Archiv der Kategorie: Evolutionstheorie

Douchebaggery in Zambia: Expel Evolution Theory From Schools

TheCreation_399

The evolution theory must be expelled from every Zambian school because it has proved to be scientifically questionable and at the same time a tool for the repression of the black race.

By Charles Kachikoti|allAfrica

Charles Darwin presented his theory of evolution by natural selection in his 1859 book On the Origin of Species which draw from decades of scientific probe into evolution ideas going back through the ages.

The theory said in various species, only some of the offspring could possibly survive; and for this reason, in generations to come, offspring better adapted to survive and reproduce would replace those that could not survive.

Such ‘replacement’ he called ‘natural selection.’ The theory also said individuals or organisms existed with different form and structure, different physical qualities and different behaviour. Such diverse traits determined different rates of survival and reproduction; and such traits could be passed from generation to generation.

Evolutionism was a common 19th century belief that organisms improve themselves from within, through change that has been inherited over time, and such organisms become increasingly complex as they evolve. Today, the belief has spawned ideas such as cultural evolution, social evolution, political evolution, economic evolution, technological evolution and others which attempt to explain human development.

read more

Zoo-Schimpansin attackiert Kamera-Drohne

Einer der Schimpansen inspiziert die Drohne, nachdem Affendame Tushi sie vom Himmel geholt hat. © Royal Burgers Zoo
Cool – und sehr kalkuliert: Eine Zoo-Schimpansin in den Niederlanden hat gezielt eine Drohne außer Gefecht gesetzt. Die Affendame schlug mehrfach mit einem Stock nach der fliegenden Kamera, bis diese zu Boden stürzte. Das Interessante daran: Die Schimpansen in diesem Zoo haben nie explizit gelernt, Werkzeuge zu nutzen. Biologen sehen in dieser Drohnen-Attacke daher einen Beleg dafür, dass Schimpansen zu spontaner Improvisation fähig sind.

scinexx

Der kuriose Vorfall ereignete sich am 10. April 2015 während eine niederländische Fernseh-Crew im Burgers Zoo in Arnheim Filmaufnahmen machte. Eine Drohne sollte die Schimpansen in ihrem Gehege aus verschiedenen Perspektiven filmen und auch Nahaufnahmen der Tiere einfangen. Doch die Menschenaffen waren von dieser Idee wenig begeistert: Bereits bei einem Testlauf reagierten sie auf die fliegende Kamera – und das auf für Schimpansen ungewöhnliche Weise. Denn einige der Menschenaffen schnappten sich Weidenzweige vom Boden und nahmen diese mit, als sie ein Klettergerüst erklommen.

weiterlesen

Seepferdchen-Väter: Mehr als “ein bisschen schwanger”

Ein neugeborenes Dickbauchseepferdchen verlässt die Bruttasche seines Vaters. © Rudie Kuiter, Aquatic Photographics
Rollentausch im Tierreich: Männliche Seepferdchen übernehmen die Schwangerschaft in noch größerem Ausmaß als gedacht. Sie tragen den Nachwuchs nicht nur in ihrer Bauchtasche herum, sondern versorgen ihn dort auch mit Nährstoffen. Selbst auf genetischer Ebene ähnelt diese Seepferdchen-Schwangerschaft derjenigen des Menschen, berichten Wissenschaftler. Dies bietet hervorragende Einblicke darin, wie sich die Schwangerschaft im Tierreich entwickelt hat.

scinexx

Seepferdchen sind einzigartig im Tierreich: Bei ihnen ziehen die Männchen nicht nur die Jungen auf, sie übernehmen auch gewissermaßen die Schwangerschaft. Nachdem sie bei der Paarung die Eier des Weibchens befruchtet haben, tragen sie diese in einer Bauchtasche mit sich und brüten sie aus. Nach einer Tragezeit von 24 Tagen verlassen die Embryos schließlich die Bruttasche.

