Endlager-Kommission beschließt Abschlussbericht

Bild: GNS Gorleben
Bild: GNS Gorleben
Wie der Bundestag am Dienstag mitteilte, wurde das Ergebnis zweijähriger Arbeit in der Nacht zu Dienstag mit großer Mehrheit besiegelt.

evangelisch.de

Die Kommission war vom Bundestag beauftragt worden, Kriterien für ein Endlager des hochradioaktiven Atommülls festzulegen. Den Angaben zufolge plädiert die Kommission für ein Bergwerk, schließt aber kein bislang genanntes Gestein aus. Damit bleibt auch der umstrittene Standort Gorleben weiter möglich.

Der Kommission gehören 32 Mitglieder an. 16 sind Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Jeweils acht nicht stimmberechtigte Mitglieder entsandten Bundestag und die Bundesländer. Die Kommission kommt am nächsten Dienstag zu ihrer letzten Sitzung zusammen. Dann soll auch der Abschlussbericht an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) übergeben und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Gefräßige Giftfische breiten sich im Mittelmeer aus

Eigentlich kommt der Rotfeuerfisch im Roten Meer und Indischen Ozean vor. Im Bild ein Artgenosse aus Kuba. / Bild: APA/AFP/YAMIL LAGE
Aufgrund des Klimawandels expandiert der Indische Rotfeuerfisch rasant. Mit seinen Giftstacheln kann er auch Menschen gefährlich werden.

Die Presse.com

Es sind giftige Vielfraße, die sich noch dazu schnell vermehren – und sie dürften sich bereits im Mittelmeer ansiedeln. Die Indischen Rotfeuerfische kommen normalerweise im Roten Meer und im Indischen Ozean vor, fühlen sich wegen der steigenden Wassertemperaturen jedoch auch in unseren Gefilden immer wohler.

Der Pterois miles habe innerhalb eines Jahres fast die gesamte Südostküste von Zypern besiedelt, schreiben Forscher der Mittelmeerinsel und der britischen Universität Plymouth im Fachmagazin „Marine Biodiversity Records“. Zuvor hat es den Angaben zufolge nur wenige Sichtungen im Mittelmeer gegeben. Die Wissenschafter stützen sich unter anderem auf Angaben von Tauchern und Fischern.

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Check Out These Images of Jupiter’s Glowing Cloud Layers

Image: ESO
Image: ESO
A team of astronomers released spectacular new views of Jupiter a week before NASA’s Juno spacecraft is set to arrive at the gas giant.

By Amy Thompson | MOTHERBOARD

The images will be used to create high-resolution maps and will help scientists better understand the planet’s interior prior to the spacecraft’s arrival.

“Over the past five to six months, we’ve been making regular observations of the giant planet,” Leigh Fletcher, team lead from Leicester University said during a Google Hangout today. “We want to better understand what the planet is like today, before Juno’s arrival.”

This view compares a lucky imaging view of Jupiter from VISIR (left) at infrared wavelengths with a very sharp amateur image in visible light from about the same time (right). Credit: ESO

The high-resolution maps and images were created by combining data from VISIR (a thermal camera on the Very Large Telescope) and the TEXES spectrograph on NASA’s Infrared Telescope Facility in Hawaii to produce the first global spectral maps of Jupiter taken from Earth.

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Umweltschützer – In höchster Gefahr

Berta Cáceres kämpfte gegen einen Staudamm, der den heiligen Fluss ihres Volkes, der Lenca, bedroht. Drei Mit-Kämper waren in den…Foto: Pedro Pardo/AFP
Die britische Organisation Global Witness dokumentiert Morde an Umweltschützern seit 2002. Nie wurden mehr getötet als 2015. Die meisten in Brasilien, den Philippinen, aber auch im Kongo leben vor allem Ranger gefährlich.

