protestiert wird gegen die Macht der Zentralregierung in Paris, der vorgeworfen wird, dass sie überheblich geworden ist und sich von der Alltagsrealität der Bevölkerung entfremdet hat. Staatspräsident Macron räumte vor zwei Tagen in einem – nicht allzu häufigen – Moment der Selbstkritik ein, dass er es „nicht geschafft habe, die französische Bevölkerung mit den Regierenden zu versöhnen“.

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Weniger Fleischkonsum, mehr Bahnverkehr

Bild: Flickr/Kim Scarborough (CC-BY-SA 2.0)
Um den Klimawandel zu bremsen, fordern Umweltschützer rasches Handeln. Konkrete Schritte im Verkehrs- und Energiesektor oder der Landwirtschaft werden in einem neuen Maßnahmenkatalog aufgelistet.

evangelisch.de

Ein Bündnis aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie Kirchen hat von der Bundesregierung eine Wende für mehr Klimaschutz gefordert. Am Donnerstag stellte die Klima-Allianz Deutschland in Berlin dazu einen 56-seitigen Maßnahmenkatalog unter dem Titel „Wann, wenn nicht jetzt“ vor. Unter anderem werden konkrete Schritte in den Bereichen Verkehr, Landwirtschaft und Energie angemahnt.

„Deutschland wird das Klimaziel 2020 drastisch verfehlen. Für das 2030-Ziel ist das keine Option“, erklärte Antje von Broock, stellvertretende Vorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Deutschland hatte sich verpflichtet, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Bundesregierung hat bereits eingeräumt, dass dieses Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Bis 2030 sollen die Emissionen um 55 Prozent verringert werden.

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Interstellar Object ‚Oumuamua Is Probably a Small, Surprisingly Shiny Comet

An artist’s illustration of the interstellar object ‚Oumuamua passing through the solar system in October 2017. Observations of ‚Oumuamua indicate that it must be very elongated because of its dramatic variations in brightness as it tumbled through space. Credit: M. Kornmesser/European Southern Observatory
The history-making interstellar visitor ‚Oumuamua is a relatively small and reflective object, a new study suggests.

By Mike Wall | SPACE.com

Astronomers spotted ‚Oumuamua streaking through the inner solar system in October 2017 and quickly determined, based on its trajectory, that it’s not from around here. No object from interstellar space had ever been confirmed in our solar system before.

Researchers therefore scrambled to learn more about ‚Oumuamua, training a variety of telescopes on the mysterious body as it barreled toward the outer solar system. No instrument was able to resolve ‚Oumuamua, but measurements of its brightness over time indicated that it’s an oddly tumbling, needle-shaped rock perhaps six times longer than it is wide. [‚Oumuamua: Our 1st Interstellar Visitor Explained in Photos]

Astronomers also noticed that ‚Oumuamua was displaying „nongravitational acceleration“ — motion not attributable to the gravitational pull of the sun or any other solar system body. Such motion could be caused by „outgassing,“ strongly suggesting that ‚Oumuamua is a comet rather than an asteroid, scientists argued in a study published this summer.

(A different research team recently put forward an alternative hypothesis to explain the acceleration — that ‚Oumuamua may be a „sailcraft“ built by an alien civilization.)

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Unter den Phlegräischen Feldern bei Neapel könnte sich Unheil zusammenbrauen

Auch in «ruhigen» Zeiten dampft und zischt es auf den Phlegräischen Feldern bei Neapel. (Bild: Christian Jungeblodt/laif)
Gesteinsanalysen erhellen das Verhalten des vulkanischen Gebiets bei Neapel. Sie deuten darauf hin, dass der Supervulkan auf den nächsten Ausbruch zusteuern könnte.

Sven Titz | Neue Zürcher Zeitung

Das vulkanische Gebiet der Phlegräischen Felder bei Neapel entwickelt sich so, dass es womöglich zu einem neuen grossen Ausbruch kommen wird. Wann sich dieser ereignen wird, ist allerdings ungewiss. Das berichten Forscher aus der Schweiz, Wales und Italien jetzt im Wissenschaftsmagazin «Science Advances». Das Team um Francesca Forni und Olivier Bachmann von der ETH Zürich hat Gesteine aus der Region untersucht und zusätzlich berechnet, wie sich das Magma mit der Zeit verändert hat.

