How Physics Dooms Average Ants

Wiki/Pollinator
A quirk of friction offers up ant meals to nightmarish antlion larvae.

By Michael Byrne | MOTHERBOARD

It sounds like a particularly clever feature of hell. You are almost, but not quite, reaching distance from safety as the mandibles of death-larvae threaten from just behind. Almost out of harm’s way, you lunge forward—but the ground below your feet gives. Every other push forward only pushes the earth backward. Safety is no closer as the ground becomes a stairmaster under your feet. Soon, you’re sliding backward and downward. The hell-creature at the bottom has its meal.

Of course, a lot of nature winds up sounding like different perspectives on hell—take parasitic wasps for example—but ants really do seem to have it bad. There’s that zombie fungus, for one thing, but consider also antlion death-pits. Here, a quirk of friction leaves ants vulnerable to a truly unpleasant end at the hands of larval antlions. This is what a larval antlion looks like:

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Auf dem Neptun regnet es Diamanten

Forscher konnten festhalten, wie auf dem Neptun kleine Diamanten entstehen Quelle: Infografik Die Welt
Der Neptun ist der äußerste Planet unseres Sonnensystems. Wissenschaftler haben seine physikalischen Verhältnisse im Labor nachgebaut und sagen: Dort regnet es tatsächlich kleine Diamanten.

Von Norbert Lossau | DIE WELT

Astrophysiker gehen davon aus, dass Neptun – und ebenso Uranus – einen festen Kern besitzt, der von dichten Schichten aus Kohlenwasserstoffen, Ammoniak und Wasser umhüllt ist. Sie spekulieren schon lange, dass bei den extrem hohen Drücken, die im Inneren eines solchen Planeten herrschen, die Kohlenwasserstoffverbindungen aufgetrennt werden. Im nächsten Schritt kristallisiert der dabei freigesetzte Kohlenstoff zu Diamant. Diese Diamanten würden dann ins Innere des Planeten sinken, also gleichsam regnen.

Was bislang eine Theorie war, konnte jetzt durch ein Experiment in einem irdischen Labor verifiziert werden. Die Forscher verwendeten einen speziellen Kunststoff, nämlich Polystyrol, das aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut ist.

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Sonnenfinsternis: So könnte die Korona aussehen

So könnte die solare Korona heute Abend während der Sonnenfinsternis aussehen © Predictive Science Inc.
Test für Vorhersage-Modelle: US-Forscher haben schon einmal prognostiziert, wie die Korona bei der heutigen Sonnenfinsternis aussehen könnte – und sogar eine Sonneneruption für den heutigen Tag vorhergesagt. Ob ihr Modell richtigliegt, werden sie heute Abend beobachten können. Denn die Sonnenfinsternis bietet ihnen eine perfekte Chance, die Vorhersage-Modelle zur Sonnenaktivität und dem Verhalten der solaren Atmosphäre zu testen.

scinexx

Heute Abend gegen 20:00 Uhr unserer Zeit wird sich über den USA eine totale Sonnenfinsternis ereignen. Der Pfad der Totalität wandert dabei einmal quer über den Kontinent. Die Phase der Verfinsterung ist nicht nur ein faszinierender Anblick, er bietet Forschern auch eine einmalige Chance, die innere Korona der Sonne genauer zu studieren – einen normalerweise vom Sonnenlicht überstrahlten Bereich.

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200 Jahre Senckenberg

Bunt illuminiert ist im Senckenberg Museum in Frankfurt am Main das versteinerte Skelett eines Tyrannosaurus Rex. (Archiv) Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)
In Frankfurt feiert die Senckenberg-Gesellschaft ihr 200-jähriges Jubiläum. Wanka würdigt das Forschungsinstitut als „Leuchtturm der deutschen Wissenschaftslandschaft.“

Frankfurter Rundschau

Mit 400 geladenen Gästen hat die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung am Freitagabend in Frankfurt ihr 200-jähriges Jubiläum gefeiert. Mit einem „science slam“ präsentierten Senckenberg-Wissenschaftler den Gästen aus Politik, Wissenschaft und Kultur, was aktuell im Mittelpunkt des Forschungsinteresses liegt. Mit 300 Wissenschaftlern an elf Standorten betreibt Senckenberg unter anderem Forschungen zu Artenvielfalt und Klimawandelfolgen.