Von Dagmar Dehmer | DER TAGESSPIEGEL

Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) Global Witness seit 2002 in jährlichen Berichten, in denen die Morde an Umweltschützern dokumentiert werden. Die Organisation stützt sich dabei auf öffentlich zugängliche Quellen und geht deshalb davon aus, dass sie nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle aufarbeiten kann. Als Beispiel benennt die Organisation die Proteste von Angehörigen des Oromo-Volkes in Äthiopien, das einem Staudammprojekt weichen soll. Bis zu 200 Oromo sollen bei Protesten erschossen worden sein. Allerdings sah sich Global Witness nicht in der Lage, dafür genügend Beweise zu finden, was kein Wunder ist, weil die äthiopische Regierung Berichte über die Proteste unterdrückt. Von Pressefreiheit kann in Äthiopien keine Rede sein, und auch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch konnte nur Zeugenaussagen von geflüchteten Oromo dokumentieren.
Im aktuellen Bericht zählt Global Witness 185 Morde im Jahr 2015. Brasilien führt diese Liste mit 50 Morden an. Meistens sind es Angehörige von Minderheitenvölkern, die im Amazonas-Regenwald leben – und dort mit Mienenkonzernen, Holzfällern oder Milizen von Agrarkonzernen in Konflikt geraten. Nummer zwei sind die Philippinen, wo es ebenfalls vor allem um Landkonflikte mit Bergbauunternehmen geht. Auch dort sind Angehörige von Minderheitenvölkern überproportional auf der Todesliste zu finden.

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Erlebtes und das Wissen darüber

Michael Pauen Die Natur des Geistes Verlag: S. Fischer, Frankfurt M. 2016 ISBN: 9783100024084
Michael Pauen
Die Natur des Geistes
Verlag: S. Fischer, Frankfurt M. 2016
ISBN: 9783100024084

Sich mit der Philosophie des Geistes zu beschäftigen, ist ein undankbares Geschäft. Denn mit Hilfe des Geistes über den Geist nachzudenken, ähnelt dem Versuch, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Baron Münchhausen soll das angeblich gelungen sein, und so versucht der Philosoph Michael Pauen, es ihm gleichzutun.

Von Eckart Löhr | Spektrum.de

Wir glauben im Allgemeinen, dass wir zu unseren mentalen oder phänomenalen (auf die Wesenserscheinung der Dinge bezogenen) Erfahrungen einen privilegierten Zugang haben und diese dadurch über einen erkenntnistheoretischen Sonderstatus verfügen. Das heißt, wir sind davon überzeugt, Schmerzen zu haben, sobald wir sie fühlen – und somit der Ansicht, mit dieser phänomenalen Erfahrung auch schon etwas über ihren Wahrheitsgehalt ausgesagt zu haben. Diese Gleichsetzung von mentaler Erfahrung und dem Wissen darüber hält der Autor für historisch gewachsen und ungerechtfertigt, und er widerspricht ihr auf gut 300 Seiten nachdrücklich.

Fehleranfällige Introspektion

Pauen plädiert für eine Trennung der beiden, wobei er einige interessante Gedankenexperimente zu Hilfe nimmt. Das Wissen um eine phänomenale Erfahrung, die so genannte Introspektion, basiert ihm zufolge „auf einer ganzen Reihe von kognitiven Fähigkeiten, insbesondere setzt es Gedächtnis, Sprache und Selbstbewusstsein voraus. (…) Da die zu Grunde liegenden kognitiven Operationen prinzipiell fehlerbehaftet sind, muss man davon ausgehen, dass introspektive Überzeugungen falsch sein können.“

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Frankreich: Druckwasser-Reaktoren unter Verdacht einer „Anomalie“

Kernkraftwerk Fessenheim (auch auf der Liste der „verdächtigen“ Reaktoren). Bild: Florival fr/CC BY-SA 3.0
Laut einer Einschätzung der Behörde für nukleare Sicherheit ist die Umkleidung der Reaktordruckbehälter weniger widerstandskräftig als erwartet

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Die Druckwasser-Reaktoren in Frankreich sind erneut wegen Sicherheitsmängel in der Diskussion. Eine Analyse der Behörde für nukleare Sicherheit (ASN) bemängelt „Anomalien“ am Boden des Reaktordruckbehälters in der Art, wie sie vor gut einem Jahr in Flamanville festgestellt wurden (Flamanville: „Anomalien“ beim Reaktordruckbehälter). Das Material, die Stahlumkleidung des Druckbehälters, sei durch den Einschluss von Kohlenstoff weniger widerstandsfähig als erwartet. Es sei nicht ausgeschlossen, dass bei einer hohen Belastung Risse entstehen können.