Gewaltige Eruptionen in grauer Vorzeit

Die Phlegräischen Felder sind für gewaltige Eruptionen bekannt. Vor 39 000 Jahren wurden bei einem heftigen Ausbruch riesige Wolken aus Asche und Gesteinsbrocken in die Höhe geschleudert, die bis zu hundert Meter dicke Ablagerungen in der Region hinterlassen haben. Das Magmareservoir unter dem vulkanischen Gebiet entleerte sich damals so stark, dass der Boden grossflächig nachgab.

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Meteoritenkrater in Grönland entdeckt

Der Einschlagskrater liegt unter dem Eis des Hiawatha-Gletschers im Nordwesten Grönlands. ©The Natural History Museum of Denmark
Gewaltiger Impakt: Forscher haben in Grönland die Spuren eines gewaltigen Meteoriteneinschlags entdeckt. Unter dem Eis eines Gletschers im Nordwesten der Insel liegt ein Krater von rund 31 Kilometern Durchmesser verborgen. Das dafür verantwortliche Geschoss aus dem All muss den Analysen zufolge mindestens einen Kilometer groß gewesen sein – und könnte für das Leben auf unserem Planeten gravierende Folgen gehabt haben. Wann der Meteorit genau auf der Erde einschlug, ist allerdings noch unklar, wie das Team im Fachmagazin „Science Advances“ berichtet.

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Wie alle inneren Planeten des Sonnensystems war auch die Erde im Laufe ihrer Geschichte wiederholt das Ziel von Asteroiden und Meteoriten. Diese Geschosse aus dem All brachten wahrscheinlich wichtige Lebensbausteine wie Kohlenstoff und Wasserstoff auf unseren Planeten, lösten aber auch globale Katastrophen aus – zum Beispiel den Untergang der Dinosaurier. Von diesen folgenreichen Einschlägen zeugen heute noch immer zahlreiche Krater.

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Multitasking: Dran glauben hilft

Wer glaubt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, erbringt offenbar besonders gute Leistungen. © Maselkoo99/ istock
Interessanter Effekt: Echtes Multitasking funktioniert häufig zwar nicht – der Glaube daran hilft aber offenbar. Experimente zeigen: Wer den Eindruck hat, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, schlägt sich bei bestimmten Aufgaben besonders gut. Werden die gleichen Aufgaben erledigt, aber als eine Tätigkeit wahrgenommen, leidet dagegen die Leistung. Die Forscher leiten daraus einen Tipp ab: Eine anstehende Aufgabe mental in mehrere Unteraufgaben aufzuteilen und somit ein Gefühl von Multitasking zu erzeugen, könnte im Alltag ziemlich nützlich sein.

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Auch wenn gerade Frauen gerne das Gegenteil von sich behaupten: Echtes Multitasking funktioniert häufig nicht. Studien zeigen, dass mehrere Dinge gleichzeitig und gleich gut zu erledigen, für unser Gehirn kaum machbar ist. Denn es kann immer nur mit einem Sinn auf Höchstleistung arbeiten. Die Folge: Anstatt wirklich parallel E-Mails zu beantworten, zu telefonieren und nebenbei noch Termine zu koordinieren, wechseln wir in Wahrheit oft zwischen diesen einzelnen Aufgaben hin und her.

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Sleep Paralysis – A Personal Odyssey into an Apparently Paranormal Experience

Image: Skeptic.com
Skeptics are familiar with different sleep anomalies that help explain the various psychological experiences that people have that are often attributed to supernatural, paranormal, or even extraterrestrial causes.