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Evolutionslehre, Kuckucke und eigenständiges Denken

Die Evolutionstheorie besagt nicht, dass wir vom Affen abstammen; es ist etwas komplizierter

Ein Armutszeugnis: Immer mehr Politiker und Eiferer möchten die Evolutionslehre und nachfolgende wissenschaftliche Konzepte nicht mehr an der Schule gelehrt haben.

Von Manuel Battegay | Basler Zeitung

Mein ehemaliger Biologielehrer am Gymnasium Ernst Hufschmid faszinierte meine MitschülerInnen und mich früh für Biologie und biologische Kreisläufe. Alle um einen Tisch sitzend und ohne grosse Hilfsmittel, ein Bleistift und Schreibblock genügte, forderte er uns bis aufs Letzte. Ein abschweifender Blick, schon gar nicht zu reden von Kaugummis, aber auch eine Antwort ohne nachzudenken wie «Ich weiss es nicht», strafte er energisch ab.

Während Prüfungen vertraute er uns und verliess das Klassenzimmer. Er forderte und förderte eigenständiges Denken. So erarbeiteten und diskutierten wir neue, spannende Erkenntnisse der Biologie. Mal waren es Pflanzen, mal Tiere, mal der Mensch und nie war es reine Wissensvermittlung. Lapidar sagte er wissend, dass einige von uns Medizin studieren würden: «Knochennamen lernt ihr noch früh genug, ihr müsst denken und fragen!» Wie recht hatte er!

Jetzt begegnen wir immer mehr Politikern und Eiferern, so aktuell Erdogan in der Türkei, die die Evolutionslehre und nachfolgende wissenschaftliche Konzepte nicht mehr an der Schule – oder gar nicht mehr – gelehrt haben möchten oder den Unterricht darüber gar verbieten. Ein Armutszeugnis! «Intelligent design», das heisst der intelligente Entwurf, die intelligente Gestaltung des Universums und des Lebens durch einen intelligenten Urheber, entsprechen autoritären Vorstellungen da schon eher.

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Rolle der Gene bislang unterschätzt

Bei eineiigen Zwillingen bleiben die Intelligenzdaten von der frühen Kindheit bis hin ins hohe Erwachsenenalter ähnlich. Bei zweieiigen „trägt sie das Leben auseinander“, sagen Forscher. (imago / McPhoto)
Zwölf Jahre untersuchten Forscher das Verhalten ein- oder auch zweieiiger Zwillinge aus 4.000 Familien, um der Entwicklung sozialer Ungleichheit auf den Grund zu gehen. Dabei kam heraus, dass die Lebenschancen eines Menschen ein ganzes Stück weit biologisches Schicksal sind – und damit nur begrenzt veränderbar.

Von Ingeborg Breuer | Deutschlandfunk

„Es geht ja so weit, dass wir im selben Moment dasselbe sagen und dann schallend lachen und unsere Sätze sogar vervollständigen können.“

„Ja, ich finde auch erschreckend, wie ähnlich es heute noch ist, trotz aller Bemühungen, nicht mehr gleich zu sein.“

Noch heute, im Erwachsenenalter, wundern sich Katja und Ulrike, wie ähnlich sie sich sind. Die beiden Frauen sind eineiige Zwillinge. Sie sind sozusagen genetische Klone und zur selben Zeit in derselben Familie aufgewachsen. Im Gegensatz etwa zu zweieiigen Zwillingen, deren Lebensumwelt zwar auch ähnlich ist, die aber nur circa fünfzig Prozent ihrer Gene teilen. Solche Tatsachen machen sich die Forscher der großen „Twinlife“-Studie zunutze. Professor Martin Diewald, Soziologe an der Uni Bielefeld, und einer der Leiter des Projekts:

„Über den Vergleich zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen können wir abschätzen, inwieweit Dinge, die uns interessieren, zum Beispiel kognitive Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale, Schulerfolg, Einkommen, durch die Gene geprägt sind oder durch die Umwelt.“

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Pinguine beim Tauchen ausspioniert

Geheimes Unterwasserleben: Biologen haben erstmals Eselspinguine beim Tauchen belauscht und beobachtet. Auf Kopf und Rücken der Vögel montierte Miniatur-Kameras dienten ihnen dabei als Spionage-Werkzeug. Sie enthüllten, wie Pinguingruppen unter Wasser kommunizieren und gemeinsam nach Futter suchen. Warum die Vögel jedoch gruppenweise jagen, ist bisher rätselhaft. Und über die Bedeutung der Tauchrufe können die Biologen bisher ebenfalls nur spekulieren.

scinexx

Eselspinguine sind gesellig und ziemlich kommunikativ – zumindest an Land. Während der Paarungszeit lassen die bis zu 90 Zentimeter großen Vögel fast ständig ihre lauten, trompetenartigen Balzrufe ertönen. Zum Repertoire gehören aber auch grunzende Warnlaute, kurze Kontaktrufe und das helle Piepen der Küken. In den großen Kolonien, die die Eselspinguine zur Brutzeit an den Küsten des Südpolarmeeres bilden, sind ihre lautstarken Rufe kaum zu überhören.

