„Schöne neue Welt?“: Frankfurter Zukunfts-Symposium 2016

Bild: RDF
Die Zukunft hat uns eingeholt. Maßstäbe, die gestern noch verbindlich waren, haben ihre Gültigkeit verloren. Ob wir wollen oder nicht: Leistungsfähige Elektronik, Gentechnik, Mikrochirurgie und die zunehmende Verschmelzung von Gehirn und Computer fordern das traditionelle Menschenbild heraus. Dieser Herausforderung stellt sich das „Frankfurter Zukunfts-Symposium“ (29.-30. Oktober 2016), das von der Goethe Universität Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Giordano- Bruno-Stiftung und dem Ethikverband der deutschen Wirtschaft ausgerichtet wird.

Richard Dawkins-Foundation

Wie sieht es aus mit den Auswirkungen der Technik auf den Menschen? Perfektioniert sie ihn oder macht sie ihn ersetzbar? Und welche Rolle spielen ethische Argumente gegenüber wirtschaftlichen und politischen Interessen? Können uns traditionelle Ethiken bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen behilflich sein oder benötigen wir eine neue, postkonventionelle Ethik? Das im Turnus von zwei Jahren angesetzte „Frankfurter Zukunfts-Symposium“ soll unser Bewusstsein schärfen für intellektuelle Modelle und Strategien, die uns befähigen, Schritt zu halten mit der sich immer weiter verselbstständigenden Entwicklung autonomer technischer Systeme und Hilfsmittel für das menschliche Leben.

Folgende Referenten werden am Symposium teilnehmen:

Prof. Dr. Dieter Birnbacher
Prof. Dr. Michael Braungart
Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün
Dr. Dr. Michel Friedman
Ingrid Häußler
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
Mathias Horx
Dr. Irina Kummert
Prof. Dr. Reinhard Merkel
Prof. Dr. Thomas Metzinger
Dr. Michael Schmidt-Salomon
Prof. Dr. Stefan Lorenz Sorgner
Prof. Dr. Franz Josef Wetz
Prof. Dr. Christiane Woopen

Moderation: Thomas Forwe, Michel Friedman, Gert Scobel

Das Programm des Frankfurter Zukunfts-Symposiums umfasst drei Themenblöcke: 1. Apokalypse No! – Die offene Zukunft und ihre Feinde, 2. Virtuelle Realitäten und intelligente Roboter: Gefahren und Chancen der Digitalisierung, 3. Die Würde des Menschen ist … ungeklärt: Bio-Technologie und ihre Konsequenzen. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm finden Sie hier!

Das Frankfurter Zukunfts-Symposium vom 29. bis 30. Oktober 2016 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Campus Westend (Hörsaal HZ 5, Theodor-W-Adorno-Platz 5, 60323 Frankfurt) beginnt am Samstag um 9:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, für die Teilnahme am Kongress ist eine vorausgehende Anmeldung (über dieses Webformular) allerdings unbedingt erforderlich! Weitere Informationen (Programm, Anmeldung, Hotelempfehlungen) gibt es auf der Website zum Kongress: www.zukunftssymposium.de

Hier geht’s zum Originalartikel…

Epigenetik: Angriff auf Darwin

DNA-Stränge enthalten den Bauplan der Organismen. Über die Epigenetik kann die Umwelt Einfluss darauf nehmen, wie er gelesen wird. (Foto: Imperial College London)
Was Eltern erleben, kann an ihre Kinder vererbt werden, behaupten Verfechter der Epigenetik. Beobachten wir eine Revolution in der Biologie – und eine Abkehr von der Evolutionstheorie?
 