Byy Heidi Love | Skeptics

Hypnagogic (just after falling asleep) and hypnopompic (just before waking up) hallucinations, for example, occur in the fuzzy borderlands between wakefulness and sleep, when our conscious brain slips into unconsciousness as we fall asleep or transition into wakefulness. Reality and fantasy blur and people report seeing and hearing things that are not actually there, such as speckles, lines, geometric patterns, representational images, and voices and sounds. Lucid dreams are stronger still, and consist of dreams in which the sleeping person is aware that they are asleep and dreaming, but can participate in and alter the dream itself. Sleep paralysis is a type of lucid dream in which the dreamer is generally not aware they are dreaming but rather they perceive themselves to be awake and in their bed. They also feel paralyzed, have difficulty breathing, feel pressure on the chest and often sense the presence of a being in the room with them. Additionally, they sometimes feel themselves floating, flying, falling, or leaving their body, with an emotional component that includes an element of terror, but sometimes also excitement, exhilaration, rapture, or sexual arousal.

I have had many such experiences myself, and now that I am a skeptic I can look back upon them with some reflective hindsight and provide here a first-hand account of what it is like to have a lucid dream under sleep paralysis. First, by way of background, I am a 44-year old white female, a first generation American raised by a working-class single, German immigrant mother. I was raised Mormon, although today I consider myself an open minded, highly inquisitive, skeptical, critically thinking agnostic who is pro-science.

I stopped believing in Mormonism (if I ever really did believe) sometime in my early teens. In my early 20s I got involved in political activism (hardcore lefty), fueled by youthful passion and idealism and intent on changing the world. During that time until my very early 30s I tended to believe in conspiracy theories, pseudoscience and all sorts of woo, including alien abductions. Yet I also had a deep skeptical streak and a fairly well developed inquisitiveness that made me question everything and seek deeper understanding.

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Sonnensystem: Sturm aus Dunkler Materie

© NASA/JPL-Caltech/ R. Hurt (SSC/Caltech) Die Milchstraße ist von zahlreichen Sternenströmen durchzogen – einer davon treibt Dunkle Materie durch unser Sonnensytem.
Auf Kollisionskurs: Ein Strom aus Dunkler Materie weht mitten durch unser Sonnensystem – und das mit hoher Geschwindigkeit, wie Astronomen festgestellt haben. Mit rund 500 Kilometern pro Sekunde bewegt sich dieser sogenannte „S1-Strom“ doppelt so schnell durch die Milchstraße wie unsere Sonne. Das schadet uns nicht, könnte es aber künftig leichter machen, in diesem „Sturm“ aus Dunkler Materie nach den Teilchen dieser exotischen Materieform zu fahnden.

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Es gibt viermal mehr Dunkle Materie als normale Materie im Kosmos – und trotzdem wissen wir so gut wie nichts über sie. Klar scheint nur, dass die Dunkle Materie nahezu überall im Universum vorkommt – in unserer Milchstraße ebenso wie in Zwerggalaxien, gewaltigen Strömen und vielleicht sogar feinen „Haaren“ in Erdnähe. Ihr Schwerkrafteinfluss hält Galaxien zusammen und prägt auch die Bewegung von Sternansammlungen im Umfeld unserer kosmischen Nachbarschaft.

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Kelten: Köpfe als Trophäen

Harzspuren in diesen Schädelknochen beweisen es: Die Kelten balsamierten die Köpfe ihrer Opfer ein. © CNRS/ Ghezal et al.
Grausiges Ritual: Siegreiche Kelten brachten aus der Schlacht oft die Köpfe ihrer Feinde mit und balsamierten diese ein – diese schaurige Überlieferung aus antiken Schriften haben Archäologen nun tatsächlich bestätigt. An einer keltischen Fundstätte entdeckte Schädelfragmente weisen demnach nicht nur Merkmale auf, die auf eine gezielte Entfernung des Gehirns hindeuten. In den Knochen finden sich auch chemische Rückstände von erhitztem Harz – einem gängigen Mumifizierungsmittel.

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Die Kelten bevölkerten während der Eisenzeit ganz Europa: Die zahlreichen unterschiedlichen Stämme und Stammesverbände dieser Kultur breiteten sich von Anatolien bis nach Irland aus. Die vom griechischen Begriff „keltoi“ abstammende Bezeichnung für diese Volksgruppen lässt sich mit „die Tapferen“ oder „die Kühnen“ übersetzen. Doch so wohlwollend diese Bezeichnung auch klingen mag, die römischen und griechischen Geschichtsschreiber waren auf die Kelten gar nicht gut zu sprechen.