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Ältestes Eis der Erde entdeckt

Das Eis in diesem Eisbohrkern ist bis zu 2,7 Millionen Jahre alt. © Yuzhen Yan/ Princeton University
Eisiger Rekord: In der Antarktis haben Forscher erstmals 2,7 Millionen Jahre altes Eis geborgen – das bisher älteste Eis der Erde. Das Spannende: Dieses Eis stammt aus der Zeit kurz vor Beginn des Eiszeitalters und könnte daher verraten, warum damals das Erdklima so wechselhaft wurde. Der Eisbohrkern stammt aus einem Gebiet, in dem die Eisschichten quer gekippt waren. Erst das machte das Uralt-Eis zugänglich.

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Eisbohrkerne sind ein Fenster in die Vergangenheit der Erde. Denn im Eis und in den darin eingeschlossenen Luftbläschen sind Gase und Moleküle gespeichert, die Auskunft über Klima und Lebenswelt zur Zeit der Eisentstehung liefern können. Forscher versuchen daher, über Eisbohrungen, an möglichst alte Eisschichten zu gelangen. Der bisher älteste Eisbohrkern reichte jedoch „nur“ knapp 900.000 Jahre zurück. Er stammt aus knapp drei Kilometer tief liegendem antarktischen Eis.

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Zehn Raumsonden „jagen“ Sonnensturm

Mit einem koronaren Massenauswurf auf der Sonne am 14. Oktober 2014 begann die „Verfolgungsjagd“ quer durch das Sonnensystem. © SDO/NASA, SOHO (ESA/ NASA)
Konzertierte Aktion: Erstmals haben Astronomen einen Sonnensturm auf seinem gesamten Weg durch das Sonnensystem verfolgt – von der Sonne bis zum Pluto. Gleich zehn Raumsonden lieferten dafür die Daten, darunter mehrere Mars-Orbiter, Cassini, Rosetta, New Horizons und Voyager 2. Diese Beobachtungen zeigten zum ersten Mal, wie sich Tempo und Magneteigenschaften eines solchen koronaren Massenauswurfs im Verlauf seines Fluges verändern.

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Eigentlich hatte sich das Bodenteam der ESA-Sonde Mars Express darauf gefreut, den Kometen Siding Spring bei seinem nahen Vorbeiflug am Mars zu beobachten. Doch es kam anders: Als sie am 14. Oktober 2014 alles für diese Passage vorbereiteten, ereignete sich auf der Sonne ein koronarer Massenauswurf (CME): Die Sonne schleuderte eine gewaltige Wolke aus geladenem und magnetischem Plasma ins All hinaus.

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Türkei: „Wiege der Metallurgie“ war keine

Zeugnis einer Kupferverarbeitung oder Zufallsprodukt? Kupferhaltiges Relikt aus der Steinzeit-Siedlung Çatalhöyük. © Çatalhöyük Research Project
Sie galt als ältester Beleg einer gezielten Kupferverhüttung durch den Menschen. Doch nun hat sich vermeintliche Schlacke aus der rund 9.000 Jahre alten Steinzeit-Siedlung Çatalhöyük in Anatolien als zufällig entstanden entpuppt. Chemische und mikrostrukturelle Analysen des Materials ergaben: Das erzhaltige Mineral schmolz wohl nicht durch Menschenhand – stattdessen könnte ein Brand zu der nur oberflächlichen Verschlackung geführt haben.

scinexx

Im Südosten Anatoliens entstand vor tausenden von Jahren eine der frühesten Großsiedlungen der Menschheit: Çatalhöyük. Die Relikte der jungsteinzeitlichen Stätte sind unter einem unscheinbaren Hügel verborgen, der für Archäologen immer wieder Überraschungen bereithält und interessante Einblicke in das Leben der ersten sesshaften Menschen ermöglicht.

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Forscher finden fast einhundert Vulkane unter der Antarktis

Unter dem Eis schlummert das Feuer. (Alfred-Wegener-Institut / Mario Hoppmann)
Forscher haben fast einhundert Vulkane unter dem Eis der Antarktis gefunden.