Von Markus C. Schulte von Drach | Süddeutsche.de

Seit einigen Jahren geistert ein Begriff durch die Medien und Fachpresse, der für bahnbrechende Erkenntnisse von Biologen und Medizinern stehen soll: Epigenetik. Häufig wird von einer „Revolution“ oder einem „Paradigmenwechsel“ gesprochen, oder davon, dass Lehrbücher umgeschrieben werden müssten. An Universitäten taucht die Epigenetik als Fach immer häufiger auf, Lehrstühle tragen ihn inzwischen im Namen. Aber es gibt auch Zweifel daran, dass die neuen Erkenntnisse tatsächlich so bahnbrechend sind. Haben wir es vielleicht nur mit einem Hype zu tun?

Tatsächlich wirken die Ergebnisse mancher epigenetischer Untersuchungen spektakulär: So sollen Erfahrungen, die Tiere oder Menschen im Laufe ihres Lebens gemacht haben, sich auf deren Nachwuchs auswirken können – und zwar manchmal sogar dann, wenn sie stattfanden, bevor der Nachwuchs gezeugt und ausgetragen wurde.

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„Veganismus ist keine Lösung“

Bild: DER TAGESSPIEGEL
Jeanette Koepsel ist Tierärztin und Berlins einzige Stadtjägerin. Beim Italiener in Spandau erzählt sie, was ihr im Sommer vor die Flinte kommt.

Von Stefanie Golla | DER TAGESSPIEGEL

Auf Trophäen legt sie keinen Wert. Aber bei Bedarf holt Jeanette Koepsel das Fell eines Keilers hervor, den sie am Wasserwerk in Tegel erlegt hat. Das Tier lief mehrmals über die Straße und provozierte Unfälle. Mit einem Tellerschuss hinters Ohr hat sie ihn zur Strecke gebracht. Der Tod tritt so am schnellsten ein, weil die Kugel direkt ins Gehirn geht. Der Keiler lag sofort, was wichtig ist, wenn man in der Stadt jagt, denn ein angeschossenes Tier kann viel Schaden anrichten. Den zu vermeiden, ist Aufgabe der 30 Stadtjäger in Berlin. Jeanette Koepsel ist die einzige Frau.

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Wer gestresst ist, zieht mehr Mücken an

Foto: F. Hecker/picture alliance / blickwinkel/F Mücken werden von Stresshormonen angezogen
Stechinsekten können Krankheiten übertragen. Während manche Menschen häufig Opfer werden, bleiben andere verschont. Forscher verstehen langsam, warum das so ist. Die Erkenntnis kann wichtig werden.

Von Pia Heinemann | DIE WELT

Mückenstiche sind in vielen Weltregionen mehr als ein juckendes Ärgernis. Sie können ein Todesurteil sein, wenn über den Stich Viren oder andere Krankheitserreger übertragen werden. Das West-Nil-Virus beispielsweise wird über die Stechinsekten übertragen. Menschen erkranken daran zwar nicht sehr häufig, aber wenn – dann können sie eine häufig tödlich verlaufende Gehirnentzündung erleiden. Umso wichtiger sind Erkenntnisse zu den Übertragungswegen des Virus.

Forscher der University of South Florida haben sich diese nun angesehen. In der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“ berichten sie von ihren Experimenten mit Zebrafinken und Mücken. Vögel infizieren sich besonders häufig mit dem West-Nil-Fieber. Die Wissenschaftler wollten nun wissen, wovon es abhängt, ob ein Vogel das Virus abbekommt.

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Finding Habitable Planets Is Even Harder Than We Thought

Artist's render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M. Kornmesser
Artist’s render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M. Kornmesser
It doesn’t take a Carl Sagan-style tear-jerker to realize how unique and awesome our planet is (although it never hurts), but as astronomers ramp up the search for exoplanets orbiting other stars it’s becoming clear that places as chill as Earth are even more rare than anyone thought

By Daniel Oberhaus | MOTHERBOARD

To find other exoplanets that might be like Earth, astronomers tune their telescopes to the ‘Goldilocks region’ around a star. This is the habitable zone that is far enough away from the star so the planet’s surface isn’t scorched like Venus, but close enough that it isn’t freezing like Mars. Astronomers have found over 40 exoplanets in Goldilocks regions to date (a small fraction of the thousands of exoplanets that have been discovered), but according to new research coming out of Yale, this doesn’t necessarily tell us anything about their ability to support life.