weiterlesen

Algen formten Schneeball-Erde

Weiße Murmel: Vor rund 700 Millionen Jahren glich die Erde einem Schneeball – die Entsteheung eukaryotischer Algen könnte ein Grund dafür gewesen sein. © iStock / MihailUlianikov
Unerwartete Mittäter: Einzellige Algen könnten mitverantwortlich für eine der Schneeball-Epochen der Erde sein. Sie kühlten die Erde ab, indem sie viel mehr Wolken entstehen ließen, vermuten deutsche Wissenschaftler. Die Wolken reflektierten wärmendes Sonnenlicht ins All, bis die Erde fast vollständig vereiste, wie die Forscher im Fachmagazin “Nature Geoscience” beschreiben. Der Mechanismus funktioniere auch heute noch – aber eine weitere Schneeball-Erde sei in unserer Zeit unmöglich.

scinexx

Die Erde hat sich in ihrer Vergangenheit bereits mehrmals in einen Schneeball verwandelt: Während der Zeit des Cryogeniums vor 720 bis 636 Millionen Jahren war sie kein blauer, sondern ein weißer Planet. Die Ozeane gefroren teilweise zu Eis, die Landmassen verschwanden unter Schneedecken, und selbst in Äquatornähe herrschte Winter.

weiterlesen

Die Evolution von Glauben und Moral

Im Verhalten der Bonobos erkennt der Primatenforscher Frans de Waal mögliche Vorformen der Religiosität. (picture-alliance / dpa / Benjamin Beytekin)
Schimpanse, Ratte oder Elefant: Sozial lebende Tiere haben natürlicherweise das Bedürfnis, gut miteinander auszukommen. Warum darin der Schlüssel zu moralischem Verhalten liege, erläutert der niederländische Zoologe Frans de Waal in seinem Buch “Der Mensch, der Bonobo und die zehn Gebote”.

Von Susanne Billig|Deutschlandradio Kultur

Wenn es in Strömen gießt, kauern Schimpansen sich unter das Blätterdach des Dschungels und setzen ihr schlecht gelauntes “Regengesicht” auf. Doch manchmal packt sie ein heiliger Furor: Dann springen sie mit gesträubtem Fell von den Bäumen und stampfen aufrecht auf zwei Beinen umher – bis der Regen verschwindet.

Auch das neueste Buch des niederländischen Zoologen Frans de Waal quillt von Geschichten aus der Tierwelt über: Schimpansenmütter, die ihre Kinder jahrelang aufwendig durch die Kindheit lotsen. Ratten, die auf Futter verzichten, um Artgenossen aus der Patsche zu helfen. Bonobos, die stundenlang neben einem gestorbenen Mitglied ihrer Gruppe ausharren, sichtlich von dessen Tod erschüttert. Und wer weiß – vielleicht soll der Regentanz ja Naturgewalten beschwören?

weiterlesen

Riesiger Urzeit-Seeskorpion entdeckt

So könnte der Seeskorpion Pentecopterus decorahensis ausgesehen haben. © Patrick Lynch/ Yale University
Gigant der Urmeere: Paläontologen haben in den USA die Fossilien eines riesigen, 460 Millionen Jahre alten Seeskorpions entdeckt. Das räuberische Gliedertier wurde bis zu 1,70 Meter lang und trug vier mit spitzen Klauen besetzte Fangarme am Vorderkörper. Die zuvor unbekannte Art ist der älteste jemals gefundene Seeskorpion und der größte Vertreter dieser Tiergruppe im Ordovizium, wie die Forscher im Fachmagazin ” BMC Evolutionary Biology” berichten.

scinexx

Die ersten Herrscher der urzeitlichen Meere waren große, räuberische Gliedertiere. Schon vor gut 500 Millionen Jahren bevölkerten die bis zu 1,209 Meter großen Anomalocariden die Ozeane, urzeitliche Krebsvorfahren siebten Plankton aus dem Wasser und auch der älteste Vorfahre der Spinnentiere jagte damals bereits nach Beute.

weiterlesen

Artensterben: Ist das Sterberegister der Natur außer Kontrolle?