Dlf24

Dazu nutzten sie Radarsysteme, die Eis durchdringen können, und kombinierten diese Messungen mit Satellitendaten und Luftaufnahmen. So konnten die Wissenschaftler aus Edinburgh 91 bisher unbekannte Vulkane ausmachen.
Der kleinste von ihnen ist 100 Meter hoch, der Größe misst 3.850 Meter. Die Ergebnisse lassen keinen Rückschluss darauf zu, ob es sich dabei um aktive Vulkane handelt.

Die Forscher haben ihre Arbeit in den Geological Society Special Publications“ veröffentlicht. Sie liefert Informationen darüber, wie Vulkane den Antarktischen Eisschild beeinflussen. Außerdem könnte die Arbeit dabei helfen, zu verstehen, wie der Kontinent sich während der Erdgeschichte verändert hat.

„Sternenstaub ist häufiger als lange angenommen“

Universum Nasa, Esa, Hubble SM4 ERO Team
Staubkörner von lange verglühten Sternen gehören zu den Bausteinen auch unseres Sonnensystems. Neue Analyseverfahren, die solchen Sternenstaub in Meteoriten mit bislang unerreichter Präzision nachweisen können, zeigen: Er ist gar nicht so selten wie bislang angenommen. Über die nun in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“ veröffentlichten Ergebnisse sprach Welt der Physik mit Peter Hoppe vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz.

Von Dirk Eidemüller | Welt der Physik

Welt der Physik: Welche Art von Sternenstaub untersuchen Sie an Ihrem Institut?

Peter Hoppe: Der Sternenstaub, der uns interessiert, stammt von fernen Sternen, die längst verglüht sind. Am Ende ihrer Lebenszeit blähen sich massereiche Sterne zu Roten Riesen auf oder explodieren sogar als Supernova. Dabei werden gigantische Mengen an Material ins All geblasen. Ein Teil davon kondensiert noch in der Nähe des Sterns zu Staubkörnern. Diese Staubkörner tragen dadurch auch Informationen über die Zusammensetzung ihres Ursprungssterns in sich. Es gibt verschiedene interessante Minerale unter diesen Staubkörnern – Siliziumkarbid, Graphit, Oxide und Silikate. Indem wir diese Staubkörner möglichst präzise untersuchen, lernen wir also gleich mehrere Dinge: einerseits, welche Arten von Sternen diese Staubkörner ursprünglich erzeugt haben, und andererseits, zu welchem Anteil unser eigenes Sonnensystem aus solchem Sternenstaub besteht. Nach unseren neuesten Ergebnissen ist Sternenstaub häufiger, als von Meteoritenforschern lange angenommen wurde. Vermutlich stammen einige Prozent des ursprünglichen, festen Materials unseres Sonnensystems aus solchen Staubkörnern.

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Smoke on the Water

Schiffe sind effizient, verpesten aber die Luft. (Foto: imago/Margit Wild)
Im Vergleich zu vielen Schiffsmotoren sind die manipulierten Pkw geradezu vorbildlich sauber. Auf Flüssen sind Filter unüblich, auf hoher See wird Schweröl verbrannt.

Von Marlene Weiss | Süddeutsche.de

Wer sich bei Kalkar an den Rhein stellt, nicht weit von der niederländischen Grenze, der muss schon sehr laut die Loreley aufsagen, um noch etwas Rhein-Romantik aufkommen zu lassen. Man sieht dort vor allem eine Wasserstraße, begradigt und intensiv genutzt. Schiffe fahren flussaufwärts und flussabwärts, 170 Millionen Tonnen Güter im Jahr werden hier transportiert. Und das macht Dreck – im Vergleich zu den Dieselmotoren vieler Wasserfahrzeuge sind die manipulierten Pkw-Motoren im Straßenverkehr  Luftreinhaltungsmaschinen.

Um herauszufinden, wie viel genau dort so herausgeblasen wird, haben Ralf Kurtenbach und seine Kollegen von der Universität Wuppertal vor einigen Jahren bei Kalkar ihre Messgeräte aufgestellt. Kam ein Schiff vorbei, registrierten sie den Anstieg des CO₂-, Stickoxid- und Feinstaubgehalts der Luft. Das Ergebnis veröffentlichten sie 2016 im Fachmagazin Atmospheric Chemistry and Physics: Kaum eines der untersuchten Schiffe hielt den Grenzwert für den Stickoxidausstoß ein, der in einem Papier mit dem schönen Namen Rheinschiffsuntersuchungsordnung festgelegt ist.