As detailed in a paper published Friday in Science Advances, there is a second Goldilocks factor that needs to be taken into consideration when attempting to determine a planet’s habitability: its internal temperature during formation.

Prior to the new study, it was thought that planets had the ability to self-regulate their internal temperatures via a process called mantle convection, or the slow movement of Earth’s solid mantle as a result of the heat from the core of the planet. Regardless of the planet’s internal temperature during formation, the shifting of underground rock as it was heated or cooled would regulate the planet’s temperature until it was just right.

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Keine Tiere essen – stattdessen Bohnen, Erbsen, Linsen

Foto: Susanne Aigner
Hülsenfrüchte in der Ernährung: Leguminosen erweisen sich als bedeutende Eiweißquellen für Mensch und Tier

Von Susanne Aigner | TELEPOLIS

Zunehmend werden einheimische Hülsenfrüchte angebaut – als Ersatz zum umstrittenen Import-Soja. Nicht nur für Nutztiere, sondern auch für Menschen sind Leguminosen ein wertvolles Nahrungsmittel.

Laut Angaben der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) sind seit 1900 drei Viertel aller Kulturpflanzensorten verschwunden, in Deutschland zum Beispiel Linsen, Dinkel und Einkorn. Statt viele regionale Sorten gibt es nur wenige genetisch einheitliche und ertragreiche Züchtungen. Weltweit decken nur noch rund 30 Pflanzenarten fast den gesamten Kalorienbedarf der Weltbevölkerung, mehr als Hälfte davon mit Weizen, Reis und Mais.

Doch je einheitlicher die Genetik, desto höher die Krankheitsanfälligkeit. Auch weil sie Schädlingsbefall mindern, betrieben unsere Vorfahren Ackerbau mit weiten, mehrgliedrigen Fruchtfolgen. Außerdem hält ein breite genetische Vielfalt Pilz- und Viruskrankheiten in Schach und sorgt für gesunde, reichhaltige Ernten. Heute braucht es zusätzlich neue Sorten, die mit immer längeren Dürreperioden zurechtkommen und auf salzigen Böden gedeihen.

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Internet-Portale gehen gegen illegalen Wildtierhandel vor

Schildkröten gehören zu den am meist verkauften gefährdeten Tieren im Internet – hier wurde eine geschmuggelte Schildkrötenlieferung in Thailand von Zöllnern entdeckt. Geschätzter Wert der Lieferung: 75.700 US-Dollar. Foto: picture alliance / Photoshot
Große Handelsplattformen wie Ebay und Etsy sind ein lukrativer Umschlagplatz für Wildtierhändler. Ab jetzt verstößt der Handel mit gefährdeten Tieren gegen deren Nutzungsrichtlinien – Verkäufern von exotischen Schlangen, Schildkröten und Elfenbein soll das Geschäft so erschwert werden.

Von Anica Beuerbach | greenpeace magazine

Das Internet ist in Zeiten der zunehmenden Vernetzung auch eine relevante Plattform für den illegalen Handel mit Produkten von gefährdeten Tieren geworden. Anfang 2014 hatte der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) sechs Wochen lang Produkte oder Teile von gefährdeten Wildtieren in 280 Online-Marktplätzen ausfindig gemacht. Das Ergebnis: Insgesamt wurden rund 33.000 solcher Angebote gefunden, mit einem geschätzten Umsatzwert von über zehn Millionen US-Dollar. Darunter waren in Deutschland vor allem Geschäfte mit lebenden Schildkröten, exotischen Vögeln und Schlangen, aber auch mit Elfenbein.