Die Beanstandungen betreffen 18 Reaktoren (von neun AKWs) der insgesamt 58 Reaktoren des französischen Nuklearparks und, wie hervorgehoben wird, im Gegensatz zur Anomalie-Affäre bei dem EPR in Flamanville, sind diesmal Reaktoren betroffen, die aktiv sind.

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It’s Safe to Eat These 4 Crops Grown in ‚Martian Soil‘

A photo of the cress that was grown in normal, ‚moon‘, and ‚martian‘ soil. Image: Wieger Wamelink
Remember that scene in The Martian where actor Matt Damon grows crops in a makeshift greenhouse on Mars so he can eat them? There are people on Earth making that a reality.

By Emiko Jozuka | MOTHERBOARD

Since 2013, a Dutch researcher has successfully been cultivating crops and wild plant varieties in a soil that closely resembles that from the red planet and the moon. Now lab results have shown that four of his crops are safe for human consumption.

Wieger Wamelink, an ecologist at the Wageningen University in the Netherlands initially wanted to grow a garden in a computer simulation using the scientific data he had on Martian and moon soil. However, when he discovered that NASA sold “Mars soil”—soil that is found on Earth but shares similar chemical properties to Martian soil—Wamelink knew he had to try it out for real.

“Nobody could tell what would happen if you tried growing crops in this soil as NASA had made it to test habitats, rovers, and not for crop cultivation,” explained Wamelink. “People couldn’t even tell me what would happen if I added water to it.”

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Curiosity: Überraschender Fund auf dem Mars

Image credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
Image credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
Der Mars-Rover „Curiosity“ findet auf dem Mars das Mineral Tridymit, das nur durch kieselsäurereichen Vulkanismus entsteht. Muss die Geschichte des Mars neu geschrieben werden?

Von Tanja Banner | Frankfurter Rundschau

Seit knapp vier Jahren untersucht der Rover „Curiosity“ den Mars. Nun haben Forscher eine überraschende Entdeckung gemacht: In einer Gesteinsprobe, die der Rover vor einem Jahr am so genannten Gale-Krater entnommen hat, haben die Forscher Tridymit gefunden. Der Fund des Minerals habe die Forscher überrascht, teilte die US-Raumfahrtorganisation Nasa mit. Tridymit werde normalerweise mit kieselsäurereichem Vulkanismus in Zusammenhang gebracht, so die Forscher. Diesen Vulkanismus gebe es auf der Erde, man habe jedoch nicht geahnt, dass es ihn auch auf dem Mars geben könnte.

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Vom Riesenstern zur Gravitationswelle

LIGO/Aurore Simonnet/Sonoma State University
LIGO/Aurore Simonnet/Sonoma State University
Die erste Messung einer Gravitationswelle war ein Meilenstein der Physik. Forscher haben nun ihre Vorgeschichte rekonstruiert. Sie beginnt mit zwei gewaltigen Sternen.

Von Rainer Kayser | DER TAGESSPIEGEL

Im September empfingen zwei große Detektoranlagen in den USA erstmals Gravitationswellen aus dem fernen Kosmos. So bezeichnen Physiker minimale Stauchungen der Raumzeit, die Albert Einstein bereits vor hundert Jahren vorhergesagt hatte. Die erste Messung von Gravitationswellen gilt als Meilenstein in der Wissenschaft. Computersimulationen eines Forscherteams aus Polen und den USA zeigen jetzt, wie sich mit solchen Beobachtungen neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung von Sternen im frühen Kosmos gewinnen lassen. Die Gravitationswellen stammen demnach von Schwarzen Löchern, die ursprünglich Riesensterne mit der 40- bis 100-fachen Masse unserer Sonne waren, schreiben die Autoren im Fachblatt „Nature“.