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Malaria auf die drastische Art bekämpfen

Verschiedene Arten von Anopheles-Mücken (im Bild A. quadrimaculatus) können Malaria übertragen. (Bild: Keystone / Science Photo Library / Dennis Kunkel Microscopy)
Gene-Drives sind gentechnische Veränderungen, die sich rasend schnell in Populationen ausbreiten und ganze Arten zum Aussterben bringen könnten. Zur Bekämpfung von Krankheiten birgt das grosses Potenzial. Aber man sollte wissen, was man tut.

Stephanie Kusma | Neue Zürcher Zeitung

Sie werden bisweilen als die gefährlichsten Tiere der Welt bezeichnet: Stechmücken. Tatsächlich gibt es nicht viel, was die Mitglieder dieser etwa 4500 Arten umfassenden Insektenfamilie sympathisch macht, und dafür umso mehr, was ein schlechtes Licht auf sie wirft. Zum schwerwiegendsten Problem gehört ihre Rolle in der Übertragung von Krankheiten, insbesondere der Malaria. Allein im Jahr 2016 starben laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 445 000 Personen, unter ihnen 285 000 Kinder unter fünf Jahren, an dieser Krankheit; 216 Millionen Personen erkrankten.

Übertragen werden die Malaria-Erreger von einigen Arten der weiblichen Stechmücken der Gattung Anopheles. Diese Mücken zu bekämpfen und sie am Stechen zu hindern, gehört denn auch zu den essenziellen Bestandteilen der Malaria-Bekämpfung.

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Antarktis: Rätsel um „verschwundene“ Eisseen

Der gewaltige Recovery-Gletscher soll unter seinem Eis subglaziale Seen bergen – doch von diesen findet sich in einer neuen Messung keine Spur. © Alfred-Wegener-Institut / Daniel Steinhage
Eisiges Mysterium: Ein Netzwerk subglazialer Seen unter einem ostantarktischen Gletscher scheint verschwunden zu sein – oder es war niemals vorhanden. Das enthüllt eine neue Radardurchleuchtung des mehr als 1.000 Meter langen Recovery-Gletschers. Sie zeigte zwar Zonen von nassem, warmem Eis an der Unterseite des Eisstroms, nicht aber klare Signaturen von Seen im Eis. Das Seltsame daran: Solche Seen galten bisher als „Motor“ für das schnelle Fließen dieses Gletschers.

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Unter dem kilometerdicken Eis der Antarktis verbirgt sich eine äußerst dynamische Landschaft: Neben tiefen Schluchten und schroffen Gebirgen gibt es unter dem Eispanzer auch ein ganzes Vulkangebiet und unzählige subglaziale Seen und Flüsse. Dieses wässrige Netzwerk galt vor allem für die Gletscher der Ostantarktis als wichtige Triebkraft ihres Fließens.

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Colonizing Mars Means Contaminating Mars — And Never Knowing For Sure If It Had Its Own Native Life

Once people get there, Mars will be contaminated with Earth life. Credit: Pat Rawlings, SAIC/NASA
The closest place in the universe where extraterrestrial life might exist is Mars, and human beings are poised to attempt to colonize this planetary neighbor within the next decade. Before that happens, we need to recognize that a very real possibility exists that the first human steps on the Martian surface will lead to a collision between terrestrial life and biota native to Mars.

By David Weintraub | SPACE.com

If the red planet is sterile, a human presence there would create no moral or ethical dilemmas on this front. But if life does exist on Mars, human explorers could easily lead to the extinction of Martian life. As an astronomer who explores these questions in my book „Life on Mars: What to Know Before We Go,“ I contend that we Earthlings need to understand this scenario and debate the possible outcomes of colonizing our neighboring planet in advance. Maybe missions that would carry humans to Mars need a timeout.

Life, scientists suggest, has some basic requirements. It could exist anywhere in the universe that has liquid water, a source of heat and energy, and copious amounts of a few essential elements, such as carbon, hydrogen, oxygen, nitrogen and potassium.