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Neues Forscher-Netzwerk will Kriegsmunition in Nord- und Ostsee unschädlich machen

Wo sie zur akuten Gefahr wird, muss die alte Munition auch mal gesprengt werden, wie hier 2013 in der Ostsee vor Wustrow. Foto: (c) dpa
Vor den deutsche Küsten liegt viel Munition aus den vergangenen Weltkriegen – ein Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtungen will nun Detektionstechniken effektiv verbinden, um das Problem mit den alten Waffen so schnell wie möglich zu lösen.

Von Julia Lauter | greenpeace magazine

1,6 Millionen Tonnen konventioneller Kampfmittel befinden sich noch in deutschen Meeresgewässern. Allein neunzig Tonnen mit dem Nervenkampfstoff Tabun gefüllte Granaten liegen in der Helgoländer Tiefen Rinne und 5000 Tonnen mit dem Gift Phosgen sowie Tabun gefüllte Munition südlich des dänischen Kleinen Belts. Nach den Weltkriegen wurde Munition in vielen Gebieten der Nord- und Ostsee versenkt. Früher hielt man die Entsorgung im Meer für eine gute Lösung, heute weiß man: Die Kampfstoffe sind auch Jahrzehnte später noch gefährlich. Detonationen, austretendes Giftgas und an Land gespülte Granaten gefährden Mensch und Tier. Eine besonderes Risiko tragen Fischer, insbesondere bei der Schleppnetzfischerei, und Arbeiter beim Bau und Unterhalt von Offshore-Anlagen. Die Kriegsaltlasten erschweren die Installation von Offshore-Infrastruktur und treiben die Kosten der Projekte in die Höhe.

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Zebrafinken zwitschern ihren Eiern was vom Klimawandel

Zebrafinken warnen ihren Nachwuchs vor zu hohen Temperaturen (Foto: Chris Tzaros)
Warum singen Vögel ihrem Nachwuchs Lieder vor, obwohl der noch gar nicht geschlüpft ist? Forscher vermuten, dass es sich um eine Warnung handelt.

Von Hanno Charisius | Süddeutsche.de

Noch bevor sie schlüpfen, erfahren junge Zebrafinken von ihren Eltern über die Zustände der Welt da draußen. Als Brutrufe bezeichnen Wissenschaftler diese Form der pränatalen Kommunikation zwischen Elterntieren und ihren Nachkommen. Über 600 Stunden aufgezeichnetes Vogelgezwitscher hörten die Evolutionsökologinnen Mylene Mariette und Katherine Buchanan von der australischen Deakin University ab, bis sie ein Muster erkannten. Immer wenn die Temperatur in der Umgebung über 26 Grad Celsius anstieg, begannen die Elterntiere zu zwitschern.

So könne sich der Stoffwechsel der Küken wahrscheinlich bereits vor dem Schlüpfen an das gegenwärtige Klima anpassen, argumentieren die Forscherinnen im Fachblatt Science. Der gefundene Zusammenhang sei ein Beispiel dafür, wie sich Lebewesen an veränderte Umweltbedingungen anpassen könnten.

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Klimawandel: Inseldorf in Alaska flieht komplett aufs Festland

Shishmaref- Erin. Bild: wikimedia.org/CC BY 2.0/Bering Land Bridge National Preserve
Im amerikanischen Gliedstaat Alaska hat ein 600-Seelen-Dorf per Volksentscheid einen Komplettumzug von einer Insel aufs Festland beschlossen. Die Bevölkerung will damit den Folgen des Klimawandels entkommen, meldete das Umwelt-Magazin «Grist» am Mittwoch unter Berufung auf die Gemeindeverwaltung.

Neue Zürcher Zeitung

Die Insel, auf der sich das Inuit-Dorf Shishmaref derzeit befindet, ist bereits schwer vom steigenden Meeresspiegel gezeichnet. Ein Grossteil der Strände sind vom Ozean verschluckt, neues Bauland für die wachsende Bevölkerung kann nicht mehr gewonnen werden. Das Dorf hatte sich bereits in einer Abstimmung 2002 für einen Umzug entschieden. Dies war dann jedoch an mangelnder staatlicher Förderung gescheitert.