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Bärinnen suchen beim Menschen Schutz vor aggressiven Männchen

Bärinnen suchen Schutz beim Menschen. / Bild: (c) AFP (ALEXANDER NEMENOV)
Trotz angeborener Scheu vor Menschen setzen Bärenmütter „menschliche Schutzschilde“ zum Wohle ihrer Jungen ein. Das zeigt eine Studie.

Die Presse.com

Schwedische Bärenmütter suchen gezielt die Nähe zum Menschen, um ihren Nachwuchs vor aggressiven Männchen zu schützen: Trotz angeborener Scheu vor Menschen setzten die Bärinnen regelrechte „menschliche Schutzschilde“ zum Wohle ihrer Jungen ein, heißt es in einer Studie, die am Mittwoch im Fachblatt „Proceedings of the Royal Society B“ erschien.

Die skandinavischen Forscher stützten ihre Erkenntnisse auf jahrelange Beobachtungen von Bären in einem schwedischen Wald. Bären-Kindern droht in den ersten Monaten ihres Lebens eine große Gefahr durch Männchen, die sie zu töten versuchen. In der Paarungszeit von Mai bis Juli beißen Männchen junge Bären tot, um deren Mütter wieder zur Paarung zu bewegen. Bärinnen mit Jungen sind normalerweise nicht paarungsbereit.

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Wildlife Needs New Corridors to Escape Rising Heat

An otter tries to cross a road. Hard times are ahead for species that can find no safe passage to habitat. (Mandcrobertson via Wikimedia Commons)
US scientists worried about what global warming and climate change may do to wildlife have come up with the ultimate in creature-friendly versions of road maps or highway patrols.

By Tim Radford | Climate News Network, truthdig.com

They want to see natural corridors that link safe habitats and ecosystems, so that as conditions change, plants and animals—and the continental US is home to 800 species of bird, more than 400 kinds of mammal and more than 600 reptiles and amphibians—get a chance to migrate.

And, they report, only 2% of the eastern US offers the climate connectivity—their word for it—that could deliver the slow, safe passage that the native flora and fauna need to cope with shifts in temperature and changing rainfall patterns.

For decades, ecologists have been worried about what climate change will do for creatures that have evolved to flourish in a range of suitable habitats. They have warned that many wild things—already threatened by pollution, hunting and habitat destruction—could be pushed closer to extinction and have separately made the case for, for example, mammals in Borneo, birds in America and trees everywhere

Concrete obstacles

And increasing urbanisation presents a new hazard: creatures that start to lose parts of their range in the south may not be able to migrate north because vast conurbations, linked by tarmacadam and pavement, and screened by industrial zones and intensively farmed land, block the way.

Jenny McGuire, a biologist at Georgia Institute of Technology, and colleagues report in the Proceedings of the National Academy of Sciences that they looked at the problem of escape routes for creatures that will need to shift their ground with the gradual shift in climate.

Around 45% of the contiguous US is “natural.” The Western US is a landscape of mountain chains, prairie, high plains and forested coasts, pockmarked with desert regions, and a procession of national parks. The connectivity rating there is as high as 41%.

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Koalition will Fracking nun doch noch verbieten

Protestplakat gegen Fracking. (Foto: dpa)
  • Die Koalition will nach jahrelangem Stillstand nun doch noch schnell ein Gesetz zur umstrittenen Fracking-Technologie verabschieden.
  • Das Gesetz soll einem Verbot der Technik nahekommen. Die Länder sollen das letzte Wort haben und dürfen auch Probebohrungen verhindern.

Süddeutsche.de

Union und SPD wollen kurz vor der Sommerpause nun doch noch ein Gesetz zur umstrittenen Fracking-Technologie verabschieden. Die Spitzen der Koalitionsfraktionen verständigten sich auf einen Kompromiss, der die Technik bis auf wenige Ausnahmen verbieten soll. Nun muss er noch von den Fraktionen selbst beraten werden. Kommt es zu einer Einigung, könnte der Bundestag das geänderte Gesetz noch am kommenden Freitag verabschieden.