Mars qualifies, as do at least two other places in our solar system. Both Europa, one of Jupiter’s large moons, and Enceladus, one of Saturn’s large moons, appear to possess these prerequisites for hosting native biology.

I suggest that how scientists planned the exploratory missions to these two moons provides valuable background when considering how to explore Mars without risk of contamination.

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Pestizid-Cocktail in Europas Böden

Das Spritzen von Pestiziden gehört in der konventionellen Landwirtschaft zum Alltag. © Oticki/ thinkstock
Stark belastet: Ackerboden in Europa ist häufig mit Pestiziden kontaminiert. Wie eine Analyse aus mehreren EU-Ländern offenbart, finden sich inzwischen in 80 Prozent der Bodenproben Rückstände dieser potenziell giftigen Mittel. Dabei lässt sich oftmals gleich ein ganzer Pestizid-Cocktail im Erdreich nachweisen. Wie sich diese Belastung auf das Ökosystem Boden und die darauf wachsenden Nahrungspflanzen auswirkt, ist den Forschern zufolge noch weitestgehend unklar.

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Der intensive Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft hat einen hohen Preis: Die für Mensch und Tier teils giftigen Rückstände dieser Mittel finden sich in vielen Gewässern, im Grundwasser und sogar im Hochgebirge. Auch unsere Böden sind zunehmend mit Pestiziden kontaminiert.

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Südamerika: Steinzeitliche Überraschungen

Ausgrabungen in der Höhle Lapa do Santo in Brasilien – hier wurden mehrere Skelette aus der Zeit vor rund 10.000 Jahren gefunden. © André Strauss
Verworrene Wurzeln: Die Frühgeschichte Südamerikas ist komplexer als bisher angenommen. Denn nach der ersten Besiedlung folgten mindestens zwei weitere, zuvor unbekannte Einwanderungswellen, wie DNA-Analysen enthüllen. Überraschend auch: Der genetische Einfluss der nordamerikanischen Clovis-Kultur reichte entgegen bisherigen Annahmen bis weit nach Südamerika hinein, wie Forscher in gleich zwei Fachartikeln in „Science“ und „Cell“ berichten. Sie liefern auch Neues über die Herkunft der rätselhaften „Paläoamerikaner“.

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Die Besiedlung des amerikanischen Kontinents wirft bis heute Fragen auf. Klar scheint, dass die ersten Menschen vor 20.000 bis 15.000 Jahren aus Asien über die Beringstraße ins arktische Nordamerika kamen. Doch ob diese Einwanderung einmalig oder in mehreren Wellen geschah und auf welcher Route diese ersten Indianer weiter nach Süden zogen, ist umstritten. Rätselhaft ist auch, warum einige prähistorische Tote eher europäisch aussehen, andere dagegen eher Südseebewohnern oder Aborigines ähneln. Schon in der Frühgeschichte Nordamerikas klaffen große Wissenslücken, doch die Entwicklung im Süden des Kontinents lag bisher fast völlig im Dunkeln.

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Ursprung des Rechteck-Eisbergs geklärt

Dieser rechteckige Eisberg hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Jetzt haben Forscher seine Herkunft enträtselt. © NASA/ Jeremy Harbeck
Erstaunliches Naturphänomen: Vor gut zwei Wochen sorgte ein überraschend rechteckiger Tafeleisberg in der Antarktis für weltweites Aufsehen. Jetzt haben Glaziologen herausgefunden, wie diese Eistafel entstand. Demnach brach der anfangs noch trapezförmige Eisberg schon im November 2017 von der Front des Larsen C-Schelfeises ab. Monatelang driftete er dann durch die enge Gasse zwischen Eisfront und dem Rieseneisberg A68 – und wurde dabei zum Rechteck abgestoßen.