From Now On You’ll Be Able to Access NASA Research for Free

 NASA HQ PHOTO/flickr

NASA HQ PHOTO/flickr
Fancy some super nerdy bedtime reading? NASA has announced that it will now provide public access to all journal articles on research funded by the agency.

By Victoria Turk | MOTHERBOARD

Any scientists publishing NASA-funded work will be required to upload their papers to a free, online database called PubSpace within a year of publication.

PubSpace is managed by the National Institutes of Health (NIH) PubMed Central, which archives biomedical research. You can see NASA-funded studies here, with recent examples including a paper on cardiovascular disease in Apollo astronauts and one on Martian tsunamis caused by meteor impacts.

NASA explains that the new web portal is a response to a 2013 government request for federally-funded research to be more accessible. There are a few obvious exceptions to what’s included, such as and material that’s related to national security or affected by export controls.

NASA’s openness follows a trend to make science results more accessible outside of published, often paywalled journals.

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Schlachtereien töten so viele Tiere wie nie

Ursache für den Anstieg der Fleischproduktion sind die Exporte. (Foto: Patrick Pleul/dpa)
  • In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erreichte die Fleischerzeugung einen neuen Höchstwert.
  • Ursache für den Anstieg sind die Exporte. Vor allem China importiert wesentlich mehr Fleisch aus Europa als vor einem Jahr.

Von Silvia Liebrich, Kristiana Ludwig | Süddeutsche.de

Deutsche Landwirte und Schlachthöfe produzieren mehr Fleisch denn je. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erreichte die Fleischerzeugung einen neuen Höchstwert. Mit 4,1 Millionen Tonnen war die Menge größer als im gleichen Zeitraum 2015 – und schon damals knackten die Schlachtungen einen Rekord. Dabei aßen die Deutschen nicht mehr Fleisch als zuvor, im Gegenteil. Im ersten Halbjahr 2016 sank der Absatz von Fleisch und Wurst bundesweit um 1,4 Prozent. Das ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamts und der Gesellschaft für Konsumforschung. Ursache für den Anstieg sind die Exporte. Deutsche Erzeuger beliefern den Weltmarkt – und schaden damit Tieren, Mensch und Umwelt, meinen Kritiker.

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So cool reagiert der ZDF-Physiker auf den Shitstorm

Astrophysiker Harald Lesch © Picture-Alliance
Weil Harald Lesch sich kritisch mit den AfD-Thesen zum Klimawandel auseinandergesetzt hat, wurde der aus dem ZDF bekannte Physiker übel beschimpft. Nun legt er mit einem coolen Video nach.

Von Carsten Heidböhmer | stern.de

Viele Fernsehzuschauer kennen ihn als netten Erklärbären aus dem ZDF, der komplexe wissenschaftliche Themen von der Relativitätstheorie bis zum Ventomobil in verständlichen Worten erklären kann. Auf die Idee, Harald Lesch übel zu beschimpfen, ist bislang fast niemand gekommen. Bis zu dem Tag, als sich der Physikprofessor in einem Video mit einigen Vorstellungen der AfD auseinandersetzte.

Am 29. Juni erschien der Beitrag, in dem sich der Wissenschaftler für die ZDF-Wissenschaftssendung „Terra X“ mit dem AfD-Wahlprogramm beschäftigte und die Aussagen zum Klimawandel zerpflückte. Unter anderem behauptet die Partei darin, seit Ende der 90er Jahre gebe es keinen Anstieg der globalen Temperatur. Daneben heißt es, CO2 habe eine positive Wirkung auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung. „Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, umso kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus.“

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Norwegen will ab 2025 Diesel und Benziner verbannen

Ab 2025 soll es ernst werden und keine neuen Diesel- und Benzinfahrzeuge mehr zugelassen werden.

derStandard.at

Norwegen will im Kampf gegen den Klimawandel drastische Maßnahmen ergreifen. Wenn es nach der Regierung geht, sollen ab 2025 keine neuen Benzin- und Dieselfahrzeuge mehr zugelassen werden. Damit soll der den Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen verringert werden. Das ist ein wichtiger Punkt im Nationalen Transportplan, der derzeit im Land heftig diskutiert wird.