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How Space Technology Will Produce the Best Weed Ever

Mike Dixon at work. Image: University of Guelph, CESRF
Mike Dixon at work. Image: University of Guelph, CESRF
Mike Dixon wants to send plants to Mars. Growing crops in space is the best way to provide proper nutrition to the crew on a long-duration mission, this University of Guelph researcher believes—but because there’s no manned mission to Mars scheduled at the moment, it’s hard to get funding for this type of research.

By Brian Owens | MOTHERBOARD

In the meantime, he and a growing number of other botanists are studying a plant where there’s plenty of funding right now, in Canada anyway: cannabis.

“We’re going to have to take plants [to space],” said Dixon, director of Guelph’s Controlled Environment Systems Research Facility, a low-slung, bunker-like building focused on developing plant-based life support systems for space travel. (He was talking about food crops, like lettuce and tomatoes.) “We don’t have the mass and energy budget to carry enough food to keep a crew going indefinitely. You have to have some bioregenerative food production system. So we’re not leaving the planet without them.”

The problem is, designing, building and perfecting those systems is expensive. So Dixon also works with Earth-based horticultural industries, focused mostly on food crops and ornamental plants, that are interested in solutions to some of the same problems that long-haul astronauts will face: how to indefinitely recycle water and nutrients, for example, or how to avoid using toxic chemicals as disinfectants.

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Israel will Atomstopp-Vertrag nicht ratifizieren

Screengrab Times of Israel
Screengrab Times of Israel
Netanyahu dämpft Hoffnungen auf eine baldige Ratifizierung des Teststopp-Vertrags CTBT durch Israel. Man unterstütze die Ziele des Vertrags, warte jedoch ab.

Die Presse.com

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu sieht den Zeitpunkt für eine Ratifizierung des Atomteststopp-Vertrags (CTBT) noch nicht gekommen. „Israel unterstützt den Vertrag und seine Ziele und hat ihn deshalb unterzeichnet. Seine Ratifizierung hängt aber vom regionalen Kontext und richtigen Timing ab“, erklärte das Büro des Ministerpräsidenten am Montag.

Es reagierte damit auf anderslautende Presseberichte, die sich auf Aussagen des UN-Beauftragten Lassina Zerbo beriefen. Der Vorsitzende der „Organisation über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen“ war zuvor in Jerusalem von Netanyahu empfangen worden. Der Nachrichtenagentur AFP sagte Zerbo, er sei optimistisch, weil Netanyahu ihm gesagt habe, es gehe „bei der Ratifizierung nur um das Wann und nicht um das Ob“.

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Chameleon Spit Is a Wonder of Physics

Chameleons may be the source material for many a stuffed toy and a series of really pretty strange beer commercials, but, make no mistake, when it comes to predatory behavior, they’re complete assassins. The chameleon tongue is a wonder of evolutionary engineering, enabling these old world lizards to hunt opportunistically—waiting, waiting, and then, zap. The tongue is deployed in a blur of slime, retrieving prey from up to a third of the chameleon’s body weight and from distances of over twice its body length. As such, the chameleon can essentially hunt without moving.

By Michael Byrne | MOTHERBOARD

How chameleons actually accomplish this remains something of a mystery. The „ballistic projection“ of the tongue is only part (a fascinating part) of the story—the chameleon still has to reel its prey back in to be chomped upon. It does this thanks to an extremely sticky tongue, obviously, but how this stickiness is actually implemented is of great interest to biologists and physicists. Now, according to a paper published Monday in Nature Physics by Pascal Damman and colleagues at the Université de Mons in Belgium, we may have some answers. It’s all in the spit.

More specifically, it’s all in the viscosity of the spit, which is about 400 times that of human spit. Given the right conditions, it can even behave more like an elastic solid than a proper liquid, however sticky. This is key.