© F.A.Z., Anne Bäurle, Anika Assfalg, Kerstin Pasemann, F.A.Z.
Die Wissenschaft sagt: Der Artenschwund ist noch viel größer als in Roten Listen ausgewiesen. Unser FAZ.NET-Comic-Video erklärt, warum das Thema unterschätzt wird.


Von Anne Bäurle|Frankfurter Allgemeine

Denkt man an Hawaii, denkt man an blaues Meer und blauen Himmel, an exotische, intakte Natur. An einen Brennpunkt des ökologischen Massensterbens denken jedenfalls die wenigsten. Doch genau als solche wird die Inselgruppe im Pazifischen Ozean von Fachleuten bezeichnet. Denn die hawaiianische Flora und Fauna war einst sehr viel artenreicher. Auf der Inselgruppe entstanden, abgeschottet durch das Meer, mit den Jahrtausenden viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Viele von ihnen sind endemisch, es gibt sie auf Hawaii und nirgendwo sonst. Mit der Zeit wurden sie immer weniger, denn der Mensch setzte Tiere und Pflanzen nicht nur auf die Speisekarte, er schleppte auch fremde Arten auf die Inselgruppe ein, denen die einheimischen nichts entgegenzusetzen hatten.

weiterlesen

Rätsel um uralten “modernen” Fingerknochen

Der Fingerknochen OH 86 von verschiedenen Seiten gesehen © M. Domínguez-Rodrigo
Besitzer unbekannt: Forscher haben in der Olduwai-Schlucht den ältesten “modernen” Fingerknochen entdeckt. Das Verwirrende daran: Der 1,84 Millionen Jahre alte Knochen ähnelt verblüffend dem des Homo sapiens – aber diesen gab es damals noch nicht. Die zu dieser Zeit lebenden Vormenschen Australopithecus und Homo habilis wiederum hatten sehr viel primitivere Fingerknochen. Wem der uralte Knochen gehörte, bleibt daher vorerst ein Rätsel, wie die Forscher im Fachmagazin “Nature Communications” berichten.


scinexx

Unsere Hand ist ein geniales Werkzeug: Sie kann kleinste Objekte präzise mit zwei Fingern greifen und gleichzeitig mit der Hand viel Kraft ausüben. Es liegt nahe anzunehmen, dass sich gerade die feine Koordination bei unseren Vorfahren entwickelte, als sie begannen, Steinwerkzeuge herzustellen und zu nutzen. Doch wann die typische menschliche Hand entstand, ist bisher unklar.

weiterlesen

Faszinierende Spuren eines Kreidezeit-Riesen

Bild: NDR
Es scheint fast, als könne man dem Riesen beim Spazierengehen zuschauen. Auf einer Länge von 50 Metern haben Wissenschaftler im Steinbruch in Rehburg-Loccum im Landkreis Nienburg/Weser mehr als 90 Fußabdrücke eines kreidezeitlichen Langhalsdinosauriers freigelegt.


NDR1

Die Sauropodenspuren seien etwa 135 bis 145 Millionen Jahre alt, schätzen die Forscher. “Das Besondere sind die Spuren auf einer so langen Fläche – und der Saurier hat eine scharfe Kurve gemacht, das ist ungewöhnlich”, sagt Grabungsleiter Benjamin Englich vom Forschungsteam des Dinosaurier-Parks Münchehagen und des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover.

Forscher vermuten noch mehr Spuren

Seit Anfang August graben die Wissenschaftler in dem Steinbruch – und konservieren Abdrücke, die jeweils einen Durchmesser von bis zu 1,20 Meter haben. “Die Spuren sind zudem erstaunlich tief, bis zum 43 Zentimeter im Boden”, erklärt Englich. Der Saurier könnte bis zu 30 Tonnen gewogen haben, schätzen die Paläontologen.

weiterlesen

Können Menschenaffen doch sprechen?