Der Transportsektor ist für ein Drittel des CO2-Ausstoßes in Norwegen verantwortlich. Auch andere Verkehrsträger sollen umgekrempelt werden: Nach 2030 sollen alle neuen Schiffe und Fähren abgasfrei sein, im Flug- und im Schwerlastverkehr soll mehr Biotreibstoff eingesetzt werden.

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Vermeintliche Beweise für „Chemtrails“ überprüft

Die Kondensstreifen eines Passagierflugzeugs über Kalifornien. © Mick West
Chemikaliendusche oder doch bloß Wasserdampf? Forscher haben die vermeintlichen Belege für die sogenannten „Chemtrails“ einer kritischen Überprüfung unterzogen. Nach Ansicht von knapp 80 Atmosphärenforschern ist es demnach äußerst unwahrscheinlich, dass eine absichtliche Freisetzung von Chemikalien hinter besonders dicken Kondensstreifen oder erhöhte Schwermetallwerten in Luft oder Wasserproben steckt.

scinexx

Die „Chemtrails“ gehören zu den Klassikern der Verschwörungstheorien. Nach Meinung seiner Anhänger nutzen Regierungen, multinationale Konzerne oder sonstige Mächte schon seit Jahrzehnten Flugzeuge, um heimlich gefährliche Chemikalien in die Luft zu sprühen. Diese Chemikalien sollen dazu dienen, das Klima zu manipulieren, das Bevölkerungswachstum zu kontrollieren oder auch um Böden zu verseuchen.

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Nahrung als Ersatzreligion: Was wir essen und was nicht

Eine Beere ist eine Beere ist eine Beere. So einfach ist es allenfalls in der Literatur. In der elaborierten Produktwelt haben viele ob des Angebots ein bisschen die Orientierung verloren. So viele Sachen, die nicht einfach sind, was sie scheinen. Weswegen auch beim Essen Vorsicht geboten ist. – derstandard.at
Essen, was auf den Tisch kommt gilt in Zeiten des Lebensmittelüberflusses nicht mehr. Viel wichtiger ist, was wir nicht essen. Was und wie wir speisen drückt unsere Lebenseinstellung aus

Von Regina Bruckner | derStandard.at

Pasta, Antipasti, Risotti: Italiens Küche ist weltweit für seine Schlichtheit und Gesundheit bekannt. Weniger schlicht ist, womit sich das italienische Parlament herumschlagen muss. Die Abgeordneten beschäftigt mit der Frage nach der Zulässigkeit veganer Ernährung ein pikanter Gegenstand. Silvio Berlusconis Partei, die oppositionelle Forza Italia, hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der es in sich hat. Er sieht für Eltern bis zu einem Jahr Haft vor, wenn diese ihren Sprösslingen unter 16 Jahren eine „vegane Diät“ verordnen, ihnen also Nahrung tierischer Herkunft wie Fleisch, Milch oder Eier vorenthalten.

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There’s Now A Cryptocurrency Created by Participating in DDoS Attacks

Image: Flickr/Tiger Pixel
Image: Flickr/Tiger Pixel
Cryptocurrencies like Bitcoin have long been criticized for the absolutely insane amount of electricity and computing resources they require. As of last year, the Bitcoin network—comprised of all the machines on Earth running the Bitcoin software—used 6,000 times more computing power than the world’s top 500 supercomputers combined to run the decentralized system that mines and tracks the digital currency.