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Humans Weren’t the Only Cause of the Woolly Mammoth’s Extinction

 Woolly mammoths (Mammuthus primigenius) in a late Pleistocene landscape in northern Spain. (Information according to the caption of the same image in Alan Turner (2004) National Geographic Prehistoric Mammals, Washington, D.C.: National Geographic. Image: Wikimedia Commons
Woolly mammoths (Mammuthus primigenius) in a late Pleistocene landscape in northern Spain. (Information according to the caption of the same image in Alan Turner (2004) National Geographic Prehistoric Mammals, Washington, D.C.: National Geographic. Image: Wikimedia Commons
A long-held theory about why great beasts like the woolly mammoth or saber-toothed tiger went extinct is the overkill hypothesis, which argues that early human predation took out the giant mammals roaming the Earth during the Late Pleistocene period. But new research suggests the mammals‘ demise isn’t entirely on our distant ancestors’ shoulders after all.

By Steve Huff | MOTHERBOARD

Research from a multinational team of scientists studying the vanishing of large mammals (the study team focused on animals weighing 100 pounds or more) from South America indicates that an unfortunate collision between rapid climate warming and the expansion of humans drove the creatures out of existence.

The study, recently published in the journal Science Advances, used genetic data and carbon-dated bone samples to determine that a striking number of animals had died around the same time period, about 12,300 years ago. Humans had arrived around 3,000 years before the mass deaths and apparently lived for a time in a relatively balanced existence with the great animals.

It was only when a sudden and rapid warming period caused changes in plant growth and rainfall around the world that notable extinctions occurred. The research suggests these major climate shifts and hungry, predatory humans combined to spell the end.

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Grüne wollen Massentierhaltung komplett verbieten

Arme Schweine: Weil es im Handel vor allem auf den niedrigen Preis ankommt, werden die Tiere meistens nicht artgerecht gehalten. (Foto: Friso Gentsch/dpa)
  • Die Grünen wollen in den kommenden 20 Jahren ein Verbot von Massentierhaltung durchsetzen.
  • In diesem Zeitraum wolle man laut Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter eine „100 Prozent faire Tierhaltung“ erreichen.
  • Einen Mindestpreis für Fleisch hält Hofreiter jedoch für falsch.

Süddeutsche.de

Die Grünen wollen der Massentierhaltung in Deutschland ein Ende setzen. „In Deutschland brauchen wir keine Ställe mit 10 000 Schweinen oder 40 000 Hühnchen“, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der Bild am Sonntag. Stattdessen wolle seine Partei eine „100 Prozent faire Tierhaltung“ durchsetzen.

Bis die großen Ställe vollständig abgeschafft werden, wird es aber auch nach Ansicht des Grünen-Politikers aber noch eine Weile dauern. Hofreiter nannte einen Zeitraum von etwa 20 Jahren.

Die höheren Preise von Biofleisch scheinen dem Fraktionsvorsitzenden keine Sorgen zu bereiten. Schon heute sei Fleich aus fairer Tierhaltung nur drei bis sechs Prozent teurer als die konventionell produzierte Massenware, so Hofreiter.

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Bleibt skeptisch!

Medizin, Arzneikunde, Anatomie, Architektur, Mathematik, Geographie, Astronomie, Geologie und Physik. Deckenfresco von Bartolomeo Altomonte im Stift Admont. Bild: Fb78/CC BY-SA 3.0
Medizin, Arzneikunde, Anatomie, Architektur, Mathematik, Geographie, Astronomie, Geologie und Physik. Deckenfresco von Bartolomeo Altomonte im Stift Admont. Bild: Fb78/CC BY-SA 3.0
Verrennen sich die technologiebegeisterten Skeptiker bei der unkritischen Unterstützung für Agrarchemie, Gen- und Nukleartechnik?
 

Von Marcus Hammerschmitt | TELEPOLIS

Dass die Skeptiker, auch die deutschen, einen gewissen, durchaus diskussionswürdigen Hang zur Technokratie haben, war schon immer klar. Sie wollten noch nie gerne hören, dass die Selbstaufklärung – vor allem, was die instrumentelle Vernunft angeht – eben auch Teil einer zeitgemäßen Idee von Aufklärung sein müsste. Neuere Aussagen zur Gen- und zur Nukleartechnik lassen aber vermuten, dass die Skepsis der Skeptiker bei bestimmten Themen noch abrupter aufhört als anderswo.