Gorilladame Koko kann ihre Atmung und ihre Lautäußerungen durchaus kontrollieren © UW-Madison
Gorilladame Koko bringt Biologen zum Staunen. Denn sie schafft etwas, was für Menschenaffen eigentlich unmöglich galt: Sie kann ihre Atmung und ihre Laute so kontrollieren, dass sie auf Kommando husten, grunzen und pusten kann. Das aber widerlegt die Theorie, nach der Menschenaffen schon rein körperlich nicht in der Lage sind, zu sprechen oder selbst Vorformen der Sprache zu äußern, wie Forscher im Fachmagazin “Animal Cognition” berichten.


scinexx

Wann lernten unsere Vorfahren zu sprechen? Bei dieser Frage liegt es nahe, bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen nach Hinweisen zu suchen. Doch als Forscher versuchten, Schimpansen und Gorillas das Sprechen beizubringen, scheiterten sie kläglich. Die Affen schienen nicht in der Lage, bewusste Laute zu formen. “Seither gilt die Annahme, dass Menschenaffen ihre Vokalisationen nicht bewusst kontrollieren können und auch nicht ihre Atmung”, erklärt Marcus Perlman von der University of Wisconsin-Madison.

weiterlesen

How did the zebra earn its stripes?

INDEPENDENT NEWSPAPERS There have been many explanations for the zebra’s black and white stripes, but the most common has been the species makes use of the unusual camouflage pattern to avoid predators on the African plains. Picture: John Yeld

It is a mystery which has been the source of many a heated debate, flummoxing naturalists since Charles Darwin’s era: why does a zebra have black and white stripes?

By Jamie Merryll|ioLScitech

Now, a new study has dismissed the popular theory that the animal’s impressive “dazzle” patterns are a defence against predators.

There have been many explanations for the zebra’s black and white stripes, but the most common has been the species makes use of the unusual camouflage pattern to avoid predators on the African plains. They even provided inspiration for the Royal Navy to use a zebra-inspired dazzle pattern to protect its ships from U-Boat attacks during the First World War.

However new research by academics at Cambridge University suggests the zebra’s stripes are unlikely to have come about as a method to protect the animal from hungry lions, leopards or cheetahs.

read more

Oktopus verblüfft selbst Biologen

Der Pazifische Gestreifte Oktopus besitzt noch nicht einmal einen offiziellen Artnamen. © Roy Caldwell/ UC Berkeley
Skurril wie ein Fabeltier: Ein pazifischer Oktopus wirft fast alles über den Haufen, was bisher als typisch für achtarmige Kraken galt. Er nutzt einen raffinierten Schleichtrick, um seine Beute zu fangen, paart sich Schnabel an Schnabel und teilt sogar seine Nahrung mit der Partnerin – etwas völlig Ungewöhnliches bei Kraken. Das Skurrile an der Geschichte: Dieser Oktopus ist so rätselhaft, dass er noch nicht einmal einen offiziellen Namen bekam, wie die Forscher im Fachmagazin “PloS ONE” berichten.


scinexx

Oktopusse sind schon per se seltsame Gesellen. Sie sind Meister der Tarnung, nutzen Werkzeuge, bebrüten ihre Eier monate- und sogar jahrelang und gelten generell als ziemlich intelligent. Doch der Große Pazifische Gestreifte Oktopus ist in mancher Hinsicht noch bizarrer.

weiterlesen

 

Münchehagen: Raubsaurier-Fährten analysiert

Falschfarbenbild und Realaufnhame eines der Dinosaurier-Fußabdrücke von Münchehagen. © Pernille Venø Troelsen
Urzeitlicher Strandspaziergang: Bei Hannover entdeckte Fußspuren zweier Raubsaurier eröffnen einen Blick in die frühe Kreidezeit. Denn eine dänische Biologin hat sich nun als Fährtenleserin betätigt und mehr über die beiden Dinosaurier und ihr Verhalten herausgefunden. Demnach handelte es sich um zwei verschieden große Raubsaurier, möglicherweise lief hier ein ausgewachsenes Tier mit einem Jungen entlang.