By Joshua Kopstein | MOTHERBOARD

But while many have tried to come up with constructive ways to utilize all those CPU cycles, two mischievous researchers recently proposed the opposite: A malicious cryptocurrency that can only be mined by participating in digital attacks on other computers.

In a paper presented at the 2016 USENIX computer security symposium, researchers Eric Wustrow and Benjamin VanderSloot propose what they call “DDoSCoin,” a theoretical cryptocurrency that uses a “malicious proof-of-work” derived from participating in Distributed Denial of Service (DDoS) attacks, the digital blockades that make websites temporarily unavailable by flooding them with millions of simultaneous requests.

“On the other hand, something similar to DDoSCoin might lower the barrier to collecting rewards for DoS attacks, ultimately driving down the cost for hacktivist consumers“

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Mögliche zweite Erde in unserer Nachbarschaft entdeckt

Artist's render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M. Kornmesser
Artist’s render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M. Kornmesser
Unseren Nachbarstern Proxima Centauri umkreist nach SPIEGEL-Informationen ein bislang unbekannter Planet. Nie zuvor sind Wissenschaftler auf einen erdähnlichen Planeten gestoßen, der uns so nahe ist.

SpON

Proxima Centauri ist der von uns aus gesehen nächstgelegene Fixstern, ein nur 4,24 Lichtjahre entfernter roter Zwerg. Wie der SPIEGEL erfuhr, haben Astrophysiker entdeckt, dass dieser Nachbarstern von einem bislang unbekannten Planeten umkreist wird.

Der noch namenlose Planet ist mutmaßlich erdähnlich und bewegt sich offenbar in so günstigem Abstand um Proxima Centauri, dass auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen könnte – was als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben gilt.

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Grönlandhaie werden 400 Jahre alt

Bild: Süddeutsche.de
  • Der Grönlandhai oder Eishai kann mindestens 400 Jahre alt werden. Damit sind die Haie nach bisherigen Erkenntnissen die langlebigsten Wirbeltiere der Welt, berichten Forscher in Science.
  • Die Haie leben im Nordatlantik und Nordpolarmeer und wachsen nur etwa einen Zentimeter pro Jahr.
  • Was das Geheimnis ihres hohen Alters ist, weiß man bislang nicht genau. Vermutlich ist das langsame Wachstum nicht der einzige Grund.

Süddeutsche.de

Sagenhafte 400 Jahre alt können Grönlandhaie werden, vielleicht noch älter. Das berichtet eine internationale Forschergruppe um Julius Nielsen von der Universität Kopenhagen in der Fachzeitschrift Science. Damit sei diese Spezies das langlebigste bekannte Wirbeltier der Welt. Ihre Geschlechtsreife erreichen die Haie demnach erst im Alter von 150 Jahren.

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New Map Shows Only a Tiny Sliver of Antarctica Is Ice-Free—For Now

Image: Antarctica, from NASA’s Operation IceBridge
Image: Antarctica, from NASA’s Operation IceBridge
British climate scientists have published a new article in the journal Cryosphere announcing a new method of analyzing satellite imagery to distinguish between snow, rock, shadow, and clouds. Previous guesses put the amount of exposed rock in Antarctica at less than one percent. The new method nails that down to 0.18 percent, a huge improvement in accuracy.

By Ian Birnbaum | MOTHERBOARD

The way snow, clouds, and rock look alike in satellite images has been a pain for mapping teams for a while, but this is especially a problem in Antarctica, where the entire continent is made of nothing but those very similar things.

Members of the British Antarctic Survey wrote a script that analyzed high-latitude imagery and parsed clouds from snow and rock. “This is the first automated methodology for the differentiation of snow and rock in Antarctica,” the paper’s authors wrote, “from which a new outcrop map of the entire Antarctic continent has been produced at higher and more consistent accuracies than existing data and techniques.”

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