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Chemie: Neue Reaktionsklasse entdeckt

Die neuentdeckte Reaktionsklasse könnte unter anderem in Raketentriebwerken vorkommen, hier eine Trägerrakete beim Start. © NASA
Chemische Überraschung: Forscher haben eine ganz neue Klasse von chemischen Reaktionen entdeckt – eine echte Drei-Partner-Reaktion. Bisher galt eine solche Bindungsform als unwahrscheinlich oder nicht existent. Doch Simulationen legen nun nahe, dass diese sogenannte chemische termolekulare Reaktion sogar alltäglich ist: Sie könnte in Verbrennungsmotoren, Raketentriebwerken und bei Blitzen auftreten, wie die Chemiker im Fachmagazin „Nature Chemistry“ berichten.

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Chemische Reaktionen prägen unsere Welt und das gesamte Universum. Erst durch sie entstehen Moleküle und damit nicht zuletzt die Verbindungen, aus denen wir bestehen. Bisher waren dabei drei Grundklassen chemischer Reaktionen bekannt: Die Bildung oder Auflösung von Bindungen in nur einem Reaktionspartner, bei zwei Partnern oder aber Reaktionen, bei denen zwei Partner einen Molekülkomplex bilden und ein drittes Molekül als passiver Partner präsent ist, ohne selbst seinen Bindungszustand zu ändern.

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US-Golfküste: Todeszone so groß wie nie

Die sauerstoffarme Todeszone im Golf von Mexiko ist in diesem Sommer so groß wie nie zuvor. © NOAA
US-Forscher schlagen Alarm: Die sauerstoffarme „Todeszone“ im Golf von Mexiko ist in diesem Sommer so groß wie noch nie zuvor. Sie reicht von der Mississippi-Mündung bis nach Texas und umfasst 26.000 Quadratkilometer. Besonders besorgniserregend: Viele Bereiche dieser Todeszone sind inzwischen komplett sauerstofffrei. Die Sauerstoff-Minimumzone reicht zudem am Ostrand relativ weit Richtung Wasseroberfläche.

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Sie breiten sich immer mehr aus: In fast allen Ozeanen gibt es inzwischen sauerstoffarme „Todeszonen“ – Bereiche in tieferen Wasserschichten, in denen der Sauerstoffgehalt für Fische und andere Meerestiere zu niedrig zum Überleben ist. Solche Sauerstoff-Minimumzonen finden sich inzwischen im Indischen Ozean, im Schwarzen Meer, in der Ostsee, im Golf von Mexiko und sogar mitten im Atlantik. Ursache solcher Todeszonen ist oft eine Kombination von Überdüngung und warmen Temperaturen.

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Offenbar durch Flöhe übertragen: Im US-Bundesstaat Arizona grassiert die Pest

Pest-Bakterien. Der „Schwarze Tod“ gilt eigentlich als besiegt. Doch immer wieder kommt es zu Ausbrüchen der hochansteckenden Krankheit. dpa
Im südwestlichen US-Bundesstaat Arizona haben die Gesundheitsbehörden zweier Countys eine offizielle Warnung an die Bevölkerung abgegeben: Offenbar wurden an Flöhen in der Region die Erreger der potenziell tödlichen Infektionskrankheit gefunden.

FOCUS ONLINE

Laut „ABC News“ haben Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde des Navajo County, einem Landkreis im Norden von Arizona, am Freitag bestätigt, dass bei einigen Floh-Expemplaren Erreger der Pest festgestellt wurden. Auch im benachbarten Coconino County warnte die zuständige Behörde die Bevölkerung vor der mittlerweile extrem seltenen Krankheit.

Die Bewohner der Region wurden laut „ABC News“ aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit der möglicherweise tödlich verlaufenden Krankheit zu treffen: So sollen sie bestimmte Tierarten meiden, die bekanntermaßen von Flöhen befallen werden, darunter Hasen, Nagetiere und Raubtiere, die solche Kleintiere wiederum fressen.