scinexx

Dinosaurier hinterließen nicht nur ihre Fossilien, in vielen Gegenden der Welt finden sich auch konservierte Fußspuren dieser Urzeit-Echsen. Berühmt ist beispielsweise ein ganzer “Tanzboden” von Fährten in Utah oder die größte Dinospur der Welt in Frankreich. Aber auch in Deutschland gibt es Fundorte von Saurierfährten, einer davon ist Münchehagen bei Hannover. Dort werden schon seit 200 Jahren immer wieder neue Fährten aus der frühen Kreidezeit entdeckt.

weiterlesen

Die Entstehung des Lebens: Ohne Ei zum Huhn

Schema, nach dem sich ersten komplexen Moleküle innerhalb eines Tag-Nacht-Zyklus gebildet haben könnten (Grafik: Brookhaven National Laboratory)
Wie entstanden aus einfachen Moleküle komplexere Varianten, die sich selbst vervielfältigen konnten? Forscher liefern eine überraschende neue Antwort


Von Matthias Matting|TELEPOLIS

Die Suche nach dem Ursprung des Lebens ist deutlich komplizierter als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Die Forscher müssen nach einer Nadel fahnden, von der sie nicht genau wissen, wie sie aussieht, und zwar in einem Heuhaufen, der vor nunmehr 4 Milliarden Jahren existiert hat und von dem niemand ein Foto geschossen hat. Schlimmer noch: selbst über die genauen Verhältnisse auf der frühen Erde weiß man heute nicht mit Sicherheit Bescheid.

Wann ist etwa das Magnetfeld entstanden, das die Oberfläche vor einem Teil der kosmischen Strahlung schützt? Immerhin gibt es aber trotzdem ein paar Anhaltspunkte, denn zumindest das Endergebnis der Entwicklung ist ja bekannt. Wir wissen, dass DNA und RNA Grundlagen des Lebens sind. Vermutlich gab es eine Zeit, in der die einfachere RNA dominierte, die “RNA-Welt”.

Doch auch zu ihrer Entstehung mussten Voraussetzungen existieren. Die Atmosphäre der Erde, so viel weiß man, bestand aus Methan (CH4), Ammoniak (NH3), Wasser und Wasserstoff. Man füge Energie in Form kräftiger elektrischer Entladungen hinzu – und das Ergebnis ist ein zu seiner Zeit Aufsehen erregendes Experiment von Harold Urey und Stanley Miller. 1953 zeigten die beiden Forscher, dass sich unter Energiezufuhr aus den Stoffen der Erdatmosphäre Aminosäuren bilden können – die Bausteine des Lebens.

weiterlesen

Wie Tiere die Welt sehen

Sonnenbadende Eidechsen: Aus menschlicher Sicht (links) ist das Männchen (oben) einigermaßen getarnt. Aus Sicht des Weibchens (links) ist sein Muster viel auffälliger. © Jolyon Troscianko
Mit den Augen eines Tieres: Eine neue Software lässt uns die Welt auf völlig neue Weise sehen. Denn sie zeigt uns Farben und Muster, wie sie der Sehsinn verschiedener Tiere wahrnimmt. Das Programm rechnet dafür die Informationen der Kamera in das vom jeweiligen Tier wahrgenommene Spektrum um. Auf einfache Art können Forscher damit Signale auswerten, die die Tiere ansonsten vor uns verbergen.


scinexx

Unsere Augen sind ziemlich hoch entwickelt: Menschen und die meisten Primaten nehmen die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau wahr. Die Rezeptoren für diese Farben auf unserer Netzhaut setzen daraus das für uns sichtbare Farbspektrum zusammen. Doch das Farbensehen ist nicht überall im Tierreich gleich ausgeprägt. Die meisten übrigen Säugetiere sehen bloß blau und gelb. Für uns noch schwerer vorstellbar ist die Sicht vieler Vögel und Reptilien, die sogar vier verschiedene Farbsensoren besitzen.