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An den Schelfeisen der Antarktis nagt der Klimawandel. Unterhöhlt von warmem Ozeanwasser und hinausgedrückt von den immer rascher ins Meer strömenden Gletschern brechen an den großen Packeisflächen rund um den eisigen Kontinent immer häufiger große Eisflächen ab. So auch im Sommer 2017, als vom Larsen-C-Schelfeis in der Westantarktis einer der größten jemals beobachteten Eisberge abbrach: Das A68 getaufte Eisstück war 5800 Quadratkilometer groß und wog rund eine Billion Tonnen.

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Älteste Tierspuren des Grand Canyon entdeckt

Diese 310 Millionen Jahre alten Fußabdrücke auf einem Felsblock aus dem Grand Canyon stammen von einem Urzeit-Reptil. © Stephen Rowland
Spektakulärer Zufallsfund: Bei einer Wanderung hat ein Geologe die ältesten Tierpuren des Grand Canyon entdeckt. Die 28 versteinerten Echsen-Fußabdrücke sind 310 Millionen Jahre alt und gehören damit zu den ältesten bekannten Abdrücken von Reptilien überhaupt. Welche Urzeitechse diese Spuren hinterlassen hat, ist allerdings noch offen. Forscher schließen aber nicht aus, dass sie von einer noch unbekannten Reptilienart stammen.

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Wie die Lebenswelt der Urzeit aussah, verraten nicht nur Fossilien, sondern oft auch Fußabdrücke. Dinosaurier-Fußabdrücke in Alaska beispielsweise zeigen, dass die Urzeit-Echsen einst selbst im hohen Norden und in ungewöhnlichen Artenkombinationen vorkamen. In Schottland hinterließen riesenhafte Pflanzenfresser ihre Spuren und in Deutschland wanderte ein Raubsaurier mit seinem Jungtier den Strand entlang.

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Diamond Asteroids: How Bennu and Ryugu Got Their Fancy Shapes

The asteroid Ryugu, as seen by Japan’s Hayabusa2 spacecraft on June 26, 2018. Credit: JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu, AIST
The striking diamond shapes of the space rocks Ryugu and Bennu — the targets of the sample-return missions Hayabusa2 and OSIRIS-REx, respectively — apparently result from the near-Earth asteroids‘ rubble-pile composition, scientists said.

By Mike Wall | SPACE.com

„We think they’re very loose aggregates. They’re not solid through and through,“ Melissa Morris, OSIRIS-REx deputy program scientist at NASA Headquarters in Washington, D.C., said during a webcast „Science Chat“ on Wednesday (Nov. 7). „And so, as they rotate, you can actually basically spin things out and create almost that top shape.“ [OSIRIS-REx: NASA’s Asteroid Sample-Return Mission in Pictures]

Both Ryugu and Bennu are also likely rich in organic molecules, the carbon-containing building blocks of life as we know it. Despite such similarities, however, the two rocks are far from clones. For example, Ryugu, at about 3,000 feet wide (900 meters), is much bigger than the 1,650-foot-wide (500 m) Bennu. And the former asteroid’s surface is of fairly uniform brightness, whereas Bennu sports a diversity of light and dark patches, Morris added.

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Kam das irdische Wasser aus dem Urnebel?

Wasserplanet Erde: Woher unser Planet einst sein Wasser bekam, ist bis heute rätselhaft und umstritten. © NASA
Ozeane im Erdkern: Tief im Erdinneren könnte unser Planet große Mengen Wasser und Wasserstoff aus dem Urnebel gespeichert haben – mehrere Ozeane voll. Denn einem neuen Modell zufolge erhielt die Erde ihr Wasser nicht nur von Asteroiden, sondern auch direkt aus der solaren Urwolke. Dieser kosmische Wasserstoff jedoch sank größtenteils mit dem Eisen in den Erdmantel und Erdkern, wo er noch heute gebunden ist, wie die Forscher berichten.

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Unserer Erde ist ein Wasserplanet: Drei Viertel ihrer Oberfläche sind von Ozeanen bedeckt. Doch wo kommt dieses Wasser her? Über diese Frage grübeln und diskutieren Planetenforscher schon seit Jahrzehnten. Gängiger Theorie nach waren es Einschläge von Asteroiden und Kometen auf der jungen Erde, die einen Großteil des irdischen Wasserstoffs und Wassers brachten.

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