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Subtropen: Klimawandel verändert Hochdruckgebiete

Prognostizierte Veränderungen der relativen Wirbelstärke © He et al, 2017
Fünf Hochdruckgebiete über den Ozeanen prägen das Klima in den Subtropen entscheidend mit: Wissenschaftler haben nun untersucht, wie die zunehmende Erderwärmung diese Antizyklone beeinflusst. Ihre Modellsimulationen zeigen: Der Klimawandel wirkt sich je nach Region ganz unterschiedlich aus. Während er die Hochdruckgebiete über dem Nordpazifik, dem Südantlantik und dem Indischen Ozean abschwächt, hat er auf das Südpazifik- und das Nordatlantik-Hoch eine verstärkende Wirkung.

scinexx

Im Sommer wird das Wetter über den Ozeanen der Subtropen von fünf großflächigen Hochdruckgebieten bestimmt. Sie sind ein entscheidender Bestandteil der atmosphärischen Zirkulation und verantwortlich für die Entstehung von Monsun-Winden, subtropischen Wüsten und mediterranen klimatischen Bedingungen. Auf diese Weise nehmen die auch Antizyklone genannten Luftmassen erheblichen Einfluss auf das Klima in der Region.

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Blick ins Gehirn bei Halluzinationen

Bei Halluzinationen sehen, hören oder spüren wir Dinge, die gar nicht da sind – aber warum? © agsandrew/ thinkstock
Was macht einige Menschen anfälliger für Halluzinationen als andere? Eine erste Antwort hat nun ein Experiment im Hirnscanner geliefert. Es enthüllt: Bei Menschen, die häufig nichtexistente Stimmen hören, ist das Kleinhirn weniger aktiv. Dieses jedoch wirkt als „Wächter“ gegen falsche Wahrnehmungen. Ist diese Prüfung geschwächt, können überstarke Erwartungen zu Halluzinationen führen, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten.

scinexx

Sie gaukeln uns geisterhafte Erscheinungen vor, lassen uns Stimmen hören oder sogar Düfte riechen, die in Wirklichkeit nicht da sind: Bei einer Halluzination nehmen wir Dinge wahr, die nur in unserem Kopf existieren. Möglich wird dies, weil unser Gehirn Reize nicht einfach naturgetreu wiedergibt. Stattdessen interpretiert es sie und gleicht sie mit unseren Erwartungen, Vorerfahrungen und unserem Wissen ab. Erst dann gelangt die Wahrnehmung in unser Bewusstsein.

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Raumstation ISS bekommt Teraflops-Computer

SpaceX Falcon 9 CRS-11 (Bild: Kennedy Space Center)
HPE und NASA senden morgen einen Xeon-Server mit einer SpaceX Falcon 9 vom Kennedy Space Center zur ISS: Er soll sich im Weltall bewähren.

Von Christof Windeck | heise.de

Die SpaceX-Mission CRS-12 startet am 13. August um 12:31 Uhr Ortszeit vom Launch Complex 39 des Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida. Ziel ist die Raumstation ISS. In der Dragon-Kapsel auf der SpaceX Falcon 9 befindet sich unter anderem ein weitgehend aus Standardkomponenten aufgebauter Intel-Xeon-Server der Firma HPE. Die Maschine aus der Baureihe Apollo 40 liefert ungefähr 1 Teraflops an Rechenleistung – laut HPE und NASA mehr als jeder zuvor ins All geschossene Computer. Ziel des Experiments „Spaceborne Computer“ ist aber nicht, der ISS mehr Rechenleistung zu verleihen. Vielmehr soll die Zuverlässigkeit von Standard-Computern im All erforscht werden.

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Rattenplage in Washington

Washington ist unterwandert – die Stadt wird von Ratten geplagt © picture alliance / abaca / Bobby Corrigan /dpa
Im politischen Machtzentrum Amerikas rumort es unter der Oberfläche.Washington ist unterwandert – die Stadt wird von Ratten geplagt. Sie könnten zu einem echten Gesundheitsrisiko werden.

stern.de

Die Mülltone erwacht zum Leben, als ein Passant eine Coladose hineinwirft. Unruhiges Schaben und Rascheln folgen.
Sobald die Sonne untergeht, wird in vielen Teilen der US-Hauptstadt Washington ein Rattenproblem offenbar. Es droht Bewohnern und Vertretern der Stadtregierung gleichermaßen über den Kopf zu wachsen.

„Orkin“, eines der führenden Unternehmen für Schädlingsbekämpfung in den USA, listet D.C. in den „Top 50 der am meisten rattenverseuchten Städte“ nach Chicago und New York auf dem dritten Platz.

Die Zahl der nagetierebedingten Einsätze von Kammerjägern ist von 2015 bis 2016 um 65 Prozent gestiegen – von 2300 auf mehr als 3500 in privaten sowie geschäftlich genutzten Gebäuden, wie das Büro von Bürgermeisterin Muriel Bowser mitteilt.

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