weiterlesen

Mehr Zeit für die “Perlen”

Die Allerweltsart Cocccinella septempunctata könnte bald automatisch erkannt werden. © Käfer: Adrian Benko/ CC-by-sa 3.0

Doch Genetik ist nicht alles. Der genetische Barcode allein wäre so nichtssagend wie eine Nummer im Telefonbuch. Es braucht Taxonomen mit biologischem Hintergrund, die wissen, wie und wo eine Art lebt. Und die die Abhängigkeiten zwischen Arten wie der Mücke Bradysia und der Orchidee Lepanthes kennen.

Von Tim Schröder|Leibniz Journal/Scinexx

Gleichwohl kann die Genetik die Arbeit der Taxonomen erheblich erleichtern. Denn die Spezialisten verbringen viel Zeit mit Routinebestimmungen von Arten – in der Hoffnung, dabei eine Perle, eine neue Art zu finden. Ein Beispiel sind Artenerfassungen in Nationalparks oder Biosphärenreservaten, bei denen die Experten Insekten in Fallen sammeln und der Reihe nach bestimmen.

Hilfe bei “Allerweltsarten”

Das Problem: Die meisten Exemplare sind Allerweltsarten. „Es ist zeitraubend, wenn man zum hundertsten Mal einen Siebenpunkt-Marienkäfer bestimmen muss“, sagt Björn Rulik vom Museum Koenig. Deshalb versuchen Experten für molekulare Taxonomie, neue Technologien zu nutzen, um Zeit zu gewinnen. Das künftige Ziel ist es, den Falleninhalt weitgehend automatisch bestimmen zu lassen. Die Experten sollen sich anschließend auf die schwierigen Fälle konzentrieren, die nicht automatisch einer Art zugeordnet werden konnten. So ließen sich neue Arten schneller entdecken.

Christian Roos vom DPZ hält das für besonders wichtig: “Es geht ja nicht nur um die Bestimmung von Käfern oder Primaten, sondern auch um neue Bakterien- oder Pilzarten, die man eventuell sogar für die Produktion von Lebensmitteln oder Medikamenten nutzen könnte.” Die moderne Taxonomie, betont Roos, sei damit keineswegs eine rein akademische Angelegenheit, sondern habe für den Menschen eine bislang völlig unterschätzte Bedeutung und nicht zuletzt ökonomisches Potenzial.

weiterlesen

Babies And Bonobos Have Much More In Common Than You May Think

Bonobos (like the baby bonobo pictured here) use a type of call that alters meaning depending on context, similar to how human babies communicate. | Anup Shah via Getty Images
Complex bonobo communication is similar to that of human infants, scientists say.


By Eliza Sankar-Gorton|The Huffington Post

Our high-pitched human baby talk may not be so unique after all.

It turns out that bonobos — a species of great ape most closely related to humans and found only in the Democratic Republic of Congo — communicate just like human infants do, according to a new study.

The research, conducted by scientists at the University of Birmingham in England and the University of Neuchatel in Switzerland, has implications for how human speech and language evolved.

“Although humans are unique in terms of our amazing speech and language capacities…the foundations underlying these abilities appear to be already present in the last common ancestor we share with great apes,” Dr. Zanna Clay, a primatologist and psychologist at the University of Birmingham who led the study, told The Christian Science Monitor. “The findings suggest the existence of an intermediate stage between fixed vocal signaling seen in most primate calls and fully fledged flexible signaling in humans.”