Was würde Deutschland fehlen, wenn ihm seine Skeptiker fehlen würden? Emphatisch gesprochen könnte man sagen: eine Oase im Meer des Unsinns. Die Brights, die GWUP, Leute wie Edzard Ernst, Nathalie Grams und das Netzwerk Homöopathie – sie alle arbeiten daran, den leider in Marketing-Angelegenheiten höchst erfolgreichen „Impfkritikern“, Quacksalbern, Chemtrail-Schniefern und all den anderen Irrlichtern etwas entgegenzusetzen.

Religions- und Ideologiekritik, die Entlarvung von geschäftstüchtigen Bauernfängern, der Einsatz für ein Weltbild, das ohne Götter und Geister auskommt – das sind die starken Aspekte dieser selbstverständlich nicht immer homogenen Bewegung. Aber natürlich: Die Sache hat Licht und Schatten. Dass der religionskritische/atheistische Sektor des Skeptizismus auf internationaler Ebene ein massives Problem mit Frauen hat, ist schon länger klar (Wo sind die Frauen?).

Kritisch auch gegenüber der Wissenschaft

Der Wissenschaftsjournalist John Horgan warf neulich der skeptischen Bewegung in einem vielbeachteten Vortrag vor, sie konzentriere sich auf leichte Gegner wie Homöopathie und Yetigläubige und vernachlässige ihre Pflicht zur Aufklärung im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Problemen, wie zum Beispiel den aktuell stattfindenden Kriegen. Aber schon die Esoterikkritik der Skeptiker sei nicht wasserdicht, wenn sie der Wissenschaft selbst gegenüber unkritisch bleibe.

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Asteroid 2016 HO3: Der kleine Begleiter der Erde

Neben dem Mond hat die Erde noch einen zweiten Begleiter: Ein erst kürzlich entdeckter kleiner Asteroid umkreist unseren Planeten seit etwa hundert Jahren. Eine Gefahr für die Erde stellt er nicht dar, betonen Forscher.
 

Von Tanja Banner | Frankfurter Rundschau

Wer gedacht hat, nur der Mond umkreist die Erde, der hat sich geirrt: Im April haben Astronomen auf Hawaii einen kleinen Asteroiden entdeckt, der die Erde umkreist. Der kleine Himmelskörper, der die Bezeichnung 2016 HO3 erhalten hat, umkreist die Erde – ist jedoch zu weit entfernt, um ein „echter“ Satellit des Planeten zu sein, wie die US-Raumfahrtorganisation Nasa betont. 2016 HO3 sei jedoch das beste Beispiel für einen „erdnahen Begleiter“.

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Der vergessene „Schwarze Tod“

Themenbild: Antananarivo / Bild: Reuters
Manchen Schätzungen zufolge ist im Mittelalter die Hälfte der Bevölkerung der Pest zum Opfer gefallen. Ausgerottet wurde die Seuche nie. Madagaskar ist derzeit das am schlimmsten vom „Schwarzen Tod“ betroffene Land.

Die Presse.com

Sie wirkt wie ein Gespenst des Mittelalters: die Pest. Von 1347 und 1353 raffte der „Schwarze Tod“ in Europa zig Millionen Menschen dahin. Damals soll etwa ein Drittel, manche sprechen von der Hälfte, der Bevölkerung gestorben sein. Doch die Seuche ist auch eine aktuelle Gefahr, besonders heftig wütet sie in Madagaskar.

Der Inselstaat im Indischen Ozean, gelegen am südöstlichen Zipfel Afrikas, ist das weltweit am schlimmsten vom „Schwarzen Tod“ – zur Bezeichnung kam es vermutlich, weil bei einer Erkrankung im späten Stadium die Finger schwarz werden und absterben können – betroffene Land. Eine Reise durch die Pest-Gebiete zeigt, dass viele Faktoren ihr Fortbestehen begünstigen. Die Menschen auf dem Land sind oft arm und leben in teils unhygienischen Hütten. Ratten sind nie weit – mit den Nagern kommt das Pest-Bakterium Yersinia pestis.

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