read more

Mini-Krebse als Turbo-Aasfresser

Einer der neu entdecktne Flohkrebse, Paracallisoma alberti © National Oceanography Centre
Gruseliges Gewusel: In der Tiefsee haben Forscher Flohkrebse entdeckt, die gleich im Schwarm über Kadaver von Fischen, Vögeln und selbst Walen herfallen. Innerhalb von wenigen Tagen schafft diese wimmelnde Masse es, selbst ein Schwein bis auf die Knochen abzunagen. Ihr großer Vorteil: die zentimeterdicke Schicht winziger Krebse auf dem Kadaver schreckt andere Aasfresser ab und sichert ihnen so reiche Beute.


scinexx

Flohkrebse gelten normalerwiese nicht gerade als bedrohlich, dafür kommen sie aber überall vor, wo es Wasser gibt. Man findet die wenige Millimeter kleinen Krebschen nicht nur in Seen und Flüssen, sondern auch im Meer und sogar im feuchten Boden oder als Sandflöhe am Strand. Die meisten Flohkrebse ernähren sich von organischen Abfällen, einige übernehmen aber auch die Funktion des Totengräbers: Sie fressen Aas und beseitigen dadurch die Kadaver toter Wassertiere.

weiterlesen

Erkenntnis-Schock: Schwulsein dient der Arterhaltung!

Bild: The Huffington Post
Man liest und hört viel über homosexuelle Frauen und Männer, die um ihre Rechte streiten. Immer wieder verweisen dabei selbsternannte Wertkonservative auf die Tierwelt, die angeblich homofrei sei. Aber stimmt das überhaupt? Was ist mit den Tieren?


Von Susanne Frisch|The Huffington Post

Eine knifflige Frage?

Nun kann man Tiere zwar nicht befragen, wen sie lieben, aber man kann relativ einfach beobachten, wen sie „anziehend” finden. Und da ist die Frage nach den homosexuellen Tieren erstaunlich einfach zu beantworten: Ja, es gibt ganz eindeutig lesbisches und schwules Verhalten bei Tieren. Und nein, nicht nur in Zirkussen, Zoos oder anderen widernatürlichen Umgebungen.

Einmal quer durch die Schöpfung!

Gesichert ist homosexuelles Verhalten unter anderem bei Bisons, Bären, Karibus, Katzen, Delphinen, Rindern, Hunden, Elefanten, Füchsen, Giraffen, Ziegen, Pferden, Pinguinen, Flamingos, Kranichen, Koalas, Löwen, Waschbären, Störchen, Emus, Hühner, Eulen, Möwen, ja sogar bei dutzenden von Reptilienarten. Es wurden sogar schon unzählige Versuche unternommen, schwule Tiere umzuerziehen – ohne jeden Erfolg.

weiterlesen

How earthworms stomach their dirty diet: to eat even poisonous fallen leaves

Without them fallen leaves would pile up – but worms (pictured, file image) chew leaves up and return them to the soil, keeping it fertile, and clearing the ground of fallen leaves but until now how they did it was a mystery
  • Earthworms clear fallen leaves and Darwin called them ‘Nature’s ploughs’
  • How they do it was a mystery as chemicals in leaves make them poisonous
  • Research shows they produce chemical in their guts called drilodefensins
  • This allows their gut to break up the poison like dishwasher fluid breaks up stains on a plate


By Colin Fernandez|Mail Online

Earthworms have got one of the toughest diets around – munching through fallen leaves and roots that other animals simply cannot stomach.

Without them fallen leaves would pile up – but worms chew them up and return them to the soil, keeping it fertile.

It is no wonder that Charles Darwin called them ‘nature’s ploughs’.

But until now scientists had no idea how they managed to pull off the trick.

Research on the wriggling creatures has found they produce a chemical in their guts called drilodefensins that counteract the polyphenols.

Polyphenols – chemicals in leaves – are poisonous to many creatures which help stop them being eaten.

Lead scientist Dr Jake Bundy, from Imperial College London, said: ‘Without drilodefensins, fallen leaves would remain on the surface of the ground for a very long time, building up to a thick layer. Our countryside would be unrecognisable’